Pioneer DJM-900NXS2 was ist anders

Was ist am DJM-900NXS2 anders?

Aus NEXUS wird NXS2. Die nächste Generation von PIONEERs Clubstandard kommt schon ab Februar in den Handel. Was ist am DJM-900NXS2 anders? Eine Übersicht.

Unter dem Hashtag #NXS2 wurde vor einigen Tagen die Marketingmaschine angeworfen. Bereits da war klar, dass mit einigen PIONEER NXS2 Geräten zu rechnen ist. Auf eine Einführung wirklich neuer Modelle wird verzichtet, dafür erfährt Bewährtes eine Überarbeitung. Im Fall des DJM-900 und des CDJ-2000 darf man sogar von einem Standard reden. Sowohl der Mixer, als auch der Player dominieren die Technikrider und in Folge die Clubs.

PIONEER DJM-900NXS2

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Der digitale Clubmixer mit vier Kanälen kommt nun mit einem “64-bit mixing processor”. In Folge verspricht PIONEER einen wärmeren und nuancierteren Klang bei der “Performance”. Zwei USB-Ports erlauben gleichzeitigen Zugriff auf die eingebaute 24bit/96kHz Soundkarte, welche die (kommende) DVS-Funktion von Rekordbox unterstützt. Meint also, zwei DJs und zwei Laptops, bis zu vier Turntables am Mixer, bis zu acht virtuelle Decks ohne nervendes Umstecken. Super Sache, sofern man Rekordbox und die DVS-Erweiterung dafür besitzt.

Überarbeitet wurden die EQs, die Faderkurven und selbst die Level-Anzeigen, die nun einen “Clip-Indicator” haben. Sozusagen “Rot Plus”, als Ergänzung zur dauerhaft roten LED-Kette. Beim Crossfader setzt PIONEER auf den hauseigenen Magvel-Fader. Gründlich aufgehübscht präsentieren sich die zahlreichen Effekte: sechs Sound Color FX inklusive Parameterregler sind auf jeden Kanal zuweisbar, per Touchpad können 14 verschiedene Beat FX (inklusive einiger neuer, wie Helix oder Ping Pong) eingesetzt werden, Effekte sind nun auch direkt auf die einzelnen Frequenzbänder des Equalizer anwendbar. PIONEER verbessert auch an dieser Stelle den Überblick: Durch einen Indikator wird angezeigt, welchem Kanal Beat FX zugewiesen sind.

 

pioneer_djm-900nxs2_anschluesse

Auch bei den Anschlüssen hat sich einiges getan. Es gibt einen eigenständigen Send/Return Kanal, eine zusätzliche 3,5mm Buchse für den Kopfhörer, vier Eingänge mit Phono-Vorverstärkung sowie die bekannten digitalen Verbindungen und einen Pro-DJ Link-Port, um z.B. Player und MIxer zu vernetzten. Die Bedienelemente des DJM-900NXS2 sind komplett MIDI-zuweisbar.

Und dann ist da noch so ein neuer USB-Port als Ein- und Ausgang (Send/Return). Darüber kann – wie im Video zu sehen – ein iPad (mit der RMX-1000 Effektapp) eingebunden werden. Theoretisch könnte man auf umgekehrtem Weg auch ein Set aufnehmen. Ob – wie einige Quellen behaupten – ein direktes Recorden auf ein Stick möglich ist, wird in PIONEERs bisherigen Informationen nirgends erwähnt.

Was ist am DJM-900NXS2 anders?

ddj-900nxs2_DDJ-900nxs_vergleichIm Vergleich zum Vorgänger kamen nicht nur neue Features hinzu, einges fiel auch weg oder wurde verlegt. Die Mikrofoneingänge sind jetzt rückseitig positioniert, Faderstart gibt es nicht mehr, auch der klassiche MIDI-Ausgang ist Geschichte.

Meine Meinung

Schöner Mixer, der mit 2299 Euro seinen Preis hat. Viele sinnvolle Verbesserungen und mit dem Schwerpunkt bei den Effekten schwer auf Trendkurs. Aktuell scheint ja “Performance” angesagt zu sein. Was im Einzelfall kreatives Potential oder einen Cue- / Loop- /und Effektoverkill meint.

Ob es eine SRT2-Version für SERATO geben wird bleibt abzuwarten. Ich vermute bestenfalls gibt es eine Option den DJM-900NXS2 über das Clubkit von SERATO zu nutzen. Denn PIONEER ist gerade dabei die hauseigene Software REKORDBOX in Position zu bringen.

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