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Rekordbox DJ 4.0.6 – Jetzt mit freiem MIDI-Mapping

Pioneers Musikverwaltungssoftware Rekordbox gibt es seit letztem Jahr unter dem Namen Rekordbox DJ auch als vollwertige 4-Deck DJ-Software.

Bisher war Rekordbox DJ nur darauf ausgelegt die Pioneer Hardware zu unterstützen. Mit dem Update auf Version 4.0.6 ändert sich dies, denn die vollwertige DJ-Software bekommt eine MIDI-Lern-Funktion, mit der nun auch Midi-Controller von anderen Herstellern gemappt werden können.

Rekordbox DJ 4.0.6

Die MIDI-Lern-Funktion umfasst in der momentanen Version Mapping Möglichkeiten für:

  • EQs
  • Pads
  • Effekte
  • Mixer
  • Sampler
  • Browser

Leider gibt es noch keine Mapping-Möglichkeit für Jogwheels, was die Sache momentan noch ein wenig einschränkt, wenn man sich mit einer regulären Konsole anschließen möchte. Für Add-On Controller ist es aber durchaus sinnig Mappings anzulegen.

Darüber hinaus macht das Update 4.0.6 die Hauseigenen Pioneer Geräte DJM-900NXS2 und CDJ-2000NXS2 kompatibel.

Einschätzung

Es ist schon begrüßenswert, dass Pioneer, Rekordbox DJ auch für andere Hardware kompatibel macht, denn dieser Schritt eröffnet vielen DJs, die von Haus aus nicht mit Pioneer Hardware auflegen zu mindest die Möglichkeit sich in die Pioneer-Umgebung einzuklinken, wenn man mal die eigene Hardware zu Hause lassen möchte oder mit einer Panne zu kämpfen hat. Es wird sicherlich nur eine Frage der Zeit sein, bis das Jogwheelmapping, genauso wie die DVS-Funktion in Rekordbox DJ integriert wird.

Pioneer ebnet sich auf diese Weise einen Weg, der es möglich macht in die Pioneerwelt hinein zu schnuppern ohne gleich auf Pioneer umsteigen zu müssen. In meinen Augen hat das mehr Potential als die Abschottungsstrategie, die NI mit Traktor fährt. Und sofern es noch eine einfache Lösung gibt, bestehende Metadaten aus Serato DJ und Traktor in Rekordbox DJ zu integrieren, dürften sich auch die jenigen von Rekordbox DJ angesprochen fühlen, die keine Lust haben ihre komplette Library neu zu taggen, gridden und mit Cue-Punkten zu versehen.

Was denkst Du über den Schritt den Pioneer hier geht? Hast Du schon Erfahrungen mit Rekordbox DJ gemacht? Teil uns Deine Meinung in einem Kommentar mit!

 

Rekordbox DJ kann hier 30 Tage kostenlos getestet werden.

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X-PAD FX

Neu: Pioneer RMX-1000 Effekt App für iPad

Pioneers externes Effektgerät RMX-1000 gibt es ab sofort auch als App für das iPad. Das RMX-1000 galt bisher als Erweiterung eines konventionellen DJ-Setups, um die Palette an Effektspielereien jenseits des Mixers zu pimpen. Mit der iPad App soll dieses Vergnügen nun auf das mobile Producing transferiert werden, in dem die App Tracks in der iTunes Library manipuliert oder zwischen anderen Audio-Apps geroutet werden kann.

Audiobus

Pioneer stellt sich das so vor:

Pioneer DJ bringt den RMX-1000 für iPad heraus: mit der berührungsgesteuerten iOS-App lassen sich Tracks in der iTunes-Musiksammlung mit hochwertigen Effekten aufpeppen. So richtig zum Zuge kommt die RMX-1000-App, wenn sie mit der Audiobus-App und per Inter-App-Audio verbunden wird, denn so lassen sich die Effekte auch auf Musik anwenden, die man auf dem iPad selbst gemacht hat.

Die Remix-Station RMX-1000 ist als Hardware seit 2012 auf dem Markt und als Effektgerät für das Studio und für DJ-Performances sehr beliebt. Die neue RMX-1000-App emuliert die Hardware und bietet eine praktische Touchscreensteuerung für Scene FX, Isolator FX, X-PAD FX und Release FX. Genau wie die RMX-1000 lassen sich auch bei der App die FX-Parameter anpassen, um einzigartige eigene Sounds zu schaffen.

Die RMX-1000-App unterstützt die separat erhältliche Audiobus-App und auch Inter-App-Audio, wodurch Producer ihrer mit DAW-Apps hergestellten Musik Effekte hinzufügen und ihre Kreationen mit einer einzigen, einfach zu bedienenden Benutzeroberfläche aufnehmen und steuern können.

Die RMX-1000-App für iPad ist ab Oktober 2015 zum empfohlenen Verkaufspreis von € 19,99 inkl. MWST zu haben.

1. Eine Fülle hochwertiger Effekte für grenzenlose Kreativität
Die vier FX-Sektionen entsprechen genau dem Layout der RMX-1000, um eine intuitive Touch-Bedienung zu ermöglichen.

Scene FX
Mit 10 verschiedenen Arten von Effekten lassen sich Tracks auf- und abbauen sowie die Parameter Wet/Dry, Zeit und Resonanz verändern, um den Effekten einen eigenen Style zu verleihen.

Isolator FX
Rhythmus und Timbre der Musik lassen sich im Hoch-, Mittel- und Tieftonbereich verändern und um drei Arten von Effekten bereichern: Cut/Add, Trans/Roll und Gate/Drive.

X-PAD FX
Voreingestellte Samples lassen sich auf den Punkt genau per BPM triggern, und mit dem X-PAD in unterschiedlicher Geschwindigkeit wiederholen. Die voreingestellten X-PAD FX – Kick, Snare, Clap und Hi-hat – können durch andere Onboard-Samples ersetzt werden.

Release FX
Ermöglicht den eleganten Ausstieg aus komplexen Effektkombinationen – direkt zurück zum Originaltrack oder über die Effekte Back Spin, Vinyl Break oder Echo.

Außerdem lassen sich die Parameter vieler Effekte individuell anpassen, so dass sich einzigartige eigene Sounds erschaffen und coole Experimente durchführen lassen, um einen ganz eigenen Stil zu kreieren.

2. Vollwertiges Musikproduktionstool dank Unterstützung für Audiobus und Inter-App-Audio
RMX-1000 für iPad kann mit den Apps Audiobus und Inter-App-Audio verbunden werden, die eine einheitliche Benutzeroberfläche bereitstellen, um Musik mit DAW-, FX- und Instrumenten-Apps aufzunehmen und zu produzieren. Die RMX-1000-App wird einfach mit Audiobus oder Inter-App-Audio verbunden, um der mit kompatiblen DAW-Apps erstellten Musik hochwertige Profi-Effekte hinzuzufügen.

TECHNISCHE DATEN 

Kompatible Betriebssysteme und Hardware iPad (ab 2.. Generation)
iPad mini (ab 1. Generation)
iOS 7.0 oder neuer (64-Bit)
Sound Audioausgabe an Lautsprecher, Kopfhörer etc.
(über eingebautes oder externes Audiogerät)
Dateiformat Alle iPad-kompatiblen Formate, außer Dateien mit DRM

Einführungsangebot für Preisbewusste
Bis zum 11. November 2015 ist die RMX-1000-App zum halben Preis (€ 9,99 unverbindliche Preisempfehlung) als Einführungsangebot erhältlich.

Einschätzung

Ich muss zugeben, dass mich Pioneers Remixstations noch nie sonderlich interessiert haben, da ich als Traktor User eher auf interne Software-Effekte zugegriffen habe, als mir ein zusätzliches Gerät ins Setup zu klemmen. Für Konventionelle DJs, im externen Modus an Turntables oder CDJs spielen sieht das natürlich anders aus. Mit der RMX-1000 als App für Tracks aus der  iTunes Library oder als rewiremäßiges Effektgerät für andere Audio Apps sehe ich zwar den technisch möglichen Vorteil, frage mich aber zugleich wer hier die Käuferschaft ist? Der Producer, der seine Tracks mit dem iPad produziert? Oder der DJ, der mit dem iPad auflegt? Im Pro-Bereich wird man mit Sicherheit auch durch den Touchscreen die fehlende Haptik vermissen. Oder ist es vielleicht der Consumer, der mit seiner DJ-App rumdattelt und gerne mal 20 Euro für ein virtuelles Effektegerät ausgibt?

Generell dürfte es aber in der Zukunft interessant werden, wenn Pioneer weitere Apps bringt. Denn dann wäre Rekordbox DJ ein möglicher Kandidat bei dem auch die RMX-1000 eine runde Einbindung als In App Kauf darstellen könnte.

Und wenn Pioneer schon dabei ist Apps zu veröffentlichen, wie wäre es dann mit einer Editor App für Nerds, die an ihren Pioneer Playern und Controllern Midi-, Effekt oder Routing-Paramter ändern möchten? Und wenn man diese Parameter in der Pioneer-Cloud speichern könnte, hätte man zu jedem Gig sein persönlich eingerichtetes Setup Vorort und wäre nur einen Swipe davon entfernt.

Was denkst Du über die neue Pioneer RMX-1000 iPad App?

 

 

Preis: Bis zum 11.11.15, 9,99 Euro, ansonsten 19,99 Euro.

Erhältlich ab: Oktober 2015 im App Store

Hier die RMX-1000-App für iPad kaufen.

Zur Herstellerseite

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Rekordbox DJ Workshop Tour 2015

Pioneer möchte mit Interessierten einen Einblicken in die neuen Features von Rekordbox 4 geben und startet einen Workshoptour. Seit Version 4.0 kann Rekordbox gegen Aufpreis zu einer vollständigen DJ-Software verwandelt werden. Und damit man direkt Spaß mit der neuen Software haben kann, sind viele Pioneer Controller und Player schon kompatibel zu Rekordbox 4.

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Mehr Infos zu Rekordbox 4 findest Du hier.

Ab dem 20. Oktober 2015 starten die kostenlosen, interaktiven Sessions, bei denen die Performance-Features von rekordbox dj gezeigt werden. DJs lernen dabei, wie sie mit der gleichen rekordbox-Bibliothek arbeiten können, um nahtlos zwischen Controllern, CDJs und XDJs zu wechseln.

Die Session-Termine gehen bis in den Januar 2016. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, sollten sich DJs schnellstmöglich unter anmelden.

Hier geht es zu den Tourdaten und zur Anmeldung für die Rekordbox-Tour Deutschland.

 

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DDJ-RZ

Neu: Pioneer DDJ-RX und DDJ-RZ – Erste Controller für Rekordbox DJ

Was wäre eine DJ-Software ohne einen passenden Controller? Pioneer liefert mit der Bekanntgabe von Rekordbox DJ auch gleich 2 Controller, die auf die neue Software abgestimmt sind. Mit dem DDJ-RX und dem DDJ-RZ kommen im Oktober 2 Controller auf den Markt, die den Serato Controllern DDJ-SX und DDJ-SZ sehr ähnlich sehen.

Pioneer Pressemitteilung:

Pioneer DJ bringt den DDJ-RZ und den DDJ-RX heraus – die ersten nativen Hardware-Controller für die brandneue Performance-Software rekordbox dj, die ebenfalls heute der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Die beiden neuen Controller geben rekordbox-DJs die ultimative Flexibilität und optimalen Komfort: Tracks und Sets lassen sich in rekordbox vorbereiten und dann per Plug-and-play direkt vom Laptop performen.

Von den Bedienelementen her sind DDJ-RZ und DDJ-RX das exakte Hardware-Gegenstück zur Software, was intuitive, kreative Performances besonders einfach macht. Neu sind die Tasten für Beat-Parameter, der Cue-Modus beim Sampler und der Sequencer-Modus, mit dem sich Padsequenzen on the fly aufnehmen und loopen lassen.

Das Spitzenmodell DDJ-RZ bietet alle Features des DDJ-RX, verfügt aber zusätzlich über einen magnetischen Crossfader in Club-Qualität, die großen Jog-Wheels des Top-Players CDJ-2000NXS, einen OSC-Sampler und zwei USB-Soundkarten.

DDJ-RZ und DDJ-RX sind ab Oktober 2015 zu empfohlenen Verkaufspreisen von €2,099– bzw. € 1,049 – inkl. MWST erhältlich. Beide Controller werden im Bundle mit dem rekordbox dj Plus Pack im Wert von € 139,- inkl. MWST geliefert.

  • Bedienelemente wie in rekordbox dj garantieren eine intuitive Steuerung
  • Multicolor-Performance-Pads mit druckempfindlichem Modus
  • Jog-Wheels mit geringer Lazenz und On-Jog-Display
  • 4-Kanal-Mixer
  • 4 Sound Colour FX, Beat FX
  • Sequencer-Modus
  • Release FX: Echo, Vinyl-Brake und Backspin
  • Quantisierter Beat-Sprung
  • Slip-Modus
  • Mehrfache Ein- und Ausgänge
  • Needle Search
  • Einstellbare Crossfader-Kurve
  • Hochwertiger MIC-Eingang

ZUSÄTZLICHE FEATURES DES DDJ-RZ

  • Individuell anpassbarer OSC-Sampl2 USB-Soundkarten für nahtlose DJ-Wechsel
  • Robuster, magnetischer Crossfader mit ausgezeichneter Rückmeldung
  • Jog Feeling Adjust
  • P-Lock Faderkappen

 

Hier mal ein kleiner Vergleich zwischen DDJ-RX und DDJ-SX

DDJ-RX_vs_DDJ-SX

Einschätzung

Ich denke Hardwareseitig brauch man nicht viel über die beiden Controller verlieren. Sie werden mit hohe Wahrscheinlichkeit auf dem Qualitätslevel vom SX und SZ sein und eignen sich eher weniger für den Einsteiger. Letztendlich ist entscheidend wie gut oder schlecht sich Rekordbox DJ schlagen wird und das gilt es jetzt abzuwarten. In der Zwischenzeit würde ich zu gerne Wissen, was man bei Serato momentan denkt und plant.

 

Preis DDJ-RX: 1049.- Euro

Preis DDJ-RZ: 2099.- Euro

Lieferzeit: Oktober 2015

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Pioneer rekordbox DJ-Software

News von Pioneer

Was zu erwarten war: PIONEER baut mit Version 4.0 rekordbox zur vollwertigen DJ-Software aus und bringt dazu mit dem DDJ-RX und dem DDJ-RZ gleich zwei passende Steuereinheiten raus. Weiterlesen

Pioneer DDJ SB2 Controller

PIONEER DDJ-SB2 – Was ist neu?

PIONEER optimiert den Einstiegscontroller DDJ-SB. Die neuen Features dürften das Gerät noch attraktiver machen. Weiterlesen

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PIONEER DJM-S9

Kaum ist man mal paar Tage zum Digital Detox in ländlich, wilden Gefilden, besetzt PIONEER DJ eine bisher fehlende Position in seiner Produktpalette: den Battlemixer. DJM-S9 heißt er und er sieht vielversprechend aus. Weiterlesen

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Neu: Pioneer DDJ-SB2 – an den richtigen Stellen optimiert

Diese News ist zwar nicht ganz so heiß wie der DJM-S9, aber trotzdem der Rede wert. Denn Pioneers Einsteiger Modell DDJ-SB bekommt ein Update mit kleinen Veränderungen, die es bisher in dieser Preisklasse selten bis gar nicht gab. Und das musikalische Mashup im Video kann sich auch hören lassen.

 

Pioneers Worte zum DDJ-SB2 sollten einen groben Überblick verschaffen:

Der neue Einsteiger-Controller für Serato DJ Intro und Serato DJ bietet aufstrebenden DJs kompromisslose Kontrollmöglichkeiten. Der 2-kanalige DDJ-SB2 glänzt mit allen Ausstattungsmerkmalen des originalen DDJ-SB  – einschließlich Filter Fade, Performance Pads und erweiterten Funktionen, wie iZotope-Effekten, Loops und Cues. Obendrauf kommen noch Trim-Potis, VU-Meter, der ‘Pad Trans’-Beat-Effekt und die 4-Deck-Steuerung.

Der DDJ-SB2 ist im Bundle mit Serato DJ Intro ab September 2015 zu einem empfohlenen Verkaufspreis von € 259 inkl. MWST zu haben.

  • Acht Performance-Pads
  • Neu: Trim-Potis und VU-Meter
  • Hoch-/Tiefpassfilter für jeden Kanal
  • ‘Filter Fade’ zur einhändigen Steuerung von Lautstärke und Hochpassfilter
  • Neu: quantisierter ‘Trans Beat’-Effekt
  • Plug-and-Play mit Serato DJ Intro (kostenlos) und Serato DJ (kostenpflichtiges Upgrade)
  • 4-Deck-Steuerung
  • Profi-Design und -Bauweise
  • USB-Stromversorgung
  • Integrierte Soundkarte
  • Mikrofon-Eingang
  • MIDI-kompatibel
DDJ-SB vs DDJ-SB2

DDJ-SB vs DDJ-SB2

Einschätzung

Der Pioneer DDJ-SB hatte in diesem Preissegment die Messlatte schon ziemlich hoch gelegt und verlockt zu dem auch noch mit dem Aussehen der größeren Brüder. Mit dem DDJ-SB2 gibt es kleine, aber wesentliche Veränderungen. Stempelt man den quantisierten ‘Trans Beat’-Effekt mal als nette Spielerei ab, so öffnet sich der DDJ-SB2 mit den Trim-Reglern und VU-Metern ein wenig mehr dem professionellen Auflegen. Außer dem Vestax Typhoon sind nämlich in der Einsteigerklasse bei allen Controllern die Trims weggefallen, was zur Folge hatte, dass man sich auf die Autogain-Funktion verlassen musste. Und auch die neuen Deck-Select Tasten, mit denen man nun mit 4 Decks auflegen kann, sind im Einsteigerbereich eher selten zu sehen (was vermutlich auch begründet ist). Alles in Allem scheint der DDJ-SB2 ein Rundes Paket abzugeben, das an den richtigen Stellen optimiert wurde und somit auch als Backup-Gerät für Profis dienen könnte.

Lieferzeit: September 2015

Preis: 259.- Euro

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DJM-S9-Setup

Pioneer DJM-S9 – Die Battlemixer-Revolution?

Nach dem Release des PLX-1000 will Pioneer erneut Standards setzen. Im Fokus des neuen DJM-S9 Mixers stehen diesmal Turntablisten und Battle-DJs, die wissen, was sie wollen. Unsere Einschätzung zum neuen Battlemixer gibt es, wie immer, nach der Pressemeldung:

Bereit für jedes Battle: Der neue 2-Kanal-Mixer DJM-S9 für Serato DJ
gibt den DJs viele Anpassungsmöglichkeiten

Willich, im August 2015: Der neue Zweikanalmixer DJM-S9 für Serato DJ gibt DJs umfassende Möglichkeiten zur individuellen Personalisierung mit dem schnellen, präzisen und anpassbaren Crossfader sowie mit Performance-Pads und FX-Tasten, die sich entsprechend der persönlichen Vorlieben mappen lassen. Außerdem lässt sich der Mixer per Plug-and-play mit den vier Decks von Serato DJ integrieren und bietet DVS-Unterstützung, Beat FX, 2 USB-Soundkarten und einen schnell zugänglichen Eingangsumschalter für nahtlose DJ-Wechsel.

Der robust gebaute DJM-S9 verkraftet auch die heftigsten Scratch-Performances und passt sich dem Stil seines DJs an. Der speziell entwickelte magnetische Crossfader ist ebenso robust wie feinfühlig und bietet individuelle Einstellmöglichkeiten für Dämpfung, Direktheit, Nullwert und Überblendkurve. Die farbkodierten Performance-Pads bieten direkten Zugriff auf Loops, Cues, Samples und Rolls. Wahlweise lassen sich die Pads auch konfigurieren, um die persönlichen Serato DJ-Lieblingsfunktionen zu triggern.

Außerdem lassen sich die FX-Tasten und -Bänke individuell mit den verfügbaren 55 Serato DJ FX und 15 Onboard BeatFX belegen und mit dem Wet/Dry-Schalter in jedem Kanal aktivieren. Dank des FX On/Off-Hebels ist jederzeit der blitzschnelle Ausstieg aus der kreativen Performance möglich.

Der vielseitige DJM-S9 ist in jedem professionellen DJ-Setup zuhause. Dank der DVS-Steuerung lassen sich auch CDJs und Plattenspieler zur Steuerung von Serato DJ einsetzen; Die integrierten Effekte und die Performance-Pads lassen sich auch ohne die Software für Tap-Performances nutzen.

Der DJM-S9 wird ab Ende Oktober 2015 zu einem empfohlenen Verkaufspreis von € 1.799 inkl. MWST erhältlich sein. Zusätzlich wird es ab November auch die limitierte Edition in Gold unter der Bezeichnung DJM-S9-N zu einem empfohlenen Verkaufspreis von €1.899 inkl. MWST erhältlich sein – der perfekte Partner für den gleichzeitig in limitierter Edition erscheinenden Plattenspieler PLX-1000-N zum empfohlenen Verkaufspreis von € 899 inkl. MWST.

HAUPTMERKMALE DES DJM-S9

1. Robuste, feinfühlige Magvel Fader Pro für präzise Scratch-Performances
Pioneer DJ’s selbstentwickelte Magvel Fader Pro garantieren zuverlässige Rückmeldung und passen zu jedem Performance-Stil:

• Feinfühlige Bedienung mit optimaler Rückmeldung
Der Fader besitzt eine geringe Latenz und liefert schnelle und präzise Rückmeldungen, während sich der Widerstand mit dem “Feeling Adjust”-Regler einstellen lässt. Stoßdämpfende Fader-Bumper aus drei verschiedenen Materialien werden mitgeliefert, so dass sich ihr Widerstand individuell anpassen lässt.

• Robuste Bauweise für besondere Langlebigkeit
Der DJM-S9 ist auf Langlebigkeit ausgelegt. Sein kontaktloser, magnetischer Crossfader und Führungsschienen aus Metall stecken intensivste Nutzung auch über lange Zeit ganz einfach weg, ohne ihre Zuverlässigkeit einzubüßen.

• Konfigurierbare Faderkurve und Umkehrung
Die Überblendkurve des Crossfaders lässt sich individuell einstellen, und mit der “Reverse”-Funktion lässt sich der Nullwert umkehren.

2. Farbkodierte Performance-Pads für Live-Performances
Die großen Performance-Pads des DJM-S9 bieten maximale Präzision und schnelle Rückmeldung. Mit den 16 farbkodierten Pads – 8 für jedes Deck – lassen sich unter anderem Hot Cues, Rolls, Slices und Loops triggern und manipulieren. Die Pads lassen sich aber auch mit anderen Funktionen von Serato DJ belegen. Der aktuelle Modus wird auf dem OEL-Display angezeigt, und den Hot Cues lassen sich in Serato DJ Pad-Farben zuweisen, um bei der Performance eine noch bessere visuelle Unterstützung zu erhalten.

3. Anpassbare Buttons bieten Zugriff auf einen großen Pool an Onboard- und Serato DJ-Effekten
Aus dem top-aktuellen Erbe des legendären Battle-Mixers DJM-909 bietet der DJM-S9 ein umfassendes Repertoire hochwertiger Effekte. Sechs Beat FX-Tasten und sechs Serato DJ FX-Tasten sowie 2 Bänke eröffnen dem DJ beispiellose Möglichkeiten.

• 15 Beat-Effekte mit erweiterter Parametersteuerung an Bord: 6 speziell zugewiesene Tasten triggern die populären Effekte Echo, Delay, Reverb, Flanger, Phaser und Trans im BPM-Beat, lassen sich aber auch individuell durch andere Onboard Beat FX ersetzen, wobei sich der zweiten Bank sechs weitere Beat FX zuweisen lassen.
• 55 Serato DJ-Effekte : 6 Buttons und eine zusätzliche Bank lassen sich mit den bevorzugten Serato DJ FX – powered by iZotope – belegen.
• Filter-Effekte: Mit einem Hoch-/Tiefpassfilter in jedem Kanal lassen sich die Effekte manipulieren. Stattdessen lassen sich aber auch andere Filter und Effekte verwenden, wie zum Beispiel Dub Echo, Noise und Pitch.
• Release-Effekte: Mit dem großen Hebel im Stil des RMX-1000 lassen sich Effekte auf den Punkt triggern oder locken und Arrrangements schnell verlassen.

4. 2 USB-Soundkarten, 4-Deck-Unterstützung und schnell zugänglicher Eingangsumschalter
Der DJM-S9 ist der ultimative Plug-and-play Serato DJ-Mixer mit gleich zwei USB-Soundkarten, wodurch zwei DJs nahtlos zusammenarbeiten können. Der Eingangsumschalter befindet sich an der Oberseite des Mixers, so dass niemand in der Hitze der Performance an der Rückseite des Mixers herumfummeln muss. DJs können bequem zwischen allen vier Serato-Decks umschalten, während die DVS-Unterstützung den DJM-S9 zum idealen Partner für DJs macht, die lieber CDJs oder Plattenspieler benutzen. Und natürlich können DJs ihre Performances gleich direkt mit der Software aufnehmen.

5. Profi-Bauweise für exakte Klangreproduktion
Der DJM-S9 ist mit den herausragenden Audioschaltkreisen des Spitzenmodells DJM-2000NXS ausgestattet. Der Stromanschluss verfügt über einen geringen Übergangswiderstand und unterstützt die Betriebsstabilität, die in lauten Clubs einfach notwendig ist.

6. Weitere Merkmale
• Mikrofoneingang mit Echo FX und hochwertigem Vorverstärker, der unerwünschte Verzerrungen eliminiert
• Clipping-Anzeige für zu hohe Eingangspegel
• Peak-Limiter gegen Verzerrungen am Master-Ausgang
• Integrierter 3-Band-Isolator (+6 dB bis -∞dB)
• Voll MIDI-kompatibel
• Einstellbare Helligkeit
• Leicht und portabel

TECHNISCHE DATEN

Software Serato DJ
Eingänge 2 x CD/Line(Cinch), 2 x Phono (Cinch)
1 x MIC(XLR & 6,3-mm-Klinke)
1 x AUX (Cinch)
Ausgänge 2 x Master Out (1 x Cinch, 1 x XLR)
1 x Booth Out (6,3-mm-Klinke)
2 x Kopfhörer-Monitor (6,3-mm-Stereoklinke, 3,5-mm-Stereoklinke)
Weitere Anschlüsse 2 x USB
Frequenzgang 20 Hz ~ 20 kHz
Klirrfaktor 0,005% oder weniger
Signal-/Rauschabstand 107 dB (USB)
MaxiAbmessungen
(B X H X T) 267 x 107,9 x 407,3 mm
Gewicht 4,6 kg

Einschätzung

Es sind seltsame Zeiten. Wir bewegen uns irgendwo zwischen Vinyl-Boom und EDM- Verblödung Hype, der Controllermarkt hat langsam eine Kur nötig und ikonische Turntablism-Firmen wie Ecler oder Vestax sind Geschichte. Doch grade jetzt findet Pioneer, nach dem wenig erfolgreichen DJM-T1, zu den Turntablism- und Performance-DJs zurück. Der neue Seratomixer DJM-S9 präsentiert sich unter dem Motto “Ready for Battle” und beim Funktionsumfang wurden alle Register gezogen.

Der DJM-S9 ist der erste Zweikanal-Battlemixer mit eingebauten Serato-Interface, der nicht von Rane stammt. Es wurden sogar nicht nur eine, sondern gleich zwei Soundkarten eingebaut. Wie beim Rane Sixty-Four sind nahtlose Wechsel im Club also ein absolutes Kinderspiel.

DJM-S9-Rear

Die Effeksektion steuert zusätzlich zur Software auch die 15 eingebauten DSP-Effekte. Die Beat Effekte sind direkt über eigene Buttons erreichbar. Alternativ gibt ein kleines Display Auskunft über den aktuell gewählten Effekt. Um die Effekte zu aktivieren kommen statt Buttons Kippschalter zum Einsatz, die neue Performancemöglichkeiten eröffnen. Außerdem bietet jeder Kanal einen eigenen HP/LP-Filter.

Nicht nur optisches Highlight der Midi-Funktionen sind die 16 RGB-Pads. Auf verschiedenen Ebenen werden hier beispielsweise Cue-Punkte, Samples oder Loop-Rolls getriggert. Wie bei der Effeksektion gibt ein kleines Display Auskunft über den aktuellen Modus. Im hektischen Live-Einsatz könnte aber die Nähe zu den Linefadern gefährlich werden. Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich darüber aber nur spekulieren. Für die Trackauswahl und Loops gibt es in jedem Kanal nochmal eine eigene Steuersektion.

DJM-S9-Top

Beim Crossfader kommt wieder das alte Mantra ins Spiel: “ein Scratchmixer ist nur so gut, wie seine Fader”. Pioneers Neuentwicklung ist magnetisch und hört auf den Namen “Magvel Fader Pro”. Verstellbare Kurve und Reverse-Funktion sind selbstverständlich vorhanden. Zusätzlich ist aber auch der Faderwiderstand direkt am Gehäuse verstellbar. Für soetwas war bisher immer ein Ausbau des Faders nötig. Als besonderer Clou sind außerdem die Bumper am Faderende austauschbar, um das Anstoßgefühl des Faders zu verändern. Ein kleines Detail für Club-DJs, eine Revolution für Turntablisten! Einen Wermutstropfen gibt es trotzdem, denn die Cut-In ist leider nicht verstellbar.
Die Linefader sind nicht magnetisch, bieten aber ebenfalls eine verstellbare Kurve und eine Reverse-Funktion.

DJM-S9-Fader

Fazit

Pioneers neues Schlachtschiff hat das Potential Rane ordentlich Feuer unterm Hintern zu machen. Mit so einem umfangreichen Featureset kann für 1.799€ bisher kein anderer Serato-Battlemixer aufwarten. Performance wird beim DJM-S9 groß geschrieben und um diese Aussage zu untermauen, hat Pioneer eine beachtliche Prominenz im Video zusammengebracht. Die Erwartungshaltung ist dementsprechend groß. Wenn der Mixer in der Praxis überzeugt, finden erfahrene Battle-DJs und Turntablisten hier möglicherweise ein Performance-Instrument, das allen Anforderungen gerecht wird. Und wem das allein nicht ausreicht, der bekommt den DJM-S9 gegen Aufpreis auch in Gold.

  • Verfügbarkeit: Ende Oktober 2015
  • UVP: 1.799€
  • Verfügbarkeit (Gold): November 2015
  • UVP (Gold): 1.899€
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