Pioneer XDJ700

PIONEER XDJ-700

PIONEER kündigt einen neuen Mediaplayer an. Anders als vermutet, richtet sich der XDJ-700 eher an Einsteiger.

Bei den Japanern leiten Kombinationen aus Buchstaben und Zahlen durch den Dschungel aus Geräten. DJM sind die Mixer, CDJ die CD-Player, DDJ die Controller und dann gibt es noch XDJ. Das steht sowohl für All-In-One Konsolen (XDJ-RX) als auch für Player (XDJ-1000).  Deren Gemeinsamkeit ist der Fokus auf die Software rekordbox, die Möglichkeit direkt von USB-Quellen zu spielen sowie ein großes (Touch-)Display.

Nach dem XDJ-1000 wäre eigentlich eine größere 2000er-Version zu erwarten gewesen. PIONEER zählt aber runter und das preislich, von der Größe und bei einigen Features.  Der XDJ-700 soll ab Dezember für 699 Euro in die Läden kommen.

Pioneer XDJ 700 vs XDJ 1000

Die elementaren Funktionen sind gleich denen beim XDJ-1000 (im Bild rechts): 7-Zoll Touchdisplay mit Waveformdarstellung, Titelbrowser und mit virtueller Tastatur. Auch die Performance-Feature wie Loops, Cues, Slip-Mode etc werden über das Display angetriggert. Es gibt eine ProDJ-Link Buchse zur Vernetzung mit anderen Geräten, MIDI-Fähigkeit (für Software wie Traktor), die Option direkt vom Stick zu spielen (inkl. Mastertempo, aber ohne FLAC-Support) und die optimierte Anbindung an rekordbox (auf einem Computer – auch über WiFi).

Pioneer_XDJ700 Fuss

Quelle: www.djtechtools.com

Der Hauptunterschied liegt in der allgemeinen Größe und im Jogwheel. Um den XDJ-700 in der Höhe kompakt zu halten, setzt PIONEER auf abnehmbare Füße. Beim Jogwheel verzichtet der Hersteller auf ein Innendisplay und die individuellen Einstellmöglichkeiten, was an das Steuerrad eines CDJ-350 erinnert. Das Signal wird “nur” über Cinch ausgegeben. Ein digitaler Ausgang ist bei einem Player, der für PIONEER-Verhältnisse zum Budget-Segment gehört, aber auch nicht zu erwarten.

Fazit: Insgesamt eine konsequente Ergänzung zu bisherigen Modellen, die mit einem Preis von 500 Euro noch sinnvoller wäre. Auffällig ist – nach Jahren der Kooperation – das Fehlen von SERATO. PIONEER pusht rekordbox, was nachvollziehbar ist. Ein XDJ-2000 dürfte noch anstehen, ich würde mich über einen XDJ-7S freuen. Ohne großes Farbdisplay, dafür mit motorisiertem 7″-Jogwheel, Support für Serato und der Möglichkeit “notfalls” über USB-Stick zu spielen. 🙂

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