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50% Rabatt auf Serato DJ und alle Expansion Packs

Ab heute hat jeder Kunde die Möglichkeit Serato DJ + alle Expansion-Packs zum halben Preis von $ 149.50 käuflich zu erwerben.

Das Pack beinhaltet folgende Produkte im Detail:

Access the powerful feature set within Serato DJ. From Recording, FX, Key Detection, advanced Sampler, Midi Mapping and much more. Serato DJ is Plug and Play with official supported hardware, just connect by USB and start mixing.


Serato Video allows you to easily sync, mix and manipulate visuals in your DJ set. Incorporate visual effects and transitions as well as your own promotional graphics.


Shift and sync the key of your tracks as well as adjust to extreme tempo values, without any loss in audio quality.


Get access to over 30 custom FX presets to your set with the Serato FX Pack, powered by iZotope.


Reimagine your tracks in unlimited ways. Extend or shorten, make clean edits or completely remix and reshuffle your tracks.


Expand your setup by adding Turntables or CDJ’s to your DVS Upgrade Ready hardware

Hier klicken um den Preisvorteil zu nutzen.
feedbackloop_mojaxx

DJ Trick: Mit dem Feedbackloop arbeiten

Eigentlich ist es nichts revolutionäres einen Loop mit einem Delay-Effekt zu erstellen. Das lässt sich auf verschiedene Wege anstellen. Mojaxx erklärt in diesem Video für DJCity, wie man mit dem Pioneer DJM-S9 eine solche Delay-Wolke als Loop nutzt und sogar noch Elemente hinzu streuen kann.

Der Nutzen

Im Vergleich zu normalen Loops hat man bei solchen Delay-Wolken den Vorteil, dass man die Ausklingphase des Effekts immer noch selbst bestimmen kann. Bei einem festen Loop könnte man zwar auch ein Delay simulieren, aber das erfordert schon Turntablism-Skills.

Mit Delay-Wolken lassen sich zu kurz geratene Passagen eines Tracks künstlich verlängern und man kann sie gleichzeitig als Stilmittel für Übergänge nutzen. Sofern dann noch Makro-Effekte (Eine vorgeschusterte Kombination aus zwei oder mehreren Effekten) eingesetzt werden, kann sich das vor allem klanglich von normalen Loops abheben.

Lies hier nach, wenn Du mehr zu Übergängen beim Genre-Hopping wissen möchtest.

Delay Wolke mit Freeze = Loop

Um diesen Effekt umsetzen zu können, muss man sich nicht unbedingt einen DJM-S9 leisten können. Auch andere Mixer mit integriertem Effektboard bieten die Möglichkeit den Nachhall (Feedback) eines Delays auf unendlich zu setzen, um so einen Loop zu erstellen. Man muss dafür kein Profi sein, denn der Trick ist relativ einfach anzuwenden und kann spielerisch erlernt werden. Nicht jedes Effektboard eignet sich jedoch gleich gut dafür, denn es gibt wesentliche Voraussetzungen dafür. Die wichtigste ist, dass der Effekt dauerhaft hörbar ist, auch wenn man den Fader wieder runter zieht. Dazu muss der Effekt in der Signalkette nach dem Fader einsetzen (Post-Fader). Manche Mixer können das, andere nicht. Andernfalls, bei Pre-Fader-Effekten, ist das Signal dann mit der Fader-Schließung auch weg. Sofern man das ganze mit geöffneten Fader macht, fällt einem die Möglichkeit weg, zusätzliche Elemente in den Effektweg zu streuen.

Leider gibt es auch Mixer-Kandidaten bei denen der Delay-Effekt mit einem äußerst langen Feedbackinterval einfach scheiße klingt. In diesem Fall bleibt einem dann nur noch der Griff zu einem anderen Effektgerät oder man muss sich der Effekte in einer DJ-Software bedienen. Dort sind dann aber manche Effekte schon automatisch Post-Fader geschaltet.

In der DJ-Software

Im Vergleich zu Traktor Pro ist Serato DJ in Punkto Freeze Delay leider einen Schritt hinter her, denn die frei verfügbaren Effekte in Serato DJ bieten von der Parametersteuerung nicht den gleichen Komfort wie Traktor Pro. Und das ist vor allem der Freeze-Taste geschuldet. Wahrscheinlich kann man deswegen das Video von Mojaxx auch als kleinen Workaround für Serato User sehen, denn in Traktor Pro lässt sich das ganz einfach mit einem Delay im Advanced Mode anstellen. Nichtsdestotrotz lassen sich sowohl mit Serato DJ als auch in Traktor amtliche Ergebnisse erzielen. Einfach mal ausprobieren!

Traktor Effektboard

Traktor Delay-Effekt im Advanced Modus mit Freeze-Funktion

 

Serato Effektboard

Serato DJ Tape-Echo Effekt mit 100% Feedback.

Fazit

Das Video von Mojaxx zeigt eine von vielen Möglichkeiten mit Post-Fader-Effekten rumzuspielen. Sieh diesen Post als Inspiration um dein Set ein wenig aufzufrischen. Wenn Du diesen DJ Trick schon kennst, dann dürftest Du wahrscheinlich nicht bis hier hin gelesen haben. Andernfalls kannst Du vielleicht sogar einen weiteren Tipp in den Kommentaren hinterlassen 😉

Ansonsten gilt: Effekte machen Deinen Mix nicht besser. Doch wenn Du sie mit dem nötigen Feingefühl dosierst, kannst Du damit eine Note setzen!

Viel Spaß beim Experimentieren!

Hier gibts mehr Mixtechniken

 

raspberrypi3

Tutorial: DVS mit dem RaspberryPi

Zwischen Portablism und INVADER-Mixer gibt es nun auch das erste DVS, das auf einem 39€ Minicomputer läuft. Um auch mit deinem Raspberry zu scratchen brauchst du weder schwarze Magie, noch einen Master in Informatik. Experimentierfreude und ein bisschen google-Kompetenz reichen völlig… achja und unser Tutorial natürlich 😉
Disclaimer: Große Macht bringt große Verantwortung mit sich! Eigentlich sollte nichts schief oder kaputt gehen. Trotzdem handelst Du beim Befolgen des Tutorials auf eigene Gefahr. Falls also doch irgendwas schief oder kaputt geht, liegt die Verantwortung allein bei Dir.
Man nehme:

    • Raspberry Pi (Model 3 oder 3B wurden bereits getestet, Model 1 ist nicht kompatibel)
    • microUSB Netzteil mit 2000 – 2500 mA
    • microSD Karte mit mindestens 2GB
    • Control Vinyl deiner Wahl
    • USB Stick für Deine Musik (xwax liest wav, mp3 und flac)
    • Entweder einen Touchscreen-Monitor für den Raspberry Pi, oder einen normalen Monitor mit HDMI-Anschluss sowie USB-Maus und -Tastatur.
    • Eine USB-Soundkarte (2in/2out). Für die beste Performance brauchst Du einen Phono-Vorverstärker um den Phono-Pegel des Turntables auf Line-Pegel anzuheben. PiDeck ist aber auch ohne Phono-Vorverstärker benutzbar.
    • Notwendige Adapterstecker und -Kabel um Plattenspieler und Mixer mit der Soundkarte zu verbinden

Get the party started

Zuallererst lädst Du dir die aktuelle Version von PiDeck herunter. Dazu klickst du unter www.pideck.com oben auf „Download PiDeck“. Am unteren Ende der neuen Seite findest Du das Image der aktuellen Version (pideck-koolherc.img.bz2) zum Download. Unter macOS sollte sich das Archiv problemlos mit Bordmitteln entpacken lassen, unter Windows bietet sich das Open Source Tool 7-Zip an. Zu guter Letzt schreibst du die entpackte .img-Datei auf die microSD-Karte, zum Beispiel mit Etcher.

Uuuuuund Strom!

microSd-Karte und USB Stick werden an den Raspberry verfüttert, der Rest wird wie beim normalen DVS-Betrieb verkabelt. Zu guter letzt schließt Du Monitor, Soundkarte und ggf. Maus & Tastatur an und erweckst das kleine DVS-Monster mit dem Stromkabel zum Leben. Falls der Bildschirm nach ca. 30 Sekunden immer noch schwarz bleibt kontrolliere nochmal, ob alles korrekt angeschlossen ist. Ansonsten könnte auch eine falsch formatierte microSD-Karte die Ursache sein. In diesem Fall formatierst Du die Karte nochmal mit dem Tool SD Card Formatter noch einmal neu und schreibst anschließend das Image mit Etcher erneut auf die Karte.
Im Idealfall startet PiDeck nun direkt mit einer geöffneten und funktionierenden DVS-Umgebung…

Keine Buttons? Keine Panik!

… da sich PiDeck aber noch in der Version 0.1 befindet und viele Faktoren eine Rolle spielen, landest Du sehr wahrscheinlich erst mal auf einem leeren Desktop. Jetzt geht es daran Xwax, das DVS-Programm, von Hand zu starten. Und zwar mit dem Terminal.

pideck_terminal

„Oh mein Gott, hat er grade TERMINAL gesagt?!!!!11!!1!“

Die gute Nachricht vorweg: das Terminal beißt nicht. Und auch sonst ist der Startvorgang sehr logisch aufgebaut.
WICHTIG: PiDeck verwendet im System das US-Tastaturlayout. Wenn du also eine Deutsche QWERTZ-Tastatur besitzt, musst Du bei den folgenden Sonderzeichen umdenken:

      • y = z
      • – = ß
      • / = –
      • : = SHIFT+ö

Ein fertiger Startbefehl für xwax sieht in etwa so aus:

pideck_xwaxcommand

xwax –phono -m 3 -t serato_2a -l /media/usb0 -a hw:1

– virtueller Phono-Vorverstärker (–phono)
– Latenz (-m)
– Timecode (-t)
– Pfad zur Musikbibliothek (-l)
– Soundkarte (-a)

Da ich keine Soundkarte mit Phono-Vorverstärker verwende, nutze ich die virtuelle Vorverstärkerfunktion (–phono). Wenn Du einen Phonovorverstärker nutzt, kannst du den –phono Befehl weglassen. Anschließend setze ich die Ausgangslatenz mit dem -m Befehl auf 3ms. Falls Du beim Starten die Fehlermeldung „Buffer of 3ms may be too small for this hardware“ bekommst, erhöhe den Latenzwert schrittweise (-m 4, -m5, -m6 etc.) bis xwax startet.
Als Timecode verwende ich eine Serato-Vinyl. Das gebe ich über den Befehl -t an (Xwax erkennt nicht automatisch, welche Seite der Timecode-Vinyl Du verwendest). Alternativ sind folgende Timecode-Angaben möglich:

serato_2b
traktor_a
traktor_b
mixvibes_v2

-l gibt den Pfad zum USB-Laufwerk mit der Musik an. Die USB-Laufwerke werden über den Ordner media angesprochen. Normalerweise sollte Dein USB-Stick als usb0 im System verknüpft sein. Falls Xwax trotzdem keine Tracks erkennt, beende das Programm mit Alt+F4 und starte Xwax erneut, diesmal mit -l /media/usb1 ( oder usb2, usb3, usb4, etc.) Über den separaten Befehl ls /media kannst Du dir auch alle verfügbaren USB-Anschlüsse des Raspberry anzeigen lassen.
Last but not least fehlt natürlich noch die Soundkarte die angesprochen werden soll. Dies geschieht über den -a Befehl. Normalerweise sollte Deine Soundkarte die ID 1 haben (hw:1). Falls die Soundkarte nicht erkannt wird, kannst Du dir mit dem separaten Befehl aplay -l eine Übersicht aller angeschlossenen Soundkarten samt ID anzeigen lassen.

pideck_aplay

Falls beim Starten die Fehlermeldung
16-bit signed format is not available. You may need to use a ‘plughw’ device.
Ausgibt, musst Du die Soundkarte mit plughw: statt hw: angeben.

Jetzt sollten alle Startschwierigkeiten beseitigt sein und xwax anstandslos starten.
Mit den Pfeiltasten navigierst Du durch die Library und mit F1 lädst Du den ausgewählten Track ins Deck. Alle weiteren Informationen zur Verwendung von xwax findest Du auf der offiziellen Seite (http://xwax.org/guide.html).

Fazit

Derzeit ist das ganze Projekt natürlich mehr Spielerei, als ein umfassender Ersatz für Traktor oder Serato. Doch wenn man sich die Machenschaften von Intel und ThudRumble anschaut, könnten embedded systems der nächste Zukunftstrend des DJing werden. Von daher bleibe ich gespannt, was in nächster Zeit noch auf uns zukommt. Bis dahin: “cut it up fresh!”

Jetzt den RaspberryPi 3 hier kaufen!

serato-workshop-tour

Workshop: Serato Education Tour 2016

Serato veranstalltet in Kooperation mit diversen europäischen Fachhändler aus dem MI- und DJ-Bereich im Zeitraum vom 17. Oktober bis 17. November eine Workshop-Tour.

Inhaltlich wird es um den neuen Controller Roland DJ-808, sowie alle neuen Software-features gehen.

Unter folgendem Link kannst Du dich zu einem Workshop in Deiner Nähe anmelden.

 

 

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Neu: Roland DJ-808 – Drum Maschine Serato Controller

Es ist Rolands 909 Tag, sprich der 9.9. oder auch der 9. September und Serato hatte heute Nacht eine Liveübertragung gestartet, um eine Weltpremiere zu feiern.

Das Geheimnis um das erste Produkt aus der Partnerschaft zwischen Roland und Serato ist gelüftet. Es ist ein 4-Kanal Serato DJ Controller mit einer eingebauten Roland Drum Maschine und Voice Transformer.

roland_dj808

Roland DJ-808 Features

  • Integrierte TR-S Drum Machine mit den legendären Drum-Sounds der 606, 707, 808 and 909 in einem Stepsequencer, der auch den neuen 8-Slot Sampler in Serato DJ antriggern kann.
  • RGB Performance Pads für Padeffekte (Loop Role, Slicer, Sampler), Pitch Play und Drum Maschine Samples.
  • Roland VT Voice Transformer: Effektboard für Voice-Overs mit Pitchshift, Key Matching und mehr.
  • AIRA link USB Ports: Zur nahtlosen Verbindung mit Roland Synths und Instrumenten.
  • Kontrollmöglichkeiten für Serato Flip, Pitch ‘n Time DJ, Key Shift und Sync, Loops….etc.
  • Serato DJ Enabled – Inklusive Lizenz für Serato DJ und Pitch ‘n Time DJ.
  • Optional erweiterbar für das DVS Expansion Pack zum Anschluss von Turntables oder CDJs.
  • 24bit/96kHz Audio Qualität.
  • Dual-deck Modus:  2 Serato DJ Decks gleichzeitig kontrollieren.
  • 100mm Pitch Fader
  • 1/8” and 1/4” Kopfhörerklinke, Combo XLR Eingänge, Phono Pre-amps.

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Aber was kann das Ding genau?

Seratos Keynote von heute nacht verrät ein wenig mehr!

dj808_draufs

Fazit

Mit dem Erscheinen des DJ-808 gehen Roland und Serato auf jeden Fall einen neuen Weg. Sie vereinen DJing mit Live Performance und packen das ganze in eine Kiste (da sind sie Native Instruments im Bezug auf Traktor und Maschine einen Schritt voraus). Es hat zwar schon Versuche gegeben Controller mit anderen Geräte zu vereinen, aber der DJ-808 scheint konzeptionell und auch von der Leistung her ein Gerät zu sein, dass Hand und Fuß haben könnte. Für viele, die Live spielen ist der Transport und das Anschließen eines Setups aus mehreren Komponenten sicherlich umständlich und zeitaufwendig. Da könnte eine Vereinfachung wahrscheinlich attraktiv wirken. Aber auch die Features von der reinen Controllerseite im Zusammenhang mit Serato DJ scheinen einige Attraktoren zu besitzen:

  • Externe Instrumente synchronisieren und gleichzeitig durch die gleiche Hardware schleifen, das gab es unter Serato DJ-Controllern noch nicht (Wobei ich hier nicht weiß ob Serato endlich MIDI-Clock generell ausgeben kann oder das nur auf Rolandgeräte beschränkt ist)
  • Die Option auf Turntable-DVS-Feeling gibt es zwar schon, ist aber gerade im Hinblick auf so viel kreativen Spielraum mit Sicherheit willkommen.
  • Ein noch präziseres MIDI-Protokol, dass enorm tighte Scratches mit den Jogwheels erlaubt.
  • Und die Kontrolle über Seratos neuen 8-Deck Sampler inkl. Pitch´n´Time und Keyshifting feiert hier auch seine Premiere.

Grundsätzlich sehe ich es positiv, dass hier etwas geschaffen wurde, was sehr viel kreativen Spielraum lässt. Ich bin zwar kein Freund von Stepsequenzern, aber Beats live einspielen zu einem Controller-Software Setup mit all den weiteren Möglichkeiten die Serato DJ bietet, klingt geil, zu mal man hier nur einen 4 Spur Sequenzer bedienen muss, auf dem sogar ich mich noch zurechtfinde. Und da dies nur der Anfang der Coop zwischen Serato und Roland zu sein scheint bin ich gespannt was da noch alles kommen wird.

So weit so gut, aber…

der DJ-808 ist sowohl preislich als auch vom Anspruch her kein Gerät für die breite Masse. Man muss schon ein wenig Erfahrung mit Controllern und den Software Features haben, um so ein Gerät zu bedienen. Dieser Gedanke bringt mich unweigerlich zur Frage, wer denn eigentlich die Zielgruppe des DJ-808 ist?

Würden Live Acts von Ableton oder Traktor weg gehen, um eine Drum Maschine in ihr Setup zu integrieren?

Sind es die Pro DJs aus dem Serato Lager, von denen die meisten eigentlich routsmäßig immer noch am Turntable hängen?

Ist es der Mobile DJ, der neben einer riesigen Tracksammlung auch gerne mal was eigenes einstreuen möchte?

Ist es doch vielleicht der Serato Nachwuchs, der von der Controller-Seite her kommt und sich nun von Rolands legendärer Beatmaschine angezogen fühlt?

Oder gibt es die Zielgruppe noch gar nicht und diese wird jetzt erst entstehen, so wie Native Instruments STEMS-DJs züchtet?

…und wo ist eigentlich das Pokemon Feature? 😀

Zur Bedienung lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht viel sagen, aber vielleicht möchtest Du ja mal ein paar Deiner ersten Gedanke über Rolands DJ-808 hier in einem Kommentar los werden?

Preis: Wahrscheinlich um die 1500.- Euro

Lieferzeit: noch nicht bekannt.

Mehr Infos auf deutsch folgen auf Rolands Website erst am 1009 day! 😀

 

Serato_Roland

Serato & Roland verkünden Partnerschaft – Neue Hardware im Anmarsch?

Serato hat verkündet mit dem japanischen Hersteller Roland eine Partnerschaft einzugehen. Roland ist unter anderem bekannt für die legendären Drum Machines TR-808 und TR-909 und hatte vor gar nicht langer Zeit ein Comeback mit der AIRA-Serie. Was genau Serato und Roland aushecken ist nicht bekannt. Auf der eigens für Roland angelegten Serato Seite sind lediglich zwei Teaser Videos verlinkt und es läuft ein Countdown für den 9.09.2016, an dem das Geheimnis angeblich gelüftet werden soll.

 

Die Fakten

  • Serato ist eine reine Softwarefirma. Roland baut Hardware mit eigener Klangerzeugung, Effektgeräte usw…
  • Die Gespräche zwischen Serato und Roland laufen schon seit 2013. Es dürfte bei dieser Entwicklungszeit also nicht all zu klein sein, was da kommt. Serato DJ steht eh kurz vor dem großen Sprung auf Version 2.0.
  • Roland hat angekündigt, bis zu 30 neue Produkte zu veröffentlichen, die die “Zukunft neu definieren”.
  • Vor kurzem ist ein Ex-Serato Mitarbeiter bei Roland als “Dance DJ Product Manager” eingestellt worden und man wirbt auf den sozialen Medien mit dem Spruch “redefine what it means to be a DJ”. Da Traktor Pro STEMS und Remixdecks hat und Pioneer mit einem TORAIZ Sampler kommt, muss es also etwas differenzierteres sein.
  • Das zweite Teaser-Video auf der Serato Seite ist vermutlich ein Ausschnitt von DJ Jazzy Jeffs “PlayList Retreat 2016” Session, bei der Jazzy Jeff DJs aus aller Welt zu sich einlud, damit sie zusammen jamen. Schon dort sind einige Leute mit Roland und Serato Shirts unterwegs und im Video sind auch Serato Banner zu sehen.
  • Ex Serato CEO Sam Gribben hält in Jazzy Jeffs Video einen Vortrag über seine neue Fingerdrumming Lern-App Melodics.
  • “Two players – one sound” hört sich nach Klangerzeugung oder Atari´s “Pong” an.
  • Der 9.09.2016 ist der TR-909 Tag bei Roland.

Was ich denke

Eigentlich muss ich erst mal laut gääähhhnen, wenn ich irgend etwas von einer “Neudefinition des DJings” höre, aber stellen wir diese Marketingfloskel mal zur Seite und konzentrieren uns auf das wesentliche…

Serato war schon immer eng mit der Scratch-DJ-Szene verbunden und in Jazzy Jeffs Video sind ebenfalls einige bekannte Scratch-Heads zu sehen. Und was machen Scratch-Heads, wenn sie nicht Scratchen?

Sie machen Beats!

(Oder trainieren seit neuestem ihre Fingerdrumming Skills.)

Wenn Roland die Klangerzeugung liefert und Serato mit Native Instruments und Pioneer mithalten möchte, es aber etwas neues sein soll neben TORAIZ, STEMS und Remixdecks, dann sehe ich da eine in Serato DJ integrierte Drum Machine, mit der ich zu meinem Set, Beats on the fly erstellen kann, welche ich entweder selbst oder mit vorgefertigten Patterns in den Mix reinstreue. Die Sounds kommen dabei von einer Roland Engine, die entweder in Serato DJ sitzt oder in einer entsprechenden Hardware, die mit Serato DJ verbunden wird. Die Hardware würde dann im Look von Ableton Push oder NIs Maschine aussehen, d.h. eine Konsole mit Velocity Drumpads und ein paar weitere Regler.

The Bridge

Sollte meine Vermutung wahr werden, dann wäre Serato, nach dem Scheitern von “The Bridge”, es gelungen Native Instruments zu überholen. Denn die haben es trotz der ständigen Anfragen nicht geschafft, Traktor und Maschine zu vereinen.

Mit diesem Schritt würde das DJing und Producing weiter verschmelzen, Serato hätte nach dem langsamen Abschied von Pioneer wieder einen starken Hardware Partner an der Seite, Serato DJ würde endlich MIDI-Clock ausgeben und alle DJs so “Yeah”!

Oder was denkst DU?

 

 

 

 

 

Serato DJ

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Pioneer DDJ SB2 Controller

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Neu: Pioneer DDJ-SB2 – an den richtigen Stellen optimiert

Diese News ist zwar nicht ganz so heiß wie der DJM-S9, aber trotzdem der Rede wert. Denn Pioneers Einsteiger Modell DDJ-SB bekommt ein Update mit kleinen Veränderungen, die es bisher in dieser Preisklasse selten bis gar nicht gab. Und das musikalische Mashup im Video kann sich auch hören lassen.

 

Pioneers Worte zum DDJ-SB2 sollten einen groben Überblick verschaffen:

Der neue Einsteiger-Controller für Serato DJ Intro und Serato DJ bietet aufstrebenden DJs kompromisslose Kontrollmöglichkeiten. Der 2-kanalige DDJ-SB2 glänzt mit allen Ausstattungsmerkmalen des originalen DDJ-SB  – einschließlich Filter Fade, Performance Pads und erweiterten Funktionen, wie iZotope-Effekten, Loops und Cues. Obendrauf kommen noch Trim-Potis, VU-Meter, der ‘Pad Trans’-Beat-Effekt und die 4-Deck-Steuerung.

Der DDJ-SB2 ist im Bundle mit Serato DJ Intro ab September 2015 zu einem empfohlenen Verkaufspreis von € 259 inkl. MWST zu haben.

  • Acht Performance-Pads
  • Neu: Trim-Potis und VU-Meter
  • Hoch-/Tiefpassfilter für jeden Kanal
  • ‘Filter Fade’ zur einhändigen Steuerung von Lautstärke und Hochpassfilter
  • Neu: quantisierter ‘Trans Beat’-Effekt
  • Plug-and-Play mit Serato DJ Intro (kostenlos) und Serato DJ (kostenpflichtiges Upgrade)
  • 4-Deck-Steuerung
  • Profi-Design und -Bauweise
  • USB-Stromversorgung
  • Integrierte Soundkarte
  • Mikrofon-Eingang
  • MIDI-kompatibel
DDJ-SB vs DDJ-SB2

DDJ-SB vs DDJ-SB2

Einschätzung

Der Pioneer DDJ-SB hatte in diesem Preissegment die Messlatte schon ziemlich hoch gelegt und verlockt zu dem auch noch mit dem Aussehen der größeren Brüder. Mit dem DDJ-SB2 gibt es kleine, aber wesentliche Veränderungen. Stempelt man den quantisierten ‘Trans Beat’-Effekt mal als nette Spielerei ab, so öffnet sich der DDJ-SB2 mit den Trim-Reglern und VU-Metern ein wenig mehr dem professionellen Auflegen. Außer dem Vestax Typhoon sind nämlich in der Einsteigerklasse bei allen Controllern die Trims weggefallen, was zur Folge hatte, dass man sich auf die Autogain-Funktion verlassen musste. Und auch die neuen Deck-Select Tasten, mit denen man nun mit 4 Decks auflegen kann, sind im Einsteigerbereich eher selten zu sehen (was vermutlich auch begründet ist). Alles in Allem scheint der DDJ-SB2 ein Rundes Paket abzugeben, das an den richtigen Stellen optimiert wurde und somit auch als Backup-Gerät für Profis dienen könnte.

Lieferzeit: September 2015

Preis: 259.- Euro

Zur Herstellerseite

DJM-S9-Setup

Pioneer DJM-S9 – Die Battlemixer-Revolution?

Nach dem Release des PLX-1000 will Pioneer erneut Standards setzen. Im Fokus des neuen DJM-S9 Mixers stehen diesmal Turntablisten und Battle-DJs, die wissen, was sie wollen. Unsere Einschätzung zum neuen Battlemixer gibt es, wie immer, nach der Pressemeldung:

Bereit für jedes Battle: Der neue 2-Kanal-Mixer DJM-S9 für Serato DJ
gibt den DJs viele Anpassungsmöglichkeiten

Willich, im August 2015: Der neue Zweikanalmixer DJM-S9 für Serato DJ gibt DJs umfassende Möglichkeiten zur individuellen Personalisierung mit dem schnellen, präzisen und anpassbaren Crossfader sowie mit Performance-Pads und FX-Tasten, die sich entsprechend der persönlichen Vorlieben mappen lassen. Außerdem lässt sich der Mixer per Plug-and-play mit den vier Decks von Serato DJ integrieren und bietet DVS-Unterstützung, Beat FX, 2 USB-Soundkarten und einen schnell zugänglichen Eingangsumschalter für nahtlose DJ-Wechsel.

Der robust gebaute DJM-S9 verkraftet auch die heftigsten Scratch-Performances und passt sich dem Stil seines DJs an. Der speziell entwickelte magnetische Crossfader ist ebenso robust wie feinfühlig und bietet individuelle Einstellmöglichkeiten für Dämpfung, Direktheit, Nullwert und Überblendkurve. Die farbkodierten Performance-Pads bieten direkten Zugriff auf Loops, Cues, Samples und Rolls. Wahlweise lassen sich die Pads auch konfigurieren, um die persönlichen Serato DJ-Lieblingsfunktionen zu triggern.

Außerdem lassen sich die FX-Tasten und -Bänke individuell mit den verfügbaren 55 Serato DJ FX und 15 Onboard BeatFX belegen und mit dem Wet/Dry-Schalter in jedem Kanal aktivieren. Dank des FX On/Off-Hebels ist jederzeit der blitzschnelle Ausstieg aus der kreativen Performance möglich.

Der vielseitige DJM-S9 ist in jedem professionellen DJ-Setup zuhause. Dank der DVS-Steuerung lassen sich auch CDJs und Plattenspieler zur Steuerung von Serato DJ einsetzen; Die integrierten Effekte und die Performance-Pads lassen sich auch ohne die Software für Tap-Performances nutzen.

Der DJM-S9 wird ab Ende Oktober 2015 zu einem empfohlenen Verkaufspreis von € 1.799 inkl. MWST erhältlich sein. Zusätzlich wird es ab November auch die limitierte Edition in Gold unter der Bezeichnung DJM-S9-N zu einem empfohlenen Verkaufspreis von €1.899 inkl. MWST erhältlich sein – der perfekte Partner für den gleichzeitig in limitierter Edition erscheinenden Plattenspieler PLX-1000-N zum empfohlenen Verkaufspreis von € 899 inkl. MWST.

HAUPTMERKMALE DES DJM-S9

1. Robuste, feinfühlige Magvel Fader Pro für präzise Scratch-Performances
Pioneer DJ’s selbstentwickelte Magvel Fader Pro garantieren zuverlässige Rückmeldung und passen zu jedem Performance-Stil:

• Feinfühlige Bedienung mit optimaler Rückmeldung
Der Fader besitzt eine geringe Latenz und liefert schnelle und präzise Rückmeldungen, während sich der Widerstand mit dem “Feeling Adjust”-Regler einstellen lässt. Stoßdämpfende Fader-Bumper aus drei verschiedenen Materialien werden mitgeliefert, so dass sich ihr Widerstand individuell anpassen lässt.

• Robuste Bauweise für besondere Langlebigkeit
Der DJM-S9 ist auf Langlebigkeit ausgelegt. Sein kontaktloser, magnetischer Crossfader und Führungsschienen aus Metall stecken intensivste Nutzung auch über lange Zeit ganz einfach weg, ohne ihre Zuverlässigkeit einzubüßen.

• Konfigurierbare Faderkurve und Umkehrung
Die Überblendkurve des Crossfaders lässt sich individuell einstellen, und mit der “Reverse”-Funktion lässt sich der Nullwert umkehren.

2. Farbkodierte Performance-Pads für Live-Performances
Die großen Performance-Pads des DJM-S9 bieten maximale Präzision und schnelle Rückmeldung. Mit den 16 farbkodierten Pads – 8 für jedes Deck – lassen sich unter anderem Hot Cues, Rolls, Slices und Loops triggern und manipulieren. Die Pads lassen sich aber auch mit anderen Funktionen von Serato DJ belegen. Der aktuelle Modus wird auf dem OEL-Display angezeigt, und den Hot Cues lassen sich in Serato DJ Pad-Farben zuweisen, um bei der Performance eine noch bessere visuelle Unterstützung zu erhalten.

3. Anpassbare Buttons bieten Zugriff auf einen großen Pool an Onboard- und Serato DJ-Effekten
Aus dem top-aktuellen Erbe des legendären Battle-Mixers DJM-909 bietet der DJM-S9 ein umfassendes Repertoire hochwertiger Effekte. Sechs Beat FX-Tasten und sechs Serato DJ FX-Tasten sowie 2 Bänke eröffnen dem DJ beispiellose Möglichkeiten.

• 15 Beat-Effekte mit erweiterter Parametersteuerung an Bord: 6 speziell zugewiesene Tasten triggern die populären Effekte Echo, Delay, Reverb, Flanger, Phaser und Trans im BPM-Beat, lassen sich aber auch individuell durch andere Onboard Beat FX ersetzen, wobei sich der zweiten Bank sechs weitere Beat FX zuweisen lassen.
• 55 Serato DJ-Effekte : 6 Buttons und eine zusätzliche Bank lassen sich mit den bevorzugten Serato DJ FX – powered by iZotope – belegen.
• Filter-Effekte: Mit einem Hoch-/Tiefpassfilter in jedem Kanal lassen sich die Effekte manipulieren. Stattdessen lassen sich aber auch andere Filter und Effekte verwenden, wie zum Beispiel Dub Echo, Noise und Pitch.
• Release-Effekte: Mit dem großen Hebel im Stil des RMX-1000 lassen sich Effekte auf den Punkt triggern oder locken und Arrrangements schnell verlassen.

4. 2 USB-Soundkarten, 4-Deck-Unterstützung und schnell zugänglicher Eingangsumschalter
Der DJM-S9 ist der ultimative Plug-and-play Serato DJ-Mixer mit gleich zwei USB-Soundkarten, wodurch zwei DJs nahtlos zusammenarbeiten können. Der Eingangsumschalter befindet sich an der Oberseite des Mixers, so dass niemand in der Hitze der Performance an der Rückseite des Mixers herumfummeln muss. DJs können bequem zwischen allen vier Serato-Decks umschalten, während die DVS-Unterstützung den DJM-S9 zum idealen Partner für DJs macht, die lieber CDJs oder Plattenspieler benutzen. Und natürlich können DJs ihre Performances gleich direkt mit der Software aufnehmen.

5. Profi-Bauweise für exakte Klangreproduktion
Der DJM-S9 ist mit den herausragenden Audioschaltkreisen des Spitzenmodells DJM-2000NXS ausgestattet. Der Stromanschluss verfügt über einen geringen Übergangswiderstand und unterstützt die Betriebsstabilität, die in lauten Clubs einfach notwendig ist.

6. Weitere Merkmale
• Mikrofoneingang mit Echo FX und hochwertigem Vorverstärker, der unerwünschte Verzerrungen eliminiert
• Clipping-Anzeige für zu hohe Eingangspegel
• Peak-Limiter gegen Verzerrungen am Master-Ausgang
• Integrierter 3-Band-Isolator (+6 dB bis -∞dB)
• Voll MIDI-kompatibel
• Einstellbare Helligkeit
• Leicht und portabel

TECHNISCHE DATEN

Software Serato DJ
Eingänge 2 x CD/Line(Cinch), 2 x Phono (Cinch)
1 x MIC(XLR & 6,3-mm-Klinke)
1 x AUX (Cinch)
Ausgänge 2 x Master Out (1 x Cinch, 1 x XLR)
1 x Booth Out (6,3-mm-Klinke)
2 x Kopfhörer-Monitor (6,3-mm-Stereoklinke, 3,5-mm-Stereoklinke)
Weitere Anschlüsse 2 x USB
Frequenzgang 20 Hz ~ 20 kHz
Klirrfaktor 0,005% oder weniger
Signal-/Rauschabstand 107 dB (USB)
MaxiAbmessungen
(B X H X T) 267 x 107,9 x 407,3 mm
Gewicht 4,6 kg

Einschätzung

Es sind seltsame Zeiten. Wir bewegen uns irgendwo zwischen Vinyl-Boom und EDM- Verblödung Hype, der Controllermarkt hat langsam eine Kur nötig und ikonische Turntablism-Firmen wie Ecler oder Vestax sind Geschichte. Doch grade jetzt findet Pioneer, nach dem wenig erfolgreichen DJM-T1, zu den Turntablism- und Performance-DJs zurück. Der neue Seratomixer DJM-S9 präsentiert sich unter dem Motto “Ready for Battle” und beim Funktionsumfang wurden alle Register gezogen.

Der DJM-S9 ist der erste Zweikanal-Battlemixer mit eingebauten Serato-Interface, der nicht von Rane stammt. Es wurden sogar nicht nur eine, sondern gleich zwei Soundkarten eingebaut. Wie beim Rane Sixty-Four sind nahtlose Wechsel im Club also ein absolutes Kinderspiel.

DJM-S9-Rear

Die Effeksektion steuert zusätzlich zur Software auch die 15 eingebauten DSP-Effekte. Die Beat Effekte sind direkt über eigene Buttons erreichbar. Alternativ gibt ein kleines Display Auskunft über den aktuell gewählten Effekt. Um die Effekte zu aktivieren kommen statt Buttons Kippschalter zum Einsatz, die neue Performancemöglichkeiten eröffnen. Außerdem bietet jeder Kanal einen eigenen HP/LP-Filter.

Nicht nur optisches Highlight der Midi-Funktionen sind die 16 RGB-Pads. Auf verschiedenen Ebenen werden hier beispielsweise Cue-Punkte, Samples oder Loop-Rolls getriggert. Wie bei der Effeksektion gibt ein kleines Display Auskunft über den aktuellen Modus. Im hektischen Live-Einsatz könnte aber die Nähe zu den Linefadern gefährlich werden. Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich darüber aber nur spekulieren. Für die Trackauswahl und Loops gibt es in jedem Kanal nochmal eine eigene Steuersektion.

DJM-S9-Top

Beim Crossfader kommt wieder das alte Mantra ins Spiel: “ein Scratchmixer ist nur so gut, wie seine Fader”. Pioneers Neuentwicklung ist magnetisch und hört auf den Namen “Magvel Fader Pro”. Verstellbare Kurve und Reverse-Funktion sind selbstverständlich vorhanden. Zusätzlich ist aber auch der Faderwiderstand direkt am Gehäuse verstellbar. Für soetwas war bisher immer ein Ausbau des Faders nötig. Als besonderer Clou sind außerdem die Bumper am Faderende austauschbar, um das Anstoßgefühl des Faders zu verändern. Ein kleines Detail für Club-DJs, eine Revolution für Turntablisten! Einen Wermutstropfen gibt es trotzdem, denn die Cut-In ist leider nicht verstellbar.
Die Linefader sind nicht magnetisch, bieten aber ebenfalls eine verstellbare Kurve und eine Reverse-Funktion.

DJM-S9-Fader

Fazit

Pioneers neues Schlachtschiff hat das Potential Rane ordentlich Feuer unterm Hintern zu machen. Mit so einem umfangreichen Featureset kann für 1.799€ bisher kein anderer Serato-Battlemixer aufwarten. Performance wird beim DJM-S9 groß geschrieben und um diese Aussage zu untermauen, hat Pioneer eine beachtliche Prominenz im Video zusammengebracht. Die Erwartungshaltung ist dementsprechend groß. Wenn der Mixer in der Praxis überzeugt, finden erfahrene Battle-DJs und Turntablisten hier möglicherweise ein Performance-Instrument, das allen Anforderungen gerecht wird. Und wem das allein nicht ausreicht, der bekommt den DJM-S9 gegen Aufpreis auch in Gold.

  • Verfügbarkeit: Ende Oktober 2015
  • UVP: 1.799€
  • Verfügbarkeit (Gold): November 2015
  • UVP (Gold): 1.899€
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ts28

Traktor 2.8 – Ein Blick in die Zukunft

Nach der Ankündigung des Kontrol D2 und dem STEMS Format, gibt Native Instruments auch nun das erste Stückchen Software-Zukunft preis. Auf die Stems Integration müssen wir noch bis Traktor 2.9 im Sommer warten. Dafür ist die ehemalige 2.7.4 Beta nun in Form von Traktor 2.8 erschienen. Im folgenden erklären wir Dir die wichtigsten Neuerungen. Die offiziellen Releasenotes findest Du hier.

64bit Version

64bit klingt erst mal toll, geht aber auch mit ein wenig Mathematik einher. 32bit Anwendungen können maximal 2^32 bytes, also 4GB Arbeitsspeicher ansprechen. Mit einer 64bit Architektur wird diese Grenze auf 2^64 bytes angehoben. Da machen aber moderne CPUs nicht mehr mit und so liegt die momentane Grenze bei etwa 8 Terabyte. Aber welche Vorteile hast Du in der Praxis davon? Mehr Stabilität und Geschwindigkeit, vor allem bei großen Tracksammlungen vielen Remix-Deck Samples. Für das optimale Zusammenspiel müssen Prozessor, Betriebssystem, Anwendung und Audiotreiber 64bit unterstützen. Die für Dein System passende Version wird automatisch installiert.

Verbesserte Mehrkern Unterstützung

Seit Traktor 2.7 hatten einige Nutzer Probleme bei der Mehrkern-Unterstützung. Diese sollten jetzt behoben sein.

Automatischer Deckmoduswechsel

Mit der neuen Version erkennt ein Deck, welche Art von Track du lädst und passt sich automatisch an. Lädst Du beispielsweise ein Remix-Set in ein normales Track-Deck, wechselt das Deck beim Laden zur Remix-Deck Ansicht.

Mehrfache Trackanalyse

Lange überfällig und jetzt endlich da: die gleichzeitige Analyse mehrerer Tracks! Im Analyze-Dialog kannst Du nun die neue Funktion Parallel Processing aktivieren. Laut Native Instruments werden Tracks dann mit bis zu dreifacher Geschwindigkeit analysiert. Kurz angetestet können wir dieses Ergebnis bestätigen. Da die CPU-Belastung dabei deutlich höher ist, solltest Du das neue Feature nur zur Vorbereitung und keinesfalls Live verwenden.

Traktor 2.8 Parallel Processing

Traktor 2.8 Parallel Processing

Neue Hardware

Neben der Unterstützung des neuen Kontrol D2 und einigen neuen Funktionen des Kontrol S8, geht NI auch bei der Hardware wieder auf andere Hersteller zu. So werden jetzt der Pioneer CDJ-900NXS und XDJ-1000 komplett unterstützt, inklusive Touchscreen. Das Sahnehäubchen bildet aber die Traktor Scratch Zertifizierung des Rane MP2015. Mit dem Traktor Scratch Pro 2 Software & Timecode Kit kannst Du die interne Soundkarte des MP2015 zur Vinylsteuerung der Traktor Software verwenden. Das ist das erste Mal seit vier Jahren, dass NI wieder einem Mixer die Scratch-Zertifizierung ausstellt. Dazu kommt der Umstand, dass es sich dabei erstmals um einen Rane Mixer mit Interface handelt, der nicht von Serato unterstützt wird.

Wo gehobelt wird…

…fallen Späne. So wird OSX 10.8 ab sofort nicht mehr unterstützt. Es wird ausdrücklich OSX 10.9 oder höher zur Verwendung von Traktor 2.8 empfohlen. Ansonsten kann es zu Soundaussetzern beim Laden von Tracks kommen.

Fazit

Mit Traktor 2.8 legt Native Instruments den Grundstein für die eigene Zukunftsvision. Aber nicht nur Softwareseitig geht der Kurs nach vorne. Auch bei der Firmenpolitik scheint man gemerkt zu haben, dass die absolute Isolierung vom Markt keine Zukunft mehr hat. Wir leben in einer Welt, die von Flexibilität und Vernetztheit lebt. Im Idealfall kommen wir bald an den Punkt, an dem ich meine Hardware-Entscheidungen nicht mehr von der Software abhängig machen muss. Und bis dahin willkommen Traktor Pro 2.8! Schön, dass es Dich gibt!

Magma Musikmesse 2015

Magma Bags Frühjahrskollektion – Musikmesse 2015

Modisch gesehen wird das Frühjahr anders. Man könnte auch sagen: klein und grün. Denn auf der Musikmesse hat Magma die neue “Frühjahrskollektion” an Bags und Cases vorgestellt, mit einigen Überraschungen!

Magma Riot 45 Record-Bag Small

Magma Riot 45 Record-Bag Small

Eine der Neuheiten waren die Riot 45 Record-Bags, die extra für 7″ Vinyl konzipiert sind. Material und Verarbeitung entsprechen dem gewohnten Standard. Neben dem Record-Bag Small gibt es auch noch eine große Ausführung. Beide Taschen kommen ebenfalls in einer limitierten The 45King Edition daher.

Magma Riot DJ-Backpack XL AIRA Editon

Magma Riot DJ-Backpack XL AIRA Editon

Neu hinzugekommen ist außerdem das Riot-DJ Backpack XL in der exklusiven Roland AIRA Edition. Der große Unterschied zu unserem Testexemplar des Originals liegt in der Farbgebung. Statt knalligem Rot sind die Innenpolster in noch knalligerem Grün gehalten.

Magma Riot DJ-Backpack XL AIRA Editon

Magma Riot DJ-Backpack XL AIRA Editon

Neue Controller Cases waren auch mit am Start, zum Beispiel für den Pioneer XDJ-RX.

Magma DJ-Controller Case XDJ-RX

Magma DJ-Controller Case XDJ-RX

Turntablisten dürften sich besonders über ein neues Battle-Mixer Case freuen. Eine Ausführung für 12″ Mixer gibt es ebenfalls sowie eine Variante für den Traktor Kontrol S8. Ein nettes Detail ist, dass die Geräte komplett mit Decksaver reinpassen.

Magma CTRL Case Battle-Mixer

Magma CTRL Case Battle-Mixer

Magma CTRL Case S8

Magma CTRL Case S8

Wer zu faul zum Tragen ist, zieht sein Equipment hinter sich her, zum Beispiel mit dem neuen Riot Carry-On Trolley. Mixer bis 12″ finden hier ebenso Platz wie ein Laptop und weiteres Zubehör. Vielflieger freuen sich bei den meisten Airlines über die Handgepäcktauglichkeit.

Magma Riot Carry-On Trolley

Magma Riot Carry-On Trolley

Alle Produkte sind ab sofort verfügbar.
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