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Musikmesse 2017 – Denon DJ, Numark und P(L)AY differently

Viel gab es wahrlich nicht zu sehen auf der diesjährigen Musikmesse in Frankfurt. Die meisten News im DJ-Bereich wurden bereits zur NAMM-Show rausgehauen. Dennoch konnte man im Bereich der DJCon, die vom Berufsverband Discjockey (BVD) organisiert wurde, ein paar der NAMM-News anfassen.

Denon DJ SC5000

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Der von Denon DJ vorgestellte Mediaplayer ist zwar softwareseitig noch nicht ganz fertig, doch das was auf der DJCon antestbar war, war schon vielversprechend. Schon die Haptik des SC5000 verspricht einen Verarbeitung auf hohem Niveau. Dazu kommt, dass alle Bedienelemente sehr übersichtlich angeordnet sind. Dabei nimmt einem das große Touchdisplay einiges an Funktionen ab. Neben der Fähigkeit gleichzeitig 2 Decks zu steuern, kann man dem SC5000 sogar den Stecker ziehen und er spielt für ganze 10 Sekunden weiter. Wir freuen uns jetzt schon auf ein erstes Testexemplar.

 

Lieferzeit ist nach aktuellem Stand voraussichtlich Ende Mai 2017. Ganz so sicher ist das aber noch nicht.

Hier gehts zur News.

Numark NS6 II

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Der NS6 geht in die zweite Runde. Wie bei den aktuellen Denon DJ Controllern ist auch hier die Verarbeitung auf einem hohen Niveau. Der NS6 II stand zwar noch nicht antestbereit im Hinterzimmer der DJCon, aber alles deutet darauf hin, dass man hier einen Nachfolger auf dem gleichen Level erwarten kann, der eine gute Mischung aus NV2, Mixtrack Platinum und dem alten NS6 ist. Mit Doppel USB und 2 Mic Eingängen versucht man hier, ähnlich wie beim MC7000, mehrere Fliegen mit einer Klappen schlagen zu wollen. Funktional finde ich hier auch EQ- und Filterpoti Kappen, welche berührungsempfindlich sind und mit denen man zusätzliche Parameter ansteuern kann. So wie man es vom NS7 her kennt. Und laut Stefan Braun aka DJ STB (Verkäufer in der DJ-Abteilung beim Musicstore, Köln), wird der NS6 II ein heißer Kandidat im Preisleistungsrennen der Serato Controller.

Hier gehts zur News.

 

Numark NTX1000

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Ebenfalls im Hinterkämmerchen der DJCon, war der neue Numark NTX1000 zu sehen. Auf den ersten Blick ein solider DJ-Plattenspieler mit USB-Anschluss. Der Plattenteller ist innen gummiert und der Tonarm ähnelt dem des Denon DJ VL12 Prime (Yahorng). Leider konnte man den Numark NTX1000 nicht wirklich testen. Er ist aber auf jeden Fall auf dem Feature Level eines Reloop Rp-7000 oder Audio-Technica AT-LP1240USB (Hanpin).

  • Drehmoment 4 Kg/cm
  • 2 Geschwindigkeiten (33,45)
  • Pitchrange 8,16,50 (%)
  • Start/Break Regler
  • Staubschutzdeckel inkl.
  • Line/Phono Ausgang

Preis: ca. 475.- Euro

Lieferzeit: 3. Quartal 2017

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PLAY differently Model 1

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Seit meinem Wechsel zu Audio-Technica Deutschland bin ich als Produktspezialist für Allen & Heath unterwegs. Auf der Pro Light & Sound war ich deswegen am Allen & Heath Stand tätig und konnte mir dort von Alex Zinn (Produktmanager PLAY differently) den Model 1 Mixer genauer erklären lassen, da ich ihn vorher auch nur einmal kurz gesehen hatte. Nachdem ich damit ein wenig rumspielen konnte, muss ich zugeben, dass dieser Mixer seine Reize hat (abgesehen vom Preis).

Die auf den ersten Blick etwas befremdliche semiparametrische EQ-Steuerung lässt es zu, in Kombination mit HPF und LPF pro Kanal, viel detaillierter ins Frequenzband einzugreifen. Das ist, zugegeben, definitiv kein Feature für die breite Masse. Wer sich aber im Mix schon mal geärgert hat, dass er  beim rausdrehen eines EQ-Bandes mehr rausgenommen hat, als er eigentlich wollte, der wird wissen wovon ich rede. Und genau hier setzt der Vorteil dieses EQs ein, der zwischen 70Hz und 7 KHz mit einem Band anhebt oder absenkt. Abgesehen davon, dass man diesen Mixer ständig im roten Bereich fahren kann (Die LED Volumemeter sind hauptsächlich rot und der Peak ist weiß), gibt es mit dem kleinen unscheinbaren Drive Drehregler, der sich oberhalb der EQ-Reihe im Kanalzug befindet, mein persönliches Highlight. Mit diesem Overdrive kann man den Sound noch ein wenig aufpumpen und sättigen. Vom Feeling her ist das etwa so wie ein Röhrenverstärker, der dem ganzen mehr Leben einhaucht und der beim überdrehen in Distortion endet. In meinen Ohren ist das zumindest der “Make-Nice” Button, den man sich manchmal im Studio wünscht, bei dem sogar meine schrottigen Drum and Bass MP3s vom USB-Stick fetter klangen.

Laut Alex wurde der Model 1 zwar im Werk von Allen & Heath gebaut, jedoch sind die Komponenten extra selektiert worden. Fader extra aus einem Werk in Japan…Bla Bla Bla. Von der Konstruktion her, sollen alle Signalwege symmetrisch sein, d.h. es soll keine Nebengeräusche auf jeglichen Knöpfen, Schaltern oder Fadern geben. Klingt wie ein digitales Feature in einem komplett analogen Mixer.

Die Zielgruppe des Ritchie Hawtin Mixers dürfte auf jeden Fall sehr speziell sein. DJs mit Recordingerfahrung werden es einfacher haben sich zurecht zu finden.  Ich sehe den Mixer vor allem im Live Betrieb, wenn man mit mehreren Spuren den Track erst auf der Bühne zusammen schustert. Und da das Ding keinen Crossfader hat, ist klar, welche Genres er definitiv nicht bedient. Was sich auf der Messe leider nur bedingt checken lies, war der Sound. Hierzu würde ich ihn am liebsten im Studio neben einen Rane MP2015 stellen und dann “gib ihm”…

 

Pay differently: Ca. 3500.- Euro

Lieferzeit: In Deutschland voraussichtlich Sommer 2017 bei selektierten Händlern oder auf playdifferently.org

Weitere Features zum Model 1 gibt es hier.

 

Insgesamt war das auch schon alles, was mir persönlich auf der Messe ins Auge gefallen ist. Mag sein, dass hier und da vielleicht noch eine Tasche mit integriertem Lautsprecher an mir vorbei gezogen ist…

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Neu: Numark NS6 II – 4-Kanal Controller für Serato DJ

Es ist ca. 6 Jahre her, da erblickte der NS6 das erste mal das Licht der DJ-Welt und überzeugte so gleich durch Verarbeitung und seinem Allroundtalent. Mit dem NS6 II gibt es nun eine aktualisierte Auflage des Serato DJ Controllers, dessen Komponenten einem irgendwie vertraut vorkommen.

Pressemitteilung:

NUMARK PRÄSENTIERT NEUEN NS6II

4-KANAL DJ CONTROLLER FÜR SERATO DJ

Ratingen, 13. März 2017 – Numark, innovativer Hersteller für DJ Lösungen, präsentiert mit NS6 II einen 4-Kanal DJ Controller, welcher vollgepackt mit professionellen Funktionen und einem großartigen Preis-/Leistungsverhältnis daherkommt. Bereits das Vorgängermodell NS6 eliminierte Barrieren für DJs durch die damals revolutionäre 4-Kanal Standalone Mixer-Funktion. NS6II tritt in diese Fußstapfen und sorgt mit seinen innovativen Features wie den Doppel USB-Anschluss, zwei eingebauten gestochen scharfen Displays und einer Vollversion von Serato DJ für eine würdige Nachfolge.

Mit den zwei USB-Anschlüssen können gleichzeitig zwei Laptops mit Serato DJ an den NS6 II angeschlossen werden und ermöglichen nahtlose Übergaben zwischen zwei DJs. Mit einem Knopfdruck kann zwischen den Laptops gewechselt werden und somit gleichzeitig auf allen vier Decks gespielt werden.

In Addition zu den beiden USB-Ports bietet der NS6 II einen Standalone Mixer, um Plattenspieler oder Mediaplayer anzuschließen. Benutzer können zwei Geräte über die Cinch Phono/Line-Eingänge anschließen und diese direkt miteinander oder in Kombination mit Software mixen. Ein Paar Mikrofoneingänge mit unabhängiger Equalizer und Lautstärke-Regelung eignen sich ideal für Live Performances oder Moderationen. Eine interne 24-Bit Schaltung auf audiophilem Niveau sorgt dabei für den kompromisslosen Sound.

Die Numark-exklusive kapazitive Touch-Technologie machen den NS6 II zu etwas ganz Besonderem. Mit der revolutionären Technologie sind die Jogwheels intelligent und korrigieren sich selbst. Sie erkennen jede Bewegung und Berührung und sichern eine solide, zuverlässige Funktion vollkommen egal, wie die äußeren Umgebungen sind. Kein anderer Controller Hersteller verfügt über eine solche Technologie kombiniert mit Hochleistungs-Jogwheels, die bereit sind, Nacht für Nacht ihre Dienste zu leisten. Die exklusive Technologie ist ebenfalls in den Mixer-Reglern des NS6 II eingebaut für einzigartige Filter Effekte, sofortige und spontane Effektsteuerung und EQ Kills mit einem Fingertipp.

Gummierte Performance Pads geben dem Benutz schnellen Zugriff auf Hot Cues, Auto Loop/Roll, manuelles Loopen, Sampler und Slicer. Jede der insgesamt anschlagdynamischen 16 Pads kommt mit weiteren Unterfunktionen für kreative Performances.


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Features

  • Professioneller 4-Deck DJ Controller mit gut ablesbaren 1,75“ LED Displays
  • Integrierter DVS-vorbereiteter 2-Kanal DJ Mixer mit Line/Phone-Eingängen und zwei Mikrofoneingängen
  • Dual USB-Anschluss für nahtlose DJ-Wechsel
  • Serato DJ Vollversion im Lieferumfang enthalten
  • Hochauflösende 6-Zoll Jogwheels mit Numark-exklusiver kapazitiver Touch-Technologie
  • 4-Kanal 24-Bit Audio Interface mit symmetrischen XLR-, Master Cinch- und Booth Cinch- Ausgängen
  • Dedizierte, berührungsempfindliche EQ und Filter Regler
  • Zwei getrennt regelbare Mikrofoneingänge
  • Strip Search und umfangreiche Effektsteuerung
  • 100 mm Pitchfader für feinste Geschwindigkeits-Anpassungen
  • 16 Performance Pads mit unterschiedlichen Modi
  • Komfortable Titel-Navigation und Suche direkt am Gerät
  • 5-Segment LED Pegelanzeigen für Kanäle und Master
  • Austauschbarer Crossfader
  • Frontseitige Schutzbügel zum Schutz der frontseitigen Regler

“Der NS6 II ist ein aufregender neuer 4-Kanal Controller mit all den Funktionen und der Flexibilität, die ein DJ für eine großartige Erfahrung benötigt,“ sagt Chris Roman, Senior Produkt Manager für Numark. Er fügt hinzu, „die LCD Ausgabe und unsere einzigartigen berührungsempfindlichen Jogwheels geben dem DJ sofortiges Feedback und ultimative Kontrolle. Das ist ein anspruchsvoller Controller, mit dem es Spaß macht zu mixen mit einem unglaublichen Preis-/Leistungsverhältnis, der allen DJs gefallen wird.“

NS6 II wird zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 951,98 € ab dem 3. Quartal 2017 im Fachhandel erhältlich sein.

Fazit

Optisch sieht das Update des NS6 aus wie eine Verschmelzung aus den restlichen Numark Controllern, sprich: NS7, NV, Mixtrack Platinum. Dem entsprechend wirkt auch der NS6 II wie ein Allround Controller für Serato DJ, dem man flexibel einsetzen können wird. Im Vergleich zum alten NS6 hat man die Inputs auf 2 Kanäle reduziert. Aber es liegt auch nahe, dass Controller eher als Controller genutzt werden, statt als 4-Kanal Mischpult. Ohne dem NS6 II jegliche fehlende Features an zu kreiden, verstehe ich nur bei inMusic nicht so ganz die Strategie hinter diesem Produkt und der Marke, denn mit dem Denon DJ MC7000 schickt man ebenfalls einen Serato DJ Controller ins rennen, der sowohl Featureseitig als auch preislich nicht weit vom NS6 II entfernt ist.

 

Preis: ca. 799.- Euro

Lieferzeit: 3. Quartal 2017

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Neu: Numark PT01 Scratch – Tragbarer Scratch-Plattenspieler

Numark präsentiert auf der diesjährigen DJ Expo in Atlantic City ein Update des mobilen Plattenspieler PT01 , der sich nun durch einen “Scratch Switch” zu einem batteriebetriebenen Scratch-Turntable verwandelt hat. Der PT01 Scratch verfügt über interne Lautsprecher und kann so zum Scratchen für unterwegs genutzt werden.

Pressemitteilung:

Ash Vale, 15. August 2016 – Numark präsentiert den neuen Plattenspieler PT01 Scratch. Mit der Veröffentlichung präsentiert das amerikanische Unternehmen den weltweit ersten mobilen Plattenspieler mit integrierten Lautsprechern und Scratch-Funktion.

 

Mit dem PT01 Scratch ist es dank eines integrierten Scratch-Switches erstmalig möglich vollkommen unabhängig von einer Steckdose und Anlage zu Scratchen. Der innovative Scratch Schalter lässt sich anpassen und ist gleichermaßen für Links- wie auch Rechtshänder geeignet. Ein spezielles rutschfestes Nadelsystem liefert klaren und scharfen Sound unter praktisch allen Bedingungen. So lässt sich der PT01 Scratch Plattenspieler auch angewinkelt, beispielsweise auf den Knien, sowie unterwegs im Auto oder in der Bahn benutzen.

 

Die Wiedergabe des Klangs erfolgt über die integrierten Lautsprecher oder über eine integrierte Kopfhörerbuchse während das System vollständig batteriebetrieben ist. Dank des schließbaren Gehäuses mit integriertem Tragegriff ist der PT01 Scratch jederzeit geschützt und ultra-portabel.

Highlights

  • Eingebauter drehbarer Scratch-Switch
  • Schützendes Gehäuse mit integriertem Tragegriff
  • Batteriebetrieb über 6 Mono-Batterien (Typ D)
  • Inklusive Netzteil für Netzbetrieb
  • Eingebaute Lautsprecher
  • Nadelsystem inklusive
  • Abnehmbare Slipmat
  • USB Anschluss zum Digitalisieren
  • 33 1/3, 45 und 78 RPM Geschwindigkeiten
  • Cinch-Ausgänge zum Anschluss an anderes Equipment
  • Kopfhörerausgang für leises Üben

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Fazit

Nachdem immer wieder Videos von mobilen Scratch-Sessions im Netz auftauchten bei denen mobile Plattenspieler wie der Vestax Handytrax oder der Numark PT01 mit Crossfadern erweitert wurden, scheint Numark diese Nische mit dem PT01 Scratch ins Programm aufzunehmen. Zwar ist hier kein Raidenfader  verbaut, jedoch ein Switch, mit dem man ebenfalls cutten kann. Und die Idee einen Switch, statt einen Fader zu verbauen ist eigentlich gar nicht so abwegig, wenn es eigentlich darum geht, das das Cut-Lag so minimal wie möglich zu halten. Mobiles Scratchen ist zwar die Nische in der Nische, aber ich finde es gut wenn Hersteller aufmerksam den Markt beobachten und Bedürfnisse bedienen statt welche zu schaffen.

Preis: ca. 155.- Euro

Lieferzeit: Herbst 2016

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Neu: Numark Mixtrack Platinum – Controller für Serato

Numark stellt den Mixtrack Platinum vor, einen DJ-Controller für Serato DJ/Intro mit Jogwheel Displays. Auf den LCD-Displays lassen sich Track-Zeit, BPM, Pitchfaderposition und die Deck Nummer ablesen, welches gerade in Benutzung ist. Der Numark Platinum ähnelt dem Numark Mixtrack Pro 3 mit dem Unterschied, dass bis zu 4 Decks in Serato DJ Intro kontrolliert werden können und in der Mixersektion zusätzliche Gainregler vorhanden sind.

Numark-Mixtrack-Platinum

Bild: numark.de

Features im Vergleich zum Mixtrack Pro 3

  • LCD-Displays in Jogwheel integriert
  • 2+2 Decks
  • Gainregler

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Bild: numark.de

Fazit

Beim Mixtrack Platinum könnte man sagen, dass sich nun auch Screens in den Controllern im Einsteigerbereich breit machen. Fakt ist, dass der Platinum gegenüber dem Mixtrack Pro 3 einen Ticken mehr Pro-Features bietet und einem dementsprechend mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Nichtsdestotrotz ist die Mixtrack-Serie aber für Einsteiger und überzeugt sowohl in Mobilität und Preisleistung.

 

Preis: 299.- Euro

Lieferzeit: August 2016

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Numark Mixtrack Platinum

NUMARK MIXTRACK PLATINUM

NUMARK hebt den MIXTRACK auf “Platin-Level”. Was im Wesentlichen das neue Feature eingebauter Displays im Jogwheel meint.  Weiterlesen

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Neu: Numark NV2 – Was ist neu?

Als der Numark NV auf der BPM 2014 das erste mal der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, bestach der kompakte 4-Kanaler für Serato DJ durch seine Onboard Screens auf denen Teile der Software abgebildet wurden. Nun gibt es mit dem Numark NV II ein Update. Was dieses Update beinhaltet liest Du im nachfolgenden Teil!

Hier erstmal die Pressemitteilung:

Numark präsentiert zweite Generation des professionellen DJ Controllers NV

Ash Vale (UK), 1. Juni 2016 – Das marktführende US-amerikanische Unternehmen Numark präsentiert mit NV II eine aktualisiert und verbesserte Version des äußerst erfolgreichen und populären NV DJ Controllers. Die erste Version sorgte bereits durch bahnbrechende Innovationen für aufsehen. So war NV der erste Controller mit zwei integrierten 4,3 Zoll Vollfarb-Displays mit 1:1 Echtzeit-Feedback von Serato® DJ sowohl für Wellenformen als auch für das Spinning Wheel, Effekten und Cuepoints. Die Kombination aus visueller Rückmeldung, Serato Steuerung, touch-aktivierten Jog Wheels und Performance Pads machten NV zu einem einzigartigen DJ Controller.

Auf den ersten Blick kaum zu erkennen steckt die Innovation im Detail und bringt das NV Erlebnis auf einen noch höheren Level. Für eine noch akkuratere Beatkontrolle zeigen die Displays nun ebenfalls Gridlines an. Zusätzlich bietet NV II eine komplett neue Such- und Filterfunktion nach Tonart, BPM und Länge. Dies verbessert den ohnehin schon guten Workflow noch weiter.

Basierend auf der Rückmeldung von NV Benutzern wurde die Navigation des NV II vollständig überarbeitet und verbessert. So kann der Titel nun direkt über den Auswahl-Knopf geladen werden sowie das Deck über den großen Button gewechselt werden. Neben der neuen Suche nach Album, Artist, Songtitel, BPM, Tonart und Länge sind nun Beat Jump und die Quantisierung direkt erreichbar.

Zu den Highlights des NV II gehören

  • 4-Deck Kontrolle über Serato DJ in einem modernen, schlanken Design
  • 1:1 Abbildung der Serato DJ Software über zwei Vollfarb Displays
  • Gridlines auf den Displays ermöglichen perfektes Beatmatching
  • Suche nach Album, Artist, Songtitel, BPM, Tonart und Länge
  • Zwei hyper-responsive 5 Zoll Metall Jog Wheels mit Such- und Scratchmodi
  • Adaptive Lerntechnologie in den Wheels für optimales Reaktionsverhalten
  • 6 anschlagdynamische Trigger Pads mit RGB Beleuchtung
  • 10 Pad Modi zum Triggern von Samples, Cues, Loops und Slicing
  • Mauslose Navigation mit Darstellung der Songauswahl im Display
  • BPM Anzeige zur manuellen Anpassung oder Sync Button für automatisches Beat-Matching
  • Hochwertiger Crossfader mit Fader Start und variabler Curve Einstellung
  • Ausgänge: Zone/Booth und symmetrisch (XLR) für den Clubeinsatz
  • Plug and Play mit Serato DJ – Vollversion inklusive (Download)

 

„Wir wussten, dass es schwer wird den NV weiter zu verbessern, weil dieser bereits so innovativ und erfolgreich war“, sagt Chris Roman, Senior Produktmanager für Numark. „Allerdings bietet NV II echte und spannendes Upgrades in Bezug auf Display und Navigationsfunktionen. Das gesamte Layout ist viel attraktiver und einladender. Gleichzeitig bietet NV II weiterhin das Preis- / Leistungsverhältnis für das Numark berühmt ist. DJs werden das lieben.“

 

NV II wird im Sommer 2016 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 832,99 € (inkl. 19% MwSt.) erhältlich sein.

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Was ist neu?

  • Grafische Akzente im Pad- und Pitchfader-Bereich
  • Grafische Akzente um die Filterregeler und Jogwheels herum
  • Waveform Grid-Linien im Display
  • Navigations-Encoder mit Lade-Funktion
  • Zusätzliche Displayfunktion > Prepare Panel > Vorbereitungs Playlist
  • Automatisches Zurückspringen auf die Waveform-Ansicht nach Panel-Wechsel
  • Neue Taste für Display Ansicht wechseln
  • Neue Deck-Select Taste
  • Neue Sortierfunktion direkt am Display nach Key, BPM, etc.
  • Beatjump und Quantize Tasten
  • Intelligente Jogwheels erkennen Userspezifische Nutzung (?)
  • Verbessertes Ansprechverhalten der Pads

Fazit

Wenn man es kurz über das Knie bricht, dann ist am Numark NV II gar nicht mal so viel Neues dabei. Die meisten Änderungen sind eigentlich darauf bezogen noch mehr Funktionen über das Display zu erreichen, um die Nutzung übersichtlicher zu machen. In wie weit sich das Innenleben technisch verbessert hat kann ich leider nicht einschätzen und die intelligenten Jogwheels, die sich angeblich an die individuelle Nutzung des Users anpassen erscheinen mir noch ein wenig suspekt.

Man mag mich für altmodisch erklären, aber ich bin eigentlich kein Freund davon mehr Features in ein Gerät zu pressen. Vor allem nicht, wenn sie nur indirekt über eine Shift-Funktion zu erreichen sind. In Anbetracht, dass auch der NV II an einem Rechner angeschlossen bleiben muss, ist man im Eifer des Gefechts wahrscheinlich zu 90% schneller am Ziel, wenn man auf den Laptop schaut (sofern dieser offen ist). Und vielleicht hätte man Numark auch mitteilen können, dass die Schriftfarbe Rot im Club nicht ganz so ideal ist.

Alles in Allem bleibt aber auch der Numark NV II ein attraktiver und funktionaler Serato DJ Controller, bei dem  nur der Pressetext zu viel Volumen zeigt.

Preis: ca. 699.-

Lieferzeit: Sommer 2016

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Zum Numark NV 1 Test

 

Numark PT01 Touring

Tragbarer Plattenspieler von Numark

Ein tragbarer Plattenspieler im Jahr 2015. Hochgradig Vintage, mit modernen Zusatzfunktionen. Und preiswert. Der NUMARK PT01 Touring. Weiterlesen

numark TT250USB

NUMARK TT250USB Turntable

NUMARK kündigt einen neuen Plattenspieler an. “The ideal turntable for turntablists” sagt der Hersteller. Doch stimmt das? Weiterlesen

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Neu: Numark TT250USB – USB-Turntable, DJ Expo 2015

Auf der diesjährigen DJ Expo in Atlantic City, USA, stellt Numark seinen neuen Plattenspieler TT250USB vor. Der TT250USB spielt nicht nur Vinyl ab, sondern kann auch dazu genutzt werden, um dieses per USB zu digitalisieren. Mit seinem schwarzen, eckigen Gehäuse erinnert er an das 1210er Design und reiht sich damit optisch neben vielen anderen OEM-Plattenspielern ein.

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Hier die Features im Überblick:

  • Direktantrieb
  • Aluminium Plattenteller (.09% wow & flutter)
  • S-Tonarm
  • Inklusive Headshell-Tonabnehmer
  • Pitch Fader und Pitch-Bend
  • Pitchrange ±10%
  • Tonarm Höhenverstellung
  • 45 und 33 1/3  U/min
  • USB-Anschluss
  • Faderstart
  • Cinch Line-Ausgang
  • Start-Drehmoment: 2Kg/cm
  • Gewicht: 10Kg

Einschätzung

In Zeiten, in denen man durch die Digitalisierung von Musik und Hardware glauben könnte, dass Turntables niemand mehr braucht, kann es den ein oder anderen schon wundern, dass noch “neue” Modelle hergestellt werden. Numark war hier aber auch im Zugzwang nachdem der TTX und TTUSB schon in die Jahre gekommen waren. Und betrachtet man die Releases von anderen Herstellern, so scheint es nach wie vor einen Markt dafür zu geben. Der TT250USB ist kein Meilenstein in der Entwicklung von Plattenspielern und zeigt sich auch sonst sehr bescheiden. Als weiterer OEM-Plattenspieler im Technics-Look ist er eher ein Sortimentsfüller, der vor allem Einsteiger mit seinem Preis locken könnte. DJs, die bereits clubtaugliche Turntables besitzen, werden weniger vom TT250USB begeistert sein, es sei denn sie suchen etwas zum digitalisieren von Vinyl. Aber auch da gibt es von der Konkurrenz ausreichend Alternativen mit etwas mehr Schub. Lässt man also die heiße Luft aus den englischen Pressemitteilungen raus, so hat man einen Einsteiger/Mittelklasse USB-Plattenspieler, der für zu Hause wahrscheinlich einen guten Job erledigen wird.

Preis: 289.- Euro

Lieferzeit: September 2015

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Einsteiger Wissen Controller

FAQ – Wie als DJ-Einsteiger beginnen? (Teil 4)

Sie sind vermutlich zahlreicher als Plattenspieler und haben es trotzdem nicht geschafft diese flächendeckend in Clubs zu verdrängen: Controller. Das Thema im vierten Teil unserer Reihe für DJ-Beginner. Weiterlesen

Numark Mixtrack Pro 3

Neu: Numark Mixtrack 3 und Mixtrack Pro 3, NAMM 2015

Numarks 2-Deck Einsteiger-Controller gehen in die dritte Generation und kommen mit einem Facelift daher, das an den NV erinnert. Damit zieht Numark eine Design-Linie durchs Sortiment, die auch die kleineren Controller betrifft. Der Mixtrack 3 wird mit Virtual DJ LE ausgeliefert und besitzt kein Audio-Interface. Der Mixtrack Pro 3 kommt mit Serato DJ Intro und besitzt ein integriertes Audio-Interface.

Numark Mixtrack Pro 3

Numark Mixtrack 3

Numarks Pressemitteilung:

NAMM2015: NUMARK PRÄSENTIERT MIXTRACK PRO 3 UND MIXTRACK 3
2-Deck DJ Controller mit Touchstrip und hochauflösenden Jog Wheels
Ratingen, 22. Januar 2015. Numark (www.numark.de) stellt auf der NAMM2015 neue Versionen seiner MIXTRACK-Reihe vor. MIXTRACK PRO 3 und MIXTRACK 3 sind 2-Deck DJ Controller mit umfangreicher Ausstattung.
So bieten beide Modelle zwei hochauflösende Jogwheels aus Metall, jeweils zwei Touchstrips zur Steuerung von Effekten oder zur gezielten Anwahl von Trackpassagen und insgesamt sechzehn Pads. Mit den 100 mm Fadern ist eine exakte Einstellung des Pitch möglich. Zur detaillierten Soundanpassung oder zur kreativen Klangbearbeitung besitzen beide Controller dedizierte Regler zur Steuerung von Filter und EQ pro Kanal. Im Unterschied zum MIXTRACK 3, das Virtual DJ LE 8 enthält, wird MIXTRACK PRO 3 mit Serato DJ Intro ausgeliefert. Zusätzlich verfügt die Pro-Variante über ein integriertes Audiointerface.
Mixtrack Pro 3 Features
  • 2-Deck Controller für Serato DJ
  • Dedizierte Filterregler pro Kanal
  • Inklusive Serato DJ Intro – Upgrademöglichkeit auf Serato DJ (kostenpflichtig)
  • Multifunktionaler Touchstrip zur dynamischen Effektsteuerung und Strip-Search
  • 16 Performance-Pads mit unterschiedlichen Modi
  • Hochauflösende Jogwheels aus Metall
  • Umfangreiche Effektsteuerung
  • Inklusive Prime Loops Remix Tool Kit
  • Eigene Regler zum Durchsuchen der Tracklibrary
  • Integriertes Audiointerface mit 6,3 mm und 3,5 mm Kopfhörerausgang
Mixtrack 3 Eigenschaften
  • 2-Deck Controller für Virtual DJ
  • Dedizierte Filterregler pro Kanal
  • Multifunktionaler Touchstrip zur dynamischen Effektsteuerung und Strip-Search
  • 16 Performance-Pads mit unterschiedlichen Modi
  • Hochauflösende Jogwheels aus Metall
  • Umfangreiche Effektsteuerung
  • Enthält Virtual DJ LE 8
  • Inklusive Prime Loops Remix Tool Kit
  • Eigene Regler zum Durchsuchen der Tracklibrary
„Bei der Entwicklung der neuen MIXTRACK Controller haben wir uns von unseren professionellen Lösungen, wie etwa dem NS7III, inspirieren lassen. Ziel war es, viele Performance-Vorteile der großen Controller in ein preiswertes Gerät für Einsteiger und semiprofessionelle DJs zu integrieren”, beschreibt Chris Roman, Senior Produktmanager bei Numark, die neuen Controller. „DJs bekommen mit dem MIXTRACK einen soliden Controller, der sich dank MIDI mit nahezu jeder DJ Software betreiben lässt.”

Fazit

Das breitere Design der Mixtrack-3-Serie bietet dem User mehr Spielraum zwischen den Bedienelementen, als bei den Vorgängermodellen (Es sitzt nicht mehr alles so eng zusammen). Oben drauf wurden die Pads für Cue-Punkte und Autoloop nach unten gesetzt und ein Ribboncontroller über das Jogwheel platziert. Der längst überfällige Schritt, den Masterfader durch einen Rotary zu ersetzen ist nun mit der 3. Generation geglückt. Nach einem ersten Eindruck schließt die 3. Generation an das Verarbeitungsniveau der Vorgängerserie an und kann sich somit sehen lassen. Warum man aber einen zweiten Controller ohne Audio-Interface auch diesmal wieder mit ins Rennen schickt bleibt mir persönlich schleierhaft. Es scheint wohl irgendwo eine ganze Menge “DJs” zu geben, die keine Vorhörfunktion nutzen oder lieber mit einem externen Audio-Interface arbeiten.

MIXTRACK PRO 3 und MIXTRACK 3 sind voraussichtlich ab Frühjahr 2015 zu einer UVP von 269,99 € (MIXTRACK PRO 3), respektive 239,99 € (MIXTRACK 3) erhältlich.

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Komplettansicht

Neu: Denon MC4000 – Controller für Mobile-DJs, NAMM 2015

Es ist noch kein Jahr her, dass Denon bei inMusic ein neues Zuhause gefunden hat. Als eines von vielen neuen Ergebnissen dieser Partnerschaft wurde zur NAMM der MC4000 Controller präsentiert. Zuerst einmal gibt es aber einen Überblick in der Pressemitteilung:

DENON DJ ERWEITERT CONTROLLER-LINIE MIT MC4000

2-Deck DJ Controller für Serato mit solidem Stahlgehäuse und 24-Bit Audiointerface

Ratingen, 22. Januar 2015. Denon DJ (denondj.com) zeigt auf der NAMM2015 einen neuen DJ Controller. Der MC4000 ergänzt Denons bestehende Controller-Linie um ein 2-Deck Modell für Serato. Mit dem MC4000 richtet sich Denon DJ an professionelle und semi-professionelle DJs, die einen road-tauglichen DJ Controller für Serato suchen.
Im soliden Stahlgehäuse vereint der MC4000 zwei berührungsempfindliche Jogwheels, 100 mm Pitch Fader, sowie zahlreiche Regler und Taster zur präzisen Klangbearbeitung. Für kreative Performances finden sich zusätzlich Pads für Hot Cues oder zum Triggern von Samples. Das integrierte 24-Bit Audiointerface garantiert eine verlustfreie Audioübertragung und durchsetzungsfähigen Sound.
Zusätzlich finden sich zwei Mikrofoneingänge, die mit Echoeffekt, 2-Band EQ und Ducking ausgestattet sind. Hierdurch wird das Mikrofonsignal deutlich im Mix platziert, ohne umständliche Lautstärkeanpassung über die Fader. MC4000 wird mit Serato DJ Intro ausgeliefert und ist kompatibel mit Traktor Pro 2 und Virtual DJ 8.

MC4000 Features:

  • Professioneller 2-Deck Controller für Serato
  • Inklusive Serato DJ Intro; Upgrademöglichkeit für Serato DJ (kostenpflichtig)
  • Berührungsempfindliche Jog-Wheels für akkurate Scratches und Track Cueing
  • Beleuchtete Pads für Hot-Cues und zum Triggern von Samples
  • 100 mm Pitch-Fader
  • Intuitive Oberfläche
  • Regler für EQ- und Effektsteuerung in jedem Kanal
  • (2) symmetrische Mikrofoneingänge mit 2-Band EQ, Ducking und Echo-Effekt
  • Unterstützt Traktor 2 (via .tsi Datei) und Virtual DJ 8
  • RCA-Eingang zur Einbindung externer Audioquellen
  • Symmetrische Main- und Boothausgänge
  • Roadtaugliches Stahlgehäuse

Im Fachhandel ist der MC4000 voraussichtlich ab Herbst zu einer UVP von 479,- € erhältlich.

Einschätzung

Der MC4000 ist der erste Denon-Controller, der unter dem Dach von inMusic erscheint. Und das sieht man ihm an! Das Layout erinnert noch stark an den großen MC6000 MKII. Beim Design und den Trigger-Pads wird der Einfluss von Numark und Akai aber deutlich. Vorrangig richtet sich der Denon MC4000 an Mobile-DJs, die viel unterwegs sind.
Prinzipiell handelt es sich um einen grundsoliden Serato-Controller mit zwei Kanälen und einigen Extras. Dazu gehören die bereits angesprochenen Trigger-Pads zum Abfeuern von Samples und Cue-Punkten. Außerdem wurden die Pitchfader neu positioniert und arbeiten nun über eine Länge von 100mm. Besonders praktisch für Mobile-DJs sind auch die doppelten Mikrofon-Eingänge. Diese werden jeweils durch einen Zweiband-EQ und einen Echo-Effekt sowie eine Talkover-Funktion ergänzt. An Ausgängen mangelt es auch nicht. XLR-, Klinke- und RCA-Ausgangsmöglichkeiten sind vorhanden und allesamt getrennt regelbar. Ansonsten sind natürlich EQs, Filter, Effekte, Sampler und beleuchtete Buttons allesamt mit an Bord. Mit der, im Lieferumfang enthaltenen, Serato DJ Intro Version kann sofort losgelegt werden. Mehr Features gibt es mit dem kostenpflichtigen Upgrade zu Serato DJ. Aber auch Mappings für Traktor Pro 2 und VirtualDJ 8 werden offiziell unterstützt. A propos grundsolide: das Gehäuse ist komplett aus Stahl und dürfte somit einige Eskalationspartys überstehen.

NAMM Show 2015

NAMM 2015 – Neuheiten im Überblick (Teil 1)

Vor meinem Fenster schneit es. Ein Grund mehr sich ins sonnige Kalifornien zu beamen. Dort ist NAMM und manche Neuheit lockt mir ein interessiertes Pfeifen zwischen den Zähnen hervor. Welche? Lest selbst! Weiterlesen

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NUMARK NV – Review

Kurz vor dem KONTROL S8 kam NUMARK mit dem NV auf den Markt. Ein Controller, welcher ebenfalls auf integrierte Displays setzt. Ob es noch mehr Parallelen gibt, klärt sich bei der Vorstellung des Gerätes. Weiterlesen

Anfänger Beratung für DJs

FAQ – Wie als DJ-Einsteiger beginnen? (Teil 2)

Im zweiten Teil unserer Lebenshilfe für DJ-Newbies geht es um ein Setup mit CD-Playern. Und um die Geschichte dieser Geräte. Weiterlesen

Numark NDX-500

Neu: Numark NDX-500 – CD-Media-Player mit Serato Support

Numark scheint das CD-Player Sortiment bereinigt zu haben und kommt nur noch mit einem Modell auf den Markt. Der Numark NDX-500 ist dabei ein kleiner Alleskönner, der neben CDs auch Musik von USB-Sticks spielt und sogar als Controller für Serato DJ vorgemappt ist.

Numark NDX-500

Numark NDX-500

Numark präsentiert NDX500
USB/CD Media Player und Software Controller
Numark stellt den NDX500 vor – einen USB/CD Media Player, der auch als Software Controller eingesetzt werden kann. Der NDX500 ist in der Lage, nahezu jede digitale Audioquelle in den Mix zu integrieren; sei es im Standalone-Einsatz mit USB Flash-Laufwerken, CDs und MP3CDs, oder in Verbindung mit einer DJ Software am Computer. Das USB-Audiointerface überträgt das Signal, in professioneller Qualität, vom Computer an eine PA oder ein Mischpult.
Per USB-MIDI wird der NDX500 zum DJ Software Controller. Sämtliche Bedienelemente sind bereits vorgemappt für den Einsatz mit Serato DJ (separat erhältlich). Der CD Player verfügt über Numarks gepufferte Anti-Shock™ Technologie, die eine Unterbrechung der Wiedergabe durch Erschütterung verhindert. Ein hintergrundbeleuchteter LCD Screen, berührungsempfindliche Jog Wheels und Hot Cue Tasten runden die Ausstattung des Multimediaplayers ab.
 
Features
  • Wiedergabe von CDs, MP3 CDs, USB Flash Laufwerken sowie Steuerung von Musiksoftware
  • Integriertes USB Audiointerface zur Wiedergabe von einem Mac oder PC
  • Berührungsempfindliches Jog Wheel zum Scratchen und Suchen
  • Steuerung von DJ Software über USB MIDI
  • Automatischer BPM Analyzer und Tap Tempo zur manuellen BPM Eingabe
  • Vinyl-ähnliches Starten und Stoppen der Musik
  • Drei Hot Cues
  • Nahtlose Loops, Instant Start
  • Einstellbares Pitch bis +/- 100%
  • Master Tempo hält die Tonhöhe bei Geschwindigkeitsänderungen
  • Elektronisch gepufferte Anti-Shock™ Technologie
  • Textdisplay zur einfachen Navigation durch die Musiklibrary
  • Vorgemappt für Serato DJ (separat erhältlich)
UVP: 299,- €
Ab sofort lieferbar

Einschätzung

Numark scheint mit dem NDX-500 nicht nur das Sortiment aufgeräumt zu haben, sondern auf dem CD-Player Markt dort anzusetzen, wo Pioneer aufgrund des Preislevels so gut wie gar nicht vertreten ist, nämlich im Einsteigerbereich. Für gerade mal 249.- Euro Straßenpreis bietet der NDX-500 eine Menge Features. Dabei dürfte bei einem Crossmedia-Gerät in dieser Preisklasse wohl das auffälligste die MIDI-Fähigkeit sein, die durch das Serato Label eine enorme Aufwertung erfährt. Mit zwei dieser Player und einem 2-Kanal Mixer hätte man somit ein Serato DJ Setup, das dann in etwa in der gleichen Preisklasse liegen würde wie ein Serato Controller, mit dem Unterschied, dass man ja noch reguläre CDs oder von einem USB-Stick spielen kann. Das ist für CD-DJs, die auf eine etablierte Software umsteigen möchten gleichermaßen interessant, wie für die Jenigen, denen das nötige Kleingeld für Pioneer CDJs fehlt. Die Software Serato DJ müsste dann aber trotzdem noch mit einer SL-Box oder einer anderen Serato zertifizierten Hardware dazu gekauft werden.

Preis: 249.- Euro

Zur Herstellerseite

Alternative:

Gemini CDJ-650

 Wäre der Numark NDX-500 interessant für Dich oder würdest Du eher zu einem Controller mit entsprechender Software tendieren? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

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Review: BPM-Show 2014 – Pioneer, Reloop, Numark, Serato, Korg, Akai

Die BPM-Show ist vorüber und wir konnten einige Infos für Dich sammeln. Es gab zwar keine Produkt-News, die nicht schon vor der Messe bekannt waren, aber zumindest ließen sich diverse Sachen anfassen, um einen ersten Eindruck gewinnen zu können. Davon abgesehen ist es natürlich immer wieder schön bekannte Gesichter zu treffen, um über das ein oder andere zu plaudern.

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Pioneer PLX-1000

Pioneer PLX-1000

Pioneer PLX-1000

Aktuell sollten sich die ersten Pioneer PLX-1000 Plattenspieler in der Auslieferung befinden.  Auf dem Pioneer-Stand konnten wir die neuen Turnis ausprobieren. Tja, was soll man dazu sagen. Es ist ein Plattenspieler mit Basics, die man vom Technics 1210er kennt. Er funktioniert, nichts wackelt und er ist sehr schwer. Alle Bedienelemente sind gut erreichbar und hinterlassen einen soliden Eindruck. Weiter Infos zum PLX-1000 gibt es demnächst in unserem anstehende Review!

 

 

Serato

Auch Numarks neuer Serato DJ Controller, der vor allem durch seine Deck-Displays Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, stand auf de BPM zum Antesten bereit. Dank Baptiste und Nick von Serato, hatten wir die Möglichkeit uns die neuen Serato Produkte in einem ruhigeren Meetingraum anzuschauen. Darunter auch AKAIs neue Modular-Controller AFX und AMX, Reloops DVS-Ad-On Controller Neon und Serato Flip in Aktion.

Numark NV

Der Numark NV überrascht durch seine sehr flache Bauweise. Die beiden integrierten Displays sind ordentlich hell und zeigen neben der Tracksammlung die Waveform und weitere Informationen. Für Deck 3+4 gibt es jeweils einen Umschalter. Parallel gelagerte Waveforms sind auf den Displays aber nicht möglich. Das neue Flip-Feature ist zwar nicht auf der Controller-Beschriftung zu sehen, aber auf die Tasten “Parameter Adjust” gemappt. Ebenfalls interessant ist der zuschaltbare Roll-Effekt auf die Kanal-Filter und die Kill-EQs per Berührung. Mehr Infos kommen dann in unserem ausführlichen Test.

AKAI AFX&AMX

Die beiden Modular-Controller sind trotz Kunststoffgehäuse überraschend solide gebaut und lassen sich, ohne zu rutschen, auch etwas grober bedienen. Sie sind zudem schwerer als man sie einschätzen würde. Schnelle Cuts mit dem Innofader des AMX sollten den Controller also nicht zum Kippen bringen. Ich dachte erst, dass jemand den Tisch, auf dem die Controller standen, mit Kleber eingeschmiert hatte, aber es waren einfach nur die enorm griffigen Gummifüße der beiden Controller, die für Standfestigkeit sorgten. Fader, Regler und Tasten fühlen sich gut an und auch der neugierige Blick auf eine der EQ-Poti-Achsen bestätigte, dass hier ordentlich gearbeitet wurde. Auch wenn die EQ-Regler für meinen Geschmack ein wenig schwergängig waren, so bleibt das Gesamtbild davon ungetrübt. Wir sind gespannt, wie sich die beiden Module in unserem anstehenden Test schlagen.

Reloop Neon

Reloops neuster Add-On-Controller hinterließ ebenfalls einen positiven Eindruck. Das Kunststoffgehäuse ist sauber verarbeitet und die anschlagdynamischen Pads sind groß genug für Trigger-Akrobatiken. Die beiden Endlos-Encoder für das Track-Loading und Loops sind ein wenig wackeliger, als die des AKAI AMX bzw. AFX. Das liegt wahrscheinlich daran, dass das Poti keine obenliegende Verschraubung besitzt. Reloops Neon stand ebenfalls, dank der guten Gummifüße, äußerst stabil auf dem Tisch.

Serato Flip

Serato Flip ist durchaus ein super Werkzeug, dass natürlich ein wenig Übung benötigt. Für diejenigen, die sich das Flip-Upgrade irgendwie nicht so richtig in ihr DJ-Set denken können, sei gesagt, dass es sich auch wunderbar im Studio oder zu Hause nutzen lässt, um schnell ein paar getriggerte Sachen aufzunehmen. Aktuell funktioniert Flip noch nicht, wenn das Trackdeck oder die Timecode-Platte steht. Laut Baptiste soll dies aber im nächsten Update behoben sein. Wer nicht weiß, was Serato Flip ist, der kann das hier gerne nachlesen!

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Reloops bunte Fadercaps & Knobs

Kurz vor der BPM ereilte uns noch Reloops Pressemitteilung zu den neuen bunten Fadercaps und Knobs. Da Customizen von DJ-Equipment Gang und Gebe ist, um sich abzuheben, scheint Reloop in die gleiche Richtung wie DJTechtools mit den Chromacaps gedacht zu haben, mit dem Unterschied, dass ein Set von Reloop gerade mal 11,90 Euro kostet. Bei den Chromacaps kostet alleine das Stück zwischen 3.- und 5.- Euro. Reloop bietet hier jeweils ein Faderkappenset (5 Stück) und eines für Drehregler (8 Stück) an. Nach der ersten Begutachtung auf der BPM scheinen Reloops neue Kappen die gleichen zu sein, wie man sie auch auf den Mixern und Controllern findet mit dem Unterschied, dass sie eine leichte Gummierung besitzen. Die Kappen gibt es in 5 verschiedenen Farben: gelb, grün, blau, lila und weiß. Gefühlt sind die Chromacaps von DJTechtools etwas dicker und haben einen weicheren und griffigeren Gummiüberzug. Zusätzlich gibt es bei den Chromacaps auch zwei verschiedene Stärken, nämlich “Super” und “Fatty”.

Nachdem DJWORX diesen unschlagbaren Review zu den neuen Reloop Caps gebracht hat, sehen wir leider von einem Produktest ab 🙂

Korg Electribe 2

Korg lässt die Electribe Stepsequenzer wieder aufleben und stellte auf der BPM schon ein erstes Serienprodukt vor. Ich muss zugeben, dass ich nie ein Freund von Stepsequenzern gewesen bin. Und da die Electribe in meinem Kopf irgendwo zwischen DJing, Live-Act und Recording stehen, sind sie auf jeden Fall eine Erwähnung wert. Nicht zuletzt auch weil schon aus der letzten Generation ein beeindruckender Sound rauszuholen war. Wer mehr über die Electribe erfahren möchte, sollte sich die Newsmeldung von Selektion.de durchlesen und auf Korg.de vorbeischauen. Einen ausführlichen Test der Electribe gibt es demnächst auf dj-lab.de (Aber nicht von mir 😉 ).

Fazit

Auch wenn viele Hersteller ihre Infos zu Produktneuheiten meist vor der Messe rausfeuern, so ist die BPM-Show nach wie vor für mich eine sehr interessante Messe. Das liegt zum größten Teil daran, dass ich dort netzwerken kann und die Messe auf den Konsumenten und nicht auf B2B ausgerichtet ist, so dass man neben den Produktneuheiten eine Menge Informationen in Workshops rund um das Thema DJing, Musikproduktion und neuerdings sogar Lichttechnik angeboten bekommt. Klar, es ist nicht Jedermanns Sache deswegen nach England zu fahren/zu fliegen. Vor allem, wenn die Berichterstattung im Netz schon vor der Messe Details liefert, die einen generellen Besuch in Frage stellen. Der Schlüssel liegt dann eher darin, wie viel Informationen man für den persönlichen Nutzen von so einer Messe mit nehmen kann. Für den DJ von heute dürften das dann aber Themen sein, die weniger das Auflege-Equipment selbst betreffen, sondern durchdachte Kurse, die ihm zeigen, wie er sich erfolgreich vermarktet und mit welchen Bedingungen das ganze verknüpft ist.

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Auf unserer Facebookseite gibt es noch mehr Bilder von der BPM-Show 2014 in Birmingham. Schau doch mal vorbei!

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NUMARK NV – Serato Controller

Ein neuer 4-Deck Controller von NUMARK bringt ein Alleinstellungsmerkmal mit. Korrekt müsste man sagen zwei Alleinstellungsmerkmale: denn es sind zwei 4,3″ Farbdisplays. Weiterlesen

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Numark NV – 4-Deck DJ-Controller mit Screens

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Numark NV

Mit dem NV (gesprochen: envy) stellte Numark heute eine neue Generation eines Serato DJ Controllers vor, der mit hochauflösenden Screens ausgestattet ist, um Informationen aus der Software direkt auf die Konsole zu holen. Ein Rechner bleibt damit immer noch erforderlich und müsste in der Nähe platziert werden. Jedoch soll durch die Displays auf dem Controller das Bildschirmstarren auf den Laptop unterbunden werden. Der Numark NV ist ein 4-Deck Controller, der aussieht wie eine Mischung aus Pioneer CDJ-2000NXS, einem Numark NS6 und einem Stanton SCS-4DJ. Das Gehäuse ist komplett aus Kunststoff gefertigt und der Controller müsste in etwa der Größenordnung eines NI Traktor Kontrol S4 entsprechen. Damit ist er nicht nur kleiner als der Numark NS-7II, sondern auch aufgrund der nicht motorisierten Jogwheels, mit Sicherheit auch leichter. Die geringe Aufbauhöhe dürfte dem Gewicht ebenfalls zu Gute kommen.

Die neuen 4,3 Zoll Farbdisplays sind keine Touch-Screens. Sie zeigen die Track Waveform und zusätzlich Deckinfos, Effektparameter, Performance-Modi oder auch die Titelliste an. Wie detailliert die Angaben und die verschiedenen Ebenen auf dem Display wirklich sind, bleibt abzuwarten bis wir einen Test durchgeführt haben. Im weiteren Verlauf der Decks befindet sich ein außenliegender, langer Pitchfader. Das Jogwheel ist berührungsempfindlich und nicht motorisiert. Darunter befinden sich die Performance Modi mit den dazugehörigen Velocity Pads. In der 4-Kanal Mixer-Sektion gibt es die berührungsempfindlichen Drehregler (EQ und Filter),wie man sie bereits vom NS-7II kennt und einen austauschbaren Crossfader. Im Vergleich zum NS-6 hat man beim Numark NV darauf geachtet, dass jeder Kanal eine Volume LED-Kette hat. Das Controller Audio-Interface verfügt über einen zusätzlichen Booth-Ausgang und einen AUX-Eingang. Eine Stand-Alone Mixer-Funktion gibt es nicht.

Funktionsübersicht Numark NV

Funktionsübersicht Numark NV

Features
  • 4 Deck Controller für Serato DJ mit hochauflösenden Displays
  • Schlankes, kompaktes Gehäuse
  • Screens liefern 1:1 Feedback der Serato DJ Software in Echtzeit
  • Dedizierte Regler für alle relevanten Softwarefunktionen
  • Neuartige Steuerung von Filtern, EQs und mehr durch berührungsempfindliche Regler
  • Zwei berührungsempfindliche Metallwheels mit Search und Scratch Modi
  • Adaptive Platter Technologie passt sich an die Gegebenheiten der Umgebung (Temperatur/Luftfeuchtigkeit) an
  • 16 anschlagdynamische Trigger Pads mit beleuchtetem RGB Feedback
  • 10 Pad Modi für Hot Cues, Loops, Song Slicing und Sample Triggering
  • Berührungsempfindlicher 3-Wege Filterregler pro Kanal
  • 6 berührungsempfindliche Regler zur Steuerung der 12 iZotope® FX
  • Integriertes, professionelles 24-bit USB 2.0 Audio Interface
  • Ausgänge: Zone/Booth und symmetrisch (XLR) für den Clubeinsatz
  • Plug and Play mit Serato DJ – Vollversion enthalten
  • Inklusive Toolroom Records Remix Packs (Download)

Das von Numark etwas mit integrierten Screens kommen würde ist seit dem misteriösen Erscheinen des NS-7II Embedded Fotos von April diesen Jahres kein Geheimnis mehr. Jedoch unterscheidet sich der NV darin, dass man hier noch auf den Laptop angewiesen ist, auch wenn der Rechner angeblich zugeklappt zur Seite gestellt werden kann. Damit würde man z.B. auch die parallelen Waveforms in Serato DJ aufgeben, welche man auf dem Laptopscreen hätte. Ob die beiden Onboard-Screens wirklich den Blick  wieder zurück auf den Controller holen, damit man ohne Serato Face dem Publikum begegnen kann, hängt davon ab, in wie weit  man der Übersichtlichkeit eines 13 Zoll Laptops mit zwei 4,3 Zoll Screens gerecht wird. Und wer weiß, ob es dem Publikum dann noch wichtig ist, wo man hinschaut? Optisch und Funktional kommt der Numark NV, abgesehen von den CD-Laufwerken, einem Pioneer Setup aus CDJs und einem Mixer sehr nahe. Somit wäre er für zu Hause eine günstigere Alternative als Pioneers Clubset. Mit ca. 699.- Euro wird der Numark NV ca.300 Euro günstiger als der Pioneer DDJ-SX sein. Obwohl man hier die beiden Screens an Board hat, gibt es keine analoge Mixer-Funktion. Lediglich ein AUX-In kann als Backup genutzt werden. Die schlanke Bauweise des NV deutet darauf hin, dass er für den mobilen Einsatz gedacht ist. Aber welche Zielgruppe wird mit dem NV angesprochen? Würde ein Pioneer Controllerist für diese Screens auf Numark wechseln? Und was ist die Antwort von Pioneer und Native Instruments auf diesen Controller? Was denkst Du?

Der Numark NV wird voraussichtlich vom 11.-14.8.2014 auf der DJ Expo in Atlantic City (New Jersey, USA) ausgestellt werden und sollte ab Herbst 2014 für ca. 699.- Euro in den Läden stehen. Die Vollversion Serato DJ wird im Lieferumfang enthalten sein.

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