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Serato DJ 1.8.2 & Serato DJ 1.9 Beta – Neue Controller und Streaming

Mit dem Release von Version 1.8.2 unterstützt Serato DJ nun offiziell den Denon DJ MCX8000 und das Numark Dashboard. Beide Geräte wurden zur NAMM im Januar 2016 vorgestellt. Beim MCX8000 handelt es sich dabei um den neuen Schlachtschiff 4-Kanal Controller, der auch als Standalone Gerät genutzt werden kann. Das Numark Dashboard ist eine Display-Erweiterung aus 3 Mini-Screens, das man vor Mixer, Controller oder anderen Geräten stellen kann, um so den Blick auf Waveform und Library in der Nähe der Arbeitsfläche zu haben.

Serato DJ 1.9 Beta

Momentan gibt es auch schon die Serato DJ Version 1.9 in der Public Beta, in der nun der Streamingdienst Pulselocker integriert worden ist. Leider ist die Verfügbarkeit von Pulselocker noch auf die Länder USA, Kanada und Großbritannien beschränkt. Die Ausweitung auf Europa soll aber demnächst folgen.

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Weitere Releasenotes zu Serato DJ 1.8.2 findest Du hier.

Download Serato DJ 1.9 Public Beta.

Numark Dashboard

NUMARK DASHBOARD – Drei Displays für Serato

Das Konzept einer Displayleiste, die relevante Infos anzeigt, gab es bereits beim NS7III. Das NUMARK DASHBOARD stattet weitere SERATO-Controller mit diesem Feature aus. Weiterlesen

Mixars Duo _ Serato Mixer

MIXARS DUO – Mixer für Serato DJ

Willkommen MIXARS. Ein neuer Kämpfer im Ring, einer aus einem bekannten Boxstall, um beim Vergleich zu bleiben. Den Einstiegskampf gibt es in der Klasse der 2-Kanal-Mixer: MIXARS DUO. Weiterlesen

Serato DJ Update 1.8.1

SERATO DJ 1.8.1 Update

Die neue Version von SERATO DJ bringt vor allem eine bessere Stabilität, zahlreiche Bugfixes und Support für El Capitan. Weiterlesen

Numark NS7 III - der Über-Controller?

Test: Numark NS7 III – der Über-Controller?

Der Numark NS7 war bereits in seinen ersten Ausführungen ein sehr beeindruckender und besonderer Controller. Ist es dem Hersteller mit dem NS7 III gelungen noch eine Schippe draufzulegen? Ich habe es für euch nachgeprüft.

Numark NS7 III - der Über-Controller?

Numark NS7 III – der Über-Controller?

Numark startete die NS7-Controller-Serie im Jahr 2009 und wusste schon mit der ersten Gerätekonzeption zu überzeugen. Dem NS7 folgte der NS7 FX, der zusätzliche Effektsteuerungen ins Spiel brachte und später der NS7 II, der als Vierdeck-Controller ausgelegt war. Jetzt hat der Hersteller den NS7 III auf den Markt gebracht, dessen Neuerungen ich mir angeschaut habe.

 

Controller-Monster

Der Numark NS7 III beeindruckt durch seine ausladenden Dimensionen und misst 75,5 x 46,3 x 12,1 cm. Er ist dadurch noch etwas größer als der NS7 II und bringt massige 14,3 Kilogramm auf die Waage. Der Transport in mein Dachgeschoss-Studio war somit schon eine echte Herausforderung, da die Umverpackung alleine schlecht zu schleppen ist. Wenn ihr den Controller mit auf Tour nehmen wollt, empfehle ich die Verwendung eines passenden Transportkoffers. Der Controller bietet zwei identisch aufgebaute Decks, die durch Umschalten bis zu vier Decks steuern können.

Numark NS7 III - Decks

Numark NS7 III – Decks

Die größtenteils beleuchteten Taster sind gummiert und von sehr guter Qualität, gleiches gilt für die Drehregler und Fader. Pro Deck sind acht anschlagsdynamische Trigger-Pads verbaut, die von Akai stammen und für verschiedene kreative Funktionen nutzbar sind. Mit motorangetriebenen Plattentellern, auf denen eine 7-Zoll große Vinylscheibe montiert ist, lassen sich Songs anschieben, abbremsen und scratchen. Die alternativ auch ohne Computerkontakt nutzbare Mixersektion ist in der Mitte des NS7 III untergebracht und umfasst vier Kanalzüge.

Numark NS7 III - Mixer

Numark NS7 III – Mixer

Die Kanalzüge bieten Kanalfader sowie berührungsempfindliche Filter-, EQ- und Gain-Drehregler sowie zweifarbige LED-Ketten zur Pegelanzeige. Der Crossfader des NS7 III lässt sich an der Vorderseite stufenlos einstellen und kann den Decks individuell zugwiesen werden.  Oberhalb der Mixerbedienelemente findet ihr einen Encoder und mehrere Taster zur Navigation in der Songbibliothek. Der Controller ist mit einer Steckvorrichtung ausgestattet, auf der eine Displayeinheit befestigt wird, die insgesamt drei 4,3 Zoll große Farbbildschirme beinhaltet.

Numark NS7 III - Displays

Numark NS7 III – Displays

Die Displays blenden unterschiedliche Infos ein und unterstützen die Auswahl der Tracks und das Mixen. Auf der Rückseite des Geräts gibt es analoge Eingänge für vier Line-Pegel-Geräte oder Plattenspieler und analoge Master- und Boothausgänge.

Numark NS7 III - Eingänge

Numark NS7 III – Eingänge

Das Mastersignal verlässt den Controller über symmetrische XLR- und unsymmetrische Cinch-Buchsen.

Numark NS7 III - Ausgänge

Numark NS7 III – Ausgänge

Für Durch- oder Ansagen gibt es zwei Mikrofonanschlüsse und auf der Vorderseite findet ihr die Anschlussmöglichkeit für zwei Kopfhörer inklusive einer Pegel- und Mixsteuerung.

Numark NS7 III - Kopfhöreranschlüsse

Numark NS7 III – Kopfhöreranschlüsse

Die interne Soundkarte arbeitet mit 24 Bit und 44,1 kHz und erscheint mit vier Ausgängen und zwölf Eingängen unter Mac OS oder Windows.

 

Inbetriebnahme

Der Numark NS7 III wird inklusive einer Lizenz von Serato DJ ausgeliefert und kann ohne größeren Aufwand als digitaler Controller eingesetzt werden.

Numark NS7 III - Serato DJ

Numark NS7 III – Serato DJ

Die Steuerungszuweisungen sind wie immer in Serato DJ bereits ab Werk enthalten. Neu ist allerdings, dass man in Serato DJ 1.8 die meisten Bedienelemente mit neuen Steuerungen belegen und somit den Controller an eigene Steuerungsvorlieben anpassen kann. Ich finde die Umsetzung gut gelöst, da eine Deaktivierung der eigenen Zuweisungen die originale Belegung wiederherstellt und man so relative gefahrlos experimentieren kann.

Numark NS7 III - Serato DJ MIDI-Programmierung

Numark NS7 III – Serato DJ MIDI-Programmierung

Die großzügige Dimensionierung des Controllers erlaubt eine souveräne Steuerung der Software und die durchdachte Anordnung der Bedienelemente erschließt sich dem Nutzer recht schnell. Dank der verbauten Displays müsst ihr nicht einmal bei der Auswahl der Songs auf den Computerbildschirm schauen. Wenn ihr euren Computer entsprechend konfiguriert, könnt ihr ihn sogar zuklappen und aus dem Blickfeld räumen, um direkt mit eurem Publikum zu kommunizieren.

Numark NS7 III - Computer kann zugeklappt werden

Numark NS7 III – Computer kann zugeklappt werden

Die Songs lassen sich mit den motorangetriebenen Plattentellern sehr direkt steuern und auch das Scratchen gelingt sehr authentisch. Bei Bedarf könnt ihr auf der Geräterückseite sogar zwischen zwei Torque-Werten für die Teller umschalten. Etwas störend ist allerdings der sehr laute Lüfter, der immer dann anspringt, wenn die Motoren ihren Dienst aufnehmen. Der Cut-In für den leichtgängigen Crossfader lässt sich auf ca. 1,5 Millimeter einstellen und die Zuweisung zu den Decks erlaubt neben einer normalen Belegung auch einen Hamsterswitch.

Numark NS7 III - Crossfader-Einstellungen

Numark NS7 III – Crossfader-Einstellungen

Das Beatmatching lässt sich mit den 7-Zoll-Vinyls ebenfalls sehr gut ausführen, zumal ihr auch die Anzeige des mittleren Displays umschalten könnt. In diesem werden an Stelle der Songbibliothek die Wellenformen von zwei Tracks übereinander angezeigt.

Numark NS7 III - Parallele Wellenformdarstellung

Numark NS7 III – Parallele Wellenformdarstellung

Alternativ lassen sich die Songs, wie bei jedem anderen Controller auch per Sync-Taste automatisch angleichen. Mit vier Potis und vier Tastern gelingt in jedem Deck die Effektsteuerung, die zudem durch Einblendungen in den Displays unterstützt wird. Wenn ihr den Touch-Modus einschaltet, werden die Effekte durch das alleinige Anfassen der Potis aktiviert.

Numark NS7 III - Effekte mit Touch-Steueurng

Numark NS7 III – Effekte mit Touch-Steueurng

Serato DJ bietet eine Auswahl an sehr guten Effekten, die sich durch Zukäufe erweitern lässt. Richtig gut gefallen haben mir auch die Pads des Controllers, die haptisch überzeugen und für unterschiedliche kreative Funktionen nutzbar sind.

Numark NS7 III - Akai-Pads

Numark NS7 III – Akai-Pads

Mit diesen gelingt die Steuerung von Cue-Punkten, der Roll-, Loop- und Slicer-Funktionen sowie des Samplers. Zur Erweiterung eures Setups bietet der NS7 III eine USB-Buchse, die allerdings etwas ungünstig auf der Rückseite der Displayeinheit untergebracht ist.

Numark NS7 III - Versteckte USB-Buchse

Numark NS7 III – Versteckte USB-Buchse

An diese lassen sich USB-Sticks oder Festplatten anschließen, um Songs auf den Rechner zu übertragen oder zusätzliche Controller zur Steuerung der Video-Schnittstelle oder anderen Programmfunktionen. Der Klang der Soundkarte ist sehr druckvoll und ausgewogen. Die Soundkarte des NS7 III wurde zudem mit einer verbesserten Class-Compliant-Unterstützung versehen, die einen treiberlosen Betrieb erlaubt und den Anwendern die Nutzung vereinfacht.

 

Anwendungsszenarien

Aufgrund seiner umfangreichen Ausstattung lässt sich der Numark NS7 III sehr flexibel nutzen. Ihr könnt zum Beispiel komplett digital damit auflegen und kreativ mit bis zu vier Decks mixen. Durch ein simples Umschalten lassen sich analoge Quellen wie CD-Player oder Plattenspieler zu Gehör bringen und durch Mikrofone ergänzen. Diese Features sind prädestiniert für mobile DJs, die allerdings das recht hohe Gewicht und den Platzbedarf des Controllers berücksichtigen sollten. In einem Club kann der Numark NS7 III als Festinstallation zum Einsatzkommen und dank der Standalone-Funktion der Mischpultsektion von DJs genutzt werden, die digital oder analog auflegen möchten.

 

Fazit

Numark hat den NS7 III noch besser gemacht als seine Vorgänger und ihn mit drei Displays ausgestattet, die eine Bedienung von Serato DJ ohne Blick auf den Computermonitor erlaubt. Die Umsetzung hat mit sehr gut gefallen, da sich die Anzeigen umschalten lassen und immer die benötigen Infos einblenden. Die Verarbeitung des Controllers ist hochwertig und das Bedienkonzept schlüssig. Die motorangetriebenen Plattenteller stellen auch anspruchsvolle Anwender zufrieden und erlauben eine authentische Songsteuerung. Das etwas laute Lüftergeräusch ist sicherlich unschön, wird aber bei einem Einsatz in einem musikbeschallten Club nicht ins Gewicht fallen. Wer einen besonderen Controller sucht und sich durch ein Gesamtgewicht von circa 14 Kilogramm nicht abschrecken lässt, sollte den NS7 III auf jeden Fall einmal ausprobieren. Für die Besitzer des NS7 II habe ich noch eine gute Nachricht – ihr könnt die Displayeinheit des NS7 III nachrüsten. Diese wird separat zum Kauf angeboten.

 

 

 

Hersteller: Numark

Web: www.numark.de

Preis:   1499 Euro

Version: Serato DJ 1.8

Display NS7 II: 399 Euro

Hier geht es zum Test von AMAZONA.DE

Numark NS7 III

Numark NS7 III
10

AUSSTATTUNG

10/10

    KLANG

    10/10

      PREIS/LEISTUNG

      10/10

        Pro

        • großzügiger dimensionierter DJ-Arbeitsplatz
        • motorangetriebene Plattenteller
        • Displays mit vielen Mixunterstützungen
        • fairerguter KlangPreis
        • enthält Serato DJ

        Contra

        • Lüfter etwas laut

         

        Alternativen

        Pioneer XDJ-RX

        1450 Euro

         

        Traktor Kontrol S8

        1149 Euro

         

        serato pulselocker streaming

        Die SERATO Strategie

        Vor einigen Tagen hat SERATO die Kooperation mit dem Streamingdienst PULSELOCKER angekündig. 44 Millionen Songs, direkt in die Software gestreamt. Fakten, Fragen und Gedanken dazu. Weiterlesen

        Denon DJ - DS1 - Inhalt

        Test: Denon DJ – DS1 – DVS für Serato DJ

        Zur Nutzung der DVS-Funktionen von Serato DJ gab es viele Jahre ausschließlich Audiointerfaces von Rane. Damit ist jetzt Schluss, denn ab sofort bietet Denon DJ das DS1 an, mit dem der einfache und kostengünstige Einstieg ermöglicht werden soll. Ob das überzeugend gelungen ist, habe ich für euch ausprobiert.

        Denon DJ - DS1

        Denon DJ – DS1

        Seratos erstes DVS-System, Scratch Live, konnte ausschließlich mit Audiointerfaces von Rane gesteuert werden. Bei dem direkten Nachfolger Serato DJ war das Langezeit genauso, doch jetzt kommt langsam Leben in diese einseitige Auswahl.

         

        Slimline Interface

        Denon DJ hat das DS1 in ein extrem kompaktes Gehäuse gesteckt, das 7,5 x 12 cm misst und 2 cm hoch ist. Das DS1 ist vorbildlich verarbeitet und durchgängig aus Metall gefertigt. Zwei umschaltbare Eingänge könnt ihr zum Anschluss von Plattenspielern oder CD-Playern nutzen.

        Denon DJ - DS1 - Eingänge

        Denon DJ – DS1 – Eingänge

        Das Ausgangssignal wird über Cinch-Buchsen ausgegeben und zum Mixen an ein Mischpult gesendet.

        Denon DJ - DS1 - Ausgänge

        Denon DJ – DS1 – Ausgänge

        Eine USB-Buchse dient zur Spannungsversorgung und dem Datenaustausch mit einem Windows- oder Macintosh-Rechner. Die Wandler des Interfaces arbeiten mit 24 Bit und ihr könnt Sampleraten von 44,1 bis 96 kHz wählen. In der recht groß geratenen Umverpackung findet ihr eine Lizenz für Serato DJ, zwei Steuerschallplatten und CDs sowie vier Cinch-Kabel zum Anschluss der Zuspieler und der Mischpultverkabelung.

        Denon DJ - DS1 - Inhalt

        Denon DJ – DS1 – Inhalt

        Installation & Testlauf

        Das digitale DJ-System Serato DJ lässt sich in Kombination mit dem Denon DS1 recht schnell installieren. Nachdem ihr die neuste Version der Software auf euren Rechner kopiert habt, könnt ihr das Interface anschließen. Windows-User müssen zum Betrieb des DS1 noch einen Treiber installieren – für Mac-Anwender entfällt dieser Arbeitsgang. Wenn das Interface richtig erkannt wurde und einsatzbereit ist, leuchtet eine blaue LED. Sollten Störungen auftreten, fängt die LED an zu blinken. Nach dem Anschluss der Zuspieler an das DS1 könnt ihr Serato DJ starten und eine Kalibrierung durchführen. Bei diesem Vorgang findet eine Abstimmung der Software auf die eingehenden Steuersignale statt.

        Kalibrierung

        Kalibrierung

        Im Setup von Serato DJ lässt sich die Latenzzeit des Systems einstellen. Ich konnte hier in Kombination mit meinem MacBook Pro (Modell Mitte 2012) den kleinsten Wert (1 ms) wählen, ohne das Knackser oder andere Störungen auftraten. Serato DJ startet in Verbindung mit dem DS1 im Zweideckmodus und lässt sich mit den Steuervinyls und CDs sehr gut kontrollieren. Das Beatmatching, aber auch fortgeschrittene Techniken wie das Scratchen lassen sich dank der kurzen Reaktionszeiten durchführen.

        Serato DJ

        Serato DJ

        Serato DJ bietet zudem zahlreiche Funktionen, die das kreative Auflegen unterstützen. Ihr könnt mehrere Cue-Punkte speichern, Loops setzen und Effekte sowie eine Sampler nutzen. Sollte das noch nicht ausreichen, gibt es zahlreiche optionale Erweiterungspacks, die zusätzliche Effekte, die Flip-Funktion, eine verbesserte Tonartkorrektur und VJing-Funktionen beinhaltet.

        Denon DJ - DS1 - Im Einsatz

        Denon DJ – DS1 – Im Einsatz

        Im Einsatz

        Das DS1 lässt sich aufgrund seiner bescheidenen Maße sehr einfach mit auf Tour nehmen und in ein Setup integrieren. Da sich die Decks in Serato DJ durchschleifen lassen, könnt ihr digitale Tracks und Vinyls bzw. CDs parallel auflegen. Das ganze funktioniert leider nicht mehr, wenn ihr Serato DJ beendet oder das Interface von eurem Computer trennt, weil es keine Konfigurationssoftware und keinen Netzteilanschluss gibt, der eine alternative Spannungsversorgung übernimmt. Problematisch kann diese Einschränkung sein, wenn bei einer Veranstaltung ein DJ-Wechsel erfolgen soll, da ihr dann die Verkabelung der Zuspieler ändern müsst. Das DS1 lässt sich unter Mac OS und Windows als Soundkarte nutzen und mit anderen Softwareprogrammen kombinieren. Wenn ihr eure DJ-Sets aufnehmen wollt, benötigt ihr einen zusätzlichen Recorder, weil das Mixen der Tracks nicht in der Software, sondern mit einem Mischpult erfolgt und das Interface keinen separaten Eingang für Aufnahmen besitzt.

         

        Denon vs Rane

        Wie Eingangs erwähnt konnten die Nutzer des DVS-Systems von Serato über einen langen Zeitraum nur zwischen verschiedenen Audiointerfaces von Rane wählen. Aus diesem Grund habe ich mir ein SL3 besorgt, um den Klang und die Funktionen der Geräte besser gegenüberstellen zu können. Streng genommen hätte es natürlich ein SL2 sein müssen, da aber die verbauten Wandler und sonstige Technik gleich sind und die Unterschiede nur in der Anzahl der Ein- und Ausgänge liegen, sollte es trotzdem passen. Das Rane-Interface wandelt die Signale mit maximal 48 kHz, verfügt über galvanische Trennübertrager für die Phono-Eingänge und besitzt einen Netzteilanschluss. Es erlaubt das Durchschleifen von Vinyls oder Audio-CDs mittels eines Konfigurationstools ohne Serato DJ, aber auch gänzlich ohne Computerkontakt.

        Denon DJ - DS1 - Denon vs Rane

        Denon DJ – DS1 – Denon vs Rane

        Um die beiden Interfaces im Praxiseinsatz beurteilen zu können, habe ich zwei Systeme parallel an mein Mischpult angeschlossen und die Ausgangsingale miteinander verglichen. Hierbei fällt auf, dass das Rane-Interface ein lauteres und mit mehr Bassanteil versehenes Ausgangssignal hat. Das DS1 klingt aber nicht deutlich schlechter und den Lautstärkeunterschied könnt ihr mit dem Gain-Regler am Mischpult ausgleichen. Brummgeräusche beim Anschluss von Plattenspielern an das DS1 konnte ich keine feststellen.

        Vergleichstest

        Vergleichstest

         

        Fazit

        Denon DJ bietet mit dem DS1 ein ordentliches Audiointerface für Serato DJ an, das sich durchaus mit dem SL2 von Rane messen kann. Klanglich und technisch gibt es kleine Unterschiede zwischen beiden Geräten, mit leichten Vorteilen für die SL-Box, die allerdings auch mit einem Aufpreis von ca. 140 Euro bezahlt werden müssen. Wenn ihr einen preisgünstigen Einstieg ins digitale DVS-DJing sucht, solltet ihr euch das DS1 einmal näher anschauen.

         

        Hersteller: Denon DJ

        Preise: 349 Euro

        Hier geht es zum Test von AMAZONA.DE

         

        Denon DJ - DS1

        Denon DJ - DS1
        9

        VERARBEITUNG

        10/10

          BENUTZERFREUNDLICHKEIT

          8/10

            PREIS/LEISTUNG

            10/10

              Pro

              • kompaktes Metallgehäuse
              • robuste Ausführung
              • guter Klang
              • Komplettpaket
              • fairer Preis

              Contra

              • kein Netzteilanschluss

               

              Alternativen

               

              Rane SL2

              499 Euro

               

              Traktor Scratch A6

              289 Euro

               

               

              serato itunes problem

              Serato DJ 1.7.8

              Schon wieder eine neue Version von Serato DJ, interessant für jene, die seit iTunes letztem Update Probleme haben. Weiterlesen

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              Sindens Serato DJ Performance

              Videos dienen der Werbung. Und angeblich ist auch schlechte Werbung gute. Folglich muss man scheinbar keine guten Videos machen. Ein spontaner Kommentar. Weiterlesen

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              PIONEER DJM-S9

              Kaum ist man mal paar Tage zum Digital Detox in ländlich, wilden Gefilden, besetzt PIONEER DJ eine bisher fehlende Position in seiner Produktpalette: den Battlemixer. DJM-S9 heißt er und er sieht vielversprechend aus. Weiterlesen

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              Update: Serato DJ 1.7.7 – Rane MP2015 Support und mehr

              DDJ-SB2 630x630

              Mit dem neuen Release von Serato DJ 1.7.7 wird nun folgende Hardware unterstützt:

              • Pioneer DDJ-SB2
              • Numark NS7III
              • Numark NS7II Display
              • Denon DJ MC4000
              • Rane MP2015 (benötigt Serato DJ Club Kit)
              • DVS Support für NS7II und NS7III mit dem DVS Expansion Pack.

              Der iTunes 12.2 Fix ist nicht enthalten!

              Zum Download

              SeratoDJ_LogoWhite

              Update: Serato DJ 1.7.6 – Denon DVS Support und Bugfixes

              Mit dem Update 1.7.6 wird Serato DJ kompatibel mit dem Denon DVS-Interface DS-1. Das DS-1 wurde bereits im Januar 2015 auf der NAMM vorgestellt und sorgte für Aufsehen, weil es nicht nur sehr klein ist, sondern auch das erste externe Serato DVS-Interface ist, welches nicht von Rane stammt. Zur Musikmesse, im April diesen Jahres, war das DS-1 dann aber schon gar nicht mehr in aller Munde. Vermutlich liegt es auch daran, dass der Liefertermin erst gegen Ende August 2015 ist – also noch eine halbe Ewigkeit, gerechnet in Gear-Junk-Tagen.

              Hier gibt es eine Übersicht, was das Denon DS-1 kann im Vergleich zu den Rane SL-Boxen.

              Ansonsten hat Serato DJ noch eine Liste Bugfixes zu bieten, die Du hier findest und zwei Videos: Eins mit “Whicky-Whicky” und das andere mit “Umts…Umts…Umts” 😀

               

              Fazit

              Bei Updates stellt sich halt immer wieder die Frage: “Muss ich das mitmachen?”

              Ich kann zu mindest für meinen Teil sagen, dass ich eh kein Denon DS-1 besitze und die Bugfixes mich nicht tangieren. Von daher sehe ich keine Notwendigkeit mir eventuell neue Bugs mit aufzuspielen. Aber das muss jeder für sich entscheiden!

              serato dj upgrade

              5 Gründe auf SERATO DJ zu wechseln

              SCRATCH LIVE ist für viele User der Inbegriff eines DVS. Aukland hat einige Gründe für den Upgrade auf SERATO DJ zusammengefasst. Weiterlesen

              SeratoDJ_LogoWhite

              Update: Serato DJ 1.7.4 – Die neuen Features im Überblick

              Seit kurzem ist das neue Serato DJ 1.7.4 als Download erhältlich. Anbei die neuen Features im Überblick:

              • Neuer Hardware Support über das Serato Club Mit für: Pioneer DJM-850 und 900NXS, Allen & Heath Xone DB2, DB4 und Xone:43C
              • Beatjump und Loop-Punkte versetzen
              • Mehrsprachiger Support: Deutsch, französisch, spanisch, portugiesisch, japanisch, chinesisch
              • Serato Video Update: Master Video Effekte, Karaoke-File Support
              • Zubehör Support für Allen & Heath Xone K1
              • Verbessertes Ansprechverhalten für CDJs im HID-Modus.
              • Verbesserte Audioqualität für Scratching mit Pitch n´Time.

               

               

               

               

              Einschätzung

              Mit Beatjumps an Board wird man bestimmt keine Medaille gewinnen, da andere Softwares so etwas schon lange in der Feature-Liste stehen haben. Jedoch klingt der Hardware Support für die oben genannten Mixer interessanter, da man mit dem Serato Clubkit kein SL-Interface mehr mitschleppen muss (sofern einer dieser Mixer Vorort steht). Damit spart man sich nerviges Verkabeln und stört auch weniger den andern DJ bei einem Wechsel. Die Erweiterung des Serato Video Plugins um Master-Effekte weckt in mir zwar wieder den Spieltrieb, jedoch erscheint mir der Karaoke-File Support für eine bestimmte Zielgruppe interessanter zu sein. Denn Mobile-DJs dürften sich darüber freuen, dass es eine Hürde weniger gibt, um Karaoke als Entertainment für Veranstaltungen einzusetzen.

              Weitere Infos zum neuen Serato DJ 1.7.4

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              Test: Denon MC6000 MK2 – 4-Kanal Controller für Serato

              DJ-Ausrüster Denon hat den MC6000 überarbeitet und schickt das Vierdeck-Controller-Modell mit einer neuen Software und einem leicht modifizierten Layout ins Rennen. Ich habe mir das Gesamtpaket für euch angeschaut und berichte, ob sich eine Anschaffung lohnt.

              Denon MC6000 MK2

              Denon MC6000 MK2 – das ideale Werkzeug für mobile DJs?

               

              Mit dem ersten MC6000 gelang es Denon, eine recht große Fangemeinde unter den mobilen DJs aufzubauen. Ob die zweite Generation die gleichen Voraussetzungen mit sich bringt, erfahrt ihr in meinem Test.

               

              Bedienoberfläche

              Denon hat dem MC6000 MK2 ein massives Metallgehäuse spendiert, das ihr mit optionalen Rackwinkeln in ein gewöhnliches 19-Zoll-Rack einbauen könnt. Der Controller ist zur Steuerung von 4 Decks in Serato DJ ausgelegt und bietet zudem eine vierkanalige Mixereinheit, die Standalone nutzbar ist. Bei der Ausgestaltung des Geräts hat Denon im Wesentlichen das bewährte Deck-Layout seines Vorgängers aufgegriffen, aber beispielsweise die Positionen der Pitchfader und die Anordnung der Master- und Booth-Bedienelemente praxisgerechter gewählt.

              Denon MC6000 MK2 - neues Deck-Layout

              Denon MC6000 MK2 – neues Deck-Layout

              Aufgrund des recht bescheidenen Platzangebotes tummeln sich nach wie vor viele Bedienelemente auf kleiner Fläche. Diese lassen sich aber meiner Meinung nach trotzdem für das mobile DJing gut nutzen, da in dieser Disziplin in der Regel keine hektischen Mixfeuerwerke abgebrannt werden. Die Decks sind mit gummierten und beleuchteten Tastern ausgestattet und erlauben eine Transportkontrolle sowie die Steuerung von Loops, Hotcue-Punkten und Sampler-Funktionen. In einem etwas abgesetzten Bereich befinden sich die Bedienelemente zur Einrichtung und Nutzung der Effektbusse. Die jetzt silberfarbenen Jog-Wheels haben in etwa die Größe von CDs und lassen sich für Pitchbends oder zum Scratchen nutzen. In der mittig platzierten Mixersektion gibt es Kanalfader, EQ-Potis und Filter-Drehregler für die Decks A und B.

               

              Denon MC6000 MK2 - Mixersektion

              Denon MC6000 MK2 – Mixersektion

               

              Zu den Filtern ist anzumerken, dass diese im Standalone-Modus nicht zur Verfügung stehen, sondern nur in Kombination mit Serato DJ oder einer anderen Software. Der Crossfader des MC6000 MK2 lässt sich frei zuweisen und bietet eine stufenlose Kurvenanpassung.

              Denon MC6000 MK2 - Crossfader

              Denon MC6000 MK2 – Crossfader-Einstellungen

              Audiointerface

              Das Audiointerface im Inneren des Controllers ist mit zwei Stereo Ein- und Ausgängen ausgestattet und die Signalverarbeitung findet mit 24 Bit und 44,1 kHz statt. Auf der Geräterückseite sind die Anschlüsse untergebracht. Diese setzen sich aus vier Line-Eingängen zusammen, von denen zwei alternativ auch mit Phonosignalen gespeist werden können.

              Denon MC6000 MK2 - Anschlüsse

              Denon MC6000 MK2 – Anschlüsse

              Des Weiteren gibt es zwei parallel nutzbare Mikrofoneingänge, deren Signale bearbeitet werden können. Für den Anschluss an eine Verstärkeranlange, gibt es einen Masterausgang mit XLR- und Cinch-Buchsen und einen Booth-Ausgang mit Klinkenbuchsen.

               

              Denon MC6000 MK2 - Ausgänge

              Denon MC6000 MK2 – Ausgänge

              Praxistest

              Denon legt dem MC6000 MK2 eine Vollversion von Serato DJ bei, die ab Werk auf eine Controllersteuerung abgestimmt ist. Diejenigen von euch, die den Controller sofort einsetzten wollen, ohne sich mit einer lästigen Installation und Konfiguration abmühen zu müssen, werden diese Tastsache zu würdigen wissen. Das Oberflächenlayout des Controllers ist zudem so gewählt, dass ihr nach einer kurzen Einarbeitungszeit problemlos Songs in die Decks laden und mixen könnt. Die gut verarbeiteten Bedienelemente erlauben eine exakte Parametersteuerung und auch die Jog-Wheels vermitteln ein sehr direktes Spielgefühl. Letztere werden aufgrund ihrer Größe sicherlich nicht die Scratch-Nerds unter euch überzeugen können, aber diese Zielgruppe hatte Denon bei der Umsetzung des Controllers auch sicherlich nicht im Visier. Gleiches gilt für die Kontrolle der kreativen Funktionen. Hier bietet das Gerät einen komfortablen Zugriff auf die Effekte und Loops, erlaubt aber „nur“ das direkte Triggern von vier Hotcues oder Samples und verzichtet auf eine Anschlagsdynamik. Für den Einsatz als mobiles Arbeitsgerät bietet der MC6000 MK2 viele Anschlussoptionen, die ihr sehr einfach mit unterschiedlichem Equipment nutzen könnt. Mit wenigen Handgriffen lassen sich CD-Player, MP3-Player oder Plattenspieler als Zusatzgeräte in ein Setup einbinden. Richtig gut gefallen hat mir zudem die groß dimensionierte Mikrofonsektion, die auf der Vorderseite des Controllers eigene Dreiband-Equalizer bietet.

              Denon MC6000 MK2 - Mikrofonsektion

              Denon MC6000 MK2 – Mikrofonsektion

              Darüberhinaus gibt es eine, per Knopfdruck aktivierbare Ducking-Funktion, damit Durchsagen besser verständlich werden und einen eigenen Echo-Effekt, der auch im Standalone-Modus nutzbar ist. Der MC6000 MK2 liefert ein druckvolles Ausgangsignal, dass ihr dank seines symmetrischen Anschlusses direkt an eine PA anschließen könnt.

               

              Timecode & Videos

              Der Funktionsumfang von Serato DJ lässt sich in Verbindung mit dem MC6000 MK2 durch den Zukauf optionaler Expansion-Packs erweitern. Zum einen gibt es das „DVS Expansion Pack“, das die Control-Mediensteuerung in der Software aktiviert.

              Serato DJ - DVS

              Serato DJ – DVS

              Hiermit habt ihr die Möglichkeit, die Decks C und D durch externe Zuspieler zu steuern. Die Kontrolle der Decks A und B ist damit weiterhin dem Controller vorbehalten. Mit dem Erwerb der Video-Erweiterung könnt ihr visuelle Inhalte in eure Sets integrieren.

              Serato DJ - Video

              Serato DJ – Video

              Um diese zu kontrollieren, lässt sich der Crossfader entsprechend umschalten oder zur simultanen Modifikation von Musik und Bildern nutzen.

               

              Denon MC6000 MK2 - Crossfader

              Denon MC6000 MK2 – Crossfader-Funktionsauswahl

              Traktor etc.

              Der MC6000 MK2 sendet gewöhnliche MIDI-Kommandos an einen Computer und kann daher auch zur Kontrolle anderer Programme genutzt werden. Denon bietet hierzu auf der Produktwebseite des Controllers Installationshinweise und fertige Mappings für Traktor Pro, Virtual DJ usw. zum Herunterladen an. Das Traktor Pro Mapping hat mir recht gut gefallen und lässt sich bei Bedarf natürlich jederzeit modifizieren.

              Traktor Pro - Mapping

              Traktor Pro – Mapping

               

              Fazit

              Ich finde der Denon MC6000 MK2 ist ein hervorragender Controller für mobile DJs. Das Gerät ist super verarbeitet und hat ein massives Gehäuse, dem ein häufiger Transport nichts anhaben sollte. Die zahlreichen Anschlüsse ermöglichen ein einfaches Zusammenspiel von analogen und digitalen Soundquellen und die üppig ausgestattete Mikrofonsektion erleichtert den Einsatz in unterschiedlichen Anwendungsgebieten. Abstriche macht der Controller im Bereich der kreativen Funktion, weshalb ich ihn auch nicht unbedingt für Club-Performances oder ähnlich gelagerte Einsatzbereiche empfehlen würde. Bei den Erweiterungspacks finde ich die Video-Ergänzung nicht schlecht, wenn ihr die entsprechenden visuellen Inhalte in eure mobile-DJ Show mit einbinden wollt.

               

               

              Hersteller: Denon

              Preis: 629 Euro

              Upgrade Serato DJ DVS 99 US-Dollar, Video 149 US-Dollar

              Hier geht es zum Test von AMAZONA.de

               

              Denon MC6000 MK2

              Denon MC6000 MK2
              8.6666666666667

              VERARBEITUNG

              9/10

                BENUTZERFREUNDLICHKEIT

                9/10

                  PREIS/LEISTUNG

                  8/10

                    Pro

                    • Arbeitstier für mobile DJs
                    • hochwertige Verarbeitung
                    • stabiles Metallgehäuse
                    • Mikrofonsektion mit EQ und Echo-Effekt
                    • guter Klang

                    Contra

                    • eingeschränkter Funktionsumfang im kreativen Bereich

                     

                     

                    Alternativen

                     

                    Native Instruments Traktor Kontrol S4 MK2

                    679 Euro

                     

                    Numark N4

                    479 Euro