MINE

Modularer MIDI Controller – MINE

MIDI-Controller für DJs gibt es inzwischen mehr als gute Musik in den Beatport-Charts. Ein Controller im Baukastenprinzip ist hingegen der feuchte Traum manch eines DJs. Bis jetzt, denn mit MINE könnte dieses Konzept endlich Realität werden. Und es sieht gut aus.

Das italienische Startup Special Waves nimmt sich der Aufgabe an, die Welt um einen MIDI-Controller zu bereichern, den sich jeder nach eigenen Ideen und Wünschen zusammenbauen kann. Dabei überzeugt (mich) MINE – so der Name – mehr als ähnliche Entwürfe, wie z.B. Palette.

Mine und Mine S

Mit zwei unterschiedlich großen “Grundplatten” (Circuit Boards mit schmucken Holzrahmen) und erstmal fünf verschiedenen Modulen sollen DJs, Producer, Liveacts und Musiker angesprochen werden. MINE, das größere der beiden Motherboards bietet auf 33 x 27 cm Platz für bis zu 64 Module, die einfach aufgesteckt werden. MINE S ist halb so groß (33 x 13,8 cm) und kann maximal 32 Module aufnehmen.

Bei den Modulen will Special Wave mit einem Grundbesteck starten. Zur Auswahl stehen:

  • Pads mit RGB-Farbcodierung und Anschlagdynamik
  • Doppel-Buttons (2 Buttons auf einem Modul)
  • Encoder (endlos, Pushfunktion, 13 LEDs zur Positionsanzeige)
  • Potentiometer (300°)
  • 60 mm Fader (horizontal oder vertikal einsetzbar)

Displays oder Jogwheels gibt es erstmal nicht, diese sollen jedoch später folgen. Die Verbindung zum Rechner erfolgt über USB, ebenso die Spannungsversorgung. Alternativ ist auch eine Spannungsversorgung über ein Netzteil möglich. Ebenfalls clever: Über USB können zwei MINE kaskadiert werden.

controller-editor-3

Ein Software Editor erkennt die verwendeten Module automatisch und erlaubt deren Finetuning.

mine-modularer-midi-controller-fader

Soweit so prima. Der Drang zur Individualisierung sollte auch da sein. Das zeigte sich bereits bei den Chroma Caps, wobei es hier nicht nur um eine optische Aufwertung geht. Ein modularer (DJ-) Controller könnte ein großer Wurf werden. Könnte … denn es bleibt noch die Frage nach dem Preis. Ab Januar 2017 (da spekuliert wohl jemand auf das Weihnachtsgeld, welches junge Menschen von Oma bekommen) startet eine Crowdfunding-Kampagne bei Kickstarter. Dann werden die Zahlen bekannt, mit denen das Projekt stehen oder fallen dürfte. Wir bleiben dran.

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