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Vinyl_digitalisieren

Ratgeber: Vinyl richtig digitalisieren

Vor einigen Jahren stand ich vor dem Sprung zum digitalen Auflegen und wollte in meinen Sets nicht auf manche Vinylpressungen verzichten. So stand ich vor der Frage, wie ich diese Tracks ordentlich auf den Rechner bekomme.

Es gibt heute zahlreiche Möglichkeiten Schallplatten zu digitalisieren. Allem voran bieten viele Hersteller Plattenspieler mit integriertem USB-Interfaces an, um damit direkt eine Verbindung zum Rechner herzustellen. Meist wird auch eine Aufnahmesoftware direkt mitgeliefert, damit das Digitalisieren in wenigen Schritten erledigt ist. Sofern man aber Wert auf eine ordentliche Aufnahme legt gibt es noch einige wichtige Punkte, die man beachten sollte. Vor allem wenn man daran glaubt, einfach seine digitalisierten Scheiben mit Tracks zu mixen, die für das digitale Abspielen gefertigt wurden, wird man im Soundvergleich schnell Unterschiede merken. Um hier ein Optimum zu erreichen, bedarf es mehr als nur auf den Record-Button zu klicken und zu Normalisieren! Das Ziel sollte sein, so viel Informationen aus der Rille zu holen und in den Rechner zu bringen.

Aber wie geht das?

Ich will hier nicht die generellen Schritte beim Digitalisieren aufzählen, sondern nur zusätzliche Tipps geben, die aus meinen Erfahrungen resultieren.

In diesem Ratgeber geht es deshalb um:

  • Vinyl vorbereiten
  • Welcher Plattenspieler eignet sich?
  • Welchen Tonabnehmer nehme ich?
  • Welche Soundkarte eignet sich?
  • Welche Software eignet sich?
  • Was kann man neben Auspegelen, Aufnahme und Schnitt noch machen?
  • Welches Audioformat nehme ich?

Vinyl vorbereiten

Das schwarze Gold des DJs ist oft Umwelteinflüssen ausgesetzt, die sich in der Rille festsetzen und im schlimmsten Fall verewigen können. Staub bekommt man mit einer normalen Antistatik-Plattenbürste recht gut weg. Für hartnäckigeren Schmutz gibt es spezielle Vinylreinigungssets und Schallplattenreinigungsgeräte. Letzteres macht aber erst Sinn, wenn man eine größere Menge Schallplatten zu reinigen hat. Es gibt im Netz auch diverse Weisheiten über Hausmittel, die man zum reinigen von Schallplatten anwenden kann. Darauf möchte ich aber hier nicht tiefer eingehen.

Knosti_Schallplattenreinigungsgeraet

Knosti Schallplatten Reinigungsgerät

Welcher Plattenspieler eignet sich?

In den meisten Fällen stehen DJs heute vor OEM-Plattenspielern im Laden, die von den Marken fertig eingekauft werden und lediglich das Markenlogo draufgedruckt bekommen. Der Vorteil solcher Plattenspieler liegt vor allem darin, dass sie durch die wegfallenden Entwicklungs- und Toolingkosten einen niedrigeren Anschaffungspreis haben und mit USB-Anschluss, Recording Software und Tonabnehmer in einem Paket kommen. Sofern sie direkt angetrieben sind, besitzen sie im Vergleich zu höher preisigen Turntables meist eine höhere Gleichlaufschwankung von ca. 0,15 bis 0,2%. Das ist zwar kaum hörbar, kann aber beim Beatmatching gehörig auf die Nerven gehen. Riemengetriebene Plattenspieler sind da zwar genauer, aber diese eignen sich wiederum weniger zum Auflegen. Wer das mal unter die Lupe nehmen möchte, der kann entweder bei einem DVS mit Timecodeplatten die BPM-Schwankungen in der Software beobachten oder einfach 2 Plattenspieler neben einander stellen und die Teller synchron starten lassen. Sofern man zwei identische Slipmats mit Logoprint hat, wird man das Auseinanderlaufen der beiden Teller recht gut erkennen können.

Bei günstigen Plattenspielern kann es durchaus vorkommen, dass der Plattenteller mal eine Unwucht mit bringt. Damit die Nadel beim Digitalisieren nicht unnötige Höhen abtasten muss, sollte man hier im Leerlauf mal ein Auge darauf werfen. Die meisten Hersteller tauschen hier aber anstandslos aus.

Tonarm_ausrichten

Als DJ kommt es hin und wieder mal vor, dass man vor einem geraden Tonarm steht. Hier gibt es viele Philosophen im Netz, die von einem geraden Tonarm abraten, da hier die Nadel angeblich weniger tangential zur Rille läuft. Fakt ist, dass sowohl der S-Tonarm, als auch ein gerader Tonarm nie bis zum Ende der Platte tangential zur Rille laufen. Einen hörbaren Unterschied habe ich zwischen einem geraden und S-Tonarm noch nicht feststellen können. Lediglich Concordsystem sollte man bei einem geraden Tonarm vermeiden, da es hier zu Sprüngen kommen kann aufgrund des ungünstigen Nadelüberhangs. Und damit sind wir eigentlich auch schon beim nächsten Punkt:

Welcher Tonabnehmer eignet sich zum Digitalisieren?

Sofern man einen S-Tonarm hat, ist es egal, ob man ein Headshell oder Concordsystem nutzt. Bei einem geraden Tonarm sollte man nur mit einem Headshellsystem arbeiten. Obwohl man mit den meisten beigepackten Tonabnehmern schon recht ordentliche Ergebnisse erreicht, kann man aus der Rille einer Schallplatte mit dem richtigen Tonabnehmer noch mehr rausholen. Entscheidend kann hier der Nadelschliff sein. Viele Hifi-Leute schwören auf elliptische Nadeln, die durch mehr Kontaktfläche entsprechend mehr Informationen aus der Rille holen. Eine Garantie für besseren Klang ist das aber nicht, denn aus eigener Erfahrung konnte ich mit einer hochwertigen sphärischen Nadel schon bessere Ergebnisse erzielen, als mit einer elliptischen Standard-Nadel. Von daher wird man hier eher ein wenig ausprobieren müssen. Es schadet aber nicht, wenn man sich fürs Digitalisieren ein separates System besorgt. Damit stellt man dann auch sicher, dass man kein ausgelutschtes Auflegesystem nutzt und bekommt bei Aufnahmen, die in größeren zeitlichen Abständen stattfinden immer ein ähnliches Klangbild. Mit dem mittlerweile leider ausgelaufenen Stanton 680HP und dem aktuellen Ortofon Nightclub MK2 habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht. Wer sich hier tiefer in die Materie einarbeiten möchte, der sollte mal Nadeln im Hifi-Sektor mit Mikro-Line oder Shibata Diamant checken.

Abb2_Tonabnehmer

Beim Ausrichten des Tonarms ist nicht nur der Nadelüberhang wichtig. Mit dem richtigen Einstellen des Anti-skating kann man Panorama-Differenzen entgegen wirken (Lautstärkenunterschied zwischen linken und rechtem Kanal)!

Welche Soundkarte eignet sich?

Der Frequenzgang von Vinylpressungen hat im Vergleich zu Produktionen für digitale Medien wesentliche physikalische Grenzen, die sich auch im Mastering zeigen. Von daher sollte man nach Möglichkeit so viel Informationen aus der Rille holen, wie möglich. Standard-Soundkarten (auch die integrierten in den OEM-Plattenspielern) liefern meist eine 16Bit Auflösung bei einer 44.1 KHz Samplingrate. Das ist zwar OK, bietet aber für die Nachbildung ins Digitale ein höheres Quantisiserungsrauschen. Möchte man aber genauere Informationen aus der Rille holen, so sollte die Soundkarte mehr leisten können (z.B. 24Bit, 192KHz). Sofern man dann später sowieso auf ein Format wie MP3 runterkonvertiert, würde ich das immer von einer Maximaleinstellung aus machen, um so nah wie möglich an das Original heranzukommen.

Der Audio-Technica AT-LP120USBHC ist ein typischer OEM Plattenspieler mit USB Anschluss im 1210er-Look

Der Audio-Technica AT-LP120USBHC ist ein typischer OEM Plattenspieler mit USB Anschluss im 1210er-Look

Die meisten externen Soundkarten können jedoch kein direktes Phonosignal verarbeiten. Sofern der Plattenspieler aber nur Phono ausgeben kann, muss man zwangsweise über einen Mixer gehen und das Signal über den Master oder Rec-Out abgreifen.

DVS-Soundkarten wie z.B. von Native Instruments Traktor Scratch neigen übrigens dazu den Sound zu verfälschen. Wer das nicht möchte, sollte deshalb auf Soundkarten aus dem Recordingbereich zurückgreifen, die ohne Anhebungen bestimmter Frequenzbereiche auskommen. Hier gibt es z.B. von Focusrite die Scarlett-Serie, bei der man auch schon für kleines Geld etwas ordentliches bekommt.

Welche Software eignet sich?

Als Basisfunktionen sollte eine Software es erlauben das aufgenommene Material pegeln, schneiden und normalisieren zu können. Die kostenlose Software für Mac und PC, Audacity, bietet dies an und kann sogar mit dem entsprechenden Lame-Encoder direkt in MP3 exportieren. Ansonsten kann man aber auch mit anderen Audio-Editoren oder Sequenzern arbeiten. Hier gibt es unzählige Möglichkeiten.

Was kann man neben Auspegelen, Aufnahme und Schnitt noch machen?

Grundsätzlich sollte man beim Aufnehmen den Pegel der lautesten Stelle als Maßstab nehmen. Wenn man dann noch vor hat eine Nachbearbeitung mit dem Equalizer vorzunehmen, dann würde ich Pi mal Daumen 3-6 dB Headroom offen lassen, damit man später keine Verzerrungen bekommt, wenn man bestimmte Frequenzen anhebt. Wichtig ist hierbei dann auch, dass man keine Normalisierung durchführt, bei der die Aufnahme auf den maximalen Ausschlag des Signals angehoben wird. Wenn keine Nachbearbeitung stattfindet, kann man normalisieren. Man sollte hier aber dann auf “Peak” (Maximal Ausschlag) und nicht auf “RMS” (Durchschnittliche Lautstärke) normalisieren, da es sonst zu Verzerrungen kommen kann. Ein sorgfältiges Einpegeln erspart einem aber diesen Arbeitsschritt.

Da man die Aufnahme meist nicht punktgenau mit Track-Anfang und Track Ende startet bzw. beendet sollte man die Aufnahme noch um die zuviel gewonnen Pausen beschneiden. Das spart minimal ein paar Bytes und nerviges Vorwärtsscrollen zum Track-Anfang.

Panorama

Es kann sein, dass man trotz vielem Nachjustieren die Lautstärkenunterschiede zwischen linken und rechtem Kanal nicht in den Griff bekommt. Hier ist es von Vorteil, wenn die Recordingsoftware die Möglichkeit bietet mit einem Panoramaregler das ganze auszugleichen, bevor man weitere Schritte vornimmt. Bei klassischen Musikaufnahmen sollte man aber bedenken, dass die Instrumenten absichtlich ihre Position in einem Stereo-Panorama haben.

Restauration

Beim Abspielen von Vinyl können unerwünschte Nebengeräusche auftreten, sei es das Knacken durch Schmutz oder Kratzer oder ein grundsätzliches Rauschen. Am besten ist es, wenn man das durch eine sorgfältige Reinigung minimieren kann. Für Problemfälle gibt es Restaurations-Plugins, mit denen man diesen Nebengeräuschen bis zu einem bestimmten Grad reduzieren kann ohne das Signal zu sehr zu beschneiden. Für den Einsatz von Plugins benötigt man aber auch eine Recording-Software, die Plugins unterstützt. Audacity kann das bisher nicht. Audacity besitzt zwar eigene Plugins, jedoch sind diese von der Leistung her nicht vergleichbar mit käuflichen Plugins. Als effektivstes Restaurations Plugin erwies sich bei mir iZotope RX. Leider sind diese nicht ganz günstig, liefern aber, meiner Meinung nach, die besten Ergebnisse. Sofern man nicht nur Vinyl digitalisiert, sondern sich auch mit Mikrofonaufnahmen (z.B. Fieldrecording) beschäftigt, ist es eigentlich immer ganz gut iZotope RX im Haus zu haben 😉

Equalizing

Wenn man vor hat die von Vinyl digitalisierten Tracks unter digital eingekaufte Tracks zu mixen, wird man im Vergleich eventuell bemerken, dass es in den oberen Frequenzen Unterschiede gibt. Das vom Vinyl kommende Material wird vermutlich etwas dumpfer klingen. Sofern man nicht versuchen möchte das bei jedem Mix live am DJ-Mixer auszugleichen, kann man im gewählten Audio-Editor oder DAW mit einem Equalizer nachhelfen. Die Möglichkeiten sind hier aber auch begrenzt, denn Vinylmasterings sind vor allem oberhalb von 10KHz deutlich runtergeschraubt. Und was ein mal weg ist, bleibt auch weg. Zusätzlich kann das Anheben der Höhen auch Störsignale lauter machen. Man muss also ein wenig ausprobieren, ob man dem dumpfen Klang ein wenig entgegenwirken kann.

Logic_EQ

 

Welches Audioformat nehme ich?

Die Wahl des Audioformats nach dem Digitalisieren hängt vom Einsatzgebiet ab und natürlich von der vorhandenen Speicherkapazität. Wenn der Speicher begrenzt ist eignet sich wahrscheinlich ein komprimiertes Format wie MP3 oder AAC. Spielt Speicherplatz keine Rolle, so kann man auf ein umkomprimiertes Format wie WAVE (Windows) bzw. AIFF (Mac) gehen. Ein Mittelding bildet z.B. das Format FLAC (Free Lossless Audio Codec), dass eine verlustfreie Audiokompression zulässt. Die Kompression schafft es in der Regel auf ca. 60% im Vergleich zum umkomprimierten Ausgangsmaterial. All diese Formate werden von den gängigen DJ-Softwares und neueren Mediaplayern, wie z.B. dem Pioneer CDJ-2000NXS2 , unterstützt. FLAC funktioniert jedoch nicht auf Macs und iOS-Geräten.

Hinweis: Auch bei umkomprimierten Audioformaten sollte man beim Export die Auflösung und Samplingrate der jeweils genutzten Hardware im Auge behalten. Die Soundkarte des Pioneer CDJ-2000NXS2 spielt z.B. bis 24Bit/96KHz. Eine höhere Samplingrate in der DJ-Software zu wählen bringt nichts, wenn man eh nur MP3s spielt. Hier kann die Einstellung dann ruhig auf 44.1KHz bleiben.

Fazit

Wenn es um Klang geht, kann man keine allgemein gültige Formel dafür schreiben. Jeder mag da seine eigenen Ansprüche und Wahrnehmungen haben. Von daher soll dieser Ratgeber lediglich Optionen aufzeigen, so dass jeder für sich selbst entscheiden kann, wie er sich seinem persönlichem Optimum nähert. Fakt ist jedoch, dass das Digitalisieren von Vinyl mit Verlusten behaftet ist. Man hat aber im Bezug auf das genutzte Equipment und Nachbearbeitungs-Maßnahmen noch Stellschrauben, um den Verlust zu beeinflussen.

 

Hast Du selbst schon Erfahrungen im Digitalisieren von Vinyl gemacht? Wenn Du Fragen oder Anregungen hast, dann hinterlasse einfach einen Kommentar!

 

 

 

 

VinylHub_white

Vinylhub – die weltweite Vinyl-Shop Datenbank

Bei der Seite Vinylhub.com handelt es sich um ein weiteres Projekt von den Machern des Discogs Marktplatzes. Das Erfolgrezept von Discogs ist die umfangreiche Datenbank, welche von den Usern gepflegt und gefütter wird. Auf der Basis dieses Erfolgskonzepts gründeten sie 2014 die Plattform Vinylhub. Hier können Nutzer physische Plattenläden mit allen dazugehörigen Details, wie Adresse, Öffnungszeiten Kontaktmöglichkeiten, Sortiment etc. anlegen. Mittlerweile umfasst die Seite über 5.000 Plattenläden und Events mit über 8.000 Usern.

vinylhub-map

Über eine Kartendarstellung kann man schnell einen Plattenladen in seiner Nähe finden.

Ich halte das für ein unterstützenswertes Projekt – wie seht Ihr das?

www.vinylhub.com

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8 Tipps – Erfolgreich von Vinyl & CDs zum Laptop-DJing

Gehörst Du zu den DJs, die mit Vinyl oder CDs auflegen? Und hast Du des öfteren mit dem Gedanken gespielt, den nächsten Schritt in Richtung Laptop-DJing zu wagen, wenn da nicht so viele unbeantwortete Fragen wären?

 

Nachstehend findest Du 8 Tipps, die Dir anfangs den Übergang von Vinyl/CD auf das Laptop-DJing erleichtern sollen. Ich habe selbst viele Jahre mit Vinyl & CDs aufgelegt und 2008 den Wechsel aufs Laptop-DJing vollzogen. Ich kenne die damit verbundenen Probleme und die Herausforderungen nur all zu gut. Und damit Du Dir etwas weniger den Kopf zerbrechen musst, als ich es damals getan habe, ist mir dazu dieser Blogpost eingefallen.  So schön die Vorteile des Laptop-DJings auch sind, so gibt es doch Stolpersteine, auf die Du dich aber vorbereiten kannst.

controller_turntable

Du solltest Dir bei diesem Wechsel über folgendes im klaren sein:

  1. Wenn Du denkst, das Vinyl besser und wärmer klingt, dann bleib lieber bei Vinyl!
  2. Laptop-DJing macht Dich nicht per Knopfdruck zu einem besseren DJ!
  3. Wenn Du mit dem Laptop auflegen möchtest, ist es besser, wenn Du Dich in deinem Betriebssystem zurecht findest.
  4. Du wirst im Internet recherchieren müssen bezüglich Software-Updates/Bugs.
  5. Du wirst Deine Musik neu organisieren müssen.
  6. Deine Gig-Vorbereitung wird Dir anfangs umfangreicher vorkommen.

Das Gute ist: Bis auf Punkt 1, gibt es für alle anderen Punkte eine Lösung, um in den Genuss zu kommen

  • unendlich viele Tracks dabei zu haben
  • mit Cue-Punkten und Loops arbeiten zu können
  • neue Effekte und Samples in den Mix einzubauen
  • den Pitchfader vergessen zu können und noch einiges mehr…

 

Ok, wenn Du diese Zeile liest gehe ich davon aus, dass Du ernsthaft darüber nachgedacht hast Deine Skills über die 8%-Marke hinaus zu erweitern. Aber damit meine ich nicht Deine Mixing-Skills, sondern eher das Drumherum.

1. Kaufe das Equipment, das zu Dir passt

Dies heutzutage heraus zu finden ist nicht leicht. Orientier Dich an den Sachen, die Du beherrschst und den Features, die für Dich beim Wechsel zum digitalen Auflegen an erster Stelle stehen. Und wenn ich sage an erster Stelle, dann begrenze es auch darauf. Entscheidest Du Dich für eine zu schwammige Prioritätenliste, schaffst Du Dir am Ende mehr Verwirrung und damit auch mehr Unsicherheiten, was letztendlich den Wechsel zum Scheitern bringen kann. Denn wenn Du Dir am Anfang zu viele Baustellen schaffst, dann geht der Spaß an der Sache flöten und vielleicht hast Du dann schon eine Menge Geld investiert und stehst mit etwas da, was Dich nicht glücklich macht. Die Industrie hält uns in ihren Werbebotschaften immer etwas vor die Nase, das uns angeblich auf ein nächst höheres Level schießen soll. Aber was sie nicht sagt, ist, dass man dazu auch das Talent braucht.

Wenn Du mehr über die Irrtümer des Equipmentkaufs erfahren möchtest, dann schau Dir mal diesen Artikel an!

Wenn Du nicht weißt, wo Du ansetzen sollst, dann rede mit anderen DJs, Fachverkäufern oder uns. Meistens lässt sich in einem Gespräch erörtern, welches Equipment für Deine Belange ausreicht. Ob DVS, Controller oder was auch immer; Die Basis für den Wechsel sollte immer Dein bestehender Workflow sein und dass Du dich von Anfang an damit wohl fühlst. Und denke dran: Weniger ist mehr! Sei Dir im klaren, welche Features die absolut höchste Priorität für Dich haben. Den Rest lässt Du erst einmal weg! Wenn Du z.B. auf der Suche nach einem passenden Controller bist und Du nicht weißt, ob Du 4-Decks benötigst, dann lass sie weg!

Schau Dir mal unseren Produktfinder für DJ-Controller an und spiel ein wenig damit herum! Er kann Dir vielleicht bei der Auswahl einen Überblick verschaffen und sie ebenso einschränken. Aber suche auf jeden Fall das Gespräch, sei es real oder virtuell. Denn Erfahrungen anderer DJs können Dir einen schnelleren Einblick in die Materie verschaffen, als stundenlanges Recherchieren.

Und wenn Du nicht mal einen Rechner zum Auflegen besitzt, dann hilft Dir vielleicht dieser Artikel weiter!

2. Sortiere Deine Musik

Namen sind wie Schall und Rauch. Spätestens wenn Du merkst, dass Du früher bestimmte Titel nur am Plattencover erkannt hast, wird Dich dieser Satz wachrütteln. Es ist deswegen unabdingbar, dass Du Deine Musik nach einem Muster sortierst, dass Dich gedanklich dabei unterstützt, Deine Musik wieder zu finden. Die Basis bildet hier eine feste Ordnerstruktur auf deinem Rechner, in der Du die Musik einsortierst. Das kann z.B. chronologisch oder alphabetisch sein. Die meisten DJ-Softwares haben einen Explorer mit dem man die Festplatte durchsuchen kann. Mach es einfach so, wie Dein Plattenregal einsortiert ist, sofern Du dafür ein System angewandt hast.

(Übrigens kann man in den meisten digitalen Formaten das Plattencover anzeigen lassen und sofern es beim Kauf nicht vorhanden war, kann es nachträglich als Bild eingefügt werden)

Die erweiterte Form der Musikarchivierung wäre die Quersortierung durch Playlisten, d.h. das Anlegen von virtuellen Plattenkisten für spezielle Situationen oder Anlässe. Playlisten kann man in Hülle und Fülle anlegen ohne zusätzlichen Speicherplatz dafür zu belegen. Sie ermöglichen eine zusätzliche Sortierung durch Kriterien, die Du selbst bestimmen kannst, wie z.B. “Warm Up”, “Vocal Tracks” oder “Event XYZ vom …” usw.

Wenn Du mehr über das Arbeiten mit Playlisten erfahren möchtest, dann klicke hier!

laptop

Playlisten lassen sich sowohl in den meisten DJ-Softwares anlegen, als auch in externen Anwendungen. Als externe Anwendung kann ich Apples iTunes empfehlen, weil es folgende Vorteile hat:

  • Es läuft auf Mac OSX und Windows
  • Du kannst darin ID3-Tags editieren
  • Du kannst direkt aus dem Programm heraus CDs brennen
  • Es ist in den meisten DJ-Softwares als Ordner im Explorer integriert
  • iTunes bietet einen eigenen Musik-Shop
  • iTunes kann Plattencover ergänzen
  • Und wenn Du iPhone oder iPad User bist, dann nutzt Du es sowieso schon zur Synchronisation.

Wenn Du iTunes nutzt, dann würde ich folgendes aber nach Möglichkeit verhindern:

  • Sortiere nicht Deine ganze Musik dort hinein, sondern nur die, die Du für den nächsten Gig vorbereiten möchtest. Ansonsten kann das schnell eine unübersichtliche Sache werden.
  • Versuche iTunes entweder nur für Deine Wohnzimmermusik oder nur für deine Auflegemusik zu nutzen. Beides wird früher oder Später zu Verwirrungen führen.
  • Wenn Du Deine Musik in Ordner auf Deiner Festplatte liegen hast, dann checke, dass die folgenden Einstellungen nicht angehakt sind. Damit verhinderst Du das die Musik ein weiteres mal als Duplikat in den iTunes Ordner kopiert wird.

1. “iTunes-Medienordner automatisch verwalten”: Sofern man mit iTunes als Hauptverwaltung arbeitet, kann dieser Punkt wichtig sein. Es ist aber Geschmackssache, ob man diese Sortierung mag. Für mich kam es nie in Frage, da ich eine eigene Ordnerstruktur führe. 2. “Beim Hinzufügen zur Mediathek Dateien in iTunes Medienordner kopieren”: Achtung, wenn man bereits eine eigene Ordnerstrukur auf dem Rechner angelegt hat, dann sollte hier kein Häkchen gesetzt werden, sonst hat man jeden in iTunes importierten Track möglicherweise doppelt auf dem Rechner und würde so nur unnötig Speicher verschwenden. Ist diese Option deaktiviert und man importiert Tracks aus einer bestehenden Ordnerstruktur, so kann man diese trotzdem abspielen. Es werden dann lediglich Pfade zur Originaldatei im Hintergrund angelegt. Hier sollte man sich bewußt sein, dass, wenn man den ursprünglichen Ort des Titels verändert, der Titel in iTunes nicht mehr abspielbar ist.

3. Sichere Deine Musik

Ist es in Deiner DJ-Karriere schon mal vorgekommen, dass Dir Platten/CDs verloren gingen, oder sie Dir gar gestohlen wurde? Ein ähnliches Gefühl ist es, wenn der Rechner weg ist. Sei es durch einen Trottel, der sein Bier darüber vergießt oder die Festplatte einfach abraucht, ohne, dass es eine Fremdeinwirkung gab. Ich kenne sogar jemanden, der erst nach der Abfahrt merkte, dass aus irgendeinem Grund sein Auflege-Rechner auf dem Autodach lag 😀

Fakt ist, dass dann das Herzstück, nämlich all Deine Musik, für immer weg ist. Und es muss ein Wunder geschehen, um das Rückgängig zu machen.

Mache deswegen regelmäßig Backups auf eine oder mehrere externe Festplatten, die Du dann an einem sicheren Ort aufbewahrst! Externe Festplatten kosten heutzutage nicht mehr viel.

Und wer sich doppelt absichern möchte, kann seine Musik zusätzlich in der Cloud sichern. Wie das geht, erfährst Du in diesem Beispiel.

4. Ein Plan “B” kann Dich retten

Seine Musik gesichert zu haben ist gut, aber was ist mit der Hardware? Neben Rechner und Festplatte kann der Controller, die Soundkarte oder ein anderes Peripherie-Gerät in der Setup-Kette den Geist aufgeben, oder sporadisch ausfallen. Im schlimmsten Fall ist die Musik aus und Du stehst vor einer der peinlichsten Situationen als DJ. Wenn bei einem Vinyl- oder CD-DJ im Club die Hardware ausfällt, dann ist das meist das Problem des Clubs und es sind an dem Abend alle DJs betroffen. Wenn Du aber Dein eigenes Equipment mitbringst, dann bist Du der Affe, wenn es ausfällt. Um das zu verhindern, solltest Du einen Plan B haben, der einen solchen Ausfall überbrückt, oder gar komplett abdeckt. Sich ein komplett zweites Setup hinzustellen ist wohl in den meisten Fällen ein riesiger Aufwand, wenn Du nicht gerade einen privaten Kofferträger zur Seite hast. Aber wer hat das schon? Und warum sollte man dann überhaupt zu Digital wechseln? Und während des Ausfalls alle Kabel und Geräte zu überprüfen könnte eventuell die Stimmung weiter kippen lassen. Am besten ist es deshalb, wenn Du Musik auf eine alternative Weise abspielen kannst.

  1. Wenn CD-Player im Club stehen, dann brenn Dir eine Mix CD, oder vielleicht auch zwei, die Du schon vorher einlegen kannst. Wenn alles gut geht, kannst Du sie am Ende jemandem im Publikum schenken.
  2. Falls die CD-Player auch USB-Medien abspielen, dann habe einen bespielten USB-Stick als Backup dabei!
  3. Du hast ein Smartphone oder MP3-Player? Nimm es/ihn mit und vergiss das entsprechende Audio-Kabel nicht!
iPhone und Griffin dj connect iOS Soundkarte

Mein aktuelles Backup Nr.2: iPhone und Griffin dj connect iOS Soundkarte

5. Vermeide Vinyl zu digitalisieren

Während meines Umstiegs von Vinyl auf Digital hatte ich die Vorstellung, meine persönlichen Hits von Schallplatte auf den Rechner zu bringen, damit ich auf gar keinen Fall auf sie verzichten müsste. Es hat sich schnell herausgestellt, dass die Digitalisierung der Tracks zwar relativ schnell erledigt war, man aber viel Zeit investieren musste, um den Sound durch Nachbearbeitung nur annähernd in die Richtung von heutigen digitalen Produktion zu bekommen. Und auch dann ist das Ergebnis soundmäßig immer mit Abweichungen verbunden, die im Mix nie wie gekauften digitalen Tracks klingen. Schau lieber, ob Du deine Lieblingstitel nicht auch in digitaler Form irgendwo einkaufen kannst. Das spart Zeit und Ärger. Es ist ja eigentlich auch eindeutig: Warum sollte ein digital produzierter Track, den man in seinen Frequenzen so beschneidet, damit er auf ein analoges Medium passt, am Ende wieder so klingen, als wäre er nicht beschnitten worden? Und dazu kommt dann noch der Qualitätsverlust durch Abnutzung, Verschmutzung und den restlichen Komponenten im Signalweg. Spar Dir diese Mühe, denn Deine Zeit ist zu kostbar!

6. Achte auf Qualität

Wenn Du digitale Musik abspielst, dann versuche ein Qualitätslevel zu halten, damit Du später im Mix keine zu großen Schwankungen in Lautstärke und Klang hast. D.h. achte beim Kauf darauf, dass Du Dich auf ein Format konzentrierst und eventuell auf ein Kompressionslevel. Ich spiele z.B. nur 320er MP3s und nichts, was darunter liegt. Für unkomprimiertes Material ist mir der Festplattenspeicher leider zu wertvoll und bei den heutigen Produktionen sind die Unterschiede zwischen einem 320er MP3- und WAV- oder AIFF File so verschwindend gering, so dass es schon ein geschultes Ohr sein muss, um die Unterschiede zu erkennen.  Für welches Format und Level Du dich entscheidest, ist Deine persönliche Präferenz. Es sollte nur mit all dem kompatibel sein, das Du nutzt.

Übrigens denke ich, dass Youtube-Rips nichts mit professionellem Auflegen zu tun haben, da sie häufig Qualitätsschwankungen aufweisen und letztendlich ein Arschtritt für den Urheber sind.

7. Schalt alles unnötige ab

Ob Traktor, Serato, Virtual DJ oder eine andere Software, die meisten Anwendungen lassen es zu, dass partiell Elemente auf dem Bildschirm ausgeblendet werden können. Das schafft nicht nur Platz, wenn man eh mit einem kleinen Laptop auflegt, sondern es beruhigt auch das Auge, wenn nur die wichtigen Sachen zu sehen sind. Blende alles aus, was Du sowieso nicht benutzt oder nicht verstehst.

Brauchst Du eine Mixer-Sektion mit Fadern und Reglern? > Schau auf deinen Mixer oder Controller!

Brauchst Du 4 Decks auf dem Schirm, wenn Du nur 2 nutzt? > Weg damit!

Für den Anfang solltest Du es Dir so komfortable wie möglich gestalten. Wenn Du später raus hast, wie der Hase läuft und mehr willst, dann kann der Kram auch wieder zugeschaltet werden oder Du arbeitest mit Screen Setups, die die meisten DJ-Softwares ohnehin schon anbieten.

8. Verlasse Dich auf Deine Skills

Auch digitales Auflegen ist immer noch das, was es vorher war. Es ist Auflegen. Die technischen Spielereien mögen sich zwar verändert haben, aber die Basics des DJings sind gleich geblieben. Loops, Cue-Punkte, Effekte, Sampler und anderer Schnick-Schnack machen dich nicht zu einem besseren DJ. Sie sind lediglich Werkzeuge, die man einsetzen kann, um dem Wesentlichen einen individuellen Schliff zu verleihen. Du bist immer noch der, der für Unterhaltung sorgen soll. Dein Job ist es, das Publikum zu lesen und eine entsprechende Titelauswahl zu treffen. Es wird vielleicht in naher Zukunft neue Techniken geben, die unsere Verhaltensmuster kopieren werden, aber auch das wird nie der Garant für Stimmung sein. Du brauchst auch Deinen Workflow nicht verändern, wenn er bisher funktioniert hat. Das gilt vom Kauf und dem Vorbereiten der Musik über die Sortierung bis hin zum Mixing. Wenn es für Dich bereits funktioniert, dann behalte es bei!

Und was die Hardware betrifft:

Als Controller DJ wurde ich in der Vergangenheit von DJ Kollegen schon mal schief angesehen, wenn ich keine Platten mehr dabei hatte und deswegen in deren Augen nicht mehr “real” war. Aber ich habe noch nie erlebt, dass jemand aus dem Publikum gesagt hat: “Zu Musik aus einem Laptop tanze ich nicht”. Letztendlich ist das Wesentliche doch das, was aus den Boxen kommt und nicht das, womit es abgespielt wird. Denke aber daran, dass Dein Erscheinungsbild und Deine Körpersprache Teile Deines Entertainments sind! Stress und überhöhte Konzentration gehen auf den Wohlfühlfaktor. Und das sieht man Dir in den meisten Fällen an.

Es könnte Dir vielleicht mal passieren, dass Dich jemand auf Dein Serato-Face anspricht 🙂 Wie man das vermeidet, kannst Du hier nachlesen!

Schlusswort

Ich kann mir gut vorstellen, dass ich Dir jetzt wahrscheinlich noch nicht alle Fragen beantwortet habe, aber das würde wahrscheinlich den Umfang dieses Beitrags sprengen, da jeder individuelle Vorstellungen zu diesem Thema hat. Ich hoffe jedoch, dass dieser Blogpost Dir dabei hilft einen ersten Ansatzpunkt zu finden, um einen Wechsel mit so wenig Hürden wie möglich zu nehmen.

Falls Du in diesem Post etwas nützliches für Dich gefunden hast oder jemanden kennst, dem dieser Beitrag helfen könnte, dann würde ich mich freuen, wenn Du ihn weiterleitest, teilst, kopierst oder anderweitig verbreitest!

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