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DDJ-RZ

Neu: Pioneer DDJ-RX und DDJ-RZ – Erste Controller für Rekordbox DJ

Was wäre eine DJ-Software ohne einen passenden Controller? Pioneer liefert mit der Bekanntgabe von Rekordbox DJ auch gleich 2 Controller, die auf die neue Software abgestimmt sind. Mit dem DDJ-RX und dem DDJ-RZ kommen im Oktober 2 Controller auf den Markt, die den Serato Controllern DDJ-SX und DDJ-SZ sehr ähnlich sehen.

Pioneer Pressemitteilung:

Pioneer DJ bringt den DDJ-RZ und den DDJ-RX heraus – die ersten nativen Hardware-Controller für die brandneue Performance-Software rekordbox dj, die ebenfalls heute der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Die beiden neuen Controller geben rekordbox-DJs die ultimative Flexibilität und optimalen Komfort: Tracks und Sets lassen sich in rekordbox vorbereiten und dann per Plug-and-play direkt vom Laptop performen.

Von den Bedienelementen her sind DDJ-RZ und DDJ-RX das exakte Hardware-Gegenstück zur Software, was intuitive, kreative Performances besonders einfach macht. Neu sind die Tasten für Beat-Parameter, der Cue-Modus beim Sampler und der Sequencer-Modus, mit dem sich Padsequenzen on the fly aufnehmen und loopen lassen.

Das Spitzenmodell DDJ-RZ bietet alle Features des DDJ-RX, verfügt aber zusätzlich über einen magnetischen Crossfader in Club-Qualität, die großen Jog-Wheels des Top-Players CDJ-2000NXS, einen OSC-Sampler und zwei USB-Soundkarten.

DDJ-RZ und DDJ-RX sind ab Oktober 2015 zu empfohlenen Verkaufspreisen von €2,099– bzw. € 1,049 – inkl. MWST erhältlich. Beide Controller werden im Bundle mit dem rekordbox dj Plus Pack im Wert von € 139,- inkl. MWST geliefert.

  • Bedienelemente wie in rekordbox dj garantieren eine intuitive Steuerung
  • Multicolor-Performance-Pads mit druckempfindlichem Modus
  • Jog-Wheels mit geringer Lazenz und On-Jog-Display
  • 4-Kanal-Mixer
  • 4 Sound Colour FX, Beat FX
  • Sequencer-Modus
  • Release FX: Echo, Vinyl-Brake und Backspin
  • Quantisierter Beat-Sprung
  • Slip-Modus
  • Mehrfache Ein- und Ausgänge
  • Needle Search
  • Einstellbare Crossfader-Kurve
  • Hochwertiger MIC-Eingang

ZUSÄTZLICHE FEATURES DES DDJ-RZ

  • Individuell anpassbarer OSC-Sampl2 USB-Soundkarten für nahtlose DJ-Wechsel
  • Robuster, magnetischer Crossfader mit ausgezeichneter Rückmeldung
  • Jog Feeling Adjust
  • P-Lock Faderkappen

 

Hier mal ein kleiner Vergleich zwischen DDJ-RX und DDJ-SX

DDJ-RX_vs_DDJ-SX

Einschätzung

Ich denke Hardwareseitig brauch man nicht viel über die beiden Controller verlieren. Sie werden mit hohe Wahrscheinlichkeit auf dem Qualitätslevel vom SX und SZ sein und eignen sich eher weniger für den Einsteiger. Letztendlich ist entscheidend wie gut oder schlecht sich Rekordbox DJ schlagen wird und das gilt es jetzt abzuwarten. In der Zwischenzeit würde ich zu gerne Wissen, was man bei Serato momentan denkt und plant.

 

Preis DDJ-RX: 1049.- Euro

Preis DDJ-RZ: 2099.- Euro

Lieferzeit: Oktober 2015

Zur Herstellerseite

Pioneer rekordbox DJ-Software

News von Pioneer

Was zu erwarten war: PIONEER baut mit Version 4.0 rekordbox zur vollwertigen DJ-Software aus und bringt dazu mit dem DDJ-RX und dem DDJ-RZ gleich zwei passende Steuereinheiten raus. Weiterlesen

PDJ_DDJ-SB2_ANGLE-1

Neu: Pioneer DDJ-SB2 – an den richtigen Stellen optimiert

Diese News ist zwar nicht ganz so heiß wie der DJM-S9, aber trotzdem der Rede wert. Denn Pioneers Einsteiger Modell DDJ-SB bekommt ein Update mit kleinen Veränderungen, die es bisher in dieser Preisklasse selten bis gar nicht gab. Und das musikalische Mashup im Video kann sich auch hören lassen.

 

Pioneers Worte zum DDJ-SB2 sollten einen groben Überblick verschaffen:

Der neue Einsteiger-Controller für Serato DJ Intro und Serato DJ bietet aufstrebenden DJs kompromisslose Kontrollmöglichkeiten. Der 2-kanalige DDJ-SB2 glänzt mit allen Ausstattungsmerkmalen des originalen DDJ-SB  – einschließlich Filter Fade, Performance Pads und erweiterten Funktionen, wie iZotope-Effekten, Loops und Cues. Obendrauf kommen noch Trim-Potis, VU-Meter, der ‘Pad Trans’-Beat-Effekt und die 4-Deck-Steuerung.

Der DDJ-SB2 ist im Bundle mit Serato DJ Intro ab September 2015 zu einem empfohlenen Verkaufspreis von € 259 inkl. MWST zu haben.

  • Acht Performance-Pads
  • Neu: Trim-Potis und VU-Meter
  • Hoch-/Tiefpassfilter für jeden Kanal
  • ‘Filter Fade’ zur einhändigen Steuerung von Lautstärke und Hochpassfilter
  • Neu: quantisierter ‘Trans Beat’-Effekt
  • Plug-and-Play mit Serato DJ Intro (kostenlos) und Serato DJ (kostenpflichtiges Upgrade)
  • 4-Deck-Steuerung
  • Profi-Design und -Bauweise
  • USB-Stromversorgung
  • Integrierte Soundkarte
  • Mikrofon-Eingang
  • MIDI-kompatibel
DDJ-SB vs DDJ-SB2

DDJ-SB vs DDJ-SB2

Einschätzung

Der Pioneer DDJ-SB hatte in diesem Preissegment die Messlatte schon ziemlich hoch gelegt und verlockt zu dem auch noch mit dem Aussehen der größeren Brüder. Mit dem DDJ-SB2 gibt es kleine, aber wesentliche Veränderungen. Stempelt man den quantisierten ‘Trans Beat’-Effekt mal als nette Spielerei ab, so öffnet sich der DDJ-SB2 mit den Trim-Reglern und VU-Metern ein wenig mehr dem professionellen Auflegen. Außer dem Vestax Typhoon sind nämlich in der Einsteigerklasse bei allen Controllern die Trims weggefallen, was zur Folge hatte, dass man sich auf die Autogain-Funktion verlassen musste. Und auch die neuen Deck-Select Tasten, mit denen man nun mit 4 Decks auflegen kann, sind im Einsteigerbereich eher selten zu sehen (was vermutlich auch begründet ist). Alles in Allem scheint der DDJ-SB2 ein Rundes Paket abzugeben, das an den richtigen Stellen optimiert wurde und somit auch als Backup-Gerät für Profis dienen könnte.

Lieferzeit: September 2015

Preis: 259.- Euro

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Launchpad_Übersicht

LAUNCHPAD aktuell

Da es in der beliebten Produktreihe von NOVATION etwas unübersichtlich wurde, liefere ich hier mal eine aktuelle Modelübersicht. LAUNCHPAD und CO, nun MK Zwo. Weiterlesen

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Test: Zomo Flightcase S8 – Da seh ich schwarz!

Wer einen vierstelligen Betrag in die Zukunft des DJing investiert, hat natürlich keine Lust, dass bei der ersten Fahrt zum Gig im Kofferraum ein Poti abbricht. Wir sind der Frage nachgegangen, wie Du deinen Kontrol S8 schützen kannst. Dafür haben wir uns das Flightcase S8 Plus NSE von Zomo angeschaut. Wie komfortabel und sicher Dein Traktor Kontrol S8 ist und ob sich der Aufpreis im Vergleich zum Originalcase lohnt, erfährst Du in unserem Test.

Denn die Nacht ist dunkel…

… und das Case ist es ebenso. Im Gegensatz zu den meisten Cases wurden die Aluprofile und Kugelecken schwarz lackiert – NSE steht nicht umsonst für Night Style Edition. Die Innenpolsterung aus grauem Schaumstoff bringt zwar auch nicht mehr Licht ins dunkel, ist dafür aber variabel. Das macht auf den ersten Blick wenig Sinn. Denn von einem speziellen Controllercase sollte man erwarten, dass alles ohne Probleme passt. Und das tut es glücklicherweise auch. Die zusätzlichen Schaumstoffpads kommen beispielsweise dann zum Einsatz, wenn du deinen S8 im Live-Einsatz lieber schräg stellen möchtest (NI nennt das Performance-Position).

Top Empty Full

Top Empty Full

Neben dem S8 passt auch ein Laptop ins Case. Eigens hierfür ist eine Laptopschiene integriert. Im Live-Einsatz finden hier Geräte bis 17″ platz. Beim Transport wird der Laptop mit Klettband gesichert und die Laptopschiene wiederum schützt den S8 von oben. Je nach Größe des Laptop passt Live auch noch ein bisschen Kleinkram auf das Tray. Eine extra Kabelöffnung für das Netzteil verhindert den üblichen Kabelwirrwarr.

Last but not least gibt es natürlich auch zwei Klappen im Gehäuse, um Zugriff auf die Anschlüsse und frontseitigen Bedienelemente des S8 zu gewähren.

Verarbeitung

Insgesamt macht das Case einen robusten Eindruck. Laut Informationen des Herstellers wurde dickeres Sperrholz als üblich verwendet. Der Schaumstoff macht ebenfalls einen guten Eindruck. Der S8 wird sicher in Position gehalten, gleichzeitig ist das Material flexibel genug, um nicht auszuleiern. Wir haben kurzerhand unser Lab-Versuchskaninchen gebeten sich auf das Case draufzustellen. Zomo S8 Plus NSE Bei keinem der beiden Versuchsobjekte ließ sich eine Veränderung beobachten. Wegen mangelndem Alltagsbezug haben wir den “Draufspringtest” ausgelassen. Gegen fliegende Torten ist es aber ebenfalls sicher. Bei den Schienen der Laptopablage läuft alles bestens. Im Gegensatz zu anderen deutschen Schienensystemen, kam es hier während des Tests zu keinerlei Ausfällen oder Streiks. Wie man das von Cases so kennt, wird der Deckel mit Butterflyschlössern gesichert. Diese haben zusätzlcih Ösen für Vorhängeschlösser. Der Tragegriff vermittelt einen sicheren Eindruck und bietet ausreichenden Tragekomfort. Ein Spaziergang wird der Transport dadurch trotzdem nicht: vollbepackt wiegt das Case gut und gerne 20kg.

Live

Zum Live-Einsatz gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, außer: Deckel auf, Front- und Rückklappe ab, Tray wegschieben, losrocken! Die Bedienelemente und Anschlüsse des S8 sind dabei alle gut zugänglich. Ein kleiner Wermutstropfen ist die Arbeitshöhe des S8 im Case, die etwas höher als ein Technics liegt. Das ist aber nur interessant, wenn Du neben dem S8 noch weiteres Equipment in dein Setup einbindest.

Frontleiste

Frontleiste

Fazit

Das Zomo S8 Case NSE überzeugt sowohl Live, als auch beim Transport. Verarbeitung und Stabilität bieten keinen Grund zur Sorge. Mit 219,- € schlägt es insgesamt etwas teurer zu buche, als das offizielle Native Instruments Case. Mit dem durchdachten Laptop Tray geht das Zomo Case aber noch einen Schritt weiter, was den Aufpreis durchaus rechtfertigt. Lässt man die acht Ecken außen vor, ist das Zomo S8 Case NSE also eine absolut runde Sache.

• Maße: 52,5 x 69 x 20 cm
• Gewicht: 12,95 kg

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Hier kaufen

Zomo Flightcase S8 Plus NSE

Zomo Flightcase S8 Plus NSE
9.25

Verarbeitung

10/10

    Features

    9/10

      Pro

      • Sehr stabil
      • Laptopschiene
      • Kabelführung

      Contra

      Akai Midimix

      AKAI MIDIMIX

      Heute läuft die Musikmesse an und erste Produktnews machen die Runde. Von AKAI kommt zum Beispiel der MIDIMIX. Ein preiswerter Controller, der an das Launchpad Control XL erinnert. Weiterlesen

      Reloop Beatpad 2

      BEATPAD 2

      Pünktlich zur Musikmesse stellt RELOOP eine neue Version des BEATPAD vor. Cross-Plattform-Controller ist das Stichwort. Weiterlesen

      Kontrol D2 Rückansicht

      Traktor Kontrol D2 – Alle Fakten auf einen Blick

      Wir hatten hier bereits vom Traktor Kontrol D2 Teaser auf der Winter Music Conference in Miami berichtet. Nun gibt es die ersten offiziellen Fakten zum neuen Deck-Controller, der praktisch ein Drittel des S8 ist.

      NI_TRAKTOR_KONTROL_D2_2

      Features:

      • Portable, fortschrittliche Steuerung für die Decks der TRAKTOR-Software
        4 berührungsempfindliche Remix Deck-Fader und -Drehregler zur Remix Deck-Steuerung
      • Brillantes Farb-Display zeigt Pop-Up-Displays und Panels
      • 8 Multi-Color-Pads zum Triggern von Samples, Cue-Punkten, Loops oder Beat-Jumps
      • 14 berührungsempfindliche Regler und Fader für intuitive Kontrolle der TRAKTOR-Software
      • Der Touch-Strip bietet taktile Kontrolle über Track-Position, Pitch-Bend und mehr
      • Schneller Zugriff auf Track-BPM und -Tonart sowie auf Effekte, Filter und Remix-Deck-Parameter
      • Flexible FX-Unit mit mehr als 30 hochwertigen Studio-Effekten und Makro FX
      • 4 ausklappbare, mit Gummi beschichtete Füße bringen den Controller auf die Standard-Bauhöhe von DJ-Hardware
      • Netzteil-Splitter-Kabel und integrierte USB-Ports zum Anschließen von weiteren Controllern

      Fazit

      Bis auf Preis und Lieferzeit lies sich das meiste aus dem Teaser schon herausfinden. Und nach der Bekanntgabe von STEMS ist das Geheimnis über die 4 Spuren im Display des D2 auch gelüftet. Mit 499.- Euro liegt der Traktor Kontrol D2 etwas höher als ich es persönlich geschätzt hätte, gerade im Hinblick darauf, dass er nur ein Drittel vom S8 ohne Soundkarte ist. Der Preis wird aber weniger den Erfolg des D2 ausmachen, da er schon jetzt die DJs in zwei Lager spaltet. Letztendlich wird der D2 sein volles Potential entwickeln können, wenn STEMS real werden und sie die Zukunft im DJing neu definieren. Man wird vermutlich erst in einem halben Jahr erste Prognosen erwarten können.

       

      Preis: 499.- Euro

      Lieferzeit: Mai 2015

      Hier zum besten Preis kaufen mit 3 Jahren Garantie

       

      Kontrol D2

      TRAKTOR KONTROL D2

      Seit heute ist es offiziell. Der neue Controller von NATIVE INSTRUMENTS heißt D2.  “Das Deck der Zukunft ist da“. Sagt der Hersteller. Weiterlesen

      Traktor Kontrol D2 neben Allen & Heath Mixer

      Teaser: NI Traktor Kontrol D2 auf der WMC

      Am Donnerstag den 26.3.2015 erreichte mich die Info, dass auf der Winter Music Conference in Miami (USA), Native Instruments etwas Neues anteasern wird. Dort sollte während des 24-stündigen Live Streams vom Red Bull Guest House etwas zu sehen sein, mit dem Dubfire, MK und Uner angeblich auflegen. Da mir mein Schlaf wichtiger war, als unter der Woche um 2 Uhr Nachts ein DJ-Set zu verfolgen habe ich erst ein mal abgewartet, was die anderen Blogger zu berichten haben, die vielleicht etwas näher am Geschehen waren.

      Traktor Kontrol D2 neben Allen & Heath Mixer

      Traktor Kontrol D2 neben Allen & Heath Mixer

      DJ Worx  hat ein paar schöne Aufnahmen zusammengestellt, die den Traktor Kontrol D2 von mehreren Seiten zeigen.

      Was steckt drin?

      Der Traktor Kontrol D2 ist ein modularer Controller mit integriertem USB-Hub, um mehrere Geräte mit einander verbinden zu können. Im Groben sieht er aus wie die Deckseite eines S8 und lässt sich dank klappbarer Beine anwinkeln, um so einen besseren Blick auf die Screens und die Arbeitsfläche zu bekommen. Material und Bedienelemente werden höchstwahrscheinlich auch vom S8 stammen. Rückseite des D2 weisst 2 USB Typ A- und einen USB Typ B-Anschluss auf. Eine internes Audio-Interface ist nicht vorhanden. Der Traktor Kontrol D2 wird vermutlich etwas größer als die anderen Module von NI sein (X1,F1, Z1). Und da hier, wie beim S8, ebenfalls Screens verbaut sind, dürfte der noch unbekannte Straßenpreis vermutlich über 200 Euro liegen.

      NI Traktor Kontrol D2 Display

       

      Einschätzung

      Der geteaste Traktor Kontrol D2 spaltet jetzt schon die DJs-Technik Interessierten in 2 Lager. Als Modularer Controller  sehen ihn einige als NI´s Antwort auf die allseits bekannten Pioneer CDJs, die ebenfalls als MIDI-Controller eingesetzt werden, wobei  man hier strickt daran festhält, das die “Zukunft des DJings” keine Jogwheels braucht. Das andere Lager wird wahrscheinlich eher enttäuscht sein, da sie sich vielleicht ein Gerät gewünscht haben, dass mit einem Jogwheel bestückt ist und dann komplett ohne Computer auskommt. Fakt ist, dass der D2 als Modul für Traktor seine Zielgruppe weiterhin im Pro Bereich findet, denn die Auslegung auf  das Live Remixing ist bis jetzt noch nicht jedermanns Sache und gehört auch nicht zu den Basics des Auflegens. DJs die gerne im externen Modus mixen und lieber am Club-Pult stehen, statt eine komplette Konsole mitzubringen kommen für den D2 genauso in Frage, wie solche, die eine Erweiterung zu ihrem Z1 oder Z2 suchen.

      Persönlich würde ich den D2 als Add-On in meinem Traktor DVS Set sehen, wobei ich bedenken hätte, ob 2 von der Sorte nicht schon wieder zu viel Gepäck wären. Auch als Nicht-Scratcher käme der D2 als Stand Alone Lösung bei mir nicht in Frage, da das Fehlen eines Jogwheels sich für mich wie eine Lähmung beim Auflegen anfühlen würde. Aber das ist nur meine persönliche Meinung, die mehr auf meiner Arbeitsweise basiert statt alles ohne Jogwheels schlecht zu reden oder gar die Sync-Button Diskussion neu zu entfachen. Letztendlich ist es natürlich auch eine Frage des Budgets. Und da der Preis und die Lieferzeit noch nicht bekannt sind, kann man getrost bis zur offiziellen Bekanntgabe von NI oder der Musikmesse in Frankfurt, die ab dem 15.4.15 los geht, abwarten.

      Strategisch gesehen

      Mit dem erscheinen des Traktor Kontrol D2 und der kürzlich veröffentlichten Kompatibilität des Pioneer CDJ-900nexus und dem XDJ-1000 mit Traktor Pro, ist es recht unwahrscheinlich, dass NI ein Modul mit Drehteller heraus bringt.

      … also kann man sich natürlich weiterhin mit anderen DJs darüber streiten ob Live Remixing die Zukunft ist? Ich frage mich an dieser Stelle immer, ob bei all dieser Hype Generierung auch mal daran gedacht wird, was diese Spaltung denn für die Zukunft des DJs bedeutet? Muss man sich für ein Lager entscheiden und ist dann in einer Produktwelt  gefangen, die mit Indoktrination von den wirklichen alltäglichen Probleme des DJs ablenkt? Platzprobleme, Kabelsalat und Inkompatibilität zum anderen DJ sind keine Seltenheit und ein Beweis dafür, dass man sich weiter von einem Standard entfernt, als ihn herbei zu führen. Und welche Aufgabe haben noch mal die Onboard Screens, wenn man den Rechner trotzdem mitschleppen muss? Ach ja, sie sollen den Blick woanders hinlenken, aber nicht zum Publikum, oder? 🙂

      Traktor Kontrol D2

      TRAKTOR KONTROL D2

      Seit heute ist es offiziell. Der neue Controller von NATIVE INSTRUMENTS heißt D2.  “Das Deck der Zukunft ist da“. Sagt der Hersteller. Weiterlesen

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      SERATO DJ INTRO Update

      Der Update auf Version 1.2.4 scheint einzig den Support des neuen Controllers von KORG mit sich zu bringen. Weiterlesen

      Pioneer XDJ-1000 test

      Review – PIONEER XDJ 1000

      CDs sind Neunziger. Der neue “Multi Player” von PIONEER kommt ohne aus. Dafür hat er andere Stärken. Dieses Review erklärt welche das sind. Weiterlesen

      Einsteiger Wissen Controller

      FAQ – Wie als DJ-Einsteiger beginnen? (Teil 4)

      Sie sind vermutlich zahlreicher als Plattenspieler und haben es trotzdem nicht geschafft diese flächendeckend in Clubs zu verdrängen: Controller. Das Thema im vierten Teil unserer Reihe für DJ-Beginner. Weiterlesen

      Pioneer XDJ-RX

      Neu: Pioneer XDJ-RX – Standalone-Auflegelösung, NAMM 2015

      Der Pioneer XDJ-RX ist ein komplettes, digitales Auflegesystem mit zwei CDJ-Decks und einem zweikanaligen Mixer. Das System besitzt ein 7-Zoll großes Farbdisplay, das zwei parallele Wellenformen darstellen kann, um den Mix optisch zu unterstützen. Die Zuführung von Songs, die mit der kostenlosen Software Rekordbox vor ihrem Einsatz aufbereitet werden sollten, erfolgt über USB-Medien (Sticks oder Festplatten), Computer oder iOS-Geräte. Eine Android-Unterstützung folgt laut Herstellerangaben im April. Ein zweiter USB-Anschluss ermöglicht darüberhinaus das Aufnehmen von DJ-Sets.

      Pioneer XDJ-RX

      Pioneer XDJ-RX

      Der XDJ-RX ist mit Quantize, Beat Sync und Slip-Modus ausgestattet und erlaubt ein einfaches und kreatives Mixing. Mit vier Sound-Colour-Effekten, Filtern und acht Beat-FX lassen sich die Songs bearbeiten. Die zweikanalige Mixereinheit kann alternativ mit externen CD-Playern oder Plattenspielern kombiniert werden und verfügt zudem über Mikrofoneingänge, einen LAN-Anschluss sowie zwei Masterausgänge und einen Booth-Ausgang.

      Der Pioneer XDJ-RX ist ab Ende Februar 2015 lieferbar und soll einen UVP von 1499 Euro haben.

      Features & technische Daten

      • Autarke, digitale Auflegelösung (es wird kein Computer zum Auflegen benötigt)
      • 2-Kanalmixer mit Line/Phono-Anschlüssen + 2 Mikrofoneingängen
      • 2 Masterausgänge (1 XLR, 1 Cinch)
      • 1 Booth-Ausgang Klinke
      • 7“ Farbdisplay mit paralleler Wellenformdarstellung
      • 48 kHz Samplingrate
      • 24 Bit A/D-Wandler
      • Frequenzgang 20 Hz bis 20 kHz
      • Abmessungen (BxTxH): 728,2 x 411,9 x 104,2 mm
      • Gewicht: 8 kg

      Fazit

      Ganz ehrlich? So schnell hatte ich eine komplett autark einsetzbare Auflegelösung nicht erwartet und schon gar nicht von Pioneer. Klar gab es schon diverse Versuche in dieser Richtung, wie den Stanton SCS-4DJ, doch so richtig überzeugend waren diese nie. Ich finde Pioneer hat mit dem XDJ-RX ist ein sehr interessantes Produkt geschaffen, das konzeptionell gute Erfolgsaussichten hat. Meiner Meinung nach hat das System sogar das Zeug dazu, die letzten digital-DJ-Verweigerer zu überzeugen, die oft den Einsatz eines Laptops scheuen. Die Frage, ob integrierte CD-Laufwerke das Produkt noch „runder“ gemacht hätten, steht natürlich noch im Raum. Ich finde den von Pioneer gewählte Lösungsweg der optionalen Anschlussmöglichkeit für zusätzliche Player praxisgerecht, da diese sicherlich nur sporadisch genutzt und einen höheren Gesamtpreis bedeuten würden.

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