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Update: Serato DJ 1.7.4 – Die neuen Features im Überblick

Seit kurzem ist das neue Serato DJ 1.7.4 als Download erhältlich. Anbei die neuen Features im Überblick:

  • Neuer Hardware Support über das Serato Club Mit für: Pioneer DJM-850 und 900NXS, Allen & Heath Xone DB2, DB4 und Xone:43C
  • Beatjump und Loop-Punkte versetzen
  • Mehrsprachiger Support: Deutsch, französisch, spanisch, portugiesisch, japanisch, chinesisch
  • Serato Video Update: Master Video Effekte, Karaoke-File Support
  • Zubehör Support für Allen & Heath Xone K1
  • Verbessertes Ansprechverhalten für CDJs im HID-Modus.
  • Verbesserte Audioqualität für Scratching mit Pitch n´Time.

 

 

 

 

Einschätzung

Mit Beatjumps an Board wird man bestimmt keine Medaille gewinnen, da andere Softwares so etwas schon lange in der Feature-Liste stehen haben. Jedoch klingt der Hardware Support für die oben genannten Mixer interessanter, da man mit dem Serato Clubkit kein SL-Interface mehr mitschleppen muss (sofern einer dieser Mixer Vorort steht). Damit spart man sich nerviges Verkabeln und stört auch weniger den andern DJ bei einem Wechsel. Die Erweiterung des Serato Video Plugins um Master-Effekte weckt in mir zwar wieder den Spieltrieb, jedoch erscheint mir der Karaoke-File Support für eine bestimmte Zielgruppe interessanter zu sein. Denn Mobile-DJs dürften sich darüber freuen, dass es eine Hürde weniger gibt, um Karaoke als Entertainment für Veranstaltungen einzusetzen.

Weitere Infos zum neuen Serato DJ 1.7.4

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Test: Denon MC6000 MK2 – 4-Kanal Controller für Serato

DJ-Ausrüster Denon hat den MC6000 überarbeitet und schickt das Vierdeck-Controller-Modell mit einer neuen Software und einem leicht modifizierten Layout ins Rennen. Ich habe mir das Gesamtpaket für euch angeschaut und berichte, ob sich eine Anschaffung lohnt.

Denon MC6000 MK2

Denon MC6000 MK2 – das ideale Werkzeug für mobile DJs?

 

Mit dem ersten MC6000 gelang es Denon, eine recht große Fangemeinde unter den mobilen DJs aufzubauen. Ob die zweite Generation die gleichen Voraussetzungen mit sich bringt, erfahrt ihr in meinem Test.

 

Bedienoberfläche

Denon hat dem MC6000 MK2 ein massives Metallgehäuse spendiert, das ihr mit optionalen Rackwinkeln in ein gewöhnliches 19-Zoll-Rack einbauen könnt. Der Controller ist zur Steuerung von 4 Decks in Serato DJ ausgelegt und bietet zudem eine vierkanalige Mixereinheit, die Standalone nutzbar ist. Bei der Ausgestaltung des Geräts hat Denon im Wesentlichen das bewährte Deck-Layout seines Vorgängers aufgegriffen, aber beispielsweise die Positionen der Pitchfader und die Anordnung der Master- und Booth-Bedienelemente praxisgerechter gewählt.

Denon MC6000 MK2 - neues Deck-Layout

Denon MC6000 MK2 – neues Deck-Layout

Aufgrund des recht bescheidenen Platzangebotes tummeln sich nach wie vor viele Bedienelemente auf kleiner Fläche. Diese lassen sich aber meiner Meinung nach trotzdem für das mobile DJing gut nutzen, da in dieser Disziplin in der Regel keine hektischen Mixfeuerwerke abgebrannt werden. Die Decks sind mit gummierten und beleuchteten Tastern ausgestattet und erlauben eine Transportkontrolle sowie die Steuerung von Loops, Hotcue-Punkten und Sampler-Funktionen. In einem etwas abgesetzten Bereich befinden sich die Bedienelemente zur Einrichtung und Nutzung der Effektbusse. Die jetzt silberfarbenen Jog-Wheels haben in etwa die Größe von CDs und lassen sich für Pitchbends oder zum Scratchen nutzen. In der mittig platzierten Mixersektion gibt es Kanalfader, EQ-Potis und Filter-Drehregler für die Decks A und B.

 

Denon MC6000 MK2 - Mixersektion

Denon MC6000 MK2 – Mixersektion

 

Zu den Filtern ist anzumerken, dass diese im Standalone-Modus nicht zur Verfügung stehen, sondern nur in Kombination mit Serato DJ oder einer anderen Software. Der Crossfader des MC6000 MK2 lässt sich frei zuweisen und bietet eine stufenlose Kurvenanpassung.

Denon MC6000 MK2 - Crossfader

Denon MC6000 MK2 – Crossfader-Einstellungen

Audiointerface

Das Audiointerface im Inneren des Controllers ist mit zwei Stereo Ein- und Ausgängen ausgestattet und die Signalverarbeitung findet mit 24 Bit und 44,1 kHz statt. Auf der Geräterückseite sind die Anschlüsse untergebracht. Diese setzen sich aus vier Line-Eingängen zusammen, von denen zwei alternativ auch mit Phonosignalen gespeist werden können.

Denon MC6000 MK2 - Anschlüsse

Denon MC6000 MK2 – Anschlüsse

Des Weiteren gibt es zwei parallel nutzbare Mikrofoneingänge, deren Signale bearbeitet werden können. Für den Anschluss an eine Verstärkeranlange, gibt es einen Masterausgang mit XLR- und Cinch-Buchsen und einen Booth-Ausgang mit Klinkenbuchsen.

 

Denon MC6000 MK2 - Ausgänge

Denon MC6000 MK2 – Ausgänge

Praxistest

Denon legt dem MC6000 MK2 eine Vollversion von Serato DJ bei, die ab Werk auf eine Controllersteuerung abgestimmt ist. Diejenigen von euch, die den Controller sofort einsetzten wollen, ohne sich mit einer lästigen Installation und Konfiguration abmühen zu müssen, werden diese Tastsache zu würdigen wissen. Das Oberflächenlayout des Controllers ist zudem so gewählt, dass ihr nach einer kurzen Einarbeitungszeit problemlos Songs in die Decks laden und mixen könnt. Die gut verarbeiteten Bedienelemente erlauben eine exakte Parametersteuerung und auch die Jog-Wheels vermitteln ein sehr direktes Spielgefühl. Letztere werden aufgrund ihrer Größe sicherlich nicht die Scratch-Nerds unter euch überzeugen können, aber diese Zielgruppe hatte Denon bei der Umsetzung des Controllers auch sicherlich nicht im Visier. Gleiches gilt für die Kontrolle der kreativen Funktionen. Hier bietet das Gerät einen komfortablen Zugriff auf die Effekte und Loops, erlaubt aber „nur“ das direkte Triggern von vier Hotcues oder Samples und verzichtet auf eine Anschlagsdynamik. Für den Einsatz als mobiles Arbeitsgerät bietet der MC6000 MK2 viele Anschlussoptionen, die ihr sehr einfach mit unterschiedlichem Equipment nutzen könnt. Mit wenigen Handgriffen lassen sich CD-Player, MP3-Player oder Plattenspieler als Zusatzgeräte in ein Setup einbinden. Richtig gut gefallen hat mir zudem die groß dimensionierte Mikrofonsektion, die auf der Vorderseite des Controllers eigene Dreiband-Equalizer bietet.

Denon MC6000 MK2 - Mikrofonsektion

Denon MC6000 MK2 – Mikrofonsektion

Darüberhinaus gibt es eine, per Knopfdruck aktivierbare Ducking-Funktion, damit Durchsagen besser verständlich werden und einen eigenen Echo-Effekt, der auch im Standalone-Modus nutzbar ist. Der MC6000 MK2 liefert ein druckvolles Ausgangsignal, dass ihr dank seines symmetrischen Anschlusses direkt an eine PA anschließen könnt.

 

Timecode & Videos

Der Funktionsumfang von Serato DJ lässt sich in Verbindung mit dem MC6000 MK2 durch den Zukauf optionaler Expansion-Packs erweitern. Zum einen gibt es das „DVS Expansion Pack“, das die Control-Mediensteuerung in der Software aktiviert.

Serato DJ - DVS

Serato DJ – DVS

Hiermit habt ihr die Möglichkeit, die Decks C und D durch externe Zuspieler zu steuern. Die Kontrolle der Decks A und B ist damit weiterhin dem Controller vorbehalten. Mit dem Erwerb der Video-Erweiterung könnt ihr visuelle Inhalte in eure Sets integrieren.

Serato DJ - Video

Serato DJ – Video

Um diese zu kontrollieren, lässt sich der Crossfader entsprechend umschalten oder zur simultanen Modifikation von Musik und Bildern nutzen.

 

Denon MC6000 MK2 - Crossfader

Denon MC6000 MK2 – Crossfader-Funktionsauswahl

Traktor etc.

Der MC6000 MK2 sendet gewöhnliche MIDI-Kommandos an einen Computer und kann daher auch zur Kontrolle anderer Programme genutzt werden. Denon bietet hierzu auf der Produktwebseite des Controllers Installationshinweise und fertige Mappings für Traktor Pro, Virtual DJ usw. zum Herunterladen an. Das Traktor Pro Mapping hat mir recht gut gefallen und lässt sich bei Bedarf natürlich jederzeit modifizieren.

Traktor Pro - Mapping

Traktor Pro – Mapping

 

Fazit

Ich finde der Denon MC6000 MK2 ist ein hervorragender Controller für mobile DJs. Das Gerät ist super verarbeitet und hat ein massives Gehäuse, dem ein häufiger Transport nichts anhaben sollte. Die zahlreichen Anschlüsse ermöglichen ein einfaches Zusammenspiel von analogen und digitalen Soundquellen und die üppig ausgestattete Mikrofonsektion erleichtert den Einsatz in unterschiedlichen Anwendungsgebieten. Abstriche macht der Controller im Bereich der kreativen Funktion, weshalb ich ihn auch nicht unbedingt für Club-Performances oder ähnlich gelagerte Einsatzbereiche empfehlen würde. Bei den Erweiterungspacks finde ich die Video-Ergänzung nicht schlecht, wenn ihr die entsprechenden visuellen Inhalte in eure mobile-DJ Show mit einbinden wollt.

 

 

Hersteller: Denon

Preis: 629 Euro

Upgrade Serato DJ DVS 99 US-Dollar, Video 149 US-Dollar

Hier geht es zum Test von AMAZONA.de

 

Denon MC6000 MK2

Denon MC6000 MK2
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VERARBEITUNG

9/10

    BENUTZERFREUNDLICHKEIT

    9/10

      PREIS/LEISTUNG

      8/10

        Pro

        • Arbeitstier für mobile DJs
        • hochwertige Verarbeitung
        • stabiles Metallgehäuse
        • Mikrofonsektion mit EQ und Echo-Effekt
        • guter Klang

        Contra

        • eingeschränkter Funktionsumfang im kreativen Bereich

         

         

        Alternativen

         

        Native Instruments Traktor Kontrol S4 MK2

        679 Euro

         

        Numark N4

        479 Euro

         

         

         

        AKAI AMX & AFX

        Test: Akai AMX & AFX – neues Controller-Paar für Serato DJ

        Akai hat sich mit den MPC-Drummaschinen weltweit einen Namen gemacht und möchte jetzt auch digitale DJs überzeugen. Ob der Einstieg mit den beiden Controllern AMX und AFX gelungen ist, erfahrt ihr in diesem Test.

        AKAI AMX & AFX

        AKAI AMX & AFX

         

        Die Produktpalette von Akai war bislang schwerpunktmäßig auf den Studio- und Live-Bereich ausgerichtet. Mit den kompakten Serato-DJ-Controllern AMX und AFX möchte man jetzt die DJ-Kanzeln erobern.

        Mixer-Controller

        Akai schickt mit dem AMX einen Zweikanal-Controller ins Rennen, dessen Gehäuse komplett aus Kunststoff gefertigt ist und eine Breite von ca. 13 cm und eine Tiefe von 27 cm aufweist.

        AKAI AMX

        AKAI AMX

         

        Der Controller ist mit zwei Kanalzügen versehen, die EQ-, Filter- und Gain-Regler beinhalten und sich ausschließlich in Verbindung mit einer Software nutzen lassen. Eine Standalone-Nutzung als Mixer ist nicht möglich. Für das Track-Mixing sind Kanalfader und ein Crossfader verbaut. Bei letzterem handelt es sich um einen „mini Innofader“ mit stufenlos wählbarem Kurvenverlauf und Hamster-Switch-Schalter. Im Abschnitt „Scratchnerd Härtetest“ findet ihr einen ausführlichen Crossfader-Praxistest. In der Mitte des AMX gibt es beleuchtete Kunststofftaster zur Transportsteuerung und einen Encoder zum Blättern in der Songverwaltung.

        AKAI AMX

        AKAI AMX


        Im Inneren des Akai-Geräts steckt ein Audiointerface mit zwei Stereo-Ein- und Ausgängen, das mit 24 Bit und bis zu 96 kHz genutzt werden kann. Auf der Rückseite des AMX sind die Audioeingänge als Cinch-Buchsen ausgeführt, die mit Line- oder Phonosignalen kombiniert werden können. Das Masterausgangssignal gelangt ebenfalls über eine Cinch-Buchse an eine Verstärkeranalage, aber wahrscheinlich eher an ein zwischengeschaltetes DJ-Mischpult, da der Controller keinen separaten Booth-Ausgang besitzt.

        AKAI AMX

        AKAI AMX

        Die Stromversorgung und die Kommunikation mit einem Steuerdatenempfänger erfolgt über eine USB-Buchse. Einen separaten Netzteilanschluss gibt es nicht. Bei angeschlossenem AMX kann die Software Serato DJ genutzt werden, die sich für einen Aufpreis von 99 US-Dollar auch mit DVS-Medien steuern lässt.

         

        Effekt-Controller

        Der Akai AFX hat das gleiche Grundgehäuse wie der AMX, verfügt aber eine andere Ausstattung an Bedienelementen und hat damit einen anderen Einsatzfokus. Mit seinen Tastern und Drehreglern übernimmt er die Steuerung kreativer Funktionen.

        AKAI AFX

        AKAI AFX

         

        8 gummierte Pads mit Anschlagsdynamik erlauben die Bedienung von Hotcue-Punkten, Loops, der Slicer- und Flip-Funktion sowie des Samplers. Oberhalb der Pads befindet sich ein Encoder, der unterschiedliche Steuerungsaufgaben in Abhängigkeit des gewählten Pad-Modus übernimmt. Mit einem Touchstrip gelingt die Suche innerhalb eines Songs sowie das Ausführen von Pitchbend-Manövern oder die Steuerung eines Effekts.

        AKAI AFX - Touchstrip

        AKAI AFX – Touchstrip

        Der AFX hat lediglich eine USB-Buchse auf seiner Rückseite, die zur Spannungsversorgung und der Datenübertragung dient.

        AKAI AFX - Rückseite

        AKAI AFX – Rückseite

        Im Unterschied zum AMX müsst ihr Folgendes zusätzlich beachten. Der AFX ist ein offizielles Serato DJ Zubehörprodukt und kann zwar direkt zur Steuerung der Software genutzt werden, benötig zum Betrieb von Serato aber noch ein zweites Produkt mit der Bezeichnung „Serato DJ Enabled“. Ihr könnt hierzu beispielsweise ein Audiointerface oder einen Mixer von Rane wählen, aber auch einen entsprechend kompatiblen Controller von Numark, Pioneer oder der Gemini. Allen AFX liegt ein Gutschein für die Back-Pack-Effekt-Expansion bei und die ersten 5000 Geräte erhalten zusätzlich noch eine Freischaltung für die Remix-Funktion Serato Flip.

         

        Controller im Einsatz

        Das Controller-Team Akai AMX und AFX kann ohne Konfigurationsaufwand mit Serato DJ genutzt werden, da ihre Abstimmung ab Werk erfolgt. Die Geräte sind gut verarbeitet und bieten eine schlüssige Bedienung, die sich nahezu vollständig auch ohne Blick in die Handbücher erschließt. Da Akai die beiden Boliden ohne Pitchfader und Jog-Wheels ins Rennen schickt, müsst ihr die Tempoanpassungen mit Encodern und dem Touchstrip vornehmen. Dieser Vorgang gelingt in der Praxis recht ordentlich, wird aber auch nur dann benötigt, wenn ihr auf die Sync-Funktion verzichtet oder Serato DJ nicht mit Control-Medien steuert.

         

        Scratchnerd Härtetest

        In der Theorie ist der AMX im DVS-Einsatz ein Traum jedes Turntablisten und Scratch-DJs. In der Praxis gelingt der Spagat zwischen Transportabilität und Battlemixer-Features allerdings nicht ganz. Dabei ist der Ersteindruck durchaus positiv! Die Crossfader-Cap sitzt ordentlich und trotz der kleinen Größe bleibt man beim Scratchen nirgends mit den Fingern hängen. Durch die gummierten Füße und das gute Eigengewicht bleibt der AMX auch bei härteren Scratches sicher stehen. Die wählbare Latenzzeit und die gebotene Soundqualität überzeugen. Wenn ihr die Timecode-Signalschwelle (Threshold) im Kalibrierungsmenü anpasst, könnt ihr sogar langsame Scratches ausführen, die eine gute Klangqualität haben. Der mini Innofader läuft fast von alleine und, wie bereits erwähnt, ist seine Faderkurve direkt an der Hardware verstellbar.

         

        AKAI AMX

        AKAI AMX – Crossfader

        Leider leistet sich der AMX einen kleinen Schönheitsfehler beim Cut-In, also dem Weg, den der Fader zum Öffnen braucht. Mit 2 mm Cut-In und 1 mm Cut-Out ist der Weg des mini Innofaders nicht nur relativ lang, sondern auch ungleichmäßig. Das führt bei komplexeren Techniken schnell zu einem ungenauen Sound. Vor allem die erfahrenen Turntablisten unter euch, die einen scharfen Cut-In-Punkt gewöhnt sind, werden hier Schwierigkeiten haben. Zwar lässt sich der Crossfader nach einem Ausbau kalibrieren, genauer als in der Werkseinstellung wird der Cut-In-Punkt dadurch aber nicht.

        Anfänger und DJs, die nicht sonderlich viel scratchen, werden mit dem Crossfader ihre wahre (und lange) Freude haben. Turntablisten sollten sich auf eine längere Eingewöhnungsphase einstellen!

         

        Die Soundkarte des AMX ist für viele Nutzer ausreichend vor allem, wenn sie im Heimbetrieb zum Einsatz kommt. Wenn ihr allerdings einen Einsatz im professionellen Rahmen plant, solltet ihr beachten, dass der Ausgangspegel der Soundkarte des Controllers selbst dann nicht sonderlich hoch ist, wenn der maximale Pegel in der Software gewählt wird. Dieser Umstand ist wahrscheinlich auf die USB-Spannungsversorgung zurückzuführen und lässt sich nur mittels ordentlicher Gain-Anhebung mit einem nachgeschalteten Mischpult zumindest weitestgehend kompensieren.

         

        Kreatives

        Mit dem AFX könnt ihr die Kreativausstattung von Serato DJ steuern und unter anderem die beiden Effektbusse einrichten und aktivieren. Die Effekte lassen sich mit den Tastern und Drehreglern bedienen. Wenn ihr den Touch-Modus einschaltet, den es auch für die EQs des AMX gibt, so reagieren die Potis auf eine Berührung und aktivieren die Effekte. In der Praxis lassen sich hiermit durchaus nette Mixtricks ausführen, allerdings besteht auch die Gefahr der unbeabsichtigten Funktionsaktivierung, wenn man in der Hektik an einen Poti kommt.

        AKAI AFX - Closeup

        AKAI AFX – Closeup

         

        Bei den Effekten besteht zusätzlich das Problem, dass ihre Dosierung im Touch-Modus etwas erschwert ist, da Reglerbewegungen nur bei eingeschaltetem Effekt möglich sind. Scratch-DJs dürften sich darüber freuen, dass die Effekte erst nach dem Crossfader auf das Signal gelegt werden. Dadurch könnt ihr beispielsweise Scratches mit Delay oder Reverb kombinieren. Die acht Pads des AFX leuchten je nach gewählter Funktionsbelegung unterschiedlich und reagieren sehr gut auf Anwendereingaben. Ihr könnt, wie eingangs beschrieben, Hotcue-Punkte setzen und triggern sowie automatische und manuelle Loops inklusive Loop Roll steuern. Alternativ gelingt mit dem AFX auch die Kontrolle des Samplers, dessen Samples anschlagsdynamisch gespielt werden können. Im Slicer-Modus und mit der Flip-Funktion könnt ihr Tracks in Echtzeit remixen und so ein individuelles Set spielen.

        AKAI AFX - Pads

        AKAI AFX – Pads

        Die Back-Pack-Effekterweiterung umfasst Effekte wie Tape Echo, Looper, Time Stretch oder SpiralEcho Down, etc., mit denen sich Songs schön verfremden lassen.

         

        One more thing…

        Akai hat seine beiden neuen Controller zwar explizit auf Serato DJ abgestimmt, da die Geräte aber „normale“ MIDI-Daten senden, könnt ihr sie mit jeder MIDI-steuerbaren Software wie zum Beispiel Traktor Pro, Cross aber auch Ableton Live kombinieren. Mit einem stromversorgten USB-Hub und einem Camera Connection Kit ist zudem auch ein Anschluss an ein iPad möglich. Durch einen kleinen „Verkabelungstrick“ könnt ihr den AMX auch als vierkanaliges Interface mit einem externen Mixer nutzen. Dazu müsst ihr lediglich den Masterausgangs und den Kopfhörerausgang an das Mischpult anschließen und die Kanäle entsprechend in der Software auswählen.

         

        Fazit

        Mit den beiden Controllern AMX und AFX ist Akai ein guter Einstieg in das Thema digital DJing gelungen. Beide Geräte verfolgen einen eigenständigen Bedienansatz und können gemeinsam, aber auch in Verbindung mit anderen Controllern zum Einsatz kommen. Preislich hat Akai die Geräte realistisch platziert, da der Anwender einen ordentlichen Gegenwert erhält. Die angesprochenen Kritikpunkte hinsichtlich des etwas leisen Ausgangspegels und des nicht ganz exakt arbeitenden Crossfaders sollte man entsprechend seiner Ansprüche und Einsatzgebiete abwägen. Wenn ihr also auf der Suche nach kompakten Begleitern für euer DJ-Setup sucht, solltet ihr die Akais in eure Auswahl mit einbeziehen.

         

         

        Hersteller: Akai

        Preise: AMX 239 Euro, AFX 219 Euro, Serato DVS-Expansion 99 Euro

        Hier geht es zum Test von AMAZONA.DE

         

        Akai AMX und AFX zum günstigsten Preis und 3 Jahren Garantie kaufen.

         

        Bildschirmfoto 2015-02-26 um 17.18.21

        Bildschirmfoto 2015-02-26 um 17.20.41

         

        Alternativen

        Native Instruments Traktor Kontrol Z1

        189 Euro

         

        Native Instruments Traktor Kontrol X1 MK2

        189 Euro

         

         

        Serato DJ Update 1.7.2

        Update – SERATO DJ 1.7.2

        Seit gestern ist SERATO DJ 1.7.2 offiziell freigegeben. Was bringt die neue Version? Weiterlesen

        Reloop Neon Controller Review

        RELOOP NEON

        Ein kleiner USB-Controller, beworben mit “One Mighty Box”. Und tatsächlich ist RELOOP mit dem Teil ein ordentlicher Coup gelungen. Wir stellen den NEON vor. Weiterlesen

        Reloop Neon

        Test: Reloop Neon – die „Mighty Box“ für Serato DJ im Praxischeck

        Den neuen Pad-Controller Reloop Neon hatten wir euch Anfang September bereits in einer Newsmeldung vorgestellt. Jetzt ist das kompakte Ergänzungsgerät, das der Hersteller als „Mighty Box“ bezeichnet lieferbar und steht für einen Praxistest bereit.

        Seit dem der Neuseeländische Softwarespezialist Serato sein Hauptaugenmerkt auf das digitale System Serato DJ gelegt hat, verzeichnet dieses einen kontinuierlichen Funktionszuwachs. Um die, vor allem im kreativen Bereich angesiedelten Funktionen praxisgerecht steuern zu können, hat Reloop jetzt den Neon veröffentlicht, der als Ergänzung in unterschiedlichen Setups genutzt werden kann.

         

        Reloop Neon

        Reloop Neon

        Ausgepackt

        Der Reloop Neon ist ein kleiner, kompakter Zusatz-Controller mit einer Gehäusebreite von 22 cm und einer Tiefe von 12 cm. Da sein Gewicht nur knapp 360 g beträgt, kann das vorbildlich verarbeitete Gerät einfach und bequem mit auf Tour gehen. Hauptaugenmerk des Neon sind seine 8 anschlagsdynamischen Pads, die mehrfarbig beleuchtet sind und unterschiedliche Funktionen in Serato DJ steuern.

         

        Reloop Neon - Pads

        Reloop Neon – Pads

        Die Funktionszuweisung der Pads findet mit Tasten statt, die direkt oberhalb der Pads angeordnet sind. Ein Encoder erlaubt die Navigation in der Songsammlung, das Laden von Songs und die Steuerung der Sampler-Lautstärke. Ein weiterer Encoder dient zum Setzen von Loops und für Loop Rolls.

         

        Reloop Neon - Encoder links

        Reloop Neon – Encoder links

         

        Reloop Neon - Encoder rechts

        Reloop Neon – Encoder rechts

        Links neben den Pads gibt es eine Tastreihe, die zum Umschalten der Sample-Bänke und der Decks dient. Auf der rechten Seite des Controllers lassen sich unterschiedliche Sample-Wiedergabeoptionen selektieren und der DVS-Modus auswählen, wenn das System per Control-Medien gesteuert wird.

         

        Reloop Neon - Bank/Deck-Taster

        Reloop Neon – Bank/Deck-Taster

        Reloop Neon - Sampler/Control-Taster

        Reloop Neon – Sampler/Control-Taster

        Der Neon wird zum Datenaustausch per USB-Kabel an einen Rechner angeschlossen und auf diese Weise auch mit Strom versorgt. Mittels einer so genannten Smart-Link-Buchse lassen sich zwei Neon miteinander verbinden.

         

        Reloop Neon - Anschlüsse

        Reloop Neon – Anschlüsse

        Angeschlossen

        Da der Reloop Neon ein offizielles Zubehörprodukt für Serato DJ ist, kann er direkt nach dem Anschluss an ein Computersystem genutzt werden. Eine Treiberinstallation muss daher weder unter Windows noch unter Mac OSX erfolgen und auch eine Einrichtung in Serato DJ entfällt. Wichtig zu wissen ist allerdings, dass sich Serato DJ nicht alleine mit dem Neon in Betrieb nehmen lässt und die Software auch nicht zum Lieferumfang des Controllers gehört. Wenn ihr das System nutzen wollt, benötigt ihr eine Serato-DJ-kompatible Hardware in Form eines Controllers, eines Interfaces oder Mixers.

         

        Reloop Terminal Mix 8

        Reloop Terminal Mix 8

         

        Kontrolliert

        Für den Einstieg in meinen Praxistest habe ich zunächst die beiden globalen Funktionen Sampler und Pad FX untersucht. Die Sampler-Steuerung lässt sich mit den Performance-Mode-Tasten aktivieren und der Sampler mit Samples aus euren eigenen Produktionen oder mit Samples von Sample-CDs füllen.

         

        Reloop Neon - Performance-Mode-Tasten

        Reloop Neon – Performance-Mode-Tasten

         

        Die Pads reagieren sehr schnell und lassen sich mit oder ohne Anschlagsdynamik nutzen. Bei aktivierter Anschlagsdynamik könnt ihr zum Beispiel Drumsamples dynamisch spielen, um ein DJ-Set mit Einwurfsounds zu untermalen. Wird diese Funktion deaktiviert, so verhalten sich die Pads wie Schalter und können zum Ein- und Ausschalten von Loop-Samples genutzt werden. Die Wiedergabemodi der Samples werden auf dem Controller individuell angezeigt, so dass ihr jederzeit auf der Hardware ablesen könnt, ob ein Sample als Loop oder einmalig wiedergegeben wird. Der entsprechende Modus lässt sich ebenfalls mit dem Neon selektieren. Durch zweimaliges Drücken der Sampler-Taste wird die Effekt-Steuerung aktiviert. Mit dieser lassen sich einzelne Effekte aber auch Multieffektketten mit den Pads steuern. Was zunächst etwas verwunderlich klingt, da bei den meisten Controllern Drehregler zur Effektsteuerung zum Einsatz kommen, ist in der Praxis aber ein richtig cooles Feature. Je stärker man auf die Pads drückt, desto größer ist der entsprechende Effektparameter. Somit könnt ihr mit den Pads Delays aufschaukeln, Filtercutoff-Werte kontrollieren oder Flanger steuern (Diese Technik wurde bereits schon beim Vestax VCI-380 eingesetzt). Zudem lässt sich auch die Effektauswahl mit den Pads treffen.

         

        Reloop Neon - Pad FX

        Reloop Neon – Pad FX

         

        Hotcue, Loops, Slicer & Flip

        Neben den globalen Funktionen, gibt es auch eine Reihe an kreativen Vertretern mit einem unmittelbaren Deck-Bezug. Der Neon erlaubt die Auswahl des Decks und zeigt die getroffene Auswahl durch eine leuchtende Taste optisch an. Durch Drücken der Hotcue-Taste können die Pads zum Speichern und Anfahren von Hotcue-Punkten genutzt werden.

         

        Reloop Neon - Hotcue-Modus

        Reloop Neon – Hotcue-Modus

         

        Auch in dieser Disziplin überzeugt der Neon auf meinem Mac-Testsystem mit sehr kurzen Latenzzeiten. Wird die Slicer- oder Looped-Slicer Funktion aktiviert, zerlegt Serato DJ einen Ausschnitt eines Songs in kleine Segmente, die sich mit den Pads für Echtzeitremixe ansteuern lassen. Der Reloop Neon lässt sich zudem auch in Kombination mit der neuen Flip-Funktion nutzen. Diese müsst ihr allerdings separat für 29 US-Dollar freischalten, da sie nicht zur Standardausstattung der Software gehört.

         

        Serato Flip

        Serato Flip

         

        Die Flip-Funktion schneidet Hotcue-Aktionen mit und kann zur Generierung von Edits genutzt werden. Songteile können damit mehrfach wiederholt oder Passagen übersprungen werden. Ich persönlich finde diese neue Funktion etwas umständlich in der Handhabung, obgleich sicherlich ein großes Kreativpotential darin steckt. An dieser Miesere ist allerding nicht der Neon Schuld, sondern die Umsetzung in der Software. Hier solltet ihr euch bei passender Gelegenheit am besten selbst ein Bild machen.

        MIDI-Controller

        Der Reloop Neon kann neben der Kombination mit Serato DJ auch als gewöhnlicher MIDI-Controller zum Einsatz kommen. Beachten solltet ihr hierbei, dass es keine Möglichkeit gibt, die MIDI-Belegungen des Geräts zu verändern, da es keine Editorsoftware gibt. Als Steuerungsziele eigenen sich daher nur Programme, deren MIDI-Konfiguration anpassbar ist, wie zum Beispiel Traktor oder Ableton Live. Praktisch ist, dass ihr auch die Beleuchtung der Bedienelemente für eure eigenen Bedürfnisse programmieren könnt.

         

        Traktor - Controler Manager

        Traktor – Controler Manager

         

        Fazit

        Ich finde Reloop bietet mit dem Neon einen sehr praktischen Kreativ-Spezialisten für Serato DJ an. Der Controller bewältig seine Steuerungsaufgaben sehr gut und eignet sich als Ergänzung für Controller-User, aber auch für Anwender von DVS-Systemen. Wem das häufige Umschalten des Deckfokus oder der Funktionen zu umständlich ist, kann dieses durch den Einsatz eines zweiten Neon reduzieren. Da der Neon auch preislich sehr attraktiv ist, sind die aktuell verfügbaren Controller von Akai (AFX) und Pioneer (DDJ-SP1), die ebenfalls als offizielles Serato-DJ-Zubehör angeboten werden, eigentlich keine direkten Alternativen.

         

         

        Hersteller: Reloop

        Web: www.reloop.com

        Preis: 129 Euro

        Hier geht es zum Test von AMAZONA.DE

         

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         PLUS

        + kompakter Zusatzcontroller

        + schnell reagierende Pads

        + optional nutzbare Anschlagsdynamik

        + sehr gut verarbeitet

        + gutes Preisleistungsverhältnis

         

        MINUS

        – viele Mehrfachbelegungen

         

         

        Alternativen

         

        Pioneer DDJ-SP1

        Straßenpreis: 270 Euro

        www.pioneer.eu

         

        Akai Pro AFX

        Straßenpreis: 179 Euro

        www.akaipro.de

         

        Foto 13 Effekte Touch

        Test: Numark NV – 4-Deck Controller mit integrierten Displays

        Numarks Ankündigungen für den neuen Serato-DJ Controller Numark NV klingen vielsprechend und revolutionär. Aussagen wie „Look no further“ oder „This changes everything“ machen neugierig und Lust auf einen ausgiebigen Test, den wir für euch gewagt haben.   

        Controller-basiertes DJing flankiert seit einigen Jahren die Club- und mobile Beschaller-Szene. Zahlreiche Entwicklungsschritte hinsichtlich der Bedienbarkeit, Größe und Ausstattung haben sich seit dem vollzogen, wobei man sagen muss, dass sich die angebotenen Produkte in den letzten Jahren immer weiter angenähert haben. Um diesem Einheitsbrei ein Ende zu bereiten, hat Numark jetzt den NV-Controller an den Start gebracht, der aus der Masse herausstechen und ein neues Bedienerlebnis bieten möchte. Was es genau damit auf sich hat, haben wir für euch gecheckt.

        Foto 1 Numark NV

        Numark NV

        Hardware-Check

        Der Numark NV ist ein Vierdeck-Controller, der zur Steuerung von Serato DJ konzipiert ist. Das Gerät wiegt nur etwas mehr als 3 Kilogramm und lässt sich aufgrund seiner kompakten Abmessungen mit einer Breite von circa 55 cm, einer Tiefe von 34 cm und einer Höhe von nur knapp 5 cm nicht nur gut transportieren, sondern auch ohne größere Umbauarbeiten in einem DJ-Booth installieren. Rackeinbaufähig ist der Controller aber nicht. Der Numark NV hat die gleiche klassische Bedienelemente-Aufteilung wie andere Vierdeck-Controller und besitzt zwei Decks, die per Umschaltung doppelt belegt sind und eine mittig verbaute Mixersektion.

        Foto 2 Numark NV drauf

        Unter der Haube befindet sich eine USB-Soundkarte, die zwei separat nutzbare Stereoausgänge beinhaltet und digitale Audiodaten mit 24-Bit verarbeitet. Ein markantes Ausstattungsdetail sind die silberglänzenden, 5-Zoll großen Jog-Wheels, die für Scratch- und Navigationsfunktionen nutzbar sind.

         

        Foto 3 Jog-Wheels

        Direkt unterhalb der Jog-Wheels befinden sich auf jeder Deck-Seite 8 anschlagsdynamische Trigger-Pads. Die Pads sind mehrfarbig beleuchtet und übernehmen die Kontrolle unterschiedlicher Aufgabenbereiche wie beispielsweise das Triggern von Cue-Punkten, Auslösen der Loop-Roll- und Slicer-Funktion sowie der Steuerung des Samplers.

        Foto 4 Trigger-Pads

        Im oberen Bereich der Decks hat Numark den NV mit 4,3-Zoll großen Farbdisplays ausgestattet, die verschiedene Vorgänge des DJings mit Informationen unterstützen. Die vierkanalige Mischpultsektion beherbergt neben den Kanalfadern und dem austauschbaren Crossfader, der gegen einen Battle-tauglichen Innofader getauscht werden kann auch berührungsempfindliche EQ- und Filter-Drehregler.

        Foto 5 Mischpult

        Die Audio- und Kommunikationsanschlüsse des Controllers sind auf dessen Rückseite untergebracht und umfassen einen Masterausgang mit XLR- und Cinch-Buchsen sowie einen Booth-Ausgang und einen USB-Anschluss. Auf der Eingangsseite stehen ein Line- und ein Mikrofoneingang parat, deren Signale alternativ nutzbar sind und unmittelbar in das Ausgangsignal eingespeist werden.

        Foto 6 Rückseite

        Numark NV Rückseite

        Software-Check

        Numark liefert den NV mit der Vollversion der Software Serato DJ aus, die auf Windows- oder Mac-Computern zum Einsatz kommen kann. Serato DJ lässt sich ausschließlich mit speziellen Controllern nutzen und wird mit einem kompletten Controller-Mapping geliefert, das vom Anwender nicht angepasst werden kann. Dieses Vorgehen bietet durchaus einige Vorteile, da der Controller „Out-of-the-box“ einsetzbar ist und die Beschriftungen auf der Hardware auch exakt den Softwaresteuerungen entsprechen. Fortgeschrittene DJs mögen diese Tatsache als Einschränkung sehen, aber das von Numark und Serato gewählte Mapping ist praxisgerecht gewählt, so dass sich mit diesem sehr gut arbeiten lässt. Wer einen zusätzlichen MIDI-Controller verwendet, kann zudem Teile der Software mit selbst gewählten Belegungen versehen. Serato DJ bietet bis zu vier Decks und große Wellenformansichten für Songs mit unterschiedlich wählbaren Anordnungen.

        Foto 7 Wellenform

        Serato DJ

        In der Grundausstattung bietet das Programm zahlreiche gut klingende Effekte von iZotope, wie Delay, Echo, Reverb, Phaser, Distortion und Flanger. Die Effekte lassen sich im Alleingang oder als Dreierpack im Multimodus betreiben und der entsprechend gewünschte Modus auf dem Controller auswählen. Wer zusätzliche Effekte benötigt, kann diese als In-App-Kauf erwerben. Darüber hinaus bietet der Neuseeländische Hersteller eine Tonhöhenkorrektur mit einem besseren Algorithmus und die Videoerweiterung Serato Video an.

        Foto 8 In-App Kauf

        Serato In-App Shop

        Einsatz-Check

        Da der Numark NV das Masterausgangsignal über symmetrische XLR-Buchsen und unsymmetrische Cinch-Buchsen ausgibt, kann er direkt an eine Verstärkeranlage oder einen Submixer angeschlossen werden und in unterschiedlichen mobilen oder stationären Anwendungsbereichen sehr einfach zum Einsatz kommen. DJs, die Serato DJ bereits mit einem anderen Controller gesteuert haben, aber auch Einsteiger, werden mit dem Numark NV sehr schnell zurechtkommen, da er eine aufgeräumte und gut strukturierte Arbeitsoberfläche besitzt. Die verbauten Displays unterstützen die Navigation in der Songsammlung der Software visuell, so dass der Anwender bei diesem Vorgang keinen Blick auf den Computerbildschirm werfen muss. Durch Drehen des Select-Encoders, der sich seitlich neben den Displays befindet, werden Ordner und Playlisten eingeblendet. In der von uns getesteten Version 1.7 wurden allerdings ausschließlich die Trackbezeichnungen, Artistnamen und BPM angezeigt, Tonhöhen, Genre oder andere Songmerkmale sind nicht enthalten.

        Foto 9 Songnavigation

        Numark NV Songnavigation

        Eine weitere kleine Einschränkung äußert sich darin, dass beide Displays die gleiche Navigationsansicht anzeigen. Dies ist aber nicht dem Numark-Controller anzulasten, da dieser auf die Funktionalität der Software zurückgreift, sondern Serato DJ das aktuell nicht in der Lage ist, mehrere Ansichten gleichzeitig einzublenden. Die geladenen Songs lassen sich mit den beleuchteten Transporttasten auch dann gezielt steuern, wenn der DJ-Booth nur schwach ausgeleuchtet ist. Sehr positiv überrascht waren wir auch von der guten Performance der Jog-Wheels. Denn trotz ihrer überschaubaren Dimensionierung lassen sie sich sehr gut zum Scratchen und Anschieben von Songs nutzen, wobei ihre Größe sicherlich nicht die Hardcore-Sctrach-DJs unter euch ansprechen wird. Zur Unterstützung des Mixings sind in den Displays verschiedene Wellenformdarstellungen- und Effektparameter einblendbar.

        Foto 10 Wellenform 1Foto 11 Wellenform 2

        Eine Möglichkeit, die Wellenformen mehrerer Decks auf den Displays des Controllers gleichzeitig anzuzeigen, so wie es in der Software möglich ist, gibt es leider nicht. Der Numark NV bietet als Alternative hierzu ein mehrstufiges LED-Band oberhalb der Kanalzüge in der Mixersektion, mit dem sich Geschwindigkeitsunterschiede optisch ablesen lassen.

        Foto 12 LED-Kette

        Einsteiger oder fortgeschrittene Anwender, die ein komplexes Mixing mit bis zu vier Decks darbieten möchten, können auf die automatische Synchronisationsfunktion zurückgreifen, die bei korrekt sitzenden Beatgrids für einen passgenauen Mix sorgt.

        Kreativ-Check

        Zur Steuerung der Effekte ist der Numark NV in jedem Deck mit vier Drehreglern und Tastern ausgestattet. Diese kontrollieren einzelne Effekte oder Multieffekte und die gewählten Effektparameter werden in den darüber platzierten Displays angezeigt. Wird der im linken Deck untergebrachte TOUCH-FX Button gedrückt, lassen sich die Effekte durch Berühren der Effektdrehregler zur temporären Nutzung aktivieren.

        Foto 13 Effekte Touch

        Im rechten Deck befindet sich eine FILTER-ROLL-Taste. Diese sorgt nach ihrer Aktivierung dafür, dass beim Drehen des Filter-Potis die Tracks gefiltert und in einer Loop-Schleife eingefangen werden. Die acht mehrfarbig beleuchteten Pads jedes Decks können zum Triggern von Hotcue-Punkten und Aktivieren der Loop-Funktion genutzt werden. Wer es gerne etwas spektakulärerer mag, greift zur Loop-Roll- oder Slicer-Funktion, die sich zur Erstellung von Echtzeitremixen eignen. Aktiviert man die Slicer-Funktion, so wird ein Songausschnitt zerteilt und auf die Pads des NV gemappt. Diese Einzelteile lassen sich nach Belieben neu zusammensetzen. Numark spendiert den Käufern des NV eine 4 GB große Samplelibrary des renommierten Labels Toolroom. Leider konnten wir uns diese nicht näher anschauen, da sie zum Testzeitpunkt noch nicht verfügbar war. Grundsätzlich lässt sich der Sampler in Serato DJ mit Inhalten aus unterschiedlichen Quellen füllen und bietet so die Möglichkeit kurze Effektsounds aber auch Loops und Vocals in ein DJ-Set einzubauen. Im Sampler-Modus gibt es zudem die Option die Anschlagsdynamik der Trigger-Pads zu nutzen. Die Pads reagieren in diesem Modus sehr gut und erlauben das live Einspielen von dynamischen Drumpattern.

        Foto 14 Samplermodus

        Zum Lieferumfang des Numark NV gehört auch die neue Flip-Funktion von Serato DJ. Mit dieser lassen sich Cue-Punkt-Trigger und Rückwärtswiedergaben aufnehmen, um Edits von Songs zu erstellen. Teile eines Songs können hiermit wiederholt oder übersprungen oder komplett neue Arranges erstellt werden. Die Flips lassen sich speichern und der entsprechende Funktionsaufruf mit den Parameter-Adjust-Tasten auf dem NV steuern. Spezielle Bedienelemente wie bei dem neuen Pioneer DDJ-SX2 gibt es hier nicht. Da die Dokumentation der Flip-Funktion aktuell noch etwas ausbaufähig ist, heißt es hier: einfach ausprobieren.

        Parameter Adjust = Flip Tasten

        Parameter Adjust = Flip Tasten

        Fazit

        Zusammengefasst können wir sagen, dass uns der Numark NV sehr gut gefallen hat. Er ist kompakt und leicht, bietet eine große Ausstattung an gut reagierenden Bedienelementen und arbeitet ohne Einrichtungsaufwand mit Serato DJ zusammen. Durch die verbauten Displays, die eigentlich das Hauptmerkmal sind, kann der Computer im Wesentlichen aus dem Blickfeld des DJs verschwinden und das Mixen ähnlich wie mit DJ-CD-Playern erfolgen. Die Materialwahl und Ausstattungsliste des NV ist etwas unterhalb des Schlachtschiffs Numark NS 7 II angesetzt, was sich aber auch in dem niedriger aufgerufenen Preis niederschlägt. Der Numark NV eignet sich für eine breite Anwendergruppe von Einsteigern bis professionellen Usern und für mobile oder stationäre Einstätze. Wichtig ist noch zu wissen, dass sein volles Potential nur in Verbindung mit Serato DJ abgerufen werden kann, da andere Applikationen keinen Zugriff auf die Displays des Controllers haben.

        Sieht man von den oben genannten Fakten ab, so liegt die Kernerrungenschaft des Numark NV darin entweder mehr Displayfläche zu erlangen oder als Controller DJ endlich ein Tool gegen das Serato-Face an der Hand zu haben. Ob die zusätzlichen Non-Touch-Displays und die “Nabelschnur” zum Rechner den NV damit aktuell zu einem “Gamechanger” machen, darf man ruhig anzweifeln. Jedoch ist es zumindest ein Wegweiser für zukünftige DJ-Hardware, bei der irgendwann der Laptop überflüssig wird.

        Preis: ca. 699 Euro

        Zur Herstellerseite

        Getestete Softwareversion: Serato DJ 1.7

        PLUS

        + hilfreiche und gute ablesbare Displays

        + gut reagierende Jog-Wheels

        + Trigger-Pads für zahlreiche kreative Funktionen

        + praxisgerechte Dimensionierung und Anschlussausstattung

        MINUS

        –       parallele Wellenformdarstellung nicht verfügbar

         

        Alternativen

         

         

        232520_Reloop_AB1

        Neu: Reloop Neon Controller & Modular Stand für Serato DJ

        Reloop Neon

        Reloop Neon

        Neu: Reloop NEON – Performance Pad Controller für Serato DJ & Modular Stand

        Reloops neue „Mighty Box“ hört auf den Namen NEON und ist ein Ergänzungscontroller für Serato DJ, der 8 beleuchtete und anschlagdynamische Trigger-Pads mit Aftertouch besitzt. Sein prädestiniertes Aufgabengebiet ist die Kontrolle der kreativen Funktionen in Serato DJ. Der NEON kann 8 Powermodes auf vier Decks steuern: Sampler, Pad FX, Slicer, Looped Slicer, Cue, Hot Loop, Manual Loops und die neue FLIP-Funktion.

        Die Farbcodierung des Controllers interagiert mit den Funktionen der Software und gibt eine visuelle Rückmeldung. Mit zwei Endlos-Encodern, die eine Push-Funktion besitzen, kann die Tracknavigation, die Lautstärkesteuerung und die Loop-Bearbeitung erfolgen. Bei Bedarf lassen sich zwei NEON-Controller per Miniklinkenkabel und Smart-Link-Funktion kombinieren, um die Steuerungsvielfalt zu erhöhen.

        Zur einfachen Positionierung des Controllers in einem DJ-Booth bietet Reloop den Ständer „Modular Stand“ an, der das kompakte Gerät auf eine angenehme Arbeitshöhe hievt. Der Ständer lässt sich laut Herstellerangaben einfach und schnell zusammenbauen und kann alternativ auch mit anderen Geräten, wie Drummachines, Synths oder iPads bestückt werden.

        232520_Reloop_TP

        Features:  NEON

        • Serato DJ Drum Pad-Modular-Controller
        • Official Serato Accessory: Plug-and-Play mit Serato DJ
        • Dedizierte Steuerungsmöglichkeiten des Serato DJ SP-6 Samplers
        • 4-Deck Steuerung für Slicer, Cue und Loop
        • Ergänzung für DVS-Nutzer und Controller-DJs
        • 8 anschlagdynamische RGB-Performance-Drum Pads
        • Insgesamt 8 intuitive Performance Modi (Sampler, Pad FX, Slicer, Looped Slicer, Cue, Flip, Hot Loop, Loop und Manual Loop)
        • Unterstützt brandneuen Flip Mode: kreiere individuelle Edits eines Songs On-the-fly und trigger diese Sequenzen sofort als Hot Flip.

        Sampler:

        • Umfassender Serato SP6 Sample-Controller
        • Pro Sample Slot 5 verschiedene Trigger-Varianten (One Shot, Toggle, Hold, Repeat Mode und Sync) mit entsprechender Status-LED für ein visuelles Feedback
        • Zugriff auf alle 6 synchronisierbaren Sample-Slots in 4 Bänken
        • Dedizierte Sample-Lautstärkeregulierung (Master + Slot)

        Pad FX:

        • Direkter Zugriff auf 6 wählbare iZotope FX im Pad FX-Mode (Velocity Depth Control)

        Slicer/Looped Slicer:

        • Slicer Performance Modes zum rhythmischen Zerschneiden eines Tracks

        Cue/Cue Roll:

        • 8 farbcodierte Cue-Punkte je Deck und als Roll triggerbar

        Loop/Manual Loop:

        • Schnellzugriff auf 8 speicherbare Loops und manuelle Loop-Kontrolle

        Weitere Features:

        • 2 Endless Push-Encoder für Lautstärkeregulierung, Tracknavigation, Loop-Editierung sowie Loop Shift und Loop Roll-Funktionen
        • Censor-, Slip- sowie Sync-Funktion für alle Decks direkt vom Controller anwählbar
        • Internal/Relative Mode für DVS-User
        • USB Bus-powered
        • Smart Link: NEON per Miniklinkenkabel miteinander koppelbar
        • Kompatibel mit jeder MIDI-fähigen DJ- oder Studiosoftware
        • robuste Verarbeitung, portabel durch Slimprofile-Design

         Technische Daten

        • Anschlüsse: Mini-USB, Link-Port, Kensington
        • Maße: 223 x 16,1 x 123 mm
        • Gewicht: 359,2 g
        • Inkl. USB-Kabel, Quick Start Guide und Linkkabel (3.5 mm Klinke)
        Reloop Modular Stand

        Reloop Modular Stand

        Features: Modular Stand

        • Stabiler Ständer für Modularcontroller
        • Optimiert für Reloop Neon
        • Schneller und unkomplizierter Aufbau
        • Werkzeuglose Montage
        • Arretierung über Einrastknöpfe
        • Extra flache Konstruktion
        • Optimale DJ-Arbeitshöhe
        • Ideal zur Positionierung am Turntable
        • Nutzbar mit Modularcontrollern, Effektgeräten, Desktopsynthesizern, Drummachines oder iPads

        Technische Daten

        • Maße zusammengeklappt: 261 x 22 x 184
        • Maße aufgebaut: 261 x 185 x 184 mm
        • Gewicht: 861 g

        Einschätzung

        Mit dem neuen Reloop NEON können Serato-DJ-Nutzer ihr Setup sehr einfach und preisgünstig erweitern. Wer bereits einen Controller zur Tracksteuerung besitzt kann diesen weiterverwenden und muss weder seinen kompletten Equipmentpark austauschen, noch seinen gewohnten Basic-Workflow verändern. Gleiches gilt auch für DJs, die Serato DJ per DVS (mit zeitcodierten Tonträgern) steuern und mit dem Reloop NEON Zugriff auf zusätzliche Funktionen der Software haben. Da der NEON-Controller die Bezeichnung „Official Serato Accessory“ trägt, ist er wie alle direkt von Serato unterstützten Geräte ab Werk auf Serato DJ abgestimmt und damit sofort einsatzbereit. Die gewählten Belegungen lassen sich in dieser Konstellation vom Anwender nicht modifizieren. Dies gilt allerdings für alle Serato-Controller. Neben der Steuerung von Samples und Cue-Punkten kann der NEON auch zum Auslösen der neuen FLIP-Funktion genutzt werden, die ab Serato DJ 1.7 zur Verfügung steht und die Erstellung von Edits in Echtzeit erlaubt.

        Das Angebot an Ergänzungs-Controllern für Serato-DJ, die einen ähnlichen Funktionsumfang bieten wie der NEON ist aktuell recht überschaubar und besteht aus den beiden Produkten Pioneer DDJ-SP1 und AKAI AFX. Die beiden Konkurrenten liegen aber nicht nur preislich zum Teil deutlich über dem Reloop-Controller, sondern haben auch abweichende Bedienschwerpunkte. Praktisch finden wir, dass sich der NEON auch als gewöhnlicher MIDI-Controller nutzen lässt und damit nicht nur in Kombination mit anderen DJ-Programmen wie Traktor oder Cross zum Einsatz kommen kann, sondern auch im Studio mit Sequenzerprogrammen wie Ableton Live oder Cubase oder für VJing-Performances.

        Fazit

        Der Reloop NEON scheint ein sehr interessanter Add-on-Controller zu sein, der durch seine kompakten Abmessungen und seinen niedrigen Preis sicherlich viele Anwender überzeugen wird. Digitale DJs, die großen Wert auf Kreativität in ihren Sets Wert legen und sich von ihrem vertrauten Controller nicht trennen möchten, finden mit dem NEON eine praktische Ergänzung. Zur passgenauen Positionierung des Controllers oder anderer Zusatztools bietet Reloop darüber hinaus auch noch den Ständer Modular Stand an.

        Preis/Verfügbarkeit NEON: UVP 129 €, lieferbar ab Oktober 2014

        Preis/Verfügbarkeit Modular Stand: UVP: 39 €, lieferbar ab Oktober 2014

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        Update: MIXEMERGENCY 2.7

        In Version 2.7 wartet die beliebte Video-DJing Software mit neuen Features auf. Weiterlesen

        SeratoDJ_LogoWhite

        Serato DJ 1.7 Beta – Die wichtigsten Änderungen vorab im Überblick

        Serato DJ wird in Ausgabe 1.7 eine Menge Veränderungen erwarten. Und damit ist nicht nur Serato Flip gemeint und das DVS-Erweiterungspaket oder weitere Hardware die kompatibel wird, sondern eine Menge Verbesserungen, die teilweise von Usern gefordert wurden. Dazu zählen mittlerweile auch immer mehr Scratch Live User, die sich auf Serato DJ eingelassen haben und nun durch konstruktive Kritik an der Software ebenfalls ein Licht am Ende des Tunnels sehen. Wir haben für Dich nachstehend schon vor dem offiziellen Release im September die wichtigsten Änderungen aufgeführt, die wir aus der öffentlichen Beta-Version entnehmen konnten.

        Neue Software Features:

        • MIDI Panel für zusätzliches MIDI-Mapping
        • Track/Artist Info verbergen (ALT + M keyboard shortcut)
        • Chronologische Cue-Punkt-Sortierug
        • Cue-Punkt-Sortierug per Drag&Drop
        • Cue-Punkt-Farbe ändern mit rechte Maustaste
        • Pitchrange und Pitchbend jetzt MIDI-mappbar
        • Blaue Umrandung für Waveforms des aktiven Decks
        • Kanal 3 und 4 können mit Denon MC6000MK2 aufgenommen werden
        • Mic/Aux Eingang werden nun im “mix” recording aufgenommen:
        • Mic-Eingang wird nun im “mix” recording aufgenommen bei:
          • Vestax Typhoon
        • Aux-Eingang wird nun im “mix” recording aufgenommen bei:
          • Vestax VCI-100mkII
        Neues MIDI-Panel in Serato DJ

        Neues MIDI-Panel in Serato DJ

        Zusätzlicher Serato DJ Hardware Support für:

        • Numark NV
        • Akai AMX
        • Akai AFX
        Pitchrange und Pitchbend nun zuweisbar

        Pitchrange und Pitchbend nun zuweisbar

        Weitere Änderungen:

        • Support für Mac OS X 10.6.8 Snow Leopard wird eingestellt
        • Treiber-Update für gesamte Rane-Hardware
        • Optimiertes Jogwheel Ansprechverhalten für Pioneer DDJ-SX
        • Slicer Mode für Vestax VCI-400 (SHIFT + ROLL)
        • Slicer Mode/BPM display für Reloop RP-8000
        • SHIFT + AUTO auf Reloop/Exit beim Denon MC2000 zugewiesen
        • Update für Serato DJ Thru Modus logic für Rane-Geräte. Hardware-Thru- und Software-Thru-Modus bleiben synchron.
        • Verbesserung der CTRL + F Suchfunktion
        • Numark Mixtrack Pro II, RELOOP-Taste jetzt auf “Reloop” zugewiesen statt auf “Loop On/Off”
        • Vestax VCI-300 BACK & FWD neu zugewiesen
        • Novation TWITCH Touchstrip-Empfindlichkeit angepasst. Jetzt auf Itch-Niveau.
        • Numark V7 LOOP CONTROL ON/OFF Taste aktiviert nun den zuletzt gespielten Loop statt einen Neuen zu generieren (wie bei Itch)
        • BPM-Meter für Numark V7, NS7, NS6 optimiert
        • Zusätzliches MIDI-Mapping für Rane Sixty Mixer-Serie
        sort_cues

        Cue-Punkte chronologisch sortieren

        Serato DVS-Erweiterung für Controller

        Serato DVS

        Serato DVS

        Das Serato DVS Erweiterungspaket wird ab Serato DJ 1.7 für 99.- US Dollar erhältlich sein. Es wird, wie die Effekt-Pakete, über das interne Registrierungs-Panel (My Serato) oder im Online-Shop freigeschaltet. Folgende Controller werden dann mit Scratch Live Medien kompatibel sein:

        • Akai AMX
        • Pioneer DDJ-SX2
        • Numark N4
        • Denon MC6000mkII
        • Vestax VCI-380 und VCI-400 (unklar, da Firmware Update nötig)

        Nicht kompatibel:

        • Pioneer DDJ-SX

        Fazit

        Die neuen Features von Serato DJ können sich durchaus sehen lassen. Die Differenzen zwischen Traktor Pro werden dadurch immer kleiner. Etwas Bahnbrechendes, dass es vorher noch nicht gegeben hat, ist nicht dabei. Aber das ist auch gut so. Denn in den letzten Jahren war der technologische Fortschritt von Soft- und Hardware so rasant, dass der Fokus auf das Wesentliche immer wieder durch Werbebotschaften wie “Take your Mix to the next level” irritiert wurde. Denn wenn Du als DJ ehrlich zu Dir selbst bist, dann bringen all die neuen Features nichts, wenn am Ende der Sound, der aus den Boxen kommt, die Leute nicht begeistert. Und das kannst Du Dir auch sehr leicht mit zu vielen Zutaten versauen.

        Sieht man mal von Serato Flip ab, was sowieso eine kostenpflichtige Erweiterung ist, so sind die Verbesserungen in Serato DJ 1.7 eher darauf ausgerichtet, Stabilität, Workflow-Verbesserungen zu schaffen und die Integration von Scratch Live weiter voranzutreiben.

        In wie weit Bugfixes erfolgreich abgeschlossen wurden und welche neuen Bugs verbaut wurden lässt sich erst sagen, wenn im September 2014 die Betaphase abgeschlossen ist. Wenn Du Scratch-Live Übersiedler mit einem alten Mac auf 32Bit Technik bist, solltest Du von einem Update absehen, da es für OSX 10.6.8 keine Unterstützung mehr gibt. Spätestens 2015, wenn SSL eingestellt werden soll, musst Du Dir dann vielleicht doch Gedanken machen, ob Du Dir nicht doch einen neuen Rechner zulegst oder auf eine andere Plattform wechselst. Dem Sog der weiter steigenden Systemanforderungen wirst Du aber weiterhin nur schwer entkommen können, es sei denn, Dein Setup ist zu 100% von der Außenwelt und deren Einflüsse trennbar.

        Was denkst Du über die Verbesserungen in Serato DJ 1.7? Fehlt Dir etwas darin? Oder ist es das lang erwartete Update? 

        Hier kann man sich die Serato DJ 1.7 Beta ziehen. Dort findet man auch den aktuellen Entwicklungsfortschritt und die Bugfixes.

        Bildschirmfoto 2014-08-05 um 14.53.33

        Neu: Akai Pro AMX & AFX – Modulare Serato DJ Controller

        Bildschirmfoto 2014-08-05 um 14.53.33

        Akai Professional ist eigentlich eher für Recording Equipment bekannt. Vor allem die MPC- und APC-Serie dürfte dem ein oder anderen schon mal vor die Linse gekommen sein. Nun öffnet sich der Hersteller auch dem DJ-Markt und stellt mit dem AMX und AFX zwei modulare Controller für Serato DJ vor, die vom Prinzip dem Native Instruments Traktor Kontrol Z1 und X1 ähneln. Nachstehend findet ihr die Worte von Akai Professional, die die beiden Neulinge genauer beschreiben!

        AKAI PROFESSIONAL STELLT “AFX” UND “AMX” VOR
        DJ  Controller für Serato DJ

        Akai Professional (www.akaipro.de) zeigt erstmals zwei Controller für Serato DJ. AFX und AMX statten bestehende DJ Setups mit flexiblen Einsatzmöglichkeiten aus. Darunter  umfangreiche Effektsteuerung, minimale Controller Setups, Serato NoiseMap™ Control Vinyl (DVS) oder HID-fähige CD Wiedergabe.

        AFX verfügt über ein ausgiebiges Arsenal an Reglern, Pads und Tastern für eine intuitive Steuerung von Serato DJ. Über zehn unterschiedliche Pad Modi ermöglichen Sample Triggers, Setzen und Abrufen von Hot-Cues, Slicing oder Loops. Hierfür stehen acht anschlagdynamische Pads bereit, deren RGB Hintergrundbeleuchtung den jeweiligen Modus abbildet.
        Kapazitive Regler zur Effektsteuerung reagieren auf Drehung und Berührung. Auf diese Weise ermöglichen sie einzigartige Soundmanipulationen. Über den Ribbon Controller lassen sich bestimmte Songparts direkt anwählen. LEDs stellen hier die aktuelle Position des Tracks dar.
        AFX ist auch der erste offizielle Controller für das Flip Expansion Pack von Serato. Serato Flip ermöglicht es Anwendern, Cue Punkte und andere Automationen aufzuzeichnen, zu loopen und jederzeit wiederzugeben. Bis zu sechs „Flips“ können pro Track erstellt und abgespeichert werden, und sind später im Studio oder Club abrufbereit. Im Lieferumfang des AFX finden sich Gutscheincodes für das Flip Expansion Pack und das populäre Back Pack FX Expansion Pack.

        AMX ist ein Mixing Controller mit Eingängen für Serato NoiseMap™ Signale und einem integrierten 24-Bit / 96 kHz Audiointerface, um Audiosignale in Studioqualität an eine PA auszugeben. Auf der Oberseite erwarten den DJ, neben einem hochwertigen mini Crossfader von innoFader™, berührungsempfindliche EQ- und Filterregler. Hiermit sind  subtile Anpassungen und experimentelle Performances möglich.
        AMX ist auch der erste Controller mit Unterstützung von Seratos DVS Expansion Pack. Der Controller lässt sich hierdurch als Interface für Turntables oder CD Playern mit Serato NoiseMap™ (DVS) Technologie einsetzen. Gainregler, zwei Linefader, sowie Elemente zur Steuerung von Transport und zur mauslosen Library-Navigation runden die Ausstattung ab.

        Dan Gill, Produktmanager bei Akai Pro: „Die Welten von DJs und Produzenten nähern sich immer weiter an. Viele Künstler wollen Musik in Echtzeit bearbeiten. Akai Pro gibt DJs jetzt die Eingriffsmöglichkeiten an die Hand, welche die Marke bereits im Studio- und Livesegment auszeichnet. AMX und AFX sind ideal für DJs, die ihr Set um weitreichende Steuerungsmöglichkeiten für Serato DJ ergänzen möchten.”

        Features AFX

        • Umfangreiche Audiosteuerung von Serato DJ; FX, Loops, Cue Points und mehr
        • Unterstützt Serato Flip zur Erstellung von nicht destruktiven Remixen im Studio oder im Club
        • Inklusive Serato Flip und Back Pack FX Expansion Packs
        • Steuerung von bis zu 4 Decks über eine einzige USB Verbindung
        • 9 berührungsaktive Regler für EQ Kills und Filter-Sweeps
        • 8 anschlagdynamische, Pads mit mehrfarbiger Hintergrundbeleuchtung
        • 10 Pad Modi zum Triggern von Hot Cues, Loops und Slices
        • Stromversorgung über USB

        Features AMX

        • Mixing Oberfläche mit 24 Bit / 96 kHz Audiointerface für Serato DJ
        • Plug and Play mit Serato DJ – inklusive Serato DJ Vollversion
        • 2 Stereoeingänge (Phono/Line) für Serato DJ Timecode Signale DVS & HID (DVS Expansion Pack separat erhältlich)
        • 9 berührungsaktive Regler für EQ Kills und Filter-Sweeps
        • Professioneller, justierbarer mini innoFADER™ Crossfader
        • Stromversorgung über USB

        AFX und AMX werden voraussichtlich im Herbst 2014 ausgeliefert.

        UVP AMX: 279,- €
        UVP AFX: 219,- €

        Serato & Akai vs NI

        Das Erscheinen dieser beiden Controller dürfte nicht nur Serato gefreut haben, endlich für “DJ” ein paar Modularcontroller am Start zu haben, um in diesem Bereich Native Instruments etwas entegensetzen zu können, sondern auch Akai. Denn neben dem Konkurrenzkampf zwischen MPC und Maschine, hat man nun mit einem etablierten DJ-Softwarehersteller als Partner, eine neue Möglichkeit, gegenüber den Berlinern Marktanteile zu sichern.

        Potentiale

        Akai AMX

        Akai AMX

        AMX

        Der AMX sieht auf den ersten Blick vielleicht wie eine Kopie des NI Traktor Kontrol Z1 aus, hat aber ein paar Features mehr an Board. Neben dem  Mini Innofader Crossfader besitzt das 24Bit Audio-Interface des Akai AMX zwei Stereo Line- und Phono-Eingänge und kann mit dem Serato DVS-Expansion Pack zu einem DVS-Mixcontroller umfunktioniert werden, um mit den entsprechenden Serato Vinyls/CDs zwischen zwei Turntables oder CD-Playern gestellt zu werden. Der Akai AMX ist damit zwar kein richtiges Mischpult, aber wer würde hier bei einem Preis von ca. 230.- Euro schon meckern, wenn er dazu noch eine Serato DJ Vollversion und das Konzept der kapazitiven Regler vom Numark NS-7II bekommt? Stellt sich nur noch die Frage, welche Sorte DJ sich für einen solchen Mixcontroller interessieren würde? Auch wenn ein Innofader für Scratch DJs durchaus ein Kaufargument wäre, so dürfte jedoch fragwürdig bleiben, ob ein AMX die Standfestigkeit und den Platz im Crossfaderbereich eines Battlemixers bietet. Und da Mix-DJs weniger Wert auf einen langlebigen und leichtgängigen Crossfader legen, wäre es dann vielleicht nicht besser gewesen, wenn die Input-Fader von einem spezialisierten Hersteller gekommen wären, um Langlebigkeit auszustrahlen?  Vielleicht hätte man den Mini Innofader aus Kostengründen auch gegen ein integriertes USB-Hub einsparen können, um Mac-Usern einen Gefallen zu tun? Das Konzept einen Innofader im AMX zu platzieren ist mir irgendwie nicht ganz schlüssig. Klar ist auf jeden Fall, dass ein Mixermodul keine passende Ergänzung oder Ersatz für einen reinen Controller DJ ist. Ein weiterer interessanter Aspekt wäre die Kompatibilität des Audio-Interfaces mit Mobil-Geräte und deren Betriebsystemen wie z.B. Apples iOS. Hierzu gibt es aber noch keine weiteren Angaben. Gerade bei einem solch portablen Gerät mit Audio-Interface wäre dies eine interessante Info, um weitere Kompatibilitäten aufzuzeigen. Und sollte sich Serato in Zukunft auch auf dem App-Markt breiter aufstellen, wäre dieser Gedanke um so wichtiger.

        Das DVS-Expansionpack von Serato soll übrigens mit der SDJ Version 1.7 für 99.- US Dollar im Herbst erhältlich sein und wird neben dem Akai AMX auch weitere Controller DVS-fähig machen. Die Freischaltung erfolgt dabei direkt in der Kontoverwaltung in Serato DJ, so wie man es von den Effektpaketen bereits kennt. Mehr Infos dazu gibt es im Serato Blog.

        Es ist eigentlich nicht verkehrt, wenn man bei den heutigen Platzproblemen in einer DJ-Kanzel, mit platzsparendem Equipment auftaucht. Ob sich Turntablebesitzer einen AMX in ihr Setup stellen würden, der von der Gehäusehöhe wesentlich niedriger als ein gängiger Plattenspieler ist, bleibt abzuwarten. Aber vielleicht ist ja gerade das der Clou daran, wenn die nächste Turntable-Generation in einem ähnlich flachen Design erscheint? Nichtsdestotrotz bleibt der AMX gerade wegen seines Preises von anvisierten 230.- Euro extrem attraktiv.

        Akai AFX

        Akai AFX

        AFX

        Der Akai AFX ist so etwas wie der Traktor Kontrol X1 für Serato User. Oben drauf ist er der erste Controller mit dem neuen Serato Flip Feature, welches inkl. dem Back Pack Effektpaket im Lieferumfang sein wird. Vor allem Scratch Live DJs dürften mit dem Akai AFX endlich eine lang erwartet lizensierte Lösung finden, die die aktuellen Ansteuermöglichkeiten der Software abdeckt und auch für die Zukunft, wenn SSL zu DJ wird, gewappnet ist. Denn Denons DN-HC1000S ist schon lange Out-of-Date und Pioneers DDJ-SP1 ist zum einen wesentlich teurer und passt aufgrund des Formats, nicht wirklich gut zwischen Turntable und Mixer. Schön ist, dass der AFX auch gleich für 4-Decks genutzt werden kann, sofern man sich mit Doppel-Layern auseinander setzen möchte. Auch der Akai AFX ist eher ein Add-On für Turntable DJs, als für Controller DJs.

        Fazit

        Ein Set aus AFX und AMX zwischen zwei Turntables zu stellen, so wie auf dem ersten Bild dieses Posts, ist nicht wirklich eine Runde Sache. Ein Controllerset aus 2 x AFX und AMX macht auch wenig Sinn, da man hier preislich in die Nähe eines Vestax VCI-380 kommt und dann weder Jogwheels noch Stand-Alone-Mixer-Funktion hätte. Die Stärken der beiden Controller dürften eher in der Einzelansicht liegen. Der AFX als lizensierte Serato Effekt- und Performance-Add-on Controller für Serato DVS DJs und der AMX als Mixcontroller, der bis jetzt die günstigste Lösungen zu sein scheint, um mit Seratos DVS arbeiten zu können (Voraussetzung: Control Vinyl/CDs und DVS Expansion Pack muss zusäzlich erworben werden). Das mit Akai nun ein renomierte Hersteller aus dem Recording-Bereich auch DJ-Produkte an den Start bringt belebt nicht nur den Wettbewerb zwischen NI und den Rest der Welt, sondern zeigt auch um ein Weiteres, das Producing und DJing weiter verschmelzen. Die Nähe dieser beiden Module zur neuen APC-Serie lässt darauf hoffen, dass das gescheiterte “Bridge” Projekt zwischen Ableton und Serato vielleicht doch noch in irgend einer Weise neu belebt wird. Und wenn dies auch nur die Erweiterung des Serato Flip Features bedeuten würde, so wäre es wahrscheinlich das erste mal seit langem, dass Software Features den Hardware Features folgen würden.

        Voraussichtliche Ladenpreis:

        AMX: ca. 230.- Euro

        AFX: ca. 180.- Euro

        Lieferzeit: Herbst 2014

        Zur Herstellerseite

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        Numark NV – 4-Deck DJ-Controller mit Screens

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        Numark NV

        Mit dem NV (gesprochen: envy) stellte Numark heute eine neue Generation eines Serato DJ Controllers vor, der mit hochauflösenden Screens ausgestattet ist, um Informationen aus der Software direkt auf die Konsole zu holen. Ein Rechner bleibt damit immer noch erforderlich und müsste in der Nähe platziert werden. Jedoch soll durch die Displays auf dem Controller das Bildschirmstarren auf den Laptop unterbunden werden. Der Numark NV ist ein 4-Deck Controller, der aussieht wie eine Mischung aus Pioneer CDJ-2000NXS, einem Numark NS6 und einem Stanton SCS-4DJ. Das Gehäuse ist komplett aus Kunststoff gefertigt und der Controller müsste in etwa der Größenordnung eines NI Traktor Kontrol S4 entsprechen. Damit ist er nicht nur kleiner als der Numark NS-7II, sondern auch aufgrund der nicht motorisierten Jogwheels, mit Sicherheit auch leichter. Die geringe Aufbauhöhe dürfte dem Gewicht ebenfalls zu Gute kommen.

        Die neuen 4,3 Zoll Farbdisplays sind keine Touch-Screens. Sie zeigen die Track Waveform und zusätzlich Deckinfos, Effektparameter, Performance-Modi oder auch die Titelliste an. Wie detailliert die Angaben und die verschiedenen Ebenen auf dem Display wirklich sind, bleibt abzuwarten bis wir einen Test durchgeführt haben. Im weiteren Verlauf der Decks befindet sich ein außenliegender, langer Pitchfader. Das Jogwheel ist berührungsempfindlich und nicht motorisiert. Darunter befinden sich die Performance Modi mit den dazugehörigen Velocity Pads. In der 4-Kanal Mixer-Sektion gibt es die berührungsempfindlichen Drehregler (EQ und Filter),wie man sie bereits vom NS-7II kennt und einen austauschbaren Crossfader. Im Vergleich zum NS-6 hat man beim Numark NV darauf geachtet, dass jeder Kanal eine Volume LED-Kette hat. Das Controller Audio-Interface verfügt über einen zusätzlichen Booth-Ausgang und einen AUX-Eingang. Eine Stand-Alone Mixer-Funktion gibt es nicht.

        Funktionsübersicht Numark NV

        Funktionsübersicht Numark NV

        Features
        • 4 Deck Controller für Serato DJ mit hochauflösenden Displays
        • Schlankes, kompaktes Gehäuse
        • Screens liefern 1:1 Feedback der Serato DJ Software in Echtzeit
        • Dedizierte Regler für alle relevanten Softwarefunktionen
        • Neuartige Steuerung von Filtern, EQs und mehr durch berührungsempfindliche Regler
        • Zwei berührungsempfindliche Metallwheels mit Search und Scratch Modi
        • Adaptive Platter Technologie passt sich an die Gegebenheiten der Umgebung (Temperatur/Luftfeuchtigkeit) an
        • 16 anschlagdynamische Trigger Pads mit beleuchtetem RGB Feedback
        • 10 Pad Modi für Hot Cues, Loops, Song Slicing und Sample Triggering
        • Berührungsempfindlicher 3-Wege Filterregler pro Kanal
        • 6 berührungsempfindliche Regler zur Steuerung der 12 iZotope® FX
        • Integriertes, professionelles 24-bit USB 2.0 Audio Interface
        • Ausgänge: Zone/Booth und symmetrisch (XLR) für den Clubeinsatz
        • Plug and Play mit Serato DJ – Vollversion enthalten
        • Inklusive Toolroom Records Remix Packs (Download)

        Das von Numark etwas mit integrierten Screens kommen würde ist seit dem misteriösen Erscheinen des NS-7II Embedded Fotos von April diesen Jahres kein Geheimnis mehr. Jedoch unterscheidet sich der NV darin, dass man hier noch auf den Laptop angewiesen ist, auch wenn der Rechner angeblich zugeklappt zur Seite gestellt werden kann. Damit würde man z.B. auch die parallelen Waveforms in Serato DJ aufgeben, welche man auf dem Laptopscreen hätte. Ob die beiden Onboard-Screens wirklich den Blick  wieder zurück auf den Controller holen, damit man ohne Serato Face dem Publikum begegnen kann, hängt davon ab, in wie weit  man der Übersichtlichkeit eines 13 Zoll Laptops mit zwei 4,3 Zoll Screens gerecht wird. Und wer weiß, ob es dem Publikum dann noch wichtig ist, wo man hinschaut? Optisch und Funktional kommt der Numark NV, abgesehen von den CD-Laufwerken, einem Pioneer Setup aus CDJs und einem Mixer sehr nahe. Somit wäre er für zu Hause eine günstigere Alternative als Pioneers Clubset. Mit ca. 699.- Euro wird der Numark NV ca.300 Euro günstiger als der Pioneer DDJ-SX sein. Obwohl man hier die beiden Screens an Board hat, gibt es keine analoge Mixer-Funktion. Lediglich ein AUX-In kann als Backup genutzt werden. Die schlanke Bauweise des NV deutet darauf hin, dass er für den mobilen Einsatz gedacht ist. Aber welche Zielgruppe wird mit dem NV angesprochen? Würde ein Pioneer Controllerist für diese Screens auf Numark wechseln? Und was ist die Antwort von Pioneer und Native Instruments auf diesen Controller? Was denkst Du?

        Der Numark NV wird voraussichtlich vom 11.-14.8.2014 auf der DJ Expo in Atlantic City (New Jersey, USA) ausgestellt werden und sollte ab Herbst 2014 für ca. 699.- Euro in den Läden stehen. Die Vollversion Serato DJ wird im Lieferumfang enthalten sein.

        Link zur Hersteller-Seite

        SeratoDJ_LogoWhite

        Update: Serato DJ 1.6.1- Was ist neu?


        Immer wenn Software Updates anstehen kommt bei mir der Gedanke auf, welche Verschlechtbesserung nun wieder verbaut wurde. Das klingt erst mal sehr negativ, aber aus Erfahrung kann ich sagen, dass eine gesunde Skepsis in dieser Beziehung noch nicht geschadet hat. Bei Serato gibt es mittlerweile zwei Möglichkeiten sich den Ärger nach einem Update zu ersparen, falls mal irgend etwas schlechter läuft als zuvor:

        1. Am besten benennt man die aktuell genutzte Applikation einfach um (z.B. von “Serato DJ” in “Serato DJ160”). Damit wird in diesem Falle bei der Installation von Serato DJ 1.6.1 die alte Version nicht überschrieben und man kann den Updateschritt rückgängig machen.

        2. Falls man die genutzte Serato DJ Version trotzdem überschrieben haben sollte, kann man sich auf serato.com unter Downloads auch ältere Versionen noch ziehen.

        Was gibt es also Neues in Serato DJ 1.6.1?

        • Multipanels (REC/FX/SP-6/VIDEO): Man kann nun alle Panels gleichzeitig öffnen und ist nicht mehr gezwungen ständig die Ansicht zu wechseln.
        • Recording Ort wechseln: Man kann nun den Ort der Aufnahmen auswählen.

        Neue Serato Video Features:

        • Videomix recording: Nimm deinen Videomix auf und speichere ihn auf der Festplatte
        • Syphon Unterstützung: Syphon ist ein Opensource Programm, welches es erlaubt Video Output auch unter anderen Anwendung in Echteit zu teilen.
        • Audio Linked Video Effekte
        • Tempo based Video Effekte (Orientieren sich an Beatgrids statt BPM)

        Serato Remote

        • Jetzt mit Slicer Controller

        Serato DJ Accessory Support

        • Pioneer CDJ-850

        Weitere Änderungen

        • Windows 8 Support
        • Serato Video ist in der Serato DJ Installation enthalten
        • Rane Sixty-One Treiber Update
        • Rane Sixty-Two Treiber Updated inkl. Firmware (2.21)

        Wer sich noch für die Bugfixes interessiert, bitte hier klicken.

        Serato DJ 1.6.1 Screenshot

        Serato DJ 1.6.1 Screenshot

        Ob die oben genannten neuen Features es wert sind das Update zu installieren muss jeder für sich entscheiden. Priorität 1 sollte aber immer die Gesamtstabilität sein und die kann man nur durch einen Dauertest prüfen. Bei mir gab es bisher keine Problem im Verbund mit VCI-400 und Serato Video auf einem Mac. Persönlich würde ich die nun gleichzeitig schaltbaren Panels als die wesentliche Verbesserung nennen, da das vorher doch ein kleiner Nervfaktor war. Vermutlich sind nun auch einige Windows 8 User zufrieden, endlich eine offiziell Unterstützte Serato DJ Version zu erhalten. Hier hatte sich Serato wirklich Zeit gelassen.

        Aber was fehlt?

        Nach wie vor ist In Serato DJ 1.6.1 keine MIDI-Out Schnittstelle verbaut worden, um so die Beleuchtung von Zusatz-Controllern zu steuern. Dies sollte bis jetzt auch das einzige Argument sein, dass Scratch Live User von einem Wechsel auf Serato DJ abhalten sollte. Ansonsten empfehle ich jedem SSL-Dinosaurier sich langsam mal mit Serato DJ vertraut zu machen, bevor die Evolution der Software eine zu große Distanz geschaffen hat. Und den Jenigen, die bis heute auf die Einbindung von The Bridge warten sei gesagt: Es wird nie kommen! Das Projekt wurde aus mangelnder Begeisterung eingestellt.

        Was denkst Du über das Serato DJ Update?

        Hier geht es zum Serato DJ 1.6.1 Download!

        Download Serato DJ Bedienungsanleitung deutsch

        Serato DJ 1.6.1 Screenshot

        Updates bei SERATO

        SERATO bringt neue Versionen für DJ und INTRO. Im Vordergrund steht dabei eine bessere Stabilität. Weiterlesen

        Akai Advanced Serie VIP Software

        Der Champ und der Controller

        DMC + JFB + DDJ SP1 + DJM 900SRT = ? Zu kryptisch? Dann ausführlich: DMC-Champion JFB zeigt was mit  Pioneer Mixer und Effektcontroller möglich ist. Weiterlesen