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The Bucketheads “The Bomb!”

These Sounds Fall Into My Mind” … Eine markante Gesangslinie aus einem Hit von 1995. Genre: House, Erfolg: fast weltweit, Zutaten: geklaut: THE BUCKETHEADS mit “The Bomb”. Noch erfolgreicher wurde ein Song, der sich indirekt daran bediente.

Der dritte Teil unserer QUELLENFORSCHUNG startet in der Gegenwart. London 2014 und ein angenehm rückwärtsgewandtes BOILER ROOM Set der legendären MASTERS AT WORK. House, Disco, Soul und Erinnerungen.  Ein Stück Musikgeschichte, 95 Minuten lang. Nicht dabei, aber immer irgendwie fühlbar: “The Bomb!” der Mittneunziger Hit der BUCKETHEADS. Hinter diesem Projekt stand MAWs Kenny “Dope” Gonzalez. Ein House-Klassiker, der auch heute noch zieht, vielleicht weil dessen “These Sounds ….” sich in die Gehörgänge gefressen hat.

Das auffrischen knapp zwanzig Jahre alter Songs der Disco-Ära war schwer angesagt. Was auch bei “The Bomb” der Fall ist. Keny “Dope” Gonzalez bediente sich beim beschwingten “Street Player” von CHICAGO, erschienen 1979 auf “Chicago13”.

Ein Jahr zuvor gab es bereits ein ganzes Album mit diesem Titel, darauf ein gleichnamiger Song: RUFUS & CHAKA KHAN “Street Player”. Da Youtube nichts hergibt, muss ich hier mal auf eine Hörprobe bei Amazon verweisen. Plagiatscheck: weitgehend identisch. Den Ruhm fuhren CHICAGO ein, RUFUS & CHAKA KHAN landet aber in den Achzigern mit “Ain`t Nobody” einen Riesenhit.

Ende der Story? Nein, denn Musik lebt vom ständigen recyclen. Weiter geht es 2008 mit “75, Brazil Street” von NICOLA FASANO Vs. PAT RICH. Ein latin angehauchtes Stück für die Großraumdisko. Mit einem Sample von den BUCKETHEADS.

Doch damit nicht genug. Auch dieser Track bildet nur die Grundlage eines weiteren. Der räumt dann ab. Weltweit. Warum eigentlich? Mal wieder Vocals die sich ins Gehirn fressen? Ein solches ist vermutlich gar nicht nötig: “One, Two, Three, Four – Uno, Dos, Tres, Quatro – I know you want me“. Klar … PITBULL.

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2009 das weltweit am meisten gesehene Musikvideo bei YOUTUBE. Der internationale Durchbruch für Armando Christian Pérez, wie PITBULL bürgerlich heißt. Dessen aktueller Smasher “Fireball” ist übrigens gar nicht so uncharmant. Latin, Rockabilly, Blues, House oder so. Erinnert ein wenig an “Tequilla” von THE CHAMPS. Scheint aber nicht gesampled. Oder doch? Das wäre aber neuer Fall für unsere QUELLENFORSCHUNG.

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