pi mal daumen maßstabsgetreu

KORG ELECTRIBE is back

Der KORG ELECTRIBE feiert Wiederauferstehung. Was die zahlreichen Fans freuen dürfte. Aber nicht nur der kommt zurück, sondern auch sein Bruder: der ELECTRIBE SAMPLER.

 

Als vor einigen Jahren KORGs ELECTRIBE-Serie ein Ende fand, gab es Wehmut. Irgendwie schien der Computer gesiegt zu haben und Hardware mit 80er Jahre Lauflichtprogrammierung , umständlicher Menüführung und begrenztem Speicherplatz war nicht mehr en vouge. Scheinbar. Kleine Firmen lebten mit großartigen Geräten in der Nische weiter und große Firmen mit kleinen Geräten, wie der VOLCA-Serie.  Nun sind die ELECTRIBE mit frischen Sounds und neuen Features zurück.

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Optisch hat der neue ELECTRIBE nicht mehr viel mit dem markanten Äußeren seines Vorgängers (zuletzt hieß der EMX-SD aka “der Blaue”) gemein. Weder die grelle Farbgebung, noch die prominent plazierten Röhren. Die Neuauflage enthält dafür moderne Technologie, die auch im KingKORG, dem KAOSSILATOR oder bei den TAKTILE Verwendung findet.

Vom Grundprinzip bleibt der ELECTRIBE ein Stepsequenzer mit einer Klangerzeugung auf Synth-Basis. Soundtechnisch aufgefrischt und featureseitig auf aktuellen Stand gebracht. Folglich finden sich unter den 200 Preset-Patterns auch die Genres “EDM und Trap”, herausragende technische Neuerung ist die polyphone Wiedergabe für komplexe Akkorde. Vom KAOSSILATOR wurden XY-Touchpad und Scalefunktion abgeschaut. Die Filter, als Herzstück des Klangdesigns, kommen vom KingKORG. Neben MIDI ist auch Sync In/Out verfügbar. Strom erhält der ELECTRIBE per Netzteil oder über Batterien(!). Mit blumigen Worten wird auch eine “Interaktion mit ABLETON LIVE” angekündigt, was – sofern gut umgesetzt – durchaus Freude machen könnte. Mehr Infos auf der Produktseite.

Neu aufgelegt wurde ebenfalls “der Rote” ESX, nun ELECTRIBE SAMPLER. Im Kern auch ein Stepsequenzer, allerdings kommt der Sound hier von Samples. Genauer gesagt: auch von Samples. Wo beim ELECTRIBE der Klang aus dem Modeling (Analog / PCM) von Oszilator-Wellenformen resultiert, hat der ELECTRIBE SAMPLER eine Hybrid Synth Engine. Wahlweise lassen sich nicht nur eigene Originalsounds nutzen, sondern auch das Analog Modeling von Oscillator-Waveforms. Um das Offensichtliche für Einsteiger zu formulieren: der SAMPLER frisst auch Samples. Weitere Details bei KORG.

Preislich sind für beide Geräte 475 449 Euro angesetzt.

KORG ELECTRIBE bei THOMANN
KORG ELECTRIBE SAMPLER bei THOMANN

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