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Mixvibes Remixlive – Jetzt auch für Windows

Nachdem Mixvibes ihren Grid-Sampler Remixlive für iOS und Mac rausgebracht haben, ist nun der Zugang auch für Windows User frei gemacht. Die Features der Windows-Version sind zu denen der Mac und iOS-Version identisch.

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Key features of Mac/PC version

●  Modulares Pad-Grid das zu jedem MIDI Pad-Controller passt – mit bis zu 10 Spalten & 10 Zeilen.

●  7 kostenlose Samplepacks und weitere 18 Packs erhältlich als In-App Kauf.

●  Pad-Effekte

●  DJM-modeled high-quality EQs.

●  Live BPM control: Wechsle das Tempo on the fly ohne die Musik zu stoppen.

●  Multiple Mode: Mehrere Pads gleichzeitig spielen.

●  Edit Play mode, Quantize, Gain, ADSR, Pan, Loop Division, Reverse, Transpose.

●  Importiere deine eigenen Samples in WAV, AIFF, MP3, M4a, AAC, FLAC, Ogg, MP4 & WMA.

●  Nimm jeden Sound oder eine Stimme durch den Mic- oder Audio in auf — mit optionalen Overdub.

●  VST Version für die Integration in eine DAW (Ableton Live, Cubase, GarageBand, etc.)

●  Skalierbares Interface

●  MIDI: Unterstützt jeden MIDI-Controller über “MIDI-Learn”.

●  Kein MIDI-Controller? KOntrolliere die App mit der Tastatur oder den Touchscreen (nur PC).

●  Hochwertige Aufnahmen in WAV, AIFF, FLAC, Ogg.

Fazit

Wir hatten im April diesen Jahres schon hier von Remixlive berichtet. Mittlerweile hat die App auch Ableton Link als einzige MIDI-Schnittstelle nach außen integriert. Remixlive sollte man als mobilen Sampleer sehen, der zwar nicht an die Funktionalität von Ableton Live ran kommt, dadurch aber auch wesentlich einfacher und intuitiv bedienbar ist.

Preis Mac/PC Version: $29,99

Preis iOS: kostenlos

Mehr Infos gibt es hier.

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Erster Eindruck: Pioneer WeGO4 & WeDJ App, BPM 2016

Pioneer stellt auf der BPM 2016 den neuen WeGo4 Controller mit der hauseigenen iOS WeDJ App vor. Der Einsteiger-Controller mit den blinkenden Jogwheels kann ebenfalls mit Pioneers Rekordbox genutzt werden.

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KEY-FEATURES DES DDJ-WeGO4

  1. Einfache Verbindung mit unterschiedlichen GerätenSchließ den DDJ-WeGO4 mit einem USB-Kabel an deinen PC/Mac an oder verbinde ihn über ein Lightning-Kabel mit deinem iPad/iPhone. Jetzt kannst du deine Musik in einer kompatiblen DJ- Performance-App deiner Wahl mischen.
  2. Unterstützt WeDJ-App, rekordbox dj im LieferumfangDer DDJ-WeGO4 ist mit unsere neuen, einfach zu nutzende DJ-Performance-App WeDJ für iPad (separat erhältlich) kompatibel. Ist der Controller angeschlossen, wechselt die WeDJ-Anzeige zu einer intuitiven Darstellung, die für die Hardware optimiert ist. Damit lernst du im Handumdrehen zu mischen. Im Lieferumfang des DDJ-WeGO4 befindet sich eine Lizenz unserer professionellen DJ-Performance-Software rekordbox dj für PC/Mac. Darin stehen dir fortschrittliche Features zur Verfügung, mit denen du deine Tracks noch flexibler mixen kannst. Der DDJ-WeGO4 ist auch mit verschiedenen anderen DJ-Apps und Software-Paketen kompatibel, darunter Algoriddim djay und vjay sowie Atomix VirtualDJ.
  1. Klare und intuitive SteuerungDas geradlinige Layout des DDJ-WeGO4 gibt dir eine intuitive Kontrolle über deinen Mix.
  2. Professionelle FX und Performance-FeaturesAuch wenn der DDJ-WeGO4 perfekt für Einsteiger ist, um das Mischen zu lernen, bringt er sehr professionelle Features und FX mit, die man aus den Pro-Hardware-Geräten wie den CDJ-Multi- Playern und DJM-Mixern kennt. Nutze Hot-Cues, Sampler, Pad-FX und Loops für noch mehr Kreativität und einzigartige Sets.
  3. PC-Master-Out – nutze deine Computer-Lautsprecher als Master-Out und den Controller für deinen Kopfhörer
    Wenn du den DDJ-WeGO4 zusammen mit rekordbox dj verwendest, kannst du deinen Mix über die internen Lautsprecher deines Computers oder daran angeschlossene Lautsprecher ausgeben, und gleichzeitig am Controller deine Kopfhörer zum Vorhören verwenden.
  4. Kompaktes Design mit verschiedenen Farben zur AuswahlDu kannst den DDJ-WeGO4 überall mit hinnehmen, denn er ist kompakt und leicht. Die sandgestrahlte Aluminium-Platte auf den Jog-Wheels sieht edel und qualitativ hochwertig aus- Zudem gibt es noch eine schwarze und eine weiße Version zur Auswahl, damit der Controller auch optisch perfekt zu deinem restlichen Equipment passt.
  5. Hochqualitativer und druckvoller Klang
  6. Mikrofon-Eingangsschaltung für saubere Audio-Signale – auch bei hohen Pegeln
  7. Integrierte Soundkarte für einfache Verbindung mit PC/Mac über ein einzelnes USB-Kabel

KEY-FEATURES VON WeDJ

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1. Farbig animierte Benutzeroberfläche für inuitive Steuerung
Das farbige Layout bietet eine visuelle Rückmeldung, sodass es leicht ist, die Grundlagen beim DJing und Übergängen im Zusammenspiel mit einem Hardware-Controller zu lernen. Wenn du die Controller oder Jog-Wheels nutzt, kannst du die Reaktion sofort sehen, z.B. bei Tempoanpassungen, beim Scratchen von Tracks oder beim Schrauben am EQ. Die farbigen Wellenformen und Jog- Wheels verändern ihr Aussehen in Abhängigkeit von der Farbe des Album-Covers. So siehst du immer sofort, was auf jedem Deck gerade läuft.

2. Performance-Features für unendliche Kreativität

Mach deine Sets einzigartig mit WeDJs Hot-Cues, Loops und Sampler. Du kannst Pad-FX mit den Pads triggern, oder bei den Combo-FX zwischen zwei Effekten überblenden – mit einer Fingerwischbewegung auf der X- und Y-Achse deines Displays. Zwei dieser Features lassen sich gleichzeitig in jedem Deck anzeigen, sodass du unterschiedliche Sounds erzeugen kannst, ohne die Performance-Panels umschalten zu müssen.

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3. Feinfühlige Kontrolle mit dem DDJ-WeGO4

Der neue DDJ-WeGO4 Controller ist der ideale Partner für WeDJ. Ist dieser angeschlossen, wird die WeDJ-Anzeige auf eine zur Hardware passende Benutzeroberfläche umgeschaltet. Nutze die Jog- Wheels, Fader und Drehregler des DDJ-WeGO4, um die Features in WeDJ feinfühlig zu steuern. Alles, was du kontrollierst, wird auf deinem iPad-Display angezeigt, inklusive Wellenformen und Track-Infos.

4. Flexibles Layout

Wähle aus drei Optionen das Layout, das dir am besten gefällt:

  •   Zwei Jog-Wheels
  •   Große horizontale Wellenform-Darstellung
  •   Große vertikale Wellenform-Darstellung

5. Weitere Features

  • Automix – Wenn du die Automix-Taste drückst, blendet WeDJ automatisch vor dem Endedes laufenden Tracks in den nächsten Track über.
  •   Record – nimm deine Performances mit der WeDJ-App auf.
  •   Integrierte Loopmasters-SamplesWeDJ Systemanforderungen
    Betriebssystem (iOS) :iOS 8 oder neuer
    Gerät :9,7 Zoll iPad Pro, iPad mini 4, iPad mini 3, iPad mini 2, iPad Air 2, iPad Air

 

Fazit

Der Pioneer WeGO4 hat sich im Vergleich zu seinem Vorgänger kaum verändert. Lediglich ein paar Bezeichnungen auf der Oberfläche und der rückseitige USB-Anschluss haben ein Update bekommen. Das Hauptaugenmerk gilt eigentlich der neuen WeDJ App, die ihre Premiere vor Publikum auf der BPM 2016 feierte. Auch wenn sich der Großteil der Besucher lieber den großen Pioneer Geräten widmete, so ist in meinen Augen eher diese wirklich gut funktionierende DJ App das Highlight der Show gewesen. Es ist unverkennbar, auch wenn es optisch nicht so aussieht, dass hier Algoriddims djay Pro App als Feature Vorlage galt. WeDJ funktioniert schon in seiner ersten Auflage hervorragend und bietet schon jetzt so viele Features, dass auch Pro DJs gefallen daran finden können. Ich war vor allem über die wirklich direkte Reaktion der WeGO Jogwheels überrascht und auch die Effekt- und Sampler-Funktionen machen Spaß. Und dass alles bei einer intuitiven Bedienung. In diesem Sinne ist WeDJ sowohl dem Consumer-Bereich (WeGO-Nutzer) als auch dem Pro Bereich verschrieben. Der WeGO4 wird dabei als Konsole der App nicht gerecht. Bleibt also ab zu warten was Pioneer demnächst in der Oberklasse mit der App kompatibel machen wird oder ob es dazu einen größeren Controller geben wird.

Die WeDJ-App ist noch bis zum 30. September 2016 für einen Einführungspreis von 2,99 € im App- Store erhältlich. Danach liegt der Preis bei 4,99 €.

Preis Pioneer WeGO4: 319.- Euro

Lieferzeit: Mitte September 2016

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Odesi

Test: Mixed in Key Odesi – Mit wenigen Klicks zum Hit?

Vielleicht kennt ihr das Problem: ihr habt ein cooles Studio mit zahlreichen Synthies, Samplern und Effekten, aber es mangelt euch an musikalischen Inspirationen. Die Software Odesi von Mixed in Key möchte genau an diesem Punkt ansetzen und euch bei der Komposition von Songs unterstützen. Ob das überzeugend funktioniert, hab ich für euch ausprobiert.

 

Odesi

Odesi

Bei der Komposition von Songs ist es essentiell, musiktheoretische Grundlagen zu berücksichtigen, um ein schlüssiges Ergebnis zu erzielen. Wer keine Lust oder Zeit hat, sich mit Quintenzirkeln, Tonarten und Akkorden zu beschäftigen, kann sich mit Odesi eine softwarebasierte Unterstützung ins Studio holen.

 

Konzept

Die Software Odesi gibt es aktuell als browserbasiere Lösung, die von einem Computer aus ohne Installation nutzbar ist und als Mac- und Windows-Version.

Odesi im Browser

Alle drei Versionen haben nahezu den gleichen Funktionsumfang und greifen auf einen internetbasierten Projektspeicher zu. Dieser Zugriff ist obligatorisch und führt dazu, dass sich Odesi nur dann ausführen lässt, wenn euer Computer mit dem Internet verbunden ist. Die browserbasierte Version lässt sich nach der Eingabe der Zugangsdaten von jedem Computer aus nutzen, verfügt aber über eine recht begrenzte Soundauswahl. Die beiden Installationsversionen laden beim ersten Starten eine Vielzahl an Sounds herunter.

Odesi - Soundauswahl der Installationsversion

Odesi – Soundauswahl der Installationsversion

Die Mac-Version erlaubt zudem die Nutzung von virtuellen Instrumenten, wie Maschine von Native Instruments. Odesi arbeitet mit einem zentralen Fenster, in dem die Noten angezeigt werden und die Auswahl der Sounds erfolgt. Die Songlayouts können aus bis zu vier Spuren bestehen und beinhalten Akkorde, Bassläufe, Drums und eine Melodie, die farblich von einander abgesetzt sind. Als Besonderheit werden alle musikalischen Inhalte parallel angezeigt, so dass ein übersichtliches Arbeiten möglich ist.

 

Ausprobiert

Odesi bietet eine aufgeräumte Bedienoberfläche, so dass Ihr euch recht schnell einen Überblick über die gebotenen Funktionen verschaffen könnt. Am einfachsten startet ihr mit Akkorden. Diese lassen sich durch einen Klick auf „Add Chord Progression“ erzeugen und anhand verschiedener Parameter anpassen.

Akkordfolgen generieren

Akkordfolgen generieren

Neben der Tonart und der Skala könnt ihr die Akkordfolge wählen sowie die Länge der Noten und die Rhythmik. Odesi liefert bei den Vorschlägen aber nicht alle musiktheoretisch denkbaren Ergebnisse, sondern greift hier auf eine „Hitanalyse“ zurück, die der Hersteller im Vorfeld betrieben hat. Die gebotenen Auswahlmöglichkeiten haben mir sehr gut gefallen, wobei es oft auch hilfreich ist, den gewählten Sound zu ändern, um sich ein besseres Bild über das Endergebnis machen zu können. Die Komplexität der Akkordfolge lässt sich per Auswahlschalter reduzieren. Diese Funktion ist hilfreich, wenn ihr euren Song später live spielen möchtet. Um sich besser in den Groove des Songs einarbeiten zu können, empfiehlt sich anschließend die Ergänzung einer Drumspur.

Odesi - Drumspur

Odesi – Drumspur

Auch hier könnt ihr aus einer großen Auswahl an Pattern auswählen und die entsprechend passenden Sounds selektieren. Ihr findet hier typische Dance-Drums wie TR-808, TR-909, aber auch Drum&Bass-Perkussions und akustische Schlagzeuge. Die von der Software generierten Pattern lassen sich nach eigenen Vorstellungen bearbeiten. Damit die Songidee den nötigen Druck erhält, könnt ihr per Mausklick eine Bass-Spur erzeugen lassen.

Odesi - Bassläufe generieren

Odesi – Bassläufe erzeugen

In diesem Bereich bietet Odesi verschiedene Rhythmen und Verlaufsformen an und erlaubt die Selektion der Oktavlage. Ihr könnt hier beispielsweise einen Basslauf erzeugen, der mit den Akkorden wechselt, gegenläufig ist oder auf einem Ton bleibt.

Bassläufe bearbeiten

Bassläufe bearbeiten

Melodie

Wenn Ihr die Basis für eure Songidee festgehalten habt, könnt ihr das Ganze mit dem Einspielen der Melodie abschließen. Als Hilfestellung erscheinen die zur Tonart und Skala passenden Töne auf der linken Seite. Zum Spielen der Melodie könnt ihr ein MIDI-Keyboard nutzen oder zur Not auch die Computertastatur. Der Aufnahmevorgang läuft kontinuierlich, so dass ihr nach dem Stoppen alle Takes noch einmal in Ruhe anhören und den besten auswählen könnt. Die eingespielten Noten lassen sich im Nachhinein quantisieren, verlängern, verschieben, löschen und ergänzen.

Melodien quantisieren

Melodien quantisieren

Odesi ist mit einem Mixer ausgestattet, der die Anpassung der Lautstärken der vier Spuren erlaubt.

Mini-Mixer

Mini-Mixer

Einen Equalizer oder Effekte gibt es nicht, wobei das meiner Meinung nach in Ordnung ist, da Odesi nicht in direkte Konkurrenz zu einer DAW treten möchte. Richtig gut finde ich, dass sich der komplette Song nachträglich und durch eine einfache Auswahl der Tonart oder Skala transponieren lässt. Somit kann man schnell und unkompliziert Variation oder andere Stimmungslagen testen.

Fertigen Song transponieren

Fertigen Song transponieren

Export

Odesi speichert die Songs im Internet und erlaubt von jedem Computer aus einen Zugriff auf eure Projekte. Bei meinem Test kam es allerdings manchmal zu einer verzerrten Wiedergabe von Songs im Browser, die ich mit der installierten Software erstellt hatte. Die Browserversion ersetzt zudem die gewählten Klänge, da hier nur eine begrenzte Soundauswahl zur Verfügung steht. Wenn ihr ein Projekt beendet habt, könnt ihr es als MP3-, WAV-, AIFF-, AAC- oder Apple-Lossless-Datei, komplett oder als Einzelspuren speichern. Zur Weiterbearbeitung oder zum Ausproduzieren des Tracks in einer DAW könnt ihr die MIDI-Daten exportieren. Hierbei ist es unerheblich, ob ihr Ableton Live, Cubase, Logic oder ein anderes Programm verwendet.

Songexport

Songexport

 

Fazit

Odesi ist ein richtig gut gelungenes Kompositionswerkzeug, das einfach zu bedienen ist und sehr schnell zu brauchbaren Ergebnissen führt. Die in der Software enthaltenen Sounds sind meiner Meinung nach ausreichend, da es lediglich um Vorschläge handelt. Der größte Nutzen ergibt sich für Anwender, die keine musiktheoretische Vorbildung haben. Diese können ohne Grundkenntnisse musikalisch stimmige Songs komponieren. Die schnelle Arbeitsweise kommt aber auch allen anderen Nutzern zu gute, da sich die Songs mit wenig Aufwand transponieren lassen und man somit bequem experimentieren kann. Ich kann das zudem nicht einmal teure Programm eigentlich jedem empfehlen, der Inspirationen für eine Musikproduktion sucht. Nach Rücksprache mit dem Hersteller konnte ich noch in Erfahrung bringen, dass an einer Kooperationsfunktion gearbeitet wird, mir der ihr Songs gemeinsam mit euren Freunden bearbeiten könnt und eine Version von Odesi geplant ist, die auf mobilen Geräten, ohne zwingende Internetverbindung ausführbar ist.

Hersteller: Mixed in Key

Preis: 49 US-Dollar

Odesi

Odesi
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FUNKTION

10/10

    TECHNIK

    10/10

      PREIS/LEISTUNG

      10/10

        Pro

        • übersichtliche Arbeitsoberfläche
        • schnell zu bedienen
        • gute Ergebnisse mit wenig Aufwand
        • sehr inspirierend

        Contra

        • Internetverbindung zwingend notwendig

         

        Alternativen

         

        Liquid Notes

        139 Euro

         

        Ludwig

        49,99 Euro

         

        pioneer_rmx-1000_app

        RMX-1000 fürs iPad

        Im echten Leben ist das RMX-1000 von PIONEER ein kompaktes DJ-Effektgerät. Eine “Remix-Station” – und die gibt es jetzt auch fürs iPad. Weiterlesen

        X-PAD FX

        Neu: Pioneer RMX-1000 Effekt App für iPad

        Pioneers externes Effektgerät RMX-1000 gibt es ab sofort auch als App für das iPad. Das RMX-1000 galt bisher als Erweiterung eines konventionellen DJ-Setups, um die Palette an Effektspielereien jenseits des Mixers zu pimpen. Mit der iPad App soll dieses Vergnügen nun auf das mobile Producing transferiert werden, in dem die App Tracks in der iTunes Library manipuliert oder zwischen anderen Audio-Apps geroutet werden kann.

        Audiobus

        Pioneer stellt sich das so vor:

        Pioneer DJ bringt den RMX-1000 für iPad heraus: mit der berührungsgesteuerten iOS-App lassen sich Tracks in der iTunes-Musiksammlung mit hochwertigen Effekten aufpeppen. So richtig zum Zuge kommt die RMX-1000-App, wenn sie mit der Audiobus-App und per Inter-App-Audio verbunden wird, denn so lassen sich die Effekte auch auf Musik anwenden, die man auf dem iPad selbst gemacht hat.

        Die Remix-Station RMX-1000 ist als Hardware seit 2012 auf dem Markt und als Effektgerät für das Studio und für DJ-Performances sehr beliebt. Die neue RMX-1000-App emuliert die Hardware und bietet eine praktische Touchscreensteuerung für Scene FX, Isolator FX, X-PAD FX und Release FX. Genau wie die RMX-1000 lassen sich auch bei der App die FX-Parameter anpassen, um einzigartige eigene Sounds zu schaffen.

        Die RMX-1000-App unterstützt die separat erhältliche Audiobus-App und auch Inter-App-Audio, wodurch Producer ihrer mit DAW-Apps hergestellten Musik Effekte hinzufügen und ihre Kreationen mit einer einzigen, einfach zu bedienenden Benutzeroberfläche aufnehmen und steuern können.

        Die RMX-1000-App für iPad ist ab Oktober 2015 zum empfohlenen Verkaufspreis von € 19,99 inkl. MWST zu haben.

        1. Eine Fülle hochwertiger Effekte für grenzenlose Kreativität
        Die vier FX-Sektionen entsprechen genau dem Layout der RMX-1000, um eine intuitive Touch-Bedienung zu ermöglichen.

        Scene FX
        Mit 10 verschiedenen Arten von Effekten lassen sich Tracks auf- und abbauen sowie die Parameter Wet/Dry, Zeit und Resonanz verändern, um den Effekten einen eigenen Style zu verleihen.

        Isolator FX
        Rhythmus und Timbre der Musik lassen sich im Hoch-, Mittel- und Tieftonbereich verändern und um drei Arten von Effekten bereichern: Cut/Add, Trans/Roll und Gate/Drive.

        X-PAD FX
        Voreingestellte Samples lassen sich auf den Punkt genau per BPM triggern, und mit dem X-PAD in unterschiedlicher Geschwindigkeit wiederholen. Die voreingestellten X-PAD FX – Kick, Snare, Clap und Hi-hat – können durch andere Onboard-Samples ersetzt werden.

        Release FX
        Ermöglicht den eleganten Ausstieg aus komplexen Effektkombinationen – direkt zurück zum Originaltrack oder über die Effekte Back Spin, Vinyl Break oder Echo.

        Außerdem lassen sich die Parameter vieler Effekte individuell anpassen, so dass sich einzigartige eigene Sounds erschaffen und coole Experimente durchführen lassen, um einen ganz eigenen Stil zu kreieren.

        2. Vollwertiges Musikproduktionstool dank Unterstützung für Audiobus und Inter-App-Audio
        RMX-1000 für iPad kann mit den Apps Audiobus und Inter-App-Audio verbunden werden, die eine einheitliche Benutzeroberfläche bereitstellen, um Musik mit DAW-, FX- und Instrumenten-Apps aufzunehmen und zu produzieren. Die RMX-1000-App wird einfach mit Audiobus oder Inter-App-Audio verbunden, um der mit kompatiblen DAW-Apps erstellten Musik hochwertige Profi-Effekte hinzuzufügen.

        TECHNISCHE DATEN 

        Kompatible Betriebssysteme und Hardware iPad (ab 2.. Generation)
        iPad mini (ab 1. Generation)
        iOS 7.0 oder neuer (64-Bit)
        Sound Audioausgabe an Lautsprecher, Kopfhörer etc.
        (über eingebautes oder externes Audiogerät)
        Dateiformat Alle iPad-kompatiblen Formate, außer Dateien mit DRM

        Einführungsangebot für Preisbewusste
        Bis zum 11. November 2015 ist die RMX-1000-App zum halben Preis (€ 9,99 unverbindliche Preisempfehlung) als Einführungsangebot erhältlich.

        Einschätzung

        Ich muss zugeben, dass mich Pioneers Remixstations noch nie sonderlich interessiert haben, da ich als Traktor User eher auf interne Software-Effekte zugegriffen habe, als mir ein zusätzliches Gerät ins Setup zu klemmen. Für Konventionelle DJs, im externen Modus an Turntables oder CDJs spielen sieht das natürlich anders aus. Mit der RMX-1000 als App für Tracks aus der  iTunes Library oder als rewiremäßiges Effektgerät für andere Audio Apps sehe ich zwar den technisch möglichen Vorteil, frage mich aber zugleich wer hier die Käuferschaft ist? Der Producer, der seine Tracks mit dem iPad produziert? Oder der DJ, der mit dem iPad auflegt? Im Pro-Bereich wird man mit Sicherheit auch durch den Touchscreen die fehlende Haptik vermissen. Oder ist es vielleicht der Consumer, der mit seiner DJ-App rumdattelt und gerne mal 20 Euro für ein virtuelles Effektegerät ausgibt?

        Generell dürfte es aber in der Zukunft interessant werden, wenn Pioneer weitere Apps bringt. Denn dann wäre Rekordbox DJ ein möglicher Kandidat bei dem auch die RMX-1000 eine runde Einbindung als In App Kauf darstellen könnte.

        Und wenn Pioneer schon dabei ist Apps zu veröffentlichen, wie wäre es dann mit einer Editor App für Nerds, die an ihren Pioneer Playern und Controllern Midi-, Effekt oder Routing-Paramter ändern möchten? Und wenn man diese Parameter in der Pioneer-Cloud speichern könnte, hätte man zu jedem Gig sein persönlich eingerichtetes Setup Vorort und wäre nur einen Swipe davon entfernt.

        Was denkst Du über die neue Pioneer RMX-1000 iPad App?

         

         

        Preis: Bis zum 11.11.15, 9,99 Euro, ansonsten 19,99 Euro.

        Erhältlich ab: Oktober 2015 im App Store

        Hier die RMX-1000-App für iPad kaufen.

        Zur Herstellerseite

        Djay Apple watch

        Real DJs use watches!

        Algoriddim stellt “the ultra portable DJ system” vor: DJAY für die Apple Watch. Weiterlesen

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        Algoriddim djay 2 für Apple Watch – DJing mit der Armbanduhr

        Im App Store für die Apple Watch konnte man bereits vor einigen Wochen sehen, welche Apps erhältlich sein werden. Darunter war auch Algoriddims djay aufgelistet. Mit dem anstehenden Update von djay 2 für das iPhone wird die App simultan auf der Apple Watch integriert werden.

        Watch 1

        Laut Aussage von Algoriddim wird man dann mit der Apple Watch folgende Funktionen zur Verfügung haben:

        • Zugriff auf iTunes Track-Library und Playlists
        • Track Loading
        • Track Info (Titel, Artist, Album Cover, verbleibende Spielzeit, BPM und Key)
        • Play/Pause
        • Seeking: Im Track vorwärts und zurück springen
        • Autoloop
        • Effekte in Echtzeit einsetzen
        • Autosync
        • Crossfade
        • Automix für iTunes und Spotify inkl. Match-Funktion (Track-Empfehlung)

        djay 2 für das iPhone und das iPad gibt es ab sofort für eine Woche kostenlos im Appstore. Angedacht als Erweiterung für das iPhone, kann djay auf der Apple Watch nicht mit dem iPad verwendet werden. Die Apple Watch wird voraussichtlich im Juni 2015 ausgeliefert.

        Einschätzung

        Auch wenn DJing mit der Armbanduhr sich erst einmal wie eine Spielerei anhört, so sollte man im Hinterkopf behalten, dass dies wahrscheinlich erst der Anfang ist. Sofern die technische Integration fortschreitet und Apple Devices ala Handoff weiter mit einander verschmelzen, wäre es durchaus denkbar, dass die Parametersteuerung nicht nur auf das iPhone beschränkt bleibt. Und da die Apple Watch genauso wie das iPhone mit Sensoren ausgestattet ist, sehe ich in der Apple Watch nicht nur eine Erweiterung der Bedien- bzw. Informationsoberfläche, sondern z.B. auch einen Gestik-Controller, der Parameter aus der Software steuern könnte. Und wenn man das dann noch etwas weiter spinnt, dann muss dies auch nicht nur für Algoriddims djay gelten, sondern auch für andere Anwendungen, die nachziehen könnten. Natürlich wäre das dann auch nicht nur auf den Audio-Bereich beschränkt. Videomixing oder Lichtsteuerung wären weitere Beispiele für Einsatzgebiete. Das sind natürlich erst ein mal ein paar zusammengewürfelte Gedankengänge, bei denen viele Details noch ungereimt sind. Und es wird wahrscheinlich noch viel Wasser den Rhein hinunter fließen, bevor sich etwas in diese Richtung bewegt. Aber es schadet nicht, mal über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen um vielleicht andere Perspektiven zu prüfen. Bei meinem letzten Gig hätte ich aus Platzgründen gerne einen simplen Crossfader für Videomixings am Armgelenkt gehabt.

        Was denkst Du über die Integration einer Armbanduhr ins DJing? Hast Du nicht manchmal eine Hand oder einen Fuß zu wenig beim Auflegen?

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        mixfader

        edjing Mixfader: Externer, kabelloser Crossfader

        mixfader

        Obwohl die edjing App für iOS, Android und Windows 8 erhältlich ist, ist sie irgendwie nicht auf meinem Radarschirm aufgetaucht, bis mich heute die News über den Mixfader erreichte. Der Mixfader ist ein externer Crossfader, der kabellos mit der eddjing App verbunden ist.

         

        Mixfader

         

        DJ Equipment und deren Elemente als einzelne Module nutzen zu können spart in erster Linie jede Menge Platz. Man kann sich auf das Wesentliche reduzieren und benötigt weniger Gepäck zum Auflegen. Was mich allerdings bei kabellosen Geräten immer stutzig macht, ist die Latenz der übertragenen Signale. Gerade beim Scratching legen DJs Wert darauf, dass es so gut wie keine Verzögerungen zwischen Bewegung und Soundausgabe gibt. Dazu kommt, dass gerade bei Scratchmoves die scratchende Hand bisher immer auf einer beweglichen Oberfläche auflag, sei es eine Schallplatte oder ein Jogwheel. Jeder, der mit seinem Finger schon mal über Glas gefahren ist, dürfte wissen, dass es eine neue Herausforderung ist hier konstant gleichmäßige Bewegungen durchzuführen, auch wenn Smartphone- und Tabletoberflächen sich von Fensterscheiben unterscheiden. Und davon abgesehen wirken bei solchen Bewegungen immer Kräfte, die es mit Sicherheit verlangen , dass Fader und Device fixiert sind. Es bleibt also abzuwarten, ob im Lieferumfang des Mixfaders vielleicht etwas doppelseitiges Klebe- oder Klettband dabei ist. Letztendlich bleibt dann noch die Frage, für welche Zielgruppe sich diese Art von Technik eignet oder ob es nur ein Zwischenschritt zu etwas Neuem, Größerem ist, dass wir momentan in der DJ-Technik noch gar nicht in Betracht ziehen. Zum Beispiel ein ganzes Sortiment solcher kabellosen Elemente, die dazu genutzt werden können DJ-Manöver im Kollektiv zu erledigen oder vielleicht um konventionelle Instrumente zu ergänzen?

        Leider gibt es noch keine genaueren Angaben zu Features und Preis. Der Mixfader soll irgendwann im Herbst 2015 erhältlich sein, also noch ein gutes halbes Jahr – Eine lange Zeit in der noch viel passieren oder auch vergessen werden kann.

        Die edjing App ist übrigens kostenlos!

        Mehr Infos gibt es hier.

        MIDI Mux Audiomux

        Audio & MIDImux

        “Let Your Mac Talk To Your iOS Devices” versprechen die Entwickler von zwei neuen Apps, die den Austausch von MIDI- bzw Audiodaten zwischen iPad und Macbook ermöglichen. Weiterlesen

        GEMA Yacast Monitoring

        Die GEMA und die Gerechtigkeit

        Eine junge Strophe im alten Lied. Die GEMA hat bei ihrem Projekt des “Diskotheken-Monitorings” einen neuen Partner. Aber noch immer die gleichen Probleme. Weiterlesen

        Alesis iO Mix

        ALESIS iO Mix

        Sowas hätte ich mir früher (TM) gewünscht. Ein Studio für die Westentasche. Naja … für die Messangertasche. Weiterlesen

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        LAUNCH BUTTONS

        Eine App baut das LAUNCHPAD nach. Neben iOS wird auch Android unterstützt. Weiterlesen

        Egoist - Settings

        Test: Sugar Bytes Egoist iOS-App – Sample-Slicer, Synthie und Effekte

        Aus der Feder der Softwareschmiede Sugar Bytes stammen viele interessante Effekte und Soundtools, die von bekannten Artists wie Boys Noize, Modeselektor oder Matthew Herbert sehr geschätzt werden. Ich habe für euch den neusten iOS-Titel „Egoist“ auf meinem iPad installiert und geschaut, was sich damit anstellen lässt.

         

        Sugar Bytes ist eine Berliner Firma, die die kreativen Ideen der beiden Firmengründer Robert Fehse und Rico Baade verwirklicht und viele ihrer Produkte als Plug-ins für DAWs und zeitlich versetzt als App für iOS-Geräte veröffentlicht. Die App Egoist ist ein kombiniertes Tool, mit dem ihr Samples und Synthiesounds gemeinsam nutzen könnt, um Loops oder ganze Songs zu generieren.

         

        Sugar Bytes - Egoist

        Sugar Bytes – Egoist

         

        Erste Rundtour

        Egoist ist in unterschiedliche Arbeitsbereiche aufgeteilt, die sich durch Reiter auf der linken Seite der App erreichen lassen. Der oberste Reiter namens Slicer ist mit einer Sample-Bearbeitungsfunktion ausgestattet, die Samples zerlegen und neu zusammensetzen kann.

        Egoist - Slicer

        Egoist – Slicer

        Der zweite Reiter Bass/Beat beherbergt einen Bass-Synthie und einen Drumcomputer.

         Egoist - Bass/Beats

        Egoist – Bass/Beats

        Der Reiter Effects umfasst sieben Effekte, die sich zu einer komplexen Effektschaltung kombinieren lassen und die optisch sehr witzig umgesetzt wurden.

        Egoist - Efects

        Egoist – Efects

        Für globale Einstellungsmöglichkeiten, gibt es den Reiter Egoist. Hier hinter verbergen sich Pegeleinstellungen und globale Tuningmöglichkeiten.

        Egoist - Settings

        Egoist – Settings

        Die App-Bedienung erfolgt anhand des iPad-Touchscreens oder ferngesteuert durch einen MIDI-Controller oder ein Sequenzer-Programm.

         

        Sample-Soundschlacht

        Um sich mit der Arbeitsweise der App vertraut zu machen, empfehle ich das Laden eines der mitgelieferten Samples im Reiter Slicer. Die Samples sind weitestgehend thematisch sortiert und setzen sich aus Drumloops, Chords, Bass, Gitarren und zahlreichen anderen Kategorien zusammen.

        Sugar Bytes - Egoist

        Egoist – Samples

        Mit diesen könnt ihr die Basis für eure Musikproduktion legen oder sogar das Hauptthema definieren. Selbstverständlich lässt sich die Sampleausstattung mit eigenen Samples erweitern. Die Samples können dazu via Audiopaste aus anderen Apps eingefügt oder per iTunes von einem Computer aus in die App kopiert werden. Zudem könnt ihr auch auf ganze Songs aus der iTunes-Bibliothek des iPads zugreifen. Das geladene Sample wird mit dem Parameter Sensitivity in bis zu 16 Slices zerteilt. Die Positionen der Slices könnt ihr selbst bestimmen oder per Zufallsfunktion setzen lassen. Anhand globaler Parameter können die Tonhöhe, Länge, Hüllkurve und der maximale Pegel für die Slices bestimmt werden. Das Triggern der Slices erfolgt durch einen Stepsequenzer. Dieser verfügt über zahlreiche individuelle Parameter mit denen sich die Sample-Abschnitte in ihrer Tonhöhe, Richtung und Lautstärke bearbeiten lassen.

         

        Bass & Kick

        Mit den Bestandteilen des Reiters Bass/Beat könnt ihr eure Startsequenz weiter ausschmücken. Beide Instrumente werden durch Stepsequenzer gesteuert, die direkt übereinander platziert sind, sich aber individuell programmieren lassen. Der Bass-Synthie ist recht einfach gehalten und bietet neben den Wellenformen Sägezahn und Rechteck drei Filtercharakteristiken die einem Roland TB-303, einem Moog und einem Korg MS-20 nachempfunden sind. Das Filter lässt sich mit einer Hüllkurve oder einem LFO modulieren und das komplette Ausgangssignal mit Drive aufrauen.

        Egoist - Bass-Synthie

        Egoist – Bass-Synthie

        Klanglich hat mir der Synthie ganz gut gefallen, wobei er keine wirkliche authentische Simulation eines analogen Vorbilds ist. Wenn man mit dem Stepsequenzer allerdings triolische Notenfolgen und Slides programmiert, klingt das ganze recht passabel nach einer ACID-House Bassline. Der Drumcomputer in Egoist arbeitet samplebasiert und bietet eine Auswahl von mehr als 1000 Drumsounds, die unterschiedliche Genres abdecken und durchweg gut klingen. Die Sounds lassen sich tunen und ihrer Lautstärke individuell justieren. Die Programmierung des Drumcomputers erfolgt mit einem dreispurigen Sequenzer.

         

        Effekte

        Der Reiter Effects beinhaltet die Komponenten Filter, Delay, Reverb, Bitcrusher, Chorus, Bandmaschine und Looper. Mit diesen könnt ihr eine Effektkette kreieren, die zentral für alle 3 Klangquellen zur Verfügung steht. Die Parameterwahl für die Effekte erfolgt durch Schieberegler, die die grafischen Effektdarstellungen beeinflussen. Diese besondere Art der Effektbedienung erleichtert auch Einsteigern das gezielte Programmieren der Effekte.

        Egoist- Effekte

        Egoist- Effekte

        Die Effekte sind von guter Qualität und lassen sich für leichte Soundmodifikationen aber auch für komplexen Echtzeitremixe nutzen. Letzteres gelingt vor allen Dingen dank der Effektsteuerung per Stepsequenzer. Alle Stepsequenzer in Egoist und viele andere Parametereinstellungen lassen sich gezielt oder per Zufallsfunktion programmieren. Natürlich können die per „Zufall“ erzeugten Ergebnisse angepasst werden und führen oft zu unerwarteten, experimentellen Klanggebilden. Die Lautstärkeanpassungen für die drei Signalquellen Slicer, Bass und Beat und die Effektaktivierungen finden in der Kopfzeile der App statt.

         

        Arrangement

        Die App Egoist erlaubt das Arrangieren von Songs. Hierzu lassen sich bis zu 16 Pattern in einem Part nutzen und bis zu 6 Parts können auf der Songebene angeordnet werden. Richtig spannend und interessant wird es, wenn beim Songbasteln unterschiedliche Pattern-Umschaltgeschwindigkeiten genutzt werden und verschieden lange Stepsequenzer-Pattern.

        Egoist - Arranger

        Egoist – Arranger

        Die generierten Ergebnisse könnt ihr auf einem Rechner mit einem Sequenzerprogramm weiterverarbeiten oder direkt in eine DJ-Software laden. Da Egoist auch Inter-App-Audio-kompatibel ist, kann eine direkte Einbindung in Apps wie Garageband oder Cubasis erfolgen.

        Egoist - Inter-App Audio

        Egoist – Inter-App Audio

        Um komplexe Echtzeitverschaltungen in Verbindung mit anderen Apps nutzen zu können, unterstützt Egoist zudem die Schnittstelle Audiobus.

        Egoist - Audiobus

        Egoist – Audiobus

         

        Live-Einsatz

        Die App Egoist lässt sich live sehr gut verwenden. Ihr habt hierzu die Möglichkeit viele Parameter der App mit einem externen MIDI-Controller fernsteuern zu können. Die vorab notwenige Konfiguration gelingt per MIDI-Lernfunktion und ist nicht sonderlich aufwendig. Des Weiteren lassen sich auch die Pattern mit einem Keyboard umschalten.

        Egoist - Live

        Egoist – Live

        Alternativ kann die App per MIDI-Clock-Daten synchronisiert und damit im Gleichklang mit einem Softwaresequenzer oder einer DJ-Anwendung genutzt werden.

        Fazit

        Ich finde die App Egoist von Sugar Bytes richtig gut, da man mit ihr spielerisch sehr kreativ arbeiten kann. Alleine das „Zerhackstücken“ eines langen Samples bringt immer wieder erstaunliche neue Ergebnisse zu Tage, die auf verschiedene Weise weiterverwendet werden können. Einen bestimmten Einsatzschwerpunkt würde ich nicht sehen, da man mit der App im Studio, aber auch live sehr gut arbeiten kann. Auf meiner Wunschliste für zukünftige Updates stehen eine Parameterautomation für den Bass-Synthesizer und eine umfangreichere Mixersektion.

         

         

        Hersteller: Sugar Bytes

        Bezug: App Store

        Preis: 26,99 €

        Getestete Version: 1.0.4

        Hier geht es zum Test von AMAZONA.DE

        Sugar Bytes Egoist App

        Sugar Bytes Egoist App
        8.6666666666667

        Benutzerfreundlichkeit

        9/10

          Funktionsumfang

          8/10

            Preisleistung

            9/10

              Pro

              • einfach bedienbare Kreativ-App
              • Interaktion mit anderen Apps via Inter-App Audio und Audiobus
              • MIDI-Controller Bedienung
              • MIDI-Clock Sync
              • auf der Bühne und im Studio einsetzbar

              Contra

              • Touchscreenbedienung zum Teil schwierig, da Bedienelemente zum Teil etwas klein

               

              Alternativen

               

              Korg iKaossliator

              19,99 Euro

               

              iSequence HD

              ab 13,99 Euro

               

               

              egoist

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              Neu: iRing – Kabelloser iPhone, iPad Motion Controller zur Steuerung von Traktor und anderen Musik-Anwendungen

              Die meisten Controller für Musikanwendungen für iPad und iPhone sind kabelgebunden und übertragen die Daten mit Hilfe eines optionalen Camera-Connection-Kits an ein iOS-Gerät. Die Firma IK-Multimedia stellt ein alternatives Konzept mit dem Produkt iRing vor, was so genial wie simpel ist. Man klemmt sich einfach die beiden im Lieferumfang enthaltenen Plastik-Ringe an die Hand und mit Hilfe der ebenfalls mitgelieferten iRing FX/Controller App werden dann die vollzogenen Gesten per integrierter Device-Kamera in Programm-Befehle bzw. Midi-Daten umgewandelt. Die Positionen der Ringe werden in einem dreidimensionalen Raum aufgezeichnet und dabei werden insgesamt vier Parameter mitgeschnitten. Erfasst werden horizontale und vertikale Bewegungen (X- und Y-Achse),  sowie der Abstand zur Kamera (Z-Achse) und unterschiedliche Abfolge-Kombinationen von Bewegungen.

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              Interessant kann die Anwendung der Ringe beispielsweise im Zusammenspiel mit der DJ Software Traktor sein.

              Auf der Herstellerseite gibt es dazu einige Beispiel-Vidos zu sehen:

              Hier das Video für das Setup zur Steuerung von Effekten:

              Hier zum Setup zur Benutzung von Loops in Traktor:

              Hier das Video für das Setup zur Steuerung von Loops & Effekten:

              Fazit:

              Es macht sicherlich Spaß mithilfe von Gesten seine DJ-Software zu steuern. Ich frage mich allerdings, wo man die Ringe real einsetzen soll, denn unabhängig davon, ob man nun eine DJ-Software, Effekte oder ein Synth-Plug-In steuert, sinnvoll ist dies doch nur zum Zwecke einer Live-Performance. Diese findet aber widerum meist auf einer Bühne oder im Club statt und genau dort ist der Einsatz durch schlechte Lichtverhältnisse eingeschränkt. Angesichts des geringen Preises sind die Ringe auf jeden Fall antestenswert.

              Den Link zur Herstellerseite findet ihr hier

              iRing gibt es in drei verschiedenen Farben.

              Preis: 19,90 Euro

              Hier mit 3 Jahren Garantie kaufen!

              Wie findet ihr solche kabellosen Controller? Innovativ oder Schnick-Schnack?

              Habt ihr vielleicht die Ringe schon im Einsatz?

              Freu mich auf eure Meinung!

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