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Neu: Korg plugKey – iOS Audio-MIDI-Interface

Mit dem plugKey stellt Korg ein kleines Audio- und MIDI-Interface für iPhones und iPads vor. Mit dem mobilen Interface können Musik Apps z.B. mit einem MIDI-Keyboard angesteuert und der Sound an Boxen ausgegeben werden.

Features:

Systemanforderungen

  • OS: iOS 8 oder höher
  • Geräte: iPhone 6s Plus, iPhone 6s, iPhone 6 Plus, iPhone 6, iPhone 5s, iPhone 5c, iPhone 5, iPad mini 4, iPad Air 2, iPad mini 3, iPad Air, iPad mini 2, iPad mini, iPad der 4. Generation, iPod touch (5. und 6. Generation)

Anschlüsse

  • Apple Lightning

MIDI IN

  • 5-Pol DIN-Buchse

Ladeanschluss

  • DC 5V microUSB

Audio-Ausgänge

  • Audio Line Outs (L/MONO, R): 6,3 mm Klinkenbuchse

Headphones

  • 3,5 mm Stereo-Miniklinkenbuchse

Abmessungen (B x T x H)

  • 60 x 74 x 23 mm / 2,36″ x 2,91″ x 0,91″ (nur Gerät)

Gewicht

  • 69 g / 2,43 Oz.

Farbvariationen

  • Schwarz (PLUGKEY-BK), Weiß (PLUGKEY-WH)

 

Preis: ca. 109.- Euro

Lieferzeit: August 2016

Zur Herstellerseite

 

Foto: Cameo

Die fünf Wege zur Lichtsteuerung als DJ

Du legst als DJ nicht nur in Clubs auf, sondern auch auf Partys, Hochzeiten oder Firmenevents? Wenn Du nicht so große Jobs hast, dass Du einen Veranstaltungstechniker und Lightjockey am Start hast, wirst Du Dich recht schnell mit der Frage beschäftigen, wie Du auf Deinen Veranstaltungen für ansprechendes Licht sorgst. Hier gebe ich Dir einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten. Dabei gehe ich nur auf die Ausstattung aktuell erhältlicher Lampen und Effekte ein (LED Technik, Display mit vier Tasten zur Steuerung).

Praktisch alle Lampen haben heutzutage mindestens RGB LEDs. Dabei steht RGB für die Farben, die die LED ungemischt ausstrahlt: Rot, Grün und Blau. Es gibt auch LEDs, die noch weitere Farben originär erzeugen: RGBW („Weiß“), RGBA (Amber, „bernsteinfarben“), RGBWA+UV (zusätzliches UV „Schwarzlicht“). Bei bestimmten Anwendungen (Moving Heads, Spot-Lampen) gibt es auch rein-weiße LEDs.

Statisches Licht

Bei jeder Lampe kannst Du am rückseitigen Display einstellen, welche der Grundfarben mit welcher Intensität angezeigt werden. Auch andere Steuerungen sind möglich, mehr dazu später.

Im einfachsten Fall wählst Du nur eine Farbe, z.B. Rot. Die Helligkeit ist entweder in 1%-Schritten zwischen 0 und 100 oder in 1er Schritten zwischen 0 und 255 zu wählen.

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Foto: Chauvet DJ

Jede Farbe ist einzeln einstellbar, so dass Du auch Farbmischungen erzeugen kannst. Rot und Blau ergeben Magenta, Grün und Blau Cyan, Rot und Grün werden zu Gelb.

Einen guten Überblick über mögliche Farbtöne erhältst Du hier. Es sind aber wesentlich mehr Farbmischungen möglich. Bereits bei RGB sind es 256 x 256 x 256 Farbwerte, also über 16,7 Mio Möglichkeiten. Beachten musst Du nur, dass Du mit Licht, anders als beim Drucker, kein Schwarz und Grau erzeugen kannst. Schwarz heißt bei Dir „Licht aus“ und Grau ist einfach „Weiß mit weniger als 100% Leuchtkraft“.

Statisches Licht wird verwendet bei Architektur-Beleuchtung oder für sogenanntes Ambiente-Licht, wenn also eine Location in einen Farbton als Grundlicht gehüllt wird. Auf der Tanzfläche macht Ambiente-Licht wenig Spaß, da eben der Bezug zu Takt und Geschwindigkeit der Musik fehlt.

Automatik-Modi

Neben statischem Licht bieten Lampen in der Regel einen oder mehrere Automatik-Betriebsarten. Bei diesen wechseln die Farben der LEDs in einer festzulegenden Geschwindigkeit. Das kann durch harte Farbwechsel oder durch sanfte Änderung der Farben geschehen (Übergänge).

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Chauvet DJ Cubix Lichteffekt, Foto: Chauvet DJ

Wenn eine Lampe mehrere Scheinwerfer hat oder die LEDs einzeln ansteuerbar sind, sind auch Abfolgen möglich, die aufwändigere, fest vorgegebene Programme ermöglichen (Regenbogen-Effekte, Lichtläufe etc.).

Sound-to-Light

In fast allen Lampen ist ein Mikrofon eingebaut, dessen Empfindlichkeit sich einstellen lässt. Das Mikrofon lauscht auf die laufende Musik, vor allem auf die tieferen Töne wie von der Basstrommel. Die so gewonnenen Impulse triggern dann die Schritte der Automatikprogramme.

Damit laufen die Lichtprogramme synchron zur Musik, was durch Kopplung von Klang- und Lichteindrücken die Tänzer antreibt und die Stimmung der Party steigert.

Cameo Serum Menü mit Tasten und Mikrofon

DMX Menü mit Tasten und Mikrofon, Foto: Cameo

Master-Slave Modus

Hier werden zwei oder mehr Lampen mit DMX-Kabeln verbunden und Steuerungssignale von einer Lampe zur nächsten übertragen. So wird z.B. bei der ersten Lampe ein Automatikmodus gewählt. Diese arbeitet dann als „Master“, gibt also das Programm vor. Ein oder mehrere andere Lampen (des gleichen Typs) – als Slave konfiguriert – empfangen die Befehle des Masters und setzen diese zeit- und farbgleich um. So arbeiten alle Deine Lampen wunderbar orchestriert.

Flat Par Scheinwerfer, die über Strom- und DMX-Ein- und Ausgänge verkabelt sind. Foto: Cameo

Flat Par Scheinwerfer, die über Strom- und DMX-Ein- und Ausgänge verkabelt sind. Foto: Cameo

Inverse-Modus

Das ist eine Sonderform des Master-Slave Modus. Gerade bei bewegtem Licht von Moving Heads oder Scannern ist es nicht immer gewünscht, dass die weiteren Geräte alle Bewegungen synchron ausführen.

Nimm einmal das einfache Beispiel, dass Du zwei Moving Heads hast, einen rechts und einen links von Tanzfläche. Hier sieht es viel interessanter aus, wenn zwar die Farben und die Auf-Ab-Bewegungen des Wackelkopfes synchron sind, die Bewegungen in der Horizontalen aber gegenläufig. Bewegt der linke Moving Head seinen Lichtstrahl in Richtung Tanzflächenmitte, also von vorne gesehen von links nach rechts, macht der zweite eine zeitlich synchronisierte Bewegung von rechts nach links, ebenfalls zur Mitte der Tanzfläche.

Fernsteuerung

Einstellungen nur direkt am hinteren Display Deiner Lampen vorzunehmen, ist auf die Dauer sehr aufwändig. Das gilt vor allem dann, wenn die Lampen hoch montiert sind, z.B. auf Stativen oder an Traversen. Deshalb gibt es verschiedene Möglichkeiten, sie fernzusteuern.

Infrarot Fernbedienung

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Infrarot Fernebdienung, Foto: Chauvet DJ

Eine einfache Option ist die Infrarotfernbedienung. Sie findest Du eher bei einfachen Leuchten für Einsteiger und kleinere Anwendungen. Sie ist so klein, dass sie in jede Hosentasche passt, und die eingebaute Knopfzelle hält in der Regel viele Jahre. Die IR-Fernbedienungen haben aber auch eine Reihe von Nachteilen:

  • Geringe Reichweite
  • erreichen die Lampe nur von einer Seite (oftmals direkt von vorne)
  • erlauben nur bestimmte Einstellungen (z.B. nur einzelne Farben, keine Farbmischungen; Geschwindigkeit von Auto-Programmen und Empfindlichkeit von Sound-to-Light lassen sich nur in groben Schritten anpassen)
  • keine gezielte Ansteuerung einer einzelnen Lampe (außer Du hältst die Fernbedienung direkt davor)
  • unterschiedlichste Fernbedienungen mit verschiedener Bedienelementen bei unterschiedlichen Lampen selbst eines Herstellers

DMX

Die volle Kontrolle über Deine Lampen erhältst Du nur per DMX Steuerung. DMX steht für Digital Multiplex und ist ein Standard zur Steuerung von Lampen, Moving Heads und Effekten wie Nebelmaschinen, Ventilatoren usw.

DMX gibt es schon seit 30 Jahren. Es hat sich schnell etabliert und ist – mit ein paar Updates – schon lange der Standard, um einen Lichtcontroller mit den zu steuernden Geräten zu verbinden. Es wird nicht nur in der Veranstaltungstechnik, sondern auch in der Architektur-Beleuchtung eingesetzt. So ziemlich alles, was Du als (mobiler) DJ brauchst, kannst Du mit DMX abdecken.

DMX beschreibt einmal die Kabel und Stecker, dann die Netzwerk-Architektur und drittens das verwendete Protokoll.

Kabel und Stecker

Eigentlich sind DMX-Stecker 5-polig spezifiziert. Das findest Du aber nur bei sehr teuren, professionellen Lampen. Es gibt auch Geräte, die sowohl 5- als auch 3-polige Buchsen haben. De-facto-Standard ist aber der 3-polige Stecker. Das sind die XLR-Stecker, die Du auch als z.B. Audio- oder Mikrofon-Stecker kennst.

XLR Stecker, männlich und weiblich, Foto: Adam Hall

XLR Stecker, männlich und weiblich, Foto: Adam Hall

Sparfüchse setzen ihre Audio- oder Mikrofon-Kabel ein. Diese haben einen Widerstand von rund 80 Ohm. Kabel für DMX sind aber mit 110 Ohm spezifiziert. Bei kurzen Kabeln und wenigen zu verbindenden Geräten ist das noch unkritisch. Bei langen Kabeln und/oder vielen zu verbindenden Geräten empfehle ich Dir die Verwendung von speziellen DMX Kabeln.

Netzwerk

Das Netzwerk ist bei DMX als Bus aufgebaut. Das heißt, es geht ein Kabel von Deinem Controller oder Interface in den Eingang des ersten Gerätes (DMX-In). Von dessen Ausgang (DMX-Out) führt ein zweites Kabel zum nächsten Gerät (DMX-In) usw.

 

Dabei ist es völlig egal, wo in der Reihe sich ein Gerät befindet. Durch eine am Gerät einstellbare Adresse kannst Du es individuell ansprechen.

In den Ausgang des letzten Gerätes gehört ein Abschlusswiderstand mit 120 Ohm (das ist ein XLR-Stecker, in den ein entsprechender Widerstand gelötet ist). Hier gilt ähnliches wie bei den Kabeln. Bei wenigen Geräten und kurzen Kabeln geht es auch ohne einen Abschlusswiderstand. Bei größeren ist er extrem hilfreich und hilft Fehler durch Signalreflexionen zu vermeiden.

Ein solcher Bus, mit den Geräten in einer Reihe verkabelt, ist das einfachste Beispiel einer DMX Installation. So können bis zu 32 Geräte verbunden und gesteuert werden. Durch den Einsatz von Repeatern und Splittern sind aber auch größere und komplexere Installationen möglich.

Protokoll

DMX ist ein digitales serielles Protokoll. Der Sender (Controller, Interface oder Master-Gerät) sendet Datenframes mit 8 Bit aus. Daher kommt auch die „Rasterung“ mit Werten von 0 bis 255, wobei 0 für „aus“ und 255 für „volle Pulle“ steht.

Der Sender schickt sein Signal an alle Geräte. Damit klar ist, welcher Befehl für welches Gerät gilt, wird jedem Gerät eine Start-Adresse zugewiesen. Die möglichen Werte dafür liegen zwischen 1 und 512.

Ein einfaches Beispiel wäre ein Scheinwerfer mit einer einzigen weißen LED. Der hätte einen einzigen DMX Kanal, über den die Helligkeit der einen LED mit Werten von 0 bis 255 gesteuert wird.

An vielen Geräten ist aber weit mehr als nur eine Dimension zu steuern. Deshalb haben Lampen in der Regel mehr als einen Kanal. Das Beispiel einer einfachen RGB-Lampe wären drei Kanäle, je einer für Rot, Grün und Blau.

Die Anzahl der Kanäle kann aber sehr viel höher sein. Bei einem Moving Head lassen sich z. B. steuern:

  • Pan (2x)

    Gobos sind wechselbare Schablonen, die z.B. in Moving Heads verbaut sind.

    Gobos (Graphical optical Blackout) sind wechselbare Schablonen, die z.B. in Moving Heads verbaut sind. Damit lassen sich Muster, Texte oder Bilder erzeugen. Foto: Chauvet DJ

  • Tilt (2x)
  • Dimmer (2x)
  • Stroboskop
  • Farbrad
  • Gobo-Rad
  • Gobo-Rotation
  • Gobo-Shake
  • Prisma
  • Fokus (2x)
  • Auto-Programme
  • Geschwindigkeit Auto Programme
  • Pan-/Tilt-Makros
  • Pan-/Tilt-Makro Geschwindigkeit
  • Auswahl der Dimmer-Kurve
  • Pan-/Tilt-Gschwindigkeit
  • Reset

Dieser Moving Head wird also über 21 Kanäle gesteuert.

Intimidator-Spot-355-IRC-RIGHT

ChauvetDJ Intimidator Spot 355

Die Einträge mit „2x“ zeigen an, dass hierfür 2 Kanäle genutzt werden, was einer Auflösung von 16 bit entspricht. Die höhere Auflösung sorgt gegenüber einer 8-bittigen Steuerung mit nur einem Kanal dafür, dass keine Ruckler beim Bewegen des Kopfes oder Sprünge beim Auf- oder Abblenden des Lichts mehr wahrzunehmen sind.

 

Angenommen dieser Moving Head hätte in unserem DMX-Netzwerk die Startadresse 1 bekommen (und wir diese über sein rückseitiges Display eingestellt), weisen wir dem nächsten Gerät die Startadresse 22 zu, da der erste Moving Head bereits 21 Kanäle belegt.

 

Ein DMX-Universum kann wie oben geschrieben maximal 512 Adressen verwalten, damit auch maximal 512 Kanäle. So hängt es also davon ab, wie viele Kanäle Deine Geräte belegen, wie viele Geräte Du innerhalb eines DMX-Universums steuern kannst.

 

Wichtig ist noch zu verstehen, dass die meisten Geräte verschiedene DMX-Modi bieten. Manche Modi belegen weniger Kanäle, bieten Dir dafür aber nur Zugriff auf weniger Steuerungsparameter. Andere geben Dir alle Optionen zur Steuerung, belegen dafür aber viele Kanäle.

Pult

Das ist die klassische Steuerung. Ähnlich einem Mischpult bietet Dir ein DMX-Pult einen direkten Zugriff auf die verschiedenen Bedienelemente und gibt Dir haptische und optische Rückmeldung, wo Du stehst. Einfache Geräte für zweistellige oder niedrige dreistellige Beträge bieten Dir entweder gar keine oder nur recht einfache Möglichkeiten, Abläufe zu programmieren.

Chauvet Obey4 DFI DMX-Mixer mit Antenne

Chauvet Obey4 DFI DMX-Mixer mit Antenne, Foto: Chauvet DJ

Software

Wesentlich flexibler ist DMX-Software, die es von verschiedenen Herstellern für Mac und Windows gibt, mit der Du sehr einfach auch umfangreiche Lichtprojekte gestalten kannst. Über einen USB-DMX Adapter werden die Signale aus dem Rechner auf das DMX-Protokoll umgesetzt.

Nachteil ist, dass die Software im Live-Betrieb nur über Maus, Tastatur oder Touchscreen zu bedienen ist. Das ist fein, wenn Du ab und zu mal von einem Lichtprogramm zum anderen wechselst. Um wirklich live zur Musik eine Lichtshow zu „drücken“, reicht das aber kaum aus.

In der Software Showexpress von Chauvet lassen sich Lampen auch über den Computer ansteuern.

In der Software Showexpress von Chauvet lassen sich Lampen auch über den Computer ansteuern. Foto: Chauvet DJ

MIDI

So ziemlich jede Software zur Lichtsteuerung ist MIDI-fähig. Das heißt, sie kann über einen MIDI-Controller gesteuert werden. Das kann ein spezifischer Licht-Controller sein, aber auch MIDI Controller, die sonst als Musikinstrument eingesetzt werden, tun da gute Dienste.

Mit Lichtsoftware und einem MIDI Controller hast Du die Vorteile aus beiden Welten. Die Flexibilität und Leistungsstärke der Software und die haptische und optische Kontrolle eines Licht-Mischpults.

Um das mal neben dem Auflegen noch so „nebenher“ zu machen, ist das aber dann schon nichts mehr. Da braucht es eher schon einen Lightjockey, der sich voll auf das Licht konzentriert und eine ansprechende Lightshow passend zur Musik abfährt.

Fazit

Zur Musik passendes Licht lässt diese viel intensiver wirken. Um Licht zu steuern, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Für einfache Anwendungen reichen sicherlich Auto- oder Sound-to-Light-Programme aus. Volle Kontrolle über das Licht erhältst Du aber nur über eine DMX-Steuerung. Hier bieten leistungsfähige Programme auf dem Rechner heute die größte Flexibilität. Zum Abrufen von vorgefertigten Programmen leisten Tastatur und Touchscreen gute Möglichkeiten. Für Live-Licht ist die Kombination aus Licht-Software und MIDI-Controller für DJs die leistungsstärkste Kombination. Der nächste Schritt sind dann schon dedizierte Lichtpulte, die vier- oder fünfstellige Beträge kosten und professionellen Lightjockeys vorbehalten sind.

 

Das DJ-LAB-Team bedankt sich hiermit bei Andreas Paul (einfachauflegen.de) für diesen Gastbeitrag, der sich wunderbar einem Thema widmet, mit dem sicherlich einige DJs beschäftigt sind.

 

Wie findest Du diesen Beitrag von Andreas?
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DIF-1M Angle

Test: DJ-Tech DIF-1M – DVS-Battlemixer mit MIDI-Tasten

Was lange währt…

…wird endlich gut noch besser! Mit dem DIF-1S hat DJ-Tech den Markt für Battlemixer gehörig aufgemischt und uns ebenfalls sehr beeindruckt. Doch das war erst der Anfang. Auf der diesjährigen Winter-NAMM wurde das Line-Up um den DIF-1M mit Midifunktionen erweitert (wir berichteten). Mit einiger Verzögerung ist das neue Modell endlich auch in Deutschland verfügbar. Wir verraten euch, als erstes deutsches Medium, ob das Upgrade überzeugen kann.

Alles neu, macht der…

…DIF-1M nicht. Insgesamt stellt er eine Erweiterung des Vorgängers dar, weswegen wir vorrangig auf die neuen Funktionen eingehen. Beim DIF-1S haben uns damals besonders die DVS-Schleife, der kontaktlose Crossfader und die Verarbeitungsqualität gefallen. Lediglich der fehlende Master-Cue und Chinch-Anschlüsse als einzige Ausgangsmöglichkeit boten Raum zur Kritik. Den kompletten Test könnt ihr HIER noch einmal nachlesen.

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Die auffälligste Neuerung stellen die Midi-Funktionen dar. Zwei Push-Encoder und zehn frei belegbare Midi-Buttons, inklusive Shift-Funktion, machen DVS-DJs das Leben noch ein Stück leichter. Mappings für Traktor und Serato können auf der Herstellerseite heruntergeladen werden. Der Mixer wurde im Test über USB direkt erkannt, unter Windows 8.1 war keine Treiberinstallation notwendig. Auch die Einrichtung in Traktor lief problemlos. Die gummierten Midi-Buttons eignen sich ideal zum Triggern von Cue-Punkten und klicken bei Betätigung hörbar. Optisches Feedback gibt es, außer beim Shift-Button, leider nicht. Auch Midi-Out Lighting wird nicht unterstützt. Mit den gerasterten Push-Encodern setzt du Loops und veränderst deren Länge. Über die Shift-Funktion scrollst du durch deine Musiksammlung und lädst Tracks.



www.notebooksbilliger.de

Ebenfalls neu hinzugekommen sind die analogen Filter. Pro Kanal steht dir ein kombinierter HP- und LP-Filter zur Verfügung. Drehst du den Poti nach links, werden die hohen Frequenzen nach und nach rausgefiltert. In der anderen Richtung geht es dem Bass an den Kragen. Damit keine Unfälle passieren, rasten die Filterpotis in der Mittenstellung ein. Soundmäßig kann man DJ-Tech bei den Filtern nichts vorwerfen. Für meinen Geschmack greifen sie aber etwas ungleichmäßig in den Sound ein. Der HP ist sehr empfindlich, wohingegen der LP etwas mehr Raum braucht, bis der Effekt hörbar wird. Hat man den Dreh, im wahrsten Sinne des Wortes, aber einmal raus, lassen sich in Kombination mit den Loop-Encodern sehr einfach Buildups erstellen.

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Auch im Detail hat DJ-Tech nachgebessert und die beiden Hauptkritikpunkte des Vorgängers ausgemerzt. Der Master-Out gibt nun Sound über Klinke aus, was besonders Club-DJs freuen dürfte. Durch einen Schalter an der Vorderseite ist es nun auch endlich möglich, das Mastersignal vorzuhören.

Fazit

Mit dem DIF-1M bekommt der bewährte Vorgänger ein würdiges Upgrade zur Seite gestellt. Verarbeitungsqualität und Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen wie eh und je. An den entscheidenden Kritikpunkten des DIF-1S wurde noch einmal nachgebessert. Die analogen Filter bieten, neben den Drei-Band-EQs, neue kreative Möglichkeiten weiter in den Sound einzugreifen. Mit den Midi-Funktionen kommen DVS-DJs voll auf ihre Kosten. Lediglich ein optisches Feedback der Midi-Buttons wäre wünschenswert gewesen. Aber wie schon beim letzten Mal jammern wir hier auf ganz hohem Niveau 😉

Hersteller: DJ-Tech

Preis: 269.- Euro

Lieferzeit: sofort

 

DJ-Tech DIF-1M

DJ-Tech DIF-1M
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Verarbeitung

9/10

    Benutzerfreundlichkeit

    9/10

      Preis/Leistung

      10/10

        Pro

        • sinnvolle Midifunktionen
        • Plug&Play
        • gute Kombinierbarkeit von Filter&Loops
        • Klinkenausgang
        • Master-Cue

        Contra

        • etwas ungleichmäßige Filter
        • kein optisches Feedback

         

        Features laut Hersteller

        • Hochwertiger 2-Kanal Scratch DJ Mixer
        • Analoge Filter pro Kanal
        • Isolator- EQ
        • Mit integriertem kontaktlosen Premium-Qualitäts Mini innoFader-Crossfader
        • Kompatibel mit dem originalen, großen innoFader
        • Midi-Tasten und 2 Endlos-Drehregler
        • DVS Modus: Umschaltung zwischen einem traditionellen Vinyl/CD Setup und eines DVS-Software Setups ohne lästiges Kabel-Umstecken
        • Symmetrischer Klinken-Master-Ausgang, sowie regelbarer Chinch-Booth
        • Mikrofon Eingang
        • 6.35mm und 3.5mm Kopfhörer-Ausgänge
        • Metall-Gehäuse
        • USB Midi Port
        • Maße: 222 × 296 × 100 mm
        • Gewicht: 3,45 kg

         

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        Tutorial: Das iPhone als MIDI-Controller – Wie funktioniert das?

        Mich haben in letzter Zeit vermehrt Anfragen von Lesern erreicht, die wissen wollten wie man ein iOS-Gerät als MIDI-Controller verwendet. Deshalb habe ich mich entschlossen dazu eine kurze Anleitung zu verfassen wie das grundsätzlich funktioniert.

        Das iPhone als Midi-Controller – Wie funktioniert das?

        Damit eine Kommunikation zwischen dem iOS-Gerät und dem Computer möglich wird muss entweder eine Verbindung via W-LAN oder eine Ad-Hoc Verbindung hergestellt werden.

        Auf einem MAC klickt man zunächst oben rechts auf das W-LAN Symbol und im Pull-Down Menü anschließend auf Netzwerk anlegen.

        Netzwerk anlegen

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

        Anschließend vergibt man für das Netzwerk einen Namen.

        Namen vergeben

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

        Dann im iPhone/iPad unter Einstellungen W-LAN das entsprechende Netz auswählen und auf verbinden drücken.

        adhoc4

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

        Anschließend ist man mit dem Ad-Hoc Netzwerk verbunden, was man an dem veränderten Symbol oben rechts erkennen kann:

        adhoc6

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

        Damit wäre jetzt erst einmal die Verbindung zwischen den Geräten geschaffen. Selbiges ist natürlich im W-LAN auch über einen Router möglich.

        Damit die Audio-Software das iPhone als Controller erkennt, muss man als nächstes eine Session im Audio-Midi Setup anlegen.

        Dazu öffnet man das Audio-Midi-Setup im Ordner Dienstprogramm.

        Gehe zu Audio Midi Setup

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

        Wenn man das Audio-MIDI Setup geöffnet hat ist dann noch wichtig, dass man unter “Fenster” den Eintrag “MIDI-Fenster einblenden” auswählt. Erst dann sieht man den Unterpunkt “Netzwerk”…

         

        midi-fenster

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

        Dann auf Netzwerk klicken:

        netzwerk

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

        Alle Paramter wie folgt ausfüllen. ACHTUNG: Erst nach dem Öffnen der App mit der ihr fernsteuern wollt, erscheint das entsprechende Gerät unter Verzeichnis:

        Device erscheint

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

        Wenn Ihr einen Windows-Computer verwenden, benötigt Ihr ein zusätzliches Programm wie z.B. rtpMIDI, das nahezu die gleichen Funktionen bietet.

        Traktor Pro mit einer iPhone App steuern

        Möchtet ihr nun beispielsweise Traktor steuern, klickt ihr einfach im Controller Manager Menü auf Add Generic Controller.

        Als In- und Out-Port wählt ihr die Session, die Ihr im Audio-Midi-Setup definiert habt und weisst anschließend die gesendeten MIDI-Befehle, von der App mit der ihr fernsteuern wollt, in die gewünschten Kommandos für Traktor um. Vorraussetzung ist hier, dass man sich mit dem Traktor MIDI-Mapping auskennen!

        Add Generic Controller

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

        Fertig!

        Wünsche viel Spaß und Kreativität!

        In dem Zusammenhang würde mich interessieren mit welchen Apps ihr welche Programme steuert!

        Würde mich über Kommentare und Beispiele von Euch freuen!

         

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