Denon MC 7000

DENON MC 7000 – Another Serato-Controller

Letzte Woche hat DENON die Lücke gefüllt. Die zwischen 6000 und 8000. Und zwar mit der 7000. Oder besser: mit dem MC 7000.

Ich spare mir längere Abhandlungen über die Qualität der Controller von DENON. Die ist nämlich gut. Bekanntlich firmiert die Marke inzwischen unterm Dach von InMusic. Das ist die Company, zu der auch Akai, M-Audio oder Numark gehören und die letztens noch Rane aufgekauft hat. Bisher vermelden einschlägige Quellen keine, durch den Eigentümerwechsel bedingten, Einbußen bei der Qualität. Ganz im Gegenteil. Mit dem MCX8000 konnte DENON unter InMusic ordentlich die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Und das auf einem ziemlich übersättigten Markt. Nun also ein MC – ohne X, was uns zur Frage nach dem Unterschied führt.

MC 7000 vs MCX 8000

Denon MC 7000 Serato Controller
Der MCX 8000 ist ein Gerät mit sogenannter Stand-Alone-Fähigkeit. Das bedeutet, er fungiert als Controller für eine Software (Serato DJ) und ebenso als Player für USB-Devices. Er kann also auch ohne Computer – nur von einem Stick – Musik wiedergeben. Der MC 7000 sieht aus wie eine screenlose Version des 8000, liegt jedoch näher an Vorgängern wie dem MC 6000. Der MC 7000 ist ein reiner Controller für das mitgelieferte Serato DJ.  Allerdings einer mit vollwertigem, eigenständigem 4-Kanalmixer, inklusive zahlreicher Anschlussmöglichkeiten.

Die Besonderheiten des MC 7000

Innovation sucht man vergebens. Parallelen zu ähnlichen Geräten, wie dem PIONEER DDJ-RX, sind sozusagen naturgemäß. Speziell sind eigene Regler für das vor einiger Zeit in SERATO hinzugewonnene  “Key Shifting“. Dieses Feature bedient auch ein “Pitch Play” Modus bei den Performance Pads. Verbaut sind zudem zwei Audio-Interfaces, wodurch man zwei Serato-Instanzen nutzen kann. Kurz: Zwei DJs können sich den MC 7000 teilen oder einen stressfreien Wechsel an diesem durchführen.

Die gratis mitgegebene Software  beschränkt sich nicht nur auf eine Vollversion von SERATO DJ. Zum Lieferumfang gehören noch die Erweiterungen Pitch`n Time (was man fürs “Key Shifting” benötigt), Flip und Video. Fehlt eigentlich nur noch das DVS-Pack, für welches der MC 7000 zumindest vorbereitet ist. Das muss man dann allerdings noch zukaufen. Tut man es, kann man beispielsweise zwei Decks mit Jogwheels und zwei Decks mit Vinyl steuern.

Stichwort: kaufen. Angekündigt ist DENONs Neuer für das 4 Quartal und zum UVP von 1189 Euro. Das erscheint mir ein wenig zu dicht am MCX 8000, welcher derzeit für 1300 Euro gehandelt wird. Der Verkaufspreis des MC 7000 liegt bei 999 Euro.

 

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