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Update: Algoriddim djay Pro 1.1 – Video, CDJ-Support und mehr

Mit dem Release von Algoriddims djay Pro bewegt sich die bayrische Softwareschmiede in Richtung professionelles Auflegen. 4-Decks, Spotify-Anbindung und ein Arsenal an Effekten steckten schon in Version 1.0 drin. Mit dem Update auf Version 1.1 bekommt djay Pro einen massiven Feature-Zuwachs, der einem die Kinnlade runterfallen lässt.

djay Pro Video Mode Screenshot

Video Mixing

Offensichtlich hat Algoriddim die vjay App in djay Pro integriert, so dass Videomixing entweder parallel oder unabhängig vom Audiomixing betrieben werden kann.

Audio + Video (HD) Feature:

  • Video Library mit Content-Bundle
  • Video Mixing und Scratching
  • Übergänge (inkl. split a/v crossfader mode) – Audio reactive visualizers
  • Audio Visual FX / Visual FX (chain-able)
  • Live title & image overlays
  • Cue-Punkte & Loops
  • A/V Aufnahmen
  • Externer Displays / Airplay Support

Erweiterte Features

Neben der Videomixing Funktion gibt es weitere neue Feature, die in Version 1.1 ergänzt wurden:

  • Bis zu 8 Cue-Punkte (Mit iCloud-Sync über Mac, iPad, iPhone)
  • Externer Mixer Mode
  • History Export als CSV, iTunes oder Spotify Playlist
  • High-Quality Bitrate (320 kb/s)  für Spotify-Stream
  • Erweiterter MIDI-Support für Numark Mixtrack Quad und Mixtrack Edge, Denon MC6000, MC6000MK2, MC2000

Pioneer Player Support

djay 1.1 beherbergt neben neuen Software Features auch zusätzliche Kompatibilitäten. Dem entsprechend hat man die Pioneer Club-Player CDJ-900, 2000 und den neuen XDJ-1000 gleich Plug & Play integriert. Dabei umschließt das Mapping für die Software die kompletten Bedienelemente der Player und lieferte relevante Trackinformationen wie Waveform und Cue-Punkte über die Displays aus. Das ganze soll übrigens auch für die gestreamten Spotify Tracks gelten.

djay Pro + CDJ setup

 

Videomixing in djay Pro 1.1

Videomixing in djay Pro 1.1

 

Einschätzung

Algoriddim djay avanciert mit seiner Pro 1.1 Version zu einem echten Konkurrenten für die Platzhirsche am DJ-Software Markt. Auch wenn die Software nur auf Macs läuft, so stehen die Chancen gar nicht so schlecht, hier weitere DJs zu gewinnen, da Macs in der DJ-Booth immer häufiger anzutreffen sind. Der Feature Zuwachs inkl. der High-Quality Spotify Anbindung macht djay Pro zu einer Software, die nicht nur für mobile DJs interessant ist, sondern durchaus das Zeug hat im Club genutzt zu werden. Der externe Spielmodus ist momentan nur darauf ausgelegt die Pioneer-Player zu integrieren, d.h. man bekommt aktuell nur 4-Ausgänge angezeigt, um die Signale in einen externen Mixer zu leiten. Wenn ich mir aber vorstelle, dass man das ganze auch noch mit 4-Stereo Eingängen aufbohren könnte, wäre es nicht abwegig, dass djay Pro auch zur DVS-Software mutieren könnte. Die App DJ-Player hat bereits vorgemacht, dass es möglich ist verschiedene Timcodes lesbar zu machen. Ob Algoriddim diesen Schritt wagen würde weiß ich nicht. Er birgt jedenfalls Risiken, die der Bedienerfreundlichkeit stark entgegenwirken könnten. Und damit würde man nach all den Jahren mit einer Philosophie brechen, die die Software so erfolgreich gemacht hat.

Nach einer performten Nacht und einem Kurztest muss ich sagen, dass djay Pro richtig spaß macht. Die Software überzeugt nicht nur durch ihre einfache Bedienbarkeit, sondern liefert mit der Spotify Anbindung und der vjay-Integration ein Angebot, das im Preisleistungs-Verhältnis und Stabilität nur schwer zu toppen ist. Und mit Sugarbytes als Partner für Audio-Effekte stehen die Weichen gut, dass djay Pro in seiner noch jungen Phase noch einiges erreichen kann.

Preis: 49,99 Euro

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