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DJ Trick: Mit dem Feedbackloop arbeiten

Eigentlich ist es nichts revolutionäres einen Loop mit einem Delay-Effekt zu erstellen. Das lässt sich auf verschiedene Wege anstellen. Mojaxx erklärt in diesem Video für DJCity, wie man mit dem Pioneer DJM-S9 eine solche Delay-Wolke als Loop nutzt und sogar noch Elemente hinzu streuen kann.

Der Nutzen

Im Vergleich zu normalen Loops hat man bei solchen Delay-Wolken den Vorteil, dass man die Ausklingphase des Effekts immer noch selbst bestimmen kann. Bei einem festen Loop könnte man zwar auch ein Delay simulieren, aber das erfordert schon Turntablism-Skills.

Mit Delay-Wolken lassen sich zu kurz geratene Passagen eines Tracks künstlich verlängern und man kann sie gleichzeitig als Stilmittel für Übergänge nutzen. Sofern dann noch Makro-Effekte (Eine vorgeschusterte Kombination aus zwei oder mehreren Effekten) eingesetzt werden, kann sich das vor allem klanglich von normalen Loops abheben.

Lies hier nach, wenn Du mehr zu Übergängen beim Genre-Hopping wissen möchtest.

Delay Wolke mit Freeze = Loop

Um diesen Effekt umsetzen zu können, muss man sich nicht unbedingt einen DJM-S9 leisten können. Auch andere Mixer mit integriertem Effektboard bieten die Möglichkeit den Nachhall (Feedback) eines Delays auf unendlich zu setzen, um so einen Loop zu erstellen. Man muss dafür kein Profi sein, denn der Trick ist relativ einfach anzuwenden und kann spielerisch erlernt werden. Nicht jedes Effektboard eignet sich jedoch gleich gut dafür, denn es gibt wesentliche Voraussetzungen dafür. Die wichtigste ist, dass der Effekt dauerhaft hörbar ist, auch wenn man den Fader wieder runter zieht. Dazu muss der Effekt in der Signalkette nach dem Fader einsetzen (Post-Fader). Manche Mixer können das, andere nicht. Andernfalls, bei Pre-Fader-Effekten, ist das Signal dann mit der Fader-Schließung auch weg. Sofern man das ganze mit geöffneten Fader macht, fällt einem die Möglichkeit weg, zusätzliche Elemente in den Effektweg zu streuen.

Leider gibt es auch Mixer-Kandidaten bei denen der Delay-Effekt mit einem äußerst langen Feedbackinterval einfach scheiße klingt. In diesem Fall bleibt einem dann nur noch der Griff zu einem anderen Effektgerät oder man muss sich der Effekte in einer DJ-Software bedienen. Dort sind dann aber manche Effekte schon automatisch Post-Fader geschaltet.

In der DJ-Software

Im Vergleich zu Traktor Pro ist Serato DJ in Punkto Freeze Delay leider einen Schritt hinter her, denn die frei verfügbaren Effekte in Serato DJ bieten von der Parametersteuerung nicht den gleichen Komfort wie Traktor Pro. Und das ist vor allem der Freeze-Taste geschuldet. Wahrscheinlich kann man deswegen das Video von Mojaxx auch als kleinen Workaround für Serato User sehen, denn in Traktor Pro lässt sich das ganz einfach mit einem Delay im Advanced Mode anstellen. Nichtsdestotrotz lassen sich sowohl mit Serato DJ als auch in Traktor amtliche Ergebnisse erzielen. Einfach mal ausprobieren!

Traktor Effektboard

Traktor Delay-Effekt im Advanced Modus mit Freeze-Funktion

 

Serato Effektboard

Serato DJ Tape-Echo Effekt mit 100% Feedback.

Fazit

Das Video von Mojaxx zeigt eine von vielen Möglichkeiten mit Post-Fader-Effekten rumzuspielen. Sieh diesen Post als Inspiration um dein Set ein wenig aufzufrischen. Wenn Du diesen DJ Trick schon kennst, dann dürftest Du wahrscheinlich nicht bis hier hin gelesen haben. Andernfalls kannst Du vielleicht sogar einen weiteren Tipp in den Kommentaren hinterlassen 😉

Ansonsten gilt: Effekte machen Deinen Mix nicht besser. Doch wenn Du sie mit dem nötigen Feingefühl dosierst, kannst Du damit eine Note setzen!

Viel Spaß beim Experimentieren!

Hier gibts mehr Mixtechniken

 

X-PAD FX

Neu: Pioneer RMX-1000 Effekt App für iPad

Pioneers externes Effektgerät RMX-1000 gibt es ab sofort auch als App für das iPad. Das RMX-1000 galt bisher als Erweiterung eines konventionellen DJ-Setups, um die Palette an Effektspielereien jenseits des Mixers zu pimpen. Mit der iPad App soll dieses Vergnügen nun auf das mobile Producing transferiert werden, in dem die App Tracks in der iTunes Library manipuliert oder zwischen anderen Audio-Apps geroutet werden kann.

Audiobus

Pioneer stellt sich das so vor:

Pioneer DJ bringt den RMX-1000 für iPad heraus: mit der berührungsgesteuerten iOS-App lassen sich Tracks in der iTunes-Musiksammlung mit hochwertigen Effekten aufpeppen. So richtig zum Zuge kommt die RMX-1000-App, wenn sie mit der Audiobus-App und per Inter-App-Audio verbunden wird, denn so lassen sich die Effekte auch auf Musik anwenden, die man auf dem iPad selbst gemacht hat.

Die Remix-Station RMX-1000 ist als Hardware seit 2012 auf dem Markt und als Effektgerät für das Studio und für DJ-Performances sehr beliebt. Die neue RMX-1000-App emuliert die Hardware und bietet eine praktische Touchscreensteuerung für Scene FX, Isolator FX, X-PAD FX und Release FX. Genau wie die RMX-1000 lassen sich auch bei der App die FX-Parameter anpassen, um einzigartige eigene Sounds zu schaffen.

Die RMX-1000-App unterstützt die separat erhältliche Audiobus-App und auch Inter-App-Audio, wodurch Producer ihrer mit DAW-Apps hergestellten Musik Effekte hinzufügen und ihre Kreationen mit einer einzigen, einfach zu bedienenden Benutzeroberfläche aufnehmen und steuern können.

Die RMX-1000-App für iPad ist ab Oktober 2015 zum empfohlenen Verkaufspreis von € 19,99 inkl. MWST zu haben.

1. Eine Fülle hochwertiger Effekte für grenzenlose Kreativität
Die vier FX-Sektionen entsprechen genau dem Layout der RMX-1000, um eine intuitive Touch-Bedienung zu ermöglichen.

Scene FX
Mit 10 verschiedenen Arten von Effekten lassen sich Tracks auf- und abbauen sowie die Parameter Wet/Dry, Zeit und Resonanz verändern, um den Effekten einen eigenen Style zu verleihen.

Isolator FX
Rhythmus und Timbre der Musik lassen sich im Hoch-, Mittel- und Tieftonbereich verändern und um drei Arten von Effekten bereichern: Cut/Add, Trans/Roll und Gate/Drive.

X-PAD FX
Voreingestellte Samples lassen sich auf den Punkt genau per BPM triggern, und mit dem X-PAD in unterschiedlicher Geschwindigkeit wiederholen. Die voreingestellten X-PAD FX – Kick, Snare, Clap und Hi-hat – können durch andere Onboard-Samples ersetzt werden.

Release FX
Ermöglicht den eleganten Ausstieg aus komplexen Effektkombinationen – direkt zurück zum Originaltrack oder über die Effekte Back Spin, Vinyl Break oder Echo.

Außerdem lassen sich die Parameter vieler Effekte individuell anpassen, so dass sich einzigartige eigene Sounds erschaffen und coole Experimente durchführen lassen, um einen ganz eigenen Stil zu kreieren.

2. Vollwertiges Musikproduktionstool dank Unterstützung für Audiobus und Inter-App-Audio
RMX-1000 für iPad kann mit den Apps Audiobus und Inter-App-Audio verbunden werden, die eine einheitliche Benutzeroberfläche bereitstellen, um Musik mit DAW-, FX- und Instrumenten-Apps aufzunehmen und zu produzieren. Die RMX-1000-App wird einfach mit Audiobus oder Inter-App-Audio verbunden, um der mit kompatiblen DAW-Apps erstellten Musik hochwertige Profi-Effekte hinzuzufügen.

TECHNISCHE DATEN 

Kompatible Betriebssysteme und Hardware iPad (ab 2.. Generation)
iPad mini (ab 1. Generation)
iOS 7.0 oder neuer (64-Bit)
Sound Audioausgabe an Lautsprecher, Kopfhörer etc.
(über eingebautes oder externes Audiogerät)
Dateiformat Alle iPad-kompatiblen Formate, außer Dateien mit DRM

Einführungsangebot für Preisbewusste
Bis zum 11. November 2015 ist die RMX-1000-App zum halben Preis (€ 9,99 unverbindliche Preisempfehlung) als Einführungsangebot erhältlich.

Einschätzung

Ich muss zugeben, dass mich Pioneers Remixstations noch nie sonderlich interessiert haben, da ich als Traktor User eher auf interne Software-Effekte zugegriffen habe, als mir ein zusätzliches Gerät ins Setup zu klemmen. Für Konventionelle DJs, im externen Modus an Turntables oder CDJs spielen sieht das natürlich anders aus. Mit der RMX-1000 als App für Tracks aus der  iTunes Library oder als rewiremäßiges Effektgerät für andere Audio Apps sehe ich zwar den technisch möglichen Vorteil, frage mich aber zugleich wer hier die Käuferschaft ist? Der Producer, der seine Tracks mit dem iPad produziert? Oder der DJ, der mit dem iPad auflegt? Im Pro-Bereich wird man mit Sicherheit auch durch den Touchscreen die fehlende Haptik vermissen. Oder ist es vielleicht der Consumer, der mit seiner DJ-App rumdattelt und gerne mal 20 Euro für ein virtuelles Effektegerät ausgibt?

Generell dürfte es aber in der Zukunft interessant werden, wenn Pioneer weitere Apps bringt. Denn dann wäre Rekordbox DJ ein möglicher Kandidat bei dem auch die RMX-1000 eine runde Einbindung als In App Kauf darstellen könnte.

Und wenn Pioneer schon dabei ist Apps zu veröffentlichen, wie wäre es dann mit einer Editor App für Nerds, die an ihren Pioneer Playern und Controllern Midi-, Effekt oder Routing-Paramter ändern möchten? Und wenn man diese Parameter in der Pioneer-Cloud speichern könnte, hätte man zu jedem Gig sein persönlich eingerichtetes Setup Vorort und wäre nur einen Swipe davon entfernt.

Was denkst Du über die neue Pioneer RMX-1000 iPad App?

 

 

Preis: Bis zum 11.11.15, 9,99 Euro, ansonsten 19,99 Euro.

Erhältlich ab: Oktober 2015 im App Store

Hier die RMX-1000-App für iPad kaufen.

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Korg Kaoss Pad Quad

Korg Kaoss Pad Quad Multi-Effektgerät (NAMM 2011)

Pünktlich zur NAMM-Show in L.A. Californien, präsentiert Korg das Kaoss Pad Quad. Nach alter Kaoss Pad Manier lassen sich die Effekte per Fingerberührung auf dem Touchpad steuern. Das besondere am Kaoss Pad Quad ist, dass man nun gleichzeitig 4 Effekte in Kette schalten kann, um diese wiederum mit dem Finger zu steuern. Die Gruppierung der Effekte ist dabei so aufgeteilt, dass sich daraus sinnvolle Verkettungen ergeben.

Features:

  • Brilliante Farb-LED Touchpad Beleuchtung die synchron Performance arbeitet.
  • Intuitive Echtzeit Multi-Effekt-Steuerung
  • 4 Effektgruppen mit jeweils 5 Effekten, bis zu 1295 Kombinationen möglich!
  • Freeze Funktion, die die Einstellungen beibehält, wenn man den Finger los lässt.
  • Neuer Loop Effekt: Spielt vorwärts, rückwärts oder einzelne Stück des Loops.
  • Neue DJ-Emulations Effekte: Vinyl Break > Scratch Simualtion oder Anhalte Simulation.
  • Ducking Compressor > Sound Boost im Offbeat
  • Auto BPM und Tap BPM

Korg Kaoss Pad Quad

  • Loop Effekte: Looper, RevLooper, Loop Slicer, Grain Shifter, Vinyl Break,
  • Modulationen: Distortion, Decimator, Ducking Comp, Flanger, Phaser
  • Filter: LPF,HPF,BPF, Jet, Pitch, Shifter
  • Delay/Reverb: 1Delay, Delay, Tape Echo, Reverb, Delay Reverb
  • Eingänge: Line (Cinch), Mic (Klinke)
  • Ausgänge: Line (Cinch), Kopfhörer (Klinke)
  • Sample Frequenz: 48 KHZ
  • AD/DA: 24-Bit linear
  • Strom: 9V DC

upgrade

UPGRADE Effektiv

Am Donnerstag, 25.11.2010 gibt’s das nächste UPGRADE. Diesmal dreht sich alles um Effekte. Weiterlesen

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Vestax VCI300 MK2Emkazwo – der wohl meistverwendete Begriff bei DJ- und Studioequipment. Diesem Trend wollte sich Vestax bei ihrem VCI-300 demnach auch nicht verwehren und wartet in Kürze mit einer überarbeiteten Variante ihres Itch-Controllers auf. Weiterlesen

DENON – DN-X1600

DNX1600Denon erweitert die Mixerpalette und bringt mit dem DN-X1600 ein midifähiges 4-Kanal-Effektpult mit integriertem Audio-Interface und V-Link. Weiterlesen

VESTAX VFX1 – Video

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