5 DJ-Controller for Beginner

5 preiswerte DJ-Controller für den Einstieg

Fünf empfohlene DJ Controller für Einsteiger bis 250 Euro.
Mit dem Auflegen zu beginnen war nie so einfach wie heute. Und so kostengünstig. Bereits für unter 200 Euro sind Geräte zu haben, die alles mitbringen, was benötigt wird. Sogar die Software. Alles was man noch braucht ist ein Computer, eventuell ein Kopfhörer und natürlich die Musik.

DJ Controller inkl. Soundkarte und Software

Im Folgenden stelle ich fünf kompakte Konsolen vor, die schon etwas länger am Markt sind und die sich bewährt haben. Alle bieten die Möglichkeit zwei Decks zu mischen, kommen mit einer populären Software im Lieferumfang und alle verfügen über eine eingebaute Soundkarte. Plug`n play … spart Zeit und Nerven. Als preisliches Limit habe ich 250 Euro gesetzt.

PIONEER DDJ-SB ab 222 Euro inklusive SERATO DJ Intro

Natürlich muss man nicht mit einem DJ Controller von PIONEER beginnen, aber man kann. Der DDJ-SB ist der Einstieg in eine Serie von Geräten, welche aktuell den Markt aufmischen. Der Vorteil: bleibt man dabei, kann man jederzeit upgraden und ist an das Layout der Hardware sowie die Funktionen der Software gewöhnt. Im Lieferumfang kommt das abgespeckte SERATO DJ Intro mit, welches für erste Schritte (übrigens durch Tutorials begleitet) völlig ausreicht. Besonderheiten des DDJ-SB sind mehrfach nutzbare Performance Pads und ein Lowpass/Highpass Filter (mit Filter Fade!) pro Kanal.  Leider hat PIONEER auf Gainregler (Autogain) und einen zweiten regelbaren Ausgang (Booth) verzichtet. Dafür gibt es das Teil in verschiedenen Farben. 🙂


NUMARK MIXTRACK PRO2 ca. 185 Euro inklusive SERATO DJ Intro

Stellt man den MIXTRACK auf den Kopf, ähnelt er verblüffend dem DDJ-SB. Allerdings war der MIXTRACK zuerst da, wie überhaupt NUMARK schon ganz früh bei den DJ-Controllern mitmischte. Der Vorläufer diese Gerätes verkaufte sich massenweise, ohne dass mir jemals nennenswerte Reparaturanmeldungen aufgefallen wären. Im Lauf der Zeit kam der MTP mit Traktor, Virtual DJ und nun mit SERATO DJ Intro. Trotz ziemlich hohem Kunststoffkarma scheint das Teil weitgehend unanfällig für Defekte. Auch hier fehlen Gain und Booth, die Performance Pads sind über den Jogwheels. Pluspunkt: der Preis. Achtung! Unbedingt auf das “Pro” achten, nur der besitzt eine eingebaute Soundkarte. Demnächst soll Version 3, dann mit Filtern, Touchstripes und mehr erscheinen.

RELOOP BEATMIX2 ca. 198 Euro inklusive SERATO DJ Intro

Fällt in die selbe Kategorie wie die bereits genannten Geräte: Kunststoff, Serato Software, preiswert. Besonderheiten sind – mal zur Abwechslung – Gainregler an der Hardware, hochauflösende 14bit Fader für den Pitch und eine spezielle Volumenreglung für den SP6-Sampler von SERATO.  Die 144mm Jogwheels, flach und aus Aluminium, würde ich zu den größten und besten dieser Preisklasse zählen. Gibt es auch in einer Version mit vier Decks / Kanälen, als BEATMIX 4.

AMERICAN AUDIO VMS2 ca. 218 Euro inklusive VIRTUAL DJ LE

Irgendwann kam der Hersteller beim Wechsel der Software durcheinander. Während viele Produzenten von Hardware von TRAKTOR auf SERATO wechselten, setzt AMERICAN AUDIO auf VIRTUAL DJ. Dieses DJ-Programm ist ziemlich verbreitet, nicht zuletzt dank zahlreicher kostenfreier Versionen aus den dunklen Ecken des Internets. Der VMS2 wartet – obwohl schon etwas in die Jahre gekommen – mit einigen Besonderheiten auf, die für diese Preisklasse ungewöhnlich sind. Das geht bei symmetrischen Ausgängen und Booth-Out los, setzt sich über analoge Eingänge, MIDIlog-Kanäle (MIDI und analog gleichzeitig!) und LED-Levelanzeige sowie einen austauschbaren Crossfader fort und endet bei einem Gewicht von 5 Kilogramm. Fast doppelt so schwer wie der Rest. Der Grund: Metal. Ein stabiles Gehäuse, läßt sich auch in ein 19″-Rack einbauen. Preis / Leistung: Klarer Sieger. “Die Kehrseite: Angesagte Features” (Performance Pads / Effektsteuerung) fehlen.

DENON MC2000 ca. 239 Euro inklusive SERATO DJ Intro

Noch ein DJ Controller der etwas aus der Zeit gefallen ist. DENON, dereinst bekannt für CD-Player, legte gute Controller auf, verlor aber (gefühlt) den Anschluss. Was – ähnlich wie bei AMERICAN AUDIO – an einem Hin und Her um die mitgelieferte Software lag. Der MC2000 ist ein robustes Gerät das einiges von seinem großen Bruder – dem MC6000 – mitbekommen hat. Unverkennbar ein DENON, wenn auch ohne Booth-Out oder symmetrischen Master. Immerhin gibt es einen regelbaren AUX-In. Das Grundkonzept ist solide, aber etwas betagt. Tradition und Qualität vs. Pads und Effekte. Ein Tipp für DJs, die eine Ergänzung zu ihrem CD-Player von DENON suchen.

Ich habe die Beschreibungen bewusst kurz gehalten. Auffällig ist, dass TRAKTOR heute nicht mehr bei Einstiegscontrollern beiliegt. Der Grund dürfte in in der Firmenpolitik von NATIVE INSTRUMENTS zu suchen sein. Die Berliner fahren ihre Strategie und begleiten diese mit eigener Hardware. Wer also TRAKTOR als Software favorisiert, der muss sich KONTROL S2 und Co ansehen. Damit verlasssen wir aber den gesetzten Preisrahmen.

Natürlich kann man auch – via MIDI – mit der oben empfohlenen Hardware TRAKTOR (und andere Software) steuern. Aber nicht unbedingt anfängerfreundlich und intuitiv. Daher tauche ich an dieser Stelle ebensowenig tiefer ab, wie bei der Qualität der Audio Interfaces, der Anzahl der Decks oder den Details und weitereren Funktionen bei Hard- und Software. Somit bleibt es auch für Einsteiger verständlich. Der Rest fällt schon unter “Fortgeschrittene”. 🙂 Wer trotzdem Fragen hat, nur zu.

 


Weiterlesen: -> Dieser Beitrag dreht sich um die Geschichte der DJ-Controller, um Unterschiede und Besonderheiten.

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