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Ab August – TRAKTOR KONTROL X1 MK2

Was sang Nina Hagen im Jahr 1978? Alles so schön bunt hier! Ab August trifft das auch auf den KONTROL X1 zu, der dann mit dem Zusatz MK2 und neuen Features erscheint. Weiterlesen

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Auch bei TRAKTOR kein XP & Snow Leo mehr

Bei manchen Dingen scheinen sich SERATO und NATIVE INSTRUMENTS einig zu sein. Zum Beispiel bei der Ausgrenzung etwas in die Jahre gekommener Betriebssysteme. Weiterlesen

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TRAKTOR v2.6.1 – iOS-App und Key-Detection

Bämm – und plötzlich gab es ein Update. Ganz ohne Vorankündigung hat NI gestern die Version 2.6.1 für Traktor veröffentlicht, die es in sich hat. Weiterlesen

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Happy Birthday TRAKTOR KONTROL X1

Drei Jahre ist es nun her, als der erste Traktor Kontrol X1 von Native Instruments über den Verkaufstresen wanderte. Weiterlesen

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Die DJ-Sackgasse?

Inspiriert durch eine kleine Diskussion hier im Büro und der gestrigen Vorstellung des neuen Pioneer-Players kam mir ein Gedanke. Wie sieht es aus mit einem Systemwechsel? Einmal Traktor, immer Traktor? Weiterlesen

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Laptop zum Auflegen: KaufberatungFind the right laptop for djing

Das digitale Auflegen mit einem Controller oder einem Digitalen Vinyl System (DVS) setzt voraus, dass man einen Computer einsetzt, von dem die Musik abgespielt werden kann. Für den mobilen Einsatz ist der Laptop bisher noch die am häufigsten genutzte Computervariante. Einsteiger DJs, Umsteiger oder auch die jenigen, die ihr System aktualisieren wollen oder müssen, sollten beim Kauf eines Laptops auf mehrere Punkte achten, damit das digitale DJing letztendlich spaß macht und nicht dazu führt, dass man enttäuscht die Zeit in irgendwelchen Support-Hotlines oder Foren verbringt. Egal ob für DVS- oder Controller DJs, ob Traktor, Scratch Live, Torq, Mixvibes, Virtual DJ, Ableton Live oder wie auch immer die genutzte/gewünschte Software heißt, die nachstehende Liste und die Tuningtipps sollen dabei helfen optimale Voraussetzungen zu schaffen und Systemabstürze oder Soundprobleme zu vermeiden. Die Liste entstand durch Erfahrungen, die ich und meine Kollegen im Support für digitales Auflegen gesammelt haben. Sie ersetzt aber nicht ein Beratungsgespräch mit einem kompetenten Fachverkäufer! Man sollte sich also vor Augen halten, wie wichtig einem der Service ist, den man vielleicht bei einem günstigen Internetangebot nicht hat.

Minimale Systemvoraussetzung?

Generell sollte man sich die minimalen Systemvorraussetzung der Software anschauen, die man verwenden möchte. Am Besten ist es, wenn man diese sogar noch überschreitet, um einen Sicherheitspuffer zu haben, der Risiken eines Absturzes verringert.

Welcher Prozessor soll es sein?

Für Audio-Anwendungen sollte man generell einen aktuellen und schnellen Prozessor wählen. Gerade bei DJ-Anwendungen kann dies zur Stolperfalle werden, sobald der Prozessor nicht mehr in der Lage ist, kurze Latenzen bei der Audiowandlung, Tonhöhenkorrektur (Keylock), Effekteinschleifungen oder das Arbeiten mit mehreren Decks und Sampler, zu verarbeiten. Ein überlasteter Prozessor liefert unangebrachte Störgeräusche oder Ausfälle im Signal weg oder im schlimmsten Fall einen Totalabsturz der Software.  Nachstehend findet ihr unsere Empfehlung, die auf Erfahrungswerten basiert:

AMD-Prozessoren (Als Hauptprozessor): Es gibt diverse Software- und Hardwarehersteller, die von AMD-Prozessoren abraten oder gänzlich eine Inkompatibilität ausprechen. Bevor man hier ein Risiko eingeht, nur weil man Geld sparen möchte, sollte man aktuell noch zu einem Intel Prozessor greifen.

Office- & Netbook Prozessoren: Es gibt bestimmt zahlreiche Ausnahmefälle, die vielleicht unserer Aussage widersprechen, aber wir sagen:”Finger weg von Office- oder Netbookprozessoren, die da heißen: Intel Atom, Sempron, Celeron,…

Intel-Prozessoren: Aktuell fährt man minimal mit einem Dual Core und Core 2 Duo Prozessor noch recht gut. Die Spitze bilden aber die Prozessoren der Intel Core i Serie.

Generell kann man aber nicht sagen, dass die besten Prozessoren das einstellbare Maximum aus der jeweiligen DJ-Anwendung holen, denn Betriebssystem und die Qualität der Audiotreiber spielen hier ebenfalls eine wichtige Rolle. Wer nicht weiß, was für ein Ranking der eigene Prozessor hat, kann dies sehr schnell über Wikipedia rausfinden 🙂

Mac oder PC ? Welches Betriebssystem?

Das gegenseitige Dissen zwischen der Apple-Sekte und den Windows-Faschisten ist genauso unnötig wie die Sync-Button Diskussion. Denn ein Mac ist nicht unbedingt teuerer oder besser als ein PC. Man muss bei einem PC lediglich genauer hinschauen, welche Komponenten verbaut wurden. Durch diese Variationsvielfalt  tappt man bei PCs als Unerfahrener Konsument gerne mal in die Falle von günstigen Lockangeboten, bei denen an bestimmten Stellen gespart wird. Im Grunde sollte man sich aber erstmal für das Betriebssystem (Windows oder Mac OSX) entscheiden, mit dem man schon Erfahrungen gesammelt hat und dass einem am besten liegt (Für Linux gibt es leider kaum DJ-Anwendungen). Das bedeutet letztendlich, das man sich zu mindest in den Systemeinstellungen des jeweiligen Betriebssystem zurechtfinden sollte. Es bringt absolut nichts, wenn ein jahrelanger Windows-User auf einen Mac umsteigt, nur weil es ihm sein Umfeld empfiehlt oder aus modischen Aspekten der Apfel über der Tanzflächen thronen soll. Denn es wird immer wieder mal vorkommen, dass man Einstellungen am Betriebssystem vornehmen muss und was wäre dann nerviger, wenn man den Weg zum Ziel nicht kennt, weil man sich in der neuen Umgebung nicht zurecht findet?

32Bit oder 64Bit ?

Aktuell sollte man sich auch immer nochmal umschauen, ob man sich für ein 32Bit oder 64Bit System entscheidet, denn es gibt immer noch Software, die nicht 64Bit kompatibel ist. Hier sollte man sich auch nicht darauf verlassen, dass ein 64Bit System ein 32Bit System emulieren kann. Es gilt also auch hier, sich die Systemvoraussetzungen der gewünschten Auflege-Software genau anzuschauen. Wer sich damit aber nicht auskennt und überfordert fühlt, sollte besser einen Fachverkäufer fragen. Es kann auch hilfreich sein, wenn man alles aus einer Hand kauft, weil man dann immer einen direkten Ansprechpartner hat.

Grafikkarte

DJ-Anwendungen benötigen eigentlich keine hohen Grafikanforderungen. Man sollte lediglich darauf achten, dass die verbaute Grafikkarte keine Leistung vom Hauptprozessor abgreift, d.h. es sollte keine “Shared Memory” Karte sein. Wenn möglich, sollte der Hauptprozessor generell nicht zusätzlichen, unnötigen Belastungen ausgesetzt werden.



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Arbeitsspeicher (RAM)

Der Arbeitsspeicher sollte den Systemvoraussetzungen der DJ-Anwendung entsprechen. Es darf auch gerne etwas mehr sein, wenn man mehr als eine Anwendung gleichzeitig nutzt. (Bei Serato “The Bridge” ist es z.B. noch nötig, dass Ableton Live parallel zu Scratch Live geöffnet ist.)

USB-Anschlüsse

Man sollte sich vorweg bewusst sein, wie viele USB-Anschlüsse benötigt werden, damit man später nicht genötigt ist mit einem USB-HUB zu arbeiten (Falls eine externe Soundkarte, eine externe Festplatte und ein USB-Controller genutzt wird). Des weiteren gibt es aktuell Geräte, die nicht ganz im Einklang mit USB 3.0 sind, d.h. USB 2.0 reicht völlig aus.

Firewire

Es gibt nicht viele Geräte, die mit einer Firewire Schnittstelle versehen sind. Wird aber ein Firewire Anschluss an einem PC benötigt, so sollte man sich genauer über dessen Chipsatz informieren, denn unsere Erfahrung hat gezeigt, das manche Firewirekarten nur bestimmte Firewiregeräte akzeptieren. Leider haben wir nie eine genaue Erklärung dafür herausgefunden, außer dass es mit Firewirekarten mit einem Texas Instruments Chipsatz immer funktioniert hat. Viele Windows Laptops haben einen Mini-Firewire (4-Pin) Anschluss auf der Hauptplatine. Falls es also damit nicht gehen sollte, gibt es immer noch die Möglichkeit, sofern vorhanden, den ExpressCard-Slot mit einer Firewirekarte auszustatten. Bei Macs trat dieses Problem bisher nicht auf.

Display

Grundsätzlich machen entspiegelte Displays tagsüber einen besseren Job, da man in einer hellen Umgebung weniger störenden Reflexionen hat. Abends oder im Club kommt das weniger zum Tragen. Bei der Displaygröße kommen sich persönliche Vorlieben und die grafischen Systemvoraussetzungen der jeweiligen Software in die Quere. Vor allem, wenn man es gerne klein und komfortabel haben möchte, kann es bei einigen Softwares dazu kommen, dass nicht mehr alles angezeigt wird. Man sollte vorher checken, was alles in einer Software gleichzeitig angezeigt werden soll. Lässt man z.B. in Traktor Pro alle Effekteinheiten, die Advanced Panels (Move, Cue, Grid) und den Crossfader anzeigen, so kann es auf einem 13″ Macbook dazu kommen, dass nicht alles sichtbar ist. Es lässt sich dann vielleicht noch mit verschiedenen Screenvarianten arbeiten, aber ständiges Umschalten ist nicht Jedermanns Sache.

Festplatte

Die interne Festplatte sollte, nachdem die komplette Musik drauf ist, noch genügend freien Speicher aufweisen, da sonst der Rechner langsamer werden kann. Dies kann schon bei einer verbleibenden Kapazität von 10 GB eintreten. Bezüglich der Lesegeschwindigkeit heutiger Festplatten brauch man sich eigentlich kaum Gedanken zu machen, da es ab 5400 U/min. keine Probleme geben sollte. Beim Arbeiten mit externen Festplatten könnten verlängerte Zugriffszeiten auftreten. Hier muss man individuell entscheiden, ob man das in Kauf nimmt.

Schaut euch auch unsere Laptop-Tuningtipps für digital DJs an !

Solltet ihr noch weitere Fragen, Tipps oder Verbesserungsvorschläge haben, dann kommentiert diesen Beitrag einfach !



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Review – VESTAX VCI-400

Back to full metal jacket, dachte sich wohl Vestax und bringt mit dem VCI-400 einen verarbeitungstechnisch äquivalenten Vierdeck-Controller als Nachfolger der Legende VCI-100. Weiterlesen

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DJ Controller Vergleich – 4-Deck Konsolen

Vier Decks liegen schwer im Trend. Aber welcher Controller konnte was? Und gibt es den schon oder gab es bisher nur eine Ankündigung? Ein DJ Controller Vergleich.   Weiterlesen

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Review: Vestax VCI-400 4-Kanal DJ-Controller, BPM-Show 2011

Lange ist es bei Vestax etwas ruhig gewesen, denn abgesehen von Neuerscheinungen wie das Pad-One gab es im vergangenen Jahr keine Neuheiten. Um so schöner ist es zu sehen, dass sich das Warten gelohnt hat, denn mit dem VCI-400 stellt Vestax einen 4-Kanal Controller vor, der an den aktuellen Markt im Profibereich anschließt. Ausgeliefert wird der VCI-400 mit der neuen Serato Software DJ Intro und einer 4-Deck Version von Virtual DJ LE. Wer sich das Layout genauer anschaut und Traktor Pro 2 kennt, wird schnell feststellen, dass der Controller sehr gut auf Traktor Pro 2 zugeschnitten ist. Warum aber eine Traktor LE nicht im Lieferumfang dabei ist liegt einzig daran, dass NI strategisch die eigenen Produkte (S4) schützt. Wir haben einen Prototypen des VCI-400 mal unter die Lupe genommen und ein paar Details zu den Funktionen erfahren.

Mixer Sektion

Der VCI-400 ist mit vier Kanalfadern ausgestattet, deren Volume LEDs in den Kanalweg integriert wurden (Diese Technik ist zwar keine Weltneuheit, jedoch tauchte sie bisher lediglich beim neuen DDJ-Ergo V von Pioneer auf). Die unterschiedliche Farbgebung der LEDs zwischen Kanal C und A oder B und D soll ein vertauschen der Decks verhindern, denn die Controller Elemente oberhalb des Jogwheels und das Jogwheels selbst sind über einen Kippschalter jeweils einem bestimmten Deck zuweisbar. Der jeweilige Deckstatus dieser Elemente wird ebenfalls durch ein Wechseln der Farbe angezeigt. Zwischen den Kanalfadern gibt es eine dreifarbige Master-Volume LED-Kette, ähnlich wie man sie vom VCI-300 kennt. Oberhalb jedes Kanalfaders befinden sich die Cue-Tasten für das Kopfhörersignal und zwei Knöpfe zur Effektbankzuweisung. Die großen roten Drehregler sind zur Steuerung des Filters gedacht, so wie man es damals vom Carl Cox Mixer kannte. In der Mitte des Controllers erstreckt sich eine rot hinterlegte Fläche, die die Browser Sektion markiert. Angepasst an den Workflow eines DJs dient der schwarze Encoder als Navigationsrad für die Trackliste bzw. der Ordnerliste. In jedem Kanalzug befindet sich im rot markierten Feld dann jeweils eine Load- und Sync-Taste, um den ausgewählten Track in das jeweilige Deck zu laden und direkt zu synchronisieren. Der Druckpunkt dieser Tasten ist ähnlich der des VCI-100MK1. Die weitern Regeler in den oberen Bereich der Kanalzüge sind fast selbsterklärend, sprich ein 3-Band EQ und Trim. Die hier verwendeten Reglerkappen entsprechen deren des VCI-100MK2 oder PMC-05PRO4. Sie haben einen angenehmen Widerstand, der schnelle Manöver zulässt und sind gleichzeitig optisch als auch haptisch mit einer Statusmarkierung versehen, die auch bei schlechter Sicht ein natürliches Statusfeedback geben. In der oberen Mitte des Controllers befinden sich vier kleine Tasten und ein kleiner Fader, die zur Ansteuerung des Looprecorders in Traktor Pro 2 angedacht sind. Oberhalb davon befindet sich der Master Volume Regler.

Transport Sektion

Die Transport Sektion ist nicht vom Deckumschalter C/A und B/D abhängig, sondern gewährt direkten Zugriff auf die Start und Cue Funktion der einzelnen Decks. Dabei bleiben die beiden inneren Tasten immer die Play und Cue Funktion der Hauptdecks A und B. Die restlichen Tasten sind dann z.B. zur Ansteuerung der Sampleplayer in Traktor Pro 2 nutzbar. Sofern man sich aber für ein vollwertiges Deck C oder D entscheidet sind die ersten beiden Tasten die Play und Cue Funktion. Die zwei übrig gebliebenen Tasten bleiben dann frei belegbar. Damit das ganze aber nicht zu Verwirrung führt wird je nach Deckmodus das ganze ebenfalls farblich unterschieden. Die Transporttasten sind wegen der etwas höheren Beanspruchung gummiert und verfügen über einen anderen Druckpunkt, als die restlichen Tasten auf dem Controller.

Jogwheels

Die Jogwheels wurden größtenteils vom VCI-100 MK2 übernommen. D.h. die berührungsempfindliche Metallfläche in der Mitte dient zum Scratchen und der äußere Acrylring zum Pitchbending. Wie schon seit eh und je, sind die Jogwheels zweifarbig beleuchtet, um den Status anzuzeigen. Lediglich die interne Mechanik und die Kappe zum Verstellen des Jogwheel Widerstandes wurden überarbeitet, um die Nutzung sowohl komfortabler als auch präzieser zu gestalten. Oberhalb des Jogwheels befindet sich der Deckumschalthebel, mit dem man das Jogwheel und die darüber angeordneten Knöpfe, Regler und Pitchfader entweder Deck C oder A bzw. B oder D zuweisen kann.

 

Loop- und Cue-Punkt Sektion

Oberhalb des Jogwheels befinden sich 8 quadratische Tasten und nochmal 4 kleinere darunter. Man hat hier bewußt auf eine Beschriftung der einzelnen Funktionen verzichtet, da der Controller hier entweder frei zuweisbare Tasten hat oder je nach  genutzter Software unterschiedliche Vor-belegungen haben wird. Im Falle von Traktor Pro 2 Kann man hier davon ausgehen, dass im Zusammenschluss mit den darüber angeordneten Encodern folgende Funktionen möglich sind:

  • Looplänge und Aktivierung (Encoder 1)
  • Loop In / Loop out
  • Move (Jump) Länge und Aktivierung (Encoder 2)
  • Move Vor- und Rückwärts
  • Hot-Cues 1-8 pro Deck (oder 4 Hotcues inkl. Hotcue löschen)

oder ähnliches…

Effektsektion

Die Effektsektionen befinden sich jeweils im linken und rechten oberen Bereich des Controllers. Wie schon in der Loop und Cue-Punkt Sektion sind die Regler nicht beschriftet. Jedoch läßt sich leicht erahnen, wofür die insgesamt vier Drehregler angedacht sind. Einer der vier Drehregler ist sogar ein Encoder, der z.B. das wechseln der Effekte ermöglichen könnte. Die beiden kleineren, außen liegenden Knöpfe dienen wahrscheinlich zum Wechseln der Effektbank.

Der Rest der Controller Oberfläche

  • Vinyltaste: Die kleine Vinyltaste oberhalb des Jogwheels dient zur Umschaltung in den Scratch Modus.
  • Pitchfader: Die beiden  Pitchfader sind jeweils mit zwei Kontrollämpchen ausgestattet. Die rote Kontrolllampe gibt die Nullstellung an. Die grüne Kontrolllampe zeigt an, ob sich der Fader in einer Abholsituation befindet (In Traktor Pro= Softtakeover).

 

Front

Auf der linken Frontseite befinden sich die Regler für die Jogwheel Empfindlichkeit und Crossfaderkurve. Weiter mittig befindet sich jeweils für Kanal C und D ein dreistelliger Schalter. Damit wählt man den Input- bzw. den Deckmodus dieser Kanäle aus. Im Falle von Traktor Pro 2 kann man so zwischen regulärem Deck,

Sampleplayer oder der Eingabe einer externen Soundquelle (Über Software durchgeschliffen) wählen. Der Schalter wechselt also praktisch die im Template enthaltenen “Midi Pages” und ist kein Input Wahlschalter, so wie man es von einem Mischpult kennt. Auf der rechten Seite der Front befindet sich die Vorhör Sektion mit einem Kopfhörer Klinken-Ausgang und den Reglern für Lautstärke und Cue-Select. Das Besondere an den Reglern ist die Griffigkeit durch ihre geriffelte Oberfläche und die Tatsache, dass sie sich mechanisch mit einem Klick ins Gehäuse versenken lassen. Das hat den Vorteil, dass man sie nicht versehentlich verstellen oder gar beim Transport beschädigen kann.

 

Rückseite/Anschlüsse

Die 6-Kanal Soundkarte des Der VCI-400 bietet auf der Rückseite neben zwei regelbaren Mic Inputs (Klinke-XLR Kombi) ebenfalls  zwei regelbare Line Inputs (Cinch), die entweder direkt auf das Mastersignal oder auf Kanal C und D geschaltet werden können. Bei letzterem handelt es sich um ein Durchschleifen durch die Software (Audio Thru) und nicht um eine analoge Mixer Funktion. Die beiden Master Ausgänge (Klinke und XLR) sind parallel laufend, d.h. es gibt keinen separat regelbaren Master Ausgang (Booth Out). Weiterhin befindet sich auf der Rückseite der Anschluss für das mitgelieferte Netzteil und der USB-Port. Anders als bei den restlichen Vestax Controllern muss der VCI-400 mit einem Netzteil betrieben werden, da die Stromstärke eines regulären USB-Ports nicht ausreicht, um all die vielen Lampen und letztendlich die Soundkarte mit ausreichend Power zu versorgen.

Gehäuse

Bei der Wahl der Materialien für DJ-Controller scheiden sich die Geister. Für die einen ist die Verwendung von Kunststoff ein No-Go, weil es billig wirkt. Für andere bedeutet es aber einen Komfort beim Transport. Vestax hat dem VCI-400 eine massive Stahlplatte als Faceplate verpasst. Die unterseite besteht aus einem schwarz/anthrazit farbenen Kunststoff, der keine Spur einer billigen Verarbeitung aufweist. Viel eher erscheint einem diese Wahl logisch, wenn man auf das Gesamtgewicht von 4,5 Kg schaut. Denn wäre das Gehäuse

komplett aus Stahl, so könnte man gut mit dem doppelten Gewicht rechnen. Die Ecken sind mit Metallstücken verstärkt, die eine durchgehende Verbindung von Faceplate und Bodengehäuse bilden. Dadurch ist der Controller auch von seitlichen Stößen geschützt. Schaut man sich das Bodengehäuse genauer an, so findet man dort ein verschraubtes Fach, dass bei Abnahme den Faderwechsel ermöglichen soll. Ähnliches wurde bereits schon beim VCI-300 MK2 verbaut.

Weitere Infos vom Hersteller:

Der VCI-400 ist ein 4-Kanal Profi DJ-Controller mit einer integrierten 6-Kanal Soundkarte zur direkten Steuerung von vier Decks. Die durchdachte Anordnung der Bedienelemente ermöglicht ein intuitives Arbeiten mit der Software Traktor Pro 2 von Native Instruments ohne dabei den Computer berühren zu müssen. Der VCI-400 vereint Qualität, Komfort, Übersichtlichkeit und Style in einem Gerät, ohne dabei Kompromisse eingehen zu müssen. Hochauflösende, berührungsempfindliche Jogwheels mit einstellbarem Widerstand und visuellem Feedback sorgen für eine präzise Track Kontrolle. Von der Trackauswahl bis zum Trackstart stehen alle nötigen Funktionen im direkten Zugriff, um den Workflow noch schneller und noch effektiver zu gestalten. Eine Multicolor Tastenbeleuchtung verhindert Verwechslungen und gewährt auch in einer dunklen Umgebung ein gezieltes Arbeiten. Ob Effekte, Loops, Hot Cues oder Beatjumps, der VCI-400 bietet für all diese Features den Bedienkomfort, den Profi-DJs heut zu Tage verlangen.

Features:

  • Metall Faceplate
  • Integrierte 24Bit,  6-Kanal Soundkarte (4In/2Out)
  • 4 physische Fader zur Vierdecksteuerung
  • 2 Stereo Line Eingänge (Nur Software-Mixing)
  • Master und Kanal Volume LEDs
  • Extragroße Filterregler
  • Looprecorder Sektion
  • Effektsektion pro Deck
  • 8 Cue-Punkt Tasten pro Deck
  • Erweiterte Transportsektion mit 6 Tasten
  • 2 beleuchtete, hochauflösende, berührungsempfindliche Jogwheels
  • Einstellbarer Jogwheelwiderstand
  • Multicolor Tastenbeleuchtung
  • Übersichtliche Browsersektion
  • Loop- und Beatjump Encoder
  • Einstellbare Crossfaderkurve
  • Auswechselbare(r) Line- und Crossfader
  • Traktor Pro 2 kompatibel

Lieferumfang:

  • Serato „DJ Intro“ Software CD & Overlays
  • Virtual DJ 4-Decks LE Software CD & Overlays
  • Blanko Overlays
  • Netzteil
  • USB Kabel

Maße : 457 (B) x 328 (H) x 61 (T) mm
Reglergröße: 15 (D) x 20 (H) mm
Gewicht: 4.5kg

Preis: ca. 799,- Euro

Lieferzeit: Dezember 2011

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Swissmade – 4MIDILOOP

4MIDILOOPEin reiner MIDI-Controller im Mixerstyle für vier Decks und vier Effekteinheiten.
Die Zutaten: Aluminiumgehäuse, Faderfox-Elemente und Eclectic Breaks Fader.  Weiterlesen