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PIONEER rekordbox goes DJ-Software?

Ein kleines Video sorgt für Wirbel. “rekordbox: get ready for new performance horizons” legt die Vermutung nahe, das PIONEER eine eigene DJ-Software plant. Was ein logischer Schritt wäre. Weiterlesen

Rekordbox

Teaser: Pioneers Rekordbox wird zur DJ-Software

Pioneers Rekordbox Software funktionierte jahrelang als Archivierungssoftware, die zur Sortierung und Trackvorbereitung in Verbindung mit den CDJ-Playern genutzt werden konnte. Seit dem Erscheinen der Version 3.0, bei der ein vollständiges zweites Deck verbaut wurde, konnte man schon erkennen in welche Richtung die Reise gehen wird.

Pioneer hat heute den obigen Teaser rausgehauen, in dem neue Features angepriesen werden. Neben einem Sampler und einer separierten Effekteinheit ist auch das Deck-Layout überarbeitet worden und passt sich nun der aktuellen Hardware wie z.B. dem DDJ-SX oder XDJ-1000 an. Damit steht mehr oder weniger fest, dass Rekordbox zu einer vollwertigen DJ-Software wächst.

Rekordbox Deck

Deck mit Performancepads

Pioneers DDJ Controller Serie ist bereits seit der Koop mit Serato mit den Performance Pads ausgestattet. Das neue Rekordbox übernimmt dieses Feature 1:1.

Rekordbox Sampler

Rekordbox Sampler

Der Rekordbox Sampler ähnelt dem SP1 Sampler aus Serato DJ und scheint mit 16 Slots genügend Ladekapazität zu liefern, um auch in der Profiliga mitspielen zu können.

Rekordbox Effekteinheit

Rekordbox Effekteinheit

Die Effekteinheit ähnelt ebenfalls der aus Serato DJ. Man kann entweder 3 Effekte in Kette schalten und verzichtet damit auf eine erweiterte Effektsteuerung oder man wählt ein Effektslot mit einer erweiterten Parametern. Das Routing (links) verrät uns, dass es insgesamt 4 Decks geben muss.

Rekordbox GUI

Rekordbox GUI-Switch

Damit die Rekordbox Oberfläche am Ende nicht zu überladen wird, scheint es für die einzelnen Bereiche Screensetup-Buttons zu geben. Und sofern sich der “Mixer” Button nicht als Scherz erweist kann man spätestens hier davon ausgehen, dass Rekordbox zu einer vollständigen DJ-Software mit internem Mixer mutiert.

Einschätzung

Es ist der einzig logische Schritt den Pioneer gehen kann. Eine eigene vollständige DJ-Software zu haben, die sich sowohl auf Stand-Alone Geräten wie dem XDJ-RX betreiben lässt oder im Verbund mit einem Pioneer DJ-Controller auf einem Computer läuft, ermöglicht es, sich aus der Abhängigkeit von Software Firmen zu lösen. Wenn das neue Rekordbox mindestens so gut wird wie Serato DJ oder Traktor Pro, dann wird dies ein Meilenstein werden, der die restliche DJ-Industrie zum Umdenken zwingen wird. Denn was kann man nun einer Firma entgegen setzen, die Hardwareseitig seit vielen Jahren die DJ-Szene sowohl im Einsteiger, als auch im Pro prägt und nun mit einer eigenen Software in die Unabhängigkeit wandert? Oben drauf wird Rekordbox noch den Sprung vom Einsteiger zum Profi fließend machen, denn wer als Rookie schon mit Pioneer digital auflegt, wird später nicht auf eine andere Software umsteigen müssen. Letztendlich sind das erst ein mal Vermutungen. Nach dem offiziellen Rekordbox Release wird sich zeigen wie gut es funktionieren wird und wo sich Abstriche zur Konkurrenz aus Berlin und Auckland abzeichnen. Und letztendlich entscheidet der User selbst, ob er ein Komplettset wählt oder sich sein Setup aus verschiedenen Komponenten zusammenstellt.

Und worin werden sich Traktor Pro, Serato DJ und Virtual DJ noch differenzieren?

Bei Native Instruments wird man sich vermutlich weiter auf das neue STEMS Format konzentrieren. Serato DJ hat nach wie vor weltweit seine Stärke im DVS-Markt und bietet zusätzlich, wie Virtual DJ auch, ein Video-Mixing Feature an.

 

Was denkst Du über Rekordbox als vollständige DJ-Software? Und gibt es etwas, dass ich nicht bedacht habe?

HDJ-1500N_ANGLE

Neu: Pioneer HDJ-1500 N – DJ-Kopfhörer in Gold

DJ-Kopfhörer gibt es wie Sand am Meer. Und Pioneer hat auch DJ-Kopfhörer im Sortiment. Nun auch im Bling-Bling-Style. Wie toll dieser Kopfhörer ist, verrät euch die Pressemitteilung von Pioneer:

Pressemitteilung:

Pioneer DJ erweitert die beliebte Kopfhörerserie HDJ-1500 um ein umwerfendes Modell in der Farbe “Gold”. Makellose Klangreproduktion, höchster Tragekomfort und ausgezeichnete Haltbarkeit sind ja bereits Standard – und jetzt können DJs sogar aus vier Farben wählen: Gold, Schwarz, Silber und Weiß.

Dank der leistungsstarken 50-mm-Treiber mit Seltene-Erden-Magneten und 38-μm-Membranen brilliert der HDJ-1500 mit klaren, präzisen Mitten und Höhen sowie satten, sauberen Bässen und herausragendem Klang auch bei hohem Pegel. Die einzigartige, innovative Schallisolierungskammer an der Bassreflexöffnung bewirkt eine nahezu vollständige Unterdrückung der Hintergrundgeräusche, während die robuste Leichtbauweise, die in Gelenken aufgehängten Ohrmuscheln und die austauschbaren Ohrpolster für maximalen Komfort auch bei sehr langen Sets sorgen.

Hauptmerkmale des Kopfhörers HDJ-1500

  • Erhältlich in Gold, Schwarz, Silber und Weiß
  • 50-mm-Treiber
  • Bahnbrechende, exklusive Schallisolierungskammer
  • Kopfband und Aufhängung aus einer leichten, robusten Magnesiumlegierung
  • Komfortable Ohrpolster aus Urethanschaumstoff (Memoryfoam) (durch die separat erhältlichen, ohrumschließenden Ohrpolster HDJ-EP01 ersetzbar)
  • Einseitig zugeführtes, leicht austauschbares Anschlusskabel
  • Inklusive Transportbeutel

Der HDJ-1500-N in Gold ist ab August zu einem empfohlenen Verkaufspreis von € 199.- inkl. MWST erhältlich.

Einschätzung

Wenn Frauen Handtaschen zu ihrem jeweiligen Outfit sammeln dürfen, dann sollte der DJ von Heute zumindest sein Zubehör farblich an seinen Style anpassen können. Passend zum Zahngold, der goldenen Rolex und meinen Lowrider Felgen habe ich mich soeben verliebt.

Swaglevel: 9 von 10 Punkten (aber nur weil kein “b” drauf ist und sie noch nicht jeder trägt.)

 

Zur Herstellerseite

 

Pioneer RM-Serie

Neu: Pioneer RM-05 & RM-07 Studiomonitor, Musikmesse 2015

Nachdem Pioneer mit der S-DJ Serie Lautsprecher für den DJ rausgebracht hat, folgen nun mit den RM-Boxen die Studiomonitore für den Producer.

Pressemitteilung:

Klar und Präzise. Pioneer DJ bringt die RM-Serie heraus: Professionelle Studiomonitore mit koaxialen HD-Treibern

14. April 2015: Pioneer DJ greift auf seine langjährige Erfahrung in der Lautsprecherentwicklung zurück und bringt die RM-Serie heraus, eine Reihe koaxialer Aktivlautsprecher für professionelle Tonstudios. Bestehend aus hochwertigen Audiobauteilen in Studioqualität liefern die Lautsprecher RM-05 und RM-07 einen neutralen Klang mit klarer Trennung in allen Frequenzen. Das macht sie zu idealen Begleitern für das Nahfeld- Monitoring von hochauflösenden Klängen.

Bei der RM-Serie kommen koaxial angeordnete Treiber der weltweit geschätzten Pioneer- High-End-Marke TAD1 zum Einsatz, um sicherzustellen, dass der Klang von Hoch- und Tieftöner exakt vom gleichen Punkt abstrahlt. Das führt zu einem sehr präzisen Klangbild. Der Aramidfasertieftöner und das “Front-loaded” Bassreflexsystem mit gerillten Reflexkanälen sorgen für einen sauberen Bass, während der Aluminium-Hartkalottenhochtöner Frequenzen bis zu beeindruckenden 50 kHz sauber abbildet.

Die robusten Gehäuse aus Aluminiumguss sehen nicht nur gut aus, sondern weisen auch hervorragende Klangeigenschaften auf. Die geschwungenen Linien helfen, Resonanzen zu eliminieren, während ein selbst entwickeltes Resonanzrohr stehende Wellen reduziert und die Qualität der Bass- und Mittenwiedergabe verbessert. Dank ihres 3-Band-EQ und verschiedener Eingänge bieten die Lautsprecher im Studio eine optimale Mischung aus Flexibilität und einfacher Verwendung.

Die Profi-Studiomonitore RM-05 und RM-07 werden ab Juni 2015 erhältlich sein. Der vom Hersteller empfohlene Verkaufspreis wird bei EUR 549,- (RM-05) bzw. EUR 729,- (RM-07) je Lautsprecher inkl. Mehrwertsteuer liegen.

Sehen Sie sich das offizielle Einführungsvideo zur RM Serie an oder informieren Sie sich hier genauer www.pioneerproaudio.com.

DIE RM-SERIE IM DETAIL

  1. Koaxiale HD-Treiber für präzise Ortung. Die koaxial angeordneten HD-Treiber stammen von Pioneers renommierter High-end- Marke TAD. Tief- und Hochtöner befinden sich auf exakt der selben Achse, um ein präzises Ansprechen über alle Frequenzbereiche zu gewährleisten. Ein neu entwickelter “Wave-Guide” minimiert Interferenzen zwischen den Treibern, um einen originalgetreuen, neutralen Klang mit exzellenter Trennung zu produzieren. Perfekt für das Nahfeld- Monitoring in einem Profistudio.
  2. 50-kHz-Hochtöner für präzise, extrem hohe FrequenzenDer 1.5″ (3 cm). Aluminium-Hartkalottenhochtöner wurden unter Anwendung spezieller, den Frequenzgang erweiternder Technologien2 von Pioneer entwickelt. Form und Materialien der Membran wurden optimiert, um die Höhen extrem präzise und bis in die höchsten Lagen zu reproduzieren.
  3. “Front-Loaded” Bassreflexsystem mit innovativen Reflexkanälen für weiche, saubere Bässe. Die Lautsprecher RM-05 und RM-07 sind mit Aramidfaser-Tieftönern ausgestattet, um eine solide und kraftvolle Basswiederagbe zu gewährleisten. Außerdem reduzieren das “Front-Loaded” Bassreflexsystem und die innovativen, gerillten Reflexkanäle den Luftwiderstand – selbst, wenn die Lautsprecher direkt vor einer Wand aufgestellt sind.

Pioneer RM-Serie

  1. Robustes Aluminiumgussgehäuse mit geschwungenen Linien für herausragende Klangqualität. Die extrem robusten Gehäuse der RM-Serie werden im Aluminiumguss gefertigt und bieten eine hervorragende Resonanzdämpfung in allen Frequenzbereichen. Die geschwungene Oberfläche der Gehäuse unterstützt die Stabilität und reduziert Schallbeugungen. Außerdem sieht sie gut aus und macht sich im Studio hervorragend.
  2. Das AFAST3 Resonanzrohr reduziert stehende Wellen und sorgt für eine klare Wiedergabe im Tief- und Mitteltonbereich
    Die von Pioneer patentierte AFAST-Technologie reduziert Stehwellen drastisch. Diese können im Tief- und Mitteltonbereich einen dumpfen Klang erzeugen. Ein spezielles Resonanzrohr im Gehäuse absorbiert die stehenden Wellen und sichert eine originalgetreue Reproduktion der Tief- und Mitteltöne.
  3. Tief-/Mittel-/Hochton-EQ für mehr Flexibilität und Kontrolle
    Dank des 3-Band-EQ (Low/Mid/High) lassen sich die Lautsprecher maßgeschneidert anpassen. Zusätzlich bietet der EQ vier Voreinstellungen für verschiedene akustische Szenarien.
  4. Weitere Details
    1. Maßgeschneiderte Class-AB-Bi-Amps sichern eine ausgeglichene Lastverteilung über alle Frequenzbereiche
    2. Die Netzteile mit exklusiven Toroid-Transformatoren garantieren einen großen Signal-/Rauschabstand und geringste Verzerrungen
    3. Die Clipping-Anzeige schützt den Lautsprecher vor zu hohen Eingangspegeln
    4. Verschiedene Anschlüsse (XLR und CINCH)
    5. Auto-Standby-(Ein/Aus)-Funktion

pioneer rm technische Daten

 

DJing und Producing liegen nah bei einander, so dass es für Pioneer Sinn macht auch etwas im Studio-Bereich anzubieten. Es gibt zwar einen riesigen Markt an Monitorboxen, aber es gibt nicht viele, die sich eines Koaxialtreibers bedienen, d.h. der Hochtöner sitzt praktisch in der Mitte des Tieftöners und soll dafür sorgen, dass der Schall aus einer Richtung kommt. Ob das gut oder Firlefanz ist, darüber kann man sich streiten. Letztendlich sind Studiomonitore da, um möglichst ohne Verfälschung detailliert alle Frequenzbereiche wiederzugeben, damit man weiß, wo man sich mit seinem Mix befindet. Ehrlichkeit geht also vor Gut-Klingen. Ob die Pioneer RM-Serie es drauf hat kann man am besten in einem A-B Vergleichstest erörtern. Die Frankfurter Musikmesse wird dazu wahrscheinlich der falsche Ort sein. Ich bin aber neugierig, wie sie sich gegenüber meinen KRK VXT6 verhalten.

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Preise

RM-05: 549.-

RM-07: 729.-

Lieferzeit: Juni 2015

Zur Herstellerseite

 

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Neu: Pioneer xDJ-HUB – Das ultimative USB-HUB für DJs?

Kaum ein andere DJ-Technik Hersteller ist in der Lage so schnell und oft auf Veränderungen des Marktes zu reagieren wie Pioneer. Es ist nur ein paar Wochen her, als Apple sein neues Macbook vorstellte und DJs sich fragten, ob es sich zum Auflegen eignen würde. Auch ich hatte Zweifel, dass man mit nur einem USB-Anschluss als Digital DJ auskommt, bis ich die nachstehenden Bilder in meiner Inbox fand. Kurz vor der Musikmesse in Frankfurt stellt Pioneer nun ein USB-Hub für DJs vor, dass mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt.

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Das Pioneer xDJ-Hub liefert nicht nur eine große Zahl an klassischen USB Typ A Anschlüssen, sondern dient mit den beiden USB-C Anschlüssen auch gleichzeitig als USB-Adapter. Dadurch könnten gleich 2 DJs jeweils mit dem neuen Macbook am Set auftauchen und sich einklinken. Die goldene Optik birgt zu dem nicht nur das Gefühl von Robustheit, sondern schmiegt sich auch an das Design des neuen MacBooks an, welches unter den 3 Varianten auch in Gold erhältlich sein wird.

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Ein weiteres Highlight des Pioneer  xDJ-Hub scheint seine Größe zu sein, denn damit dient es als Abstellfläche für Controller und andere Gerätschaften. Stellt man sich das Ganze in einer Clubumgebung vor, so wäre es durchaus möglich, dass Pioneer hier erneut einen Standard schafft, den es vorher noch nicht gegeben hat. Stellt sich halt die Frage, was man mit mit so vielen USB-Anschlüssen anstellt? Ein Screenshot aus dem Manual verrät es uns.

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Fazit

Auch wenn es von offizieller Seite bisher keine Bestätigung gibt, so sieht das xDJ-Hub doch sehr vielversprechend aus. Es löst nicht nur das Anschluss-Problem, welches zukünftige DJs mit einem Macbook befürchteten, sondern bietet darüber hinaus auch Problemlösungen für die Zukunft und allerlei Nebensächlichkeiten, denen man im DJ-Alltag begegnet. Ich weiß gar nicht wie oft ich beim Auflegen schon gefragt wurde, ob man mal kurz sein Smartphone an meinem Laptop aufladen kann. Mit dem xDJ-Hub könnte man gleich mehrere USB-Geräte aufladen. Sogar den PS4-Controller, der bei jeder After Hour generell leergezockt ist könnte man in weiser Voraussicht mit neuer Energie versorgen. Da scheint Pioneer mal richtig mitgedacht zu haben. Hut ab!

Preis & Lieferzeit: noch unbekannt

 

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Pioneer XDJ-1000 test

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Serato DJ Club Kit – liefert neue DVS-Mixer, NAMM 2015

Neben zahlreicher neuer Serato kompatibler Hardware stellte Serato ein neues Software-Bundle vor. Das Serato Club Kit ist eine Software Lizenz von Serato DJ und dem DVS-Expansion Pack. Letzteres dient zur Freischaltung der DVS-Funktion von lizensierter Hardware. Das Software Bundle soll es im Serato-Shop für $169.- geben. Mit dem Erscheinen des Bundles wurden auch gleichzeitig neue Kompatibilitäten promotet. Mit dem Serato Club Kit werden demnächst die folgenden Mixer DVS-fähig, d.h. durch ihre interne Soundkarte wird kein externes DVS-Interface mehr benötigt.

Serato-DJ-Club-Kit

  • Pioneer DJM-850
  • Pioneer DJM-900NXS
  • Allen & Heath Xone:DB2
  • Allen & Heath Xone:DB4

Fazit

“Wie cool ist das denn bitteschön?” werden sich jetzt bestimmt einige Fragen. Und in der Tat, ich gehöre auch dazu. Und oben drauf gibt es bei Allen & Heath noch den Xone:K1, der ebenfalls mit dem Club Kit kompatibel wird. Dieser Schachzug von Serato ist nicht nur eine wesentliche Vereinfachung für viele Club DJs, sondern auch eine ordentliche Breitseite gegen Native Instruments, die bis jetzt mit Traktor Scratch keine clubtaugliche Lösung im 4-Kanal Format vorweisen können. Und mit den oben genannten renommierten Club-Mixern wird man Wohl oder Übels dieses Feld räumen müssen. Aber vielleicht juckt das NI auch gar nicht, denn “The Future of DJing” liegt ja wahrscheinlich wo anders. Ich bin gespannt welche Mixer mit integriertem Audio-Interface noch hinzu kommen!

Serato Club Kit

Pioneer HRM-7

Neu: Pioneer HRM-7 – Von den Decks ins Studio, NAMM 2015

Pioneer wagt sich zur diesjährigen NAMM über die DJ-Frontlinie hinaus und steigt mit einem paar Kopfhörer ins Studio-Geschäft ein. Bevor ich in die Details gehe, gibt es wie immer die Pressemitteilung:

Studio-Sound mit dem professionellen neuen HRM-7 Studio-Monitor-Kopfhörer – saubere Klangreproduktion und ultimativer Komfort für Produzenten

21. Januar 2015: Pioneer DJ stellt mit dem professionellen HRM-7 Studio-Monitor-Kopfhörer das erste Produkt einer neuen Serie professioneller Studio-Produkte vor, die einen akkuraten und neutralen Klang für Dance-Music-Produzenten liefert. Beim HMR-7 kommen komplett neu entwickelte 40-mm-HD-Treiber zum Einsatz, die hochauflösend und neutral bis 40 kHz arbeiten. Doppelte Luftfluss-Kammern und eine Dämpfungsstruktur im Ohrmuschelgehäuse sorgen zudem für einen satten Bassbereich. Die komplett das Ohr umschließenden Ohrpolster bieten eine optimale Schallisolierung und sind genügend groß, um ein weites Klangbild mit guter Klangseparation zu ermöglichen. Dank des frei einstellbaren Kopfbandes und den Memory-Schaumstoff-Ohrpolstern mit Velour-Überzug lässt sich der HRM-7 komfortabel und auch über längere Zeit sehr angenehm tragen.

Der HRM-7 Studio-Monitor-Kopfhörer ist ab Ende März 2015 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 199 Euro erhältlich.

Weitere Infos unter http://pioneerproaudio.com/en/studiomonitors/studioheadphones/hrm_7.html
oder im HRM-7-Video unter http://youtu.be/2vyYERaFO-4.

HRM-7 KOPFHÖRER IM DETAIL

1. Neue HD-Treiber für akkurate Wiedergabe von Frequenzen bis zu 40 kHz
Der HRM-7 produziert mit seinen neu entwickelten 40-mm-Treiber einen kristallklaren, hochauflösenden Klang bis zu 40 kHz.

2. Die Ohrmuschelgehäuse wurden so konstruiert, dass Außengeräusche wirkungsvoll abgeschirmt werden und der eigentliche Klang voll zur Geltung kommt
Dank dieser Konstruktionsweise bilden die Ohrmuscheln einen größeren Raum um das Ohr, was zu einem breiteren Klangbild mit einer besseren akustischen Unterscheidbarkeit der Signale führt. Die vollständig geschlossene Bauweise verbessert zudem die Schallisolierung und reduziert Nebengeräusche.

3. Der optimierte Luftfluss und die robuste Struktur liefern einen sauberen und akkuraten Bass
Doppelte Luftkammern in den Ohrmuschen verbessern den Luftfluss und liefern so einen besseren Bassbereich. Eine dreilagige Dämpferstruktur eliminiert zudem unerwünschte Resonanzen, was zu einer deutlich sauberen Abbildung von mittleren und tiefen Frequenzen führt.

4. Memory-Schaumstoff-Ohrpolster mit Velour-Überzug sorgen für Komfort und echten Klanggenuss
Die großen Ohrpolster sind aus einem Hybrid-Memory-Schaumstoff gefertigt, der für einen sicheren und komfortablen Halt sorgt. Das garantiert einen optimalen Luftfluss um die Ohren für ein akkurates Klangbild beim Monitoring. Ein weicher Velour-Überzug wurde aufgrund der überragenden Materialeigenschaften für den Studiobetrieb ausgewählt.

5. Frei einstellbares Kopfband und flexible Ohrmuscheln für entspanntes langes Arbeiten
Das frei einstellbare Kopfband und die flexiblen und ergonomisch designten Ohrmuscheln sorgen dafür, dass der Kopfhörer perfekt auf dem Kopf sitzt und auch bei langen Sessions im Studio höchsten Tragekomfort bietet.

6. Kommt mit praktischem Zubehör
Der HRM-7 wird geliefert mit:

• Abnehmbares 1, 2 m Spiralkabel und 3 m gerades Kabel
• Ersatz Velour-Ohrpolster
• Vergoldeter 6,3 mm Stereoklinkenadapter

SPEZIFIKATIONEN

Art Komplett geschlossener dynamischer Kopfhörer
Frequenzgang 5 ~ 40.000 Hz
Impedanz 45 Ω
Ausgangsschalldruckpegel 97 dB
Maximale Eingangsleistung 2,000 mW (JEITA)
Treiberdurchmesser φ 40 mm, dynamisch
Verbindungskabel 1,2 m Spiralkabel (3 m im ausgezogenen Zustand)
3 m gerades Kabel
Stecker φ 3,5 mm Stereoklinken-Adapter (vergoldet, schraubbar)
Gewicht 330 g (ohne Kabel)
Zubehör φ 6,3 mm Stereoklinken-Adapter (vergoldet, schraubbar)
Ersatz Velour-Ohrpolster

Einschätzung

Der Frequenzbereich von 5-40.000 HZ macht auf dem Papier ordentlich Eindruck. Wenn man sich vor Augen (bzw. Ohren) führt, dass das menschliche Gehör nur von 20-20.000 HZ arbeitet, relativiert sich das Ganze ein wenig. Die zusätzlichen 20.000 HZ lassen dich deine Musik also eigentlich nicht besser hören … oder doch? Durch das enorm große Spektrum können die Treiber im hörbaren Frequenzbereich theoretisch weitaus effektiver und ohne Verzerrungen arbeiten.
Mit den Basskammern hat Pioneer schon bei einigen DJ-Kopfhörern Erfahrung gesammelt. Der Bass des kleinen DJE-1500 In-Ear-Monitors war im Test durchaus beeindruckend. Doch der Grat zwischen analytisch genau und überpräsent ist sehr schmal.
Leider war der HRM-7 auf der NAMM nur unter Glas zu sehen. Trotzdem sehe ich dem Tragekomfort optimistisch entgegen. Die Verwendung des Memory-Schaumstoff hat sich bereits bei den In-Ear-Monitoren voll ausgezahlt. Sowohl beim Komfort, als auch bei Klang und Abschirmung.
Sehr schön ist auf jeden Fall, dass das Zubehör nichts vermissen lässt. Zwei verschiedene Kabel, ein Klinkenadapter und sogar ein Paar Ersatzpolster sind ab Werk dabei.

Fazit

Der vielversprechende Kopfhörer bildet nur das erste Produkt in der neuen Studio-Reihe. Dabei baut Pioneer auf den bisherigen Erfahrungen im Kopfhörer-Segment auf. Die Chancen stehen also gut, dass der Exkurs in die Studiowelt gelingt. Vielleicht bekommen wir zur Musikmesse schon weitere Produkte zu sehen. Bis dahin ist der HRM-7 auch im Handel erhältlich.

Pioneer XDJ-RX Controller Rekordbox

PIONEER Stand Alone Controller

PIONEER kündigt mit dem XDJ-RX einen Stand Alone Controller für Recordbox an, der ganz nebenbei auch noch andere DJ-Software* steuern kann. Weiterlesen

Pioneer XDJ-Z

Rückschau nach vorn: Pioneer XDJ-Z – DJing 2015?

DJ Barrio Katz (Dresden)

DJ Barrio Katz (Dresden)

In diesem Gastbeitrag gibt uns Ole von Salection.de nicht nur eine Rückblende auf die wichtigsten Entwicklungsetappen in der DJ-Technikgeschichte, sondern erlaubt uns auch einen Blick in seine persönliche Glaskugel. Als DJ und Veranstalter ist Ole aka Bario Katz teil der Dresdner Subkultur. Mit Salection.de hat er jahrelang Erfahrungen im DJ-Equipment-Handel gesammelt und betreibt unter gleicher URL einen Blog mit viel Herzblut. Ich persönlich bin ein großer Fan seiner ostalgischen Bildsprache und einer Wortwahl, die mich, zwischen den Zeilen gelesen, durch eine gesunde Mischung aus Reflexion und Zynismus, immer wieder zum Schmunzeln bringt. >>Salection Blog

 

Es war einmal…

der DJ und der technische Fortschritt, ein ungleiches Paar. Tief drinnen schlägt das Herz für Vinyl, selbst bei denen, die noch nie eine Schallplatte gekauft haben. It `s magic. Der DJ und die Vinyl, das sind die beiden, die eigentlich Hochzeit feiern sollten. Für die schlugen schon fast die Glocken. Doch es kam anders. Spulen wir mal zurück…

Apropos spulen: Für Schallplattenunterhalter im Osten lange Zeit das, was im Westen das Auflegen der Nadel auf eine Platte war. Aus Mangel an Turntables behalf man sich mit Spulentonbändern und Kassettendecks. Der Pitch wurde mit einem Schraubendreher geändert und gescratcht wurde später auch irgendwie. Ging ja nicht anders, so ohne Schallplatten. Da hatte der Ossi keine Wahl. Nach 89 kam direkt die CD und es kam ein Mixer von Pioneer. Drei Buchstaben, drei Zahlen. DJM-500, aus heutiger Sicht eine Missgeburt von Mixer. Damals allgegenwärtig und der Grundstein für ein Monopol. Das Wort dafür war noch nicht geboren: Clubstandard.

Pioneer DJM-500

Pioneer DJM-500

 

In Holland erfand man derweil eine Art Methadonprogramm für Vinylsüchtige. Final Scratch, ein digitales Vinylsystem. MP3s auf dem Rechner, gesteuert durch Schallplatten. Zu verrückt für die meisten DJs – vorerst. Wie soll man denn ohne Cover die Songs raussuchen? Wenig später stand in jeder DJ-Booth ein Laptop und noch etwas später auch mehrere, wenn es mehrere DJs gab. Zwei Plattenspieler, ein Mixer, ein Rechner – ein unschlagbares Quartett. Nur teuer. Müsste man billiger realisieren können. Volle Kontrolle und alles in einem Gerät. Könnte man Controller nennen.

Stanton Final Scratch 1

Stanton Final Scratch 1

Solche Gedankengänge gab es vermutlich bei Numark oder Hercules, aber nicht bei Pioneer. Die hatten damit zu tun die Mixerpalette auszubauen und nebenher die Plattenspieler durch CD-Player zu ersetzen. Auch hier: Clubstandard. Möglichst hochpreislich. Software und Controller? Sollen die anderen machen. Das sehen die DJs eh mit Skepsis – vorerst. Auflegen ohne drehende Platten? Wie soll denn das gehen? Wenig später stand … in jedem Kinderzimmer ein Controller. Von mir aus auch auf einer Geburtstagsparty oder bei Tanzabenden, durchgeführt von den Kollegen der mobilen Zunft. Aber Controller in Clubs? Wie soll`n das aussehen, wenn nicht PIONEER dran steht. Moment mal.

Mittlerweile hatte Pioneer eine Allianz mit Serato geschmiedet. Serato – Inbegriff einer DJ-Software und im stetigen Zweikampf mit einer Berliner Company, die beschlossen hatte nicht jeden mit ihrem Traktor fahren zu lassen. Hardware baut Native Instruments, so der Name der Firma, selber. Anders als Serato, die aber mit Pioneer zeigen wie man schnell Hardware baut. In allen Preisklassen und Varianten. Aber noch immer kein Clubstandard. Weil …?

Ja warum eigentlich? Weil die DJs nicht ran wollen? Oder die Clubs? Weil gar das Publikum Einwände hätte? Oder weil es noch immer kein wirklicher Ersatz für Turntable und Mixer ist? Weil der CD-Player alles kann? Oder wegen dem störanfälligen Rechner? Viele Fragen, keine Antwort und Erklärungsansätze, so zahlreich wie die Definitionen von Deejay…

Pioneer scheint eine Art Raster aufgebaut zu haben, um diese Nuss zu knacken. Ersten Versuchen mit Controllern folgten CD-Player, die Software steuern konnten. Pioneer baute Controller, die CD-Player und Mixer in einem Gerät vereinten – nur eben ohne CD-Slot. Und ohne Display. Später dann auch mit Displays. Immer schön nach Alphabet. DDJ-SB, SR, SX, SZ. Der vorerst letzte Versuch trägt die Bezeichnung XDJ-1000 und ist eine Art Desktop CD-Player ohne Laufwerk. Dafür mit Touch Display und der Fähigkeit sowohl von USB-Devices, als auch via Netzwerk Musik zu spielen. Und auch als Controller für eine Software zu fungieren. Was sagt der DJ? Der ist skeptisch – vorerst.

Pioneer XDJ-Z

Wo ein XDJ-1000 ist, ist ein XDJ-2000 nicht weit und wenn es einen XDJ-1000 gibt, könnte man auch zwei davon mit einem Mixer verbinden. Arbeitsname: XDJ-Z. Eine Mutation aus dem DDJ-SZ und dem XDJ-1000. Oder auch aus der 2000er Nexus-Serie, ohne Laufwerk. Dafür mit Displays und mit geräteeigenem Betriebssystem. All In One. Kein externer Rechner mehr. Könnte aussehen wie auf dem Bild. Aber hätte Pioneer damit Chancen auch einen Clubstandard zu setzen? Ich bin skeptisch, vorerst.

Pioneer XDJ-Z

Pioneer XDJ-Z

Mit seinen Jogwheels setzt ein potentieller XDX-Z zu klassisch an. Für Mobil-DJs ohne Frage interessant. Aber warum sollte sich ein solches Gerät im Club durchsetzen, wenn es ähnlich konzipierte Vorgänger nicht taten? Wegen der Displays und dem Spielen direkt vom Stick und aus der Cloud? Gab es alles irgendwie schon, nur nicht in der Kombination. Da wirkt Pioneer wie eine italienische Eisdiele. Zwei Kugeln Zitrone mit Karamell und Krokant, im Waffelbecher. Keine Revolution. Mut zum Leberwursteis mit Hanfsamen, auf Pumpernickel! Was in etwa so ungewöhnlich ist, wie der Weg den Native Instruments mit dem Kontrol S8 geht. Ein Weg weg von Jogwheels und dem Mischen von zwei Tracks, hin zum Liveremix. Da sehe ich eher eine Zukunft. Für die meisten DJs aber zu verrückt. Vorerst. Welches Eis würde wohl besser abverkaufen?

Meine Prognose

Kleinere Hersteller werden nachbauen was Pioneer baut. Pioneer wird die Eisvarianten durchkombinieren und auch was ins Sortiment nehmen, was dem Kontrol S8 ähnelt. Dafür muss Serato schauen was Native macht und Native muss Vorarbeit leisten, um DJs vom “ Live Remixing“ zu überzeugen. Die DJs sind natürlich skeptisch. Irgendwann stehen vielleicht auch paar, vom Jogwheel befreite, Controller in der DJ-Booth. So wie einige XDJ-Z. Was sich ändern könnte ist die Musikquelle. Direkt aus der Wolke. Als Ausgleich gibt es 90er Jahre Technoparties mit Vinyl only und Veranstaltungen, die darauf hinweisen, dass sich der DJ tatsächlich mehr mit Musik als mit Technik befasst. Kurz: alles bleibt wie es ist. Vorerst.

 Und was denkst Du über den XDJ-Z?

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Neu: Pioneer XDJ-1000 – Mediaplayer-Deck ohne CD-Laufwerk

Pioneer stellt mit dem XDJ-1000 einen modularen Mediaplayer auf der Basis des CDJ-2000NXS vor, der gänzlich ohne CD-Laufwerk auskommt. Die Musik kommt dann entweder vom USB-Stick oder direkt per LAN vom Rekordbox-Rechner. Damit ist der CDJ-1000 komplett auf Digital eingestellt und leitet einen Richtungswechsel in Pioneers Clubequipment ein.

Pioneer XDJ-1000

Pioneer XDJ-1000

Hier die Worte von Pioneer:

Digitaler Fokus: Pioneer DJ präsentiert mit seinem ersten reinen USB-Player mit Touchscreen die kompromisslose Alternative für Digital-DJs

  1. November 2014: Digital-DJs können mit dem neuen XDJ-1000 ihren kreativen Horizont erweitern. Er ist das erste Modell einer neuen Serie aus reinen USB-Playern, die nahtlos mit rekordbox™ zusammen arbeiten. Pioneer DJs erster Player dieser Art bietet einen Touchscreen, das vertraute Layout sowie eine Vielzahl an Pro-DJ Performance-Features. Damit ist der XDJ-1000 das perfekte Werkzeug für den Schritt vom Bedroom-DJ in den Club.

Eine große und vollfarbige LCD-Touch-Anzeige gibt DJs intuitive Kontrolle an die Hand. Die interaktive Benutzeroberfläche ist in drei Bereiche (Browse, Play und Perform) unterteilt, auf die man direkten Zugriff hat. Viele Funktionen stammen aus dem Top-Modell CDJ-2000NXS, darunter die 206 mm großen Jog-Wheels, der Slip-Modus, Quantize und Beat-Sync. Dazu kommen die neuen Funktionen „Quantized Beat Jump“ und „Loop Move“, mit deren Hilfe DJs in einem Loop spontan 1, 2 oder 4 Takte vor- oder zurückspringen können.

Der XDJ-1000 revolutioniert die Art, wie man Song-Dateien durchsucht: DJs können dazu die virtuelle Tastatur über den Touchscreen bedienen, um direkt bestimmte Suchbegriffe einzugeben. Die Ergebnisse der Suche lassen sich intuitiv über den Touchscreen oder mit dem großen Drehrad durchstöbern. Über die rekordbox-Software für PC und Mac, bzw. die rekordbox-App für iOS- und Android-Geräte können DJs zudem Tracks analysieren und vorbereiten. Der XDJ-1000 stellt alle Infos zu den jeweiligen Tracks übersichtlich dar, darunter die Wellenformdarstellung mit Zoom, den Beat-Counter, Phasenanzeige und die Tonhöhnen-Analyse. Zudem bekommen DJs sofort Zugriff auf vorbereitete Cues, Loops und weitere individuelle Einstellungen. Für eine bessere Übersicht lassen sich Playlisten auch farblich kodieren und die USB-Anschlüsse leuchten in der jeweiligen Farbe, sobald man ein kodiertes Speichermedium dort anschließt. So weiß man sofort, welche Playliste sich auf dem jeweiligen USB-Speichermedium befindet.

Der XDJ-1000 ist der erste Pioneer DJ-Player ohne CD-Laufwerk und trifft genau die Bedürfnisse einer ständig wachsenden Zahl von DJs, die einen reinen USB-Player mit allen Performance-Möglichkeiten suchen. Natürlich ist der neue Player kompatibel mit KUVO – Pioneer DJs Community, über die DJs Club-Besucher mit Live-Set-Informationen in Echtzeit versorgen können – und damit ein absolutes Muss für jeden DJ der nächsten Generation.

Der XDJ-1000 ist ab Ende November 2014 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 999 Euro erhältlich. Im Lieferumfang befindet sich ein kostenloser Download für rekordbox (PC/Mac). Die rekordbox-App steht im App-Store (iOS) oder bei Google-Play (Android) kostenfrei zum Download bereit.

FEATURES XDJ-1000

  1. Große Vollfarb-Anzeige mit intuitiver Benutzeroberfläche

Der 7 Zoll Vollfarb-LCD-Touchscreen eröffnet DJs die instinktive Steuerung und unendliche Kreativität. Die aufgeräumte und übersichtliche Benutzeroberfläche ist in drei Bereiche unterteilt: Browse, Play und Perform. So haben DJs immer alle benötigten Features im Blick und können direkt darauf zugreifen.

  1. Schnelleres Suchen und Finden von Tracks mit Tastatur und Suchbegriffen

Die Browse-Funktion ist so schnell, wie nie zuvor. Über die virtuelle Qwerty-Tastatur lassen sich auf dem Touchscreen Suchbegriffe eingeben. Die Ergebnisse der Suche lassen sich dann intuitive über den Touchscreen oder mit dem großen Drehrad durchstöbern. DJs haben zudem die Wahl, wie die Tracks angezeigt werden: Als Liste, mit Cover oder als individuelle Ansicht.

  1. Professionelle Features wie das NEUE „Quantized Beat Jump“ und „Loop Move“

Der XDJ-1000 bringt verschiedene Features mit, die aus dem Club-Standard CDJ-2000NXS stammen, darunter Pro-DJ-Link, mit dem DJs eine Datenquelle über ein Netzwerkkabel an bis zu vier Decks nutzen können.

  • NEU! Quantized Beat Jump: damit können DJs 1, 2 oder 4 Takte von der aktuellen Song-Position vor- oder zurückspringen.
  • NEU! Quantized Loop Move: Wenn ein Loop erstellt wurde, kann mit dieser Funktion 1, 2 oder 4 Takte im Loop vor- oder zurückgesprungen werden
  • Automatische Loops und Cues: DJs können sofort Loops und Cues triggern, die in rekordbox vorbereitet wurden.
  • Quantize: Dank des Beat-Grids eines Tracks sitzen Loops und Cues im richtigen Timing der Musik.
  • Beat-Sync: Auf Basis der rekordbox Beat-Grids können die Track-Tempi von bis zu vier Decks an das Tempo des Master-Decks angepasst werden.
  • Slip-Modus: Während eines Loop, Reverse oder Scratch läuft der Track unhörbar im Hintergrund weiter, sodass die Wiedergabe danach sofort wieder an der richtigen Stelle weitergeht.
  • Needle-Search: Damit können DJs mit dem Finger über den Ribbon-Controller fahren und – wie bei Vinyl – intuitiv den gewünschten Punkt im Track finden.
  • Active-Loop: Mit rekordbox können DJs einen Active-Loop am Ende eines Tracks setzen, damit ein Song nicht überraschenderweise endet.
  1. Erweiterte rekordbox Track-Informationen für intuitives Mixen und einfache Track-Auswahl

DJs können ihre Tracks in rekordbox analysieren. Die dabei gewonnenen Informationen werden übersichtlich auf dem großen Display des XDJ-1000 angezeigt, was eine große Erleichterung beim DJing darstellt:

  • Wellenformdarstellung mit Zoom: die farbig kodierte Wellenform-Anzeige kann bis zu 5fach gezoomt werden, was noch genauere Cues und Loops möglich macht.
  • Beat-Countdown: DJs können in rekordbox Key-Punkte in einem Track festlegen und der XDJ-1000 beginnt bis zu 64 Takte vorher mit dem Countdown auf diese Punkte.
  • Phasenanzeige: Zeigt die Position des Beats im Takt, sodass DJs die Phase jedes Players einfach mit dem Master-Deck vergleichen können.
  • Tonhöhen-Analyse-Anzeige: Über eine Art Verkehrsampel-Anzeige werden rekordbox-Tracks, die in einer mit dem Master-Deck kompatiblen Tonart sind, direkt im Browser übersichtlich dargestellt.
  1. Eigene Einstellung und farbkodierte USB-Anschluss-Beleuchtung

DJs können eigene Einstellungen in rekordbox wählen und unter anderem Quantize und Master Tempo ein- oder ausschalten. Der XDJ-1000 wird automatisch die entsprechenden Einstellungen übernehmen. Eine Besonderheit stellt die Möglichkeit dar, Playlisten in rekordbox mit einer Farbe zu kodieren, also z.B. Rot für Techno oder Blau für Drum&Bass. Sobald ein USB-Speichermedium mit entsprechend kodierten Dateien an den Player angeschlossen wird, leuchten die USB-Buchsen in der gleichen Farbe. So sehen DJs sofort, welche Musik auf dem Speichermedium enthalten ist.

  1. Vertrauter Look für professionelles Arbeiten zuhause oder im Club

Der XDJ-1000 bietet das gleiche Layout, wie Standard-Player in den Clubs dieser Welt. DJs können ihr Set also problemlos zuhause einstudieren und später ohne Aufwand im Club performen. Auch die Jog-Wheels wirken sofort vertraut, denn schließlich haben sie mit 206 mm den gleichen Durchmesser, wie die des CDJ-2000NXS.

  1. Musik über WiFi oder UBS direkt durchsuchen und laden

DJs können rekordbox-bereite Musik von PCs, Laptops und Smartphones über eine WiFi- oder USB-Verbindung laden. Dazu verbindet man einfach einen PC, Mac, ein iOS- oder Android-Gerät, auf dem rekordbox, bzw. die rekordbox-App laufen, mit dem XDJ-1000. Jetzt können Tracks auf dem angeschlossenen Gerät direkt durchsucht und geladen werden. Über USB verbundene Geräte werden zudem im laufenden Betrieb geladen.

  1. Weitere Features
  • Vollständig MIDI-kompatibe
  • Serato DJ HID Unterstützung ist für Ende 2014 vorgesehe
  • Integrierte automatische Standby-Funktion

Einschätzung

Pioneers Move das CD-Laufwerk weg zu lassen ist keine Überraschung, sondern untermalt nochmals, dass der Übergang von Hybridgeräten zu voll digitalem Equipment weiter voran schreitet. Mit der Weiterentwicklung von Pioneers Rekordbox Software konnte man Schritt für Schritt erkennen, dass man sich weiter in Richtung Stand-Alone-Gerät bewegen würde und der Rechner irgendwann aus der DJ-Kanzel fliegt. Das, was viele Controller DJs schon seit Jahren kritisierten, könnte sich nun mit dem XDJ-1000 zu einer neuen Ära entwickeln, denn bisher scheiterten die meisten Stand-Alone-Geräte daran, dass sie weder durch Displaygröße noch bei der Bedienbarkeit mit einem Laptop mithalten konnten. Das 7-Zoll Touchdisplay und die damit verbundenen Multilayer Software-Optionen wie z.B. Tastatur, Cue-Punkt-Tasten oder Waveform-Zoom sind nur einige Punkte, die zeigen, dass der neue Clubplayer auch für Controller DJs interessant sein kann. Ob Traktor eine HID Einbindung bekommt, ist leider nicht bekannt. Ich könnte mir denken, dass es eventuell mit der Serato Coop anecken könnte. Aber vielleicht entwickelt sich Rekordbox ja in die richtige Richtung, um jede Art von Controller DJ den Umstieg so einfach wie möglich zu machen. Und damit ist vorrangig das Auslesen und Übernehmen von bestehenden Metadaten der jeweiligen Software gemeint. Ich würde nämlich nur ungern jahrelang gespeicherte Cue-Punkte und Beatgrids verlieren wollen. Sollte dieser Wandel für Controller DJs wirklich eintreffen, so wird sich neben dem Gemecker, dass USB-DJs keine “richtigen DJs” sind, wahrscheinlich die Zahl der DJ-Hardware Herstellern weiter zurück entwickeln. Pioneers nächster Schritt dürfte damit offensichtlich sein, nämlich eine 2-Deck Stand-Alone Konsole, die Numarks NV und den NIs Traktor Kontrol S8 wie halb gare Produkte aussehen lässt.

Preis: 999.- Euro

Lieferzeit: Dezember 2014

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Pioneer XDJ-1000 test

PIONEER XDJ-1000 Multi Player

Was ist das? Ein CDJ-2000 ohne CD-Slot oder ein Modul aus dem DDJ-SZ? Auf jeden Fall ist es ein bisher fehlendes Teil im Puzzle. Weiterlesen

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Pioneer KUVO – Vernetzung von Clubs, DJs und Community

Pioneers KUVO-Website besteht schon seit längerem und diente dem Hardwarehersteller in erster Linie zur Community-Bildung, in dem stetig aktuelle News über DJs und deren Podcast-Sets verbreitet wurden. Nun soll das ganze per Interface im Club über einen Clouddienst vernetzt werden, so dass Fans, DJs und Clubs in direkter Verbindung stehen.

 

Für die richtigen Connections: Pioneer DJ startet KUVO, die Community, die Clubber mit der besten Dance-Musik, DJs und Clubs zusammenbringt

5. Oktober 2014: Pioneer startet mit KUVO eine Kombination aus Webseite und App (iOS/Android), die Club-Gänger, DJs und Clubs auf eine ganz neue Art miteinander in Verbindung bringt. Angesagte Clubs an den Top-Orten wie Ibiza, London, Los Angeles, Singapur, Dubai und Tokio sind schon in KUVO aktiv und bilden die Basis für die nächste Generation einer Club-Community.

KUVO zeigt Dance-Music-Fans live, welche DJs gerade wo spielen. Dazu kommen eine Echtzeit-Set-Liste und die Möglichkeit, direkt in Tracks reinzuhören, diese mit einem „Like“ zu versehen und zu kaufen – alles über die KUVO Smartphone-App und -Webseite. Clubber sehen sofort, was gerade trendy ist und in den Clubs in der Nähe passiert. Perfekt, um neue Musik, DJs und Clubs zu entdecken.

KUVO verbindet Clubs mit Fans, die immer auf der Suche nach der besten Dance-Music, DJs und Events sind. Mit der Installation einer KUVO-Gateway-Box können Clubs Informationen über das, was gerade in den jeweiligen Räumen des Clubs läuft, in Echtzeit bereitstellen. Das eröffnet eine Vielzahl an neuen und direkten Promotion- und Kommunikationsmöglichkeiten. Auch für DJs bieten sich neue Chancen, sich selber und ihre Musik zu vermarkten, indem sie ihre Profile aktualisieren und ihre Track-Informationen mit Promo-Botschaften erweitern.

„Pioneer Pro-DJ-Equipment ist ein Industriestandard für Dance-Clubs rund um den Erdball. Mit KUVO entsteht jetzt ein Ökosystem, das DJ-Kanzeln miteinander vernetzt. Durch das Teilen von Tracks eröffnen sich vielfältige interaktive Erfahrungen für Club-Gänger, DJs und Clubs“, erklärt Mark Grotefeld, General Manager für Marketing, Pioneer Europe.

So funktioniert´s: Clubber in der Cloud verbinden

Clubs können ein kostenloses KUVO-Netzwerk-Gateway einrichten,[1] das sie mit Pioneer CDJs und Mixern, die in dem Club im Einsatz sind, über Pro DJ Link LAN verbinden.[2] DJs spielen dann einfach ihr Set und die Track-Infos werden live direkt aus der Booth über Pioneers Cloud-Server an Clubber übertragen, die die KUVO-Webseite und –App nutzen.

Im letzten Jahr hat Pioneer eng mit Clubs zusammengearbeitet, um KUVO zu starten und bekannt zu machen. Jetzt fließen Live-Informationen aus den DJ-Kanzeln in London, New York, Paris, Sydney, Tokio und Vegas mit Sets von Dancefloors wie dem Ministry London, Mansion Miami und Space Ibiza direkt in das Netzwerk. Pioneer wird auch in Zukunft mit den besten Clubs rund um den Erdball arbeiten, um der KUVO-Community die besten Inhalte zu präsentieren.

KUVO und noch mehr

Derzeit kann KUVO nur in DJ-Kanzeln mit Pioneer-Equipment genutzt werden, aber es laufen schon weit fortgeschrittene Gespräche mit weiteren Herstellern, um KUVO auch mit Soft- und Hardware, die nicht von Pioneer stammt, nutzen zu können.

Gemeinsam mit Richie Hawtin und dessen RADR-Technologie arbeitet Pioneer DJ an einem Plug-in, mit dem Traktor-User und Anwender ohne Pioneer-Produkte sich am KUVO-System beteiligen können. Damit eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten, um Daten zu teilen oder auch einen fair bezahlten Dance-Musikvertriebskanal für Produzenten und Labels aufzubauen.

„Wenn wir Menschen mehr daran teilhaben lassen, was DJs gerade auflegen, wird das die Botschaft der elektronischen Musik verbreiten helfen. Unsere gesamte Szene kann sich damit kreativ und auch finanziell weiterentwickeln“, bestätigt DJ, Produzent und Label-Besitzer

Richie Hawtin.

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Pioneer und RADR arbeiten zusammen mit der neu formierten „Association for Electronic Music“ zusammen, um sicherzustellen, dass solche Geldströme am Ende auch in den richtigen Händen landen.

„Wir sind in der Position, Untergrund-Dance-Music-Produzenten nach vorne zu bringen, die von einem System, das viel Geld für andere Genres bereitstellt, oft nicht genügend Aufmerksamkeit bekommen“, sagt Grotefeld. „Wir werden unsere Daten auch Verwertungsgesellschaften zur Verfügung stellen, damit die eine effektivere Möglichkeit bekommen, nachzuvollziehen, welche Tracks wann und wie gespielt werden. Das führt am Ende zu eine gerechteren Bezahlung von Dance-Music-Produzenten.“

Das sind die Besonderheiten der KUVO-Webseite und -App

  1. Live-Information über DJ-Sets und Dance-Music-Trends aus aller Welt
  • Spielt aktuell: Stellt live Set-Informationen direkt von den Decks in den Club zur Verfügung. Tracks lassen sich vorhören, mit einem ‘Like’ oder ‘Favorit’ kennzeichnen und direkt in iTunes (nur iOS) oder JunoDownload kaufen. DJs und Clubs können zudem Nachrichten in den Track-Informationen einbetten.
  • Folgen: User können Clubs und DJs folgen, um immer mit den neuesten Infos versorgt zu werden.
  • Entdecken: ‘Likes’, ‘Favoriten’ und ‘Follows’ lassen Trends schnell erkennen und helfen Anwendern, neue Musik für sich zu entdecken.
  • Playlist: Clubber können die Sets ihrer Lieblings-DJs bewerten, nach Tracks suchen, die bei Events gespielt wurden und DJs und Clubs kommentieren.
  1. Club-Karte hilft Clubbern, neue Lieblingsplätze zu entdecken

Mit Hilfe der Club-Karte sehen Anwender sofort, wo welche Tracks aufgelegt werden und wo DJs im Einsatz sind. Damit ist es ein Leichtes, die Clubs zu finden, in denen die eigene Lieblingsmusik gespielt wird, ob live oder auf Anfrage. Außerdem ist es so ganz einfach möglich, neue Clubs zu entdecken, in gerade laufende Tracks hereinzuhören und dank der Karte den Weg zu einem Club zu finden.

  1. Erlebnisse im Foto-Album teilen

Mit der KUVO-App können Clubber Fotos, die sie in einem Club aufgenommen haben, mit weiteren Informationen verknüpfen, wie z.B. dem gerade laufenden Song, dem DJ oder dem Club. Natürlich lassen sich die Fotos mit Freunden über soziale Medien teilen, sodass die besten Club-Nächte unvergessen bleiben.

  1. Eine gute Möglichkeit für Clubs und DJs, um ihr Profil zu erweitern

DJs und Clubs können ihre KUVO-Profile mit Links zur eigenen Webseite und Social-Media-Präsenz erweitern oder Promo-Nachrichten an Club-Gänger senden. Bei Einsatz von Pioneers rekordbox-Software haben DJs sogar die Möglichkeit, jedem gespielten Track Nachrichten hinzuzufügen. Das eröffnet eine ganz neue Art der interaktiven Kommunikation zwischen Clubs, DJs und deren Fans. 

So kommt man an KUVO

Clubber: Mehr Infos und die App gibt es unter kuvo.com

Clubs: Informationen zum Mitmachen und der Installation des KUVO-Netzwerk-Gateways finden sich unter kuvo.com/about

DJs: Einfach unter kuvo.com/connect einProfil anlegen

Bitte richten Sie Medienanfragen an die Pioneer-Niederlassung in Ihrem Land:

www.pioneer.eu/de/content/company/company/locations.html

[1] Das KUVO-Netzwerk-Gateway ist nur für eine beschränkte Zeit kostenlos

[2] Pioneer DJ-Produkte mit Pro DJ Link: CDJ-2000NXS, CDJ-900NXS DJM-2000NXS und DJM-900NXS

 

Kommentar

Aus der Sicht von unentdeckten DJs klingt KUVO wie die persönliche selbstvermarktungs-Lösung, um endlich an internationale Bookings ran zu kommen. Man muss nur noch den Resident-Club davon überzeugen sich dem Netzwerk anzuschließen und dem Jetset-Leben stehen kaum noch Hindernisse im Weg. Und dann: Endlich raus aus der Stadt, in der man lebt, in der jede Woche die gleichen Gesichter sich die gleichen Tracks wünschen und ab in die große weite Welt und rein ins erfolgreiche DJ-Business mit Sex, Drugs & KUVO.

Clubber werden zu Fans, Artist werden endlich wieder fair für ihre Produktionen bezahlt und Clubs erfreuen sich reger Besucherzahlen, weil jetzt jeder mitbekommen kann, wie sehr bei ihnen die Hütte brennt. Oben drauf ist man seinen Fans so nah wie noch nie und diese kaufen sich auf dieser Vertrauensbasis gleich die Tracks, die sie eben gerade noch im Club gehört haben. Und das Ganze läuft über eine App. Was für eine schöne Welt, oder?

Man stelle sich einen Club voller gut verdienender KUVO-Usern vor, die auf der Tanzfläche mit ihren Smartphones einen Track nach dem anderen scannen und mit einem Klick kostenlos funktionierende Playlists erhalten, die es ihnen ermöglichen am darauf folgenden Wochenende die Seiten zu tauschen, um sich mit ihrem gerade auf Ebay geschossenen 100-Euro-Controller, selbst DJ zu nennen. Und am Ende sind wir doch alle nur DJs…so wie Gott?

Für die Gema müsste sich das KUVO-Netzwerk endlich nach einer funktionierenden Lösung anhören, die es erlaubt, weniger pauschal und viel präziser abrechnen zu können. Im Idealfall kann man endlich jedes gespielte DJ-Set überwachen, um automatisierte Rechnungen an die Verwerter zu stellen. Ob ich das noch miterleben werde?

Gut, ich habe das oben genannte natürlich ein wenig auf die Spitze getrieben. Alles in Allem klingt das KUVO-Prinzip nach einer Marketingstrategie, bei der mir der Mehrwert momentan nicht ersichtlich ist. Fürs Scannen von laufenden Tracks gibt es bereits Shazam und wenn ich mir Playlisten und Mixes von DJs anschauen möchte, gibt es etliche Plattformen wie z.B. Soundcloud oder Mixcloud.

Es klingt alles ein wenig nach Schöne Neue Welt, aber aktuell steht der User auf der KUVO-Seite vor einer Liste von Clubs und ein paar Preview-Sets, die nur für ein paar Sekunden im Loop laufen oder vor Sets, die sich, zumindest bei mir,  gar nicht abspielen lassen. Bedienkomfort sieht definitiv anders aus.

Aber gehen wir mal davon aus, dass KUVO sich etabliert und das Netzwerk immer mehr in seinen Bann zieht. Was könnte die Konsequenz sein?

  • Steht man dann wirklich als DJ in einem Club voller scannender Smartphone User? Und ist das nicht eher ein DJ-Verhalten, Tracks auf der Tanzfläche zu checken? Will ich als DJ denn so viel Interaktion mit dem Publikum?
  • Muss ich als DJ meine Playlist weltweit bekannt machen oder darf ich KUVO während meines Sets ausschalten?
  • Wird es KUVO auch für Serato geben?
  • Was passiert mit den Clubs, die nicht zum Netzwerk gehören? Sind die dann OUT?
  • Und generiert KUVO anhand der Datensammlung dann Charts, die das beste der Dance-Music darstellen sollen?

Ich bin gespannt wie sich das Ganze entwickelt. Bei allem Respekt vor Pioneers DJ-Hardware, aber momentan sieht es noch nach einer großen Baustelle aus, bei der Pioneers  “Return of Investment” mir nicht ersichtlich ist. Oder was denkst Du über KUVO?

Zur KUVO Homepage

 

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