In der Skalitzer Straße am Kottbusser Tor hat kürzlich das Synthesizer Museum aufgemacht. Die temporäre Ausstellung bietet einen Einblick in vintage Synthies und die Historie des Klangsynthese.
Was gibt es denn schöneres, als sich einen Tag lang mit so richtig gepflegtem Nerd-Kram zu beschäftigen? Die Welt der Klangsynthese ist da auf jeden Fall ein sehr ergiebiges, wenn nicht sogar unendliches, Thema und bietet definitiv genügend Material, was es zu erkunden gibt. Am Kottbusser Tor steht jetzt für einige Zeit einiges davon rum und kann im Synthesizer Museum in der Skalitzer Straße betrachtet und angespielt werden.
Jeden Tag (bis auf Dienstags) hat die Ausstellung von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet und lädt dazu ein, die Geschichte des Instruments und dessen historischen Einfluss auf die Musik näher kennenzulernen. Dafür hat man über 50 Ausstellungsstücke aus verschiedenen Epochen angeschafft. Darunter absolute Klassiker wie Rolands Junos und Jupiters, Yamahas CS-10 oder der Minimoog. Ihr könnt aber auch riesige Modularschränke wie das Roland System 700 und frühe ESI Synthesizer mit Steckmatrix in der Ausstellung anspielen.
Neben der Ausstellung gibt es aber auch kleinere Konzerte, Gesprächsrunden und Filmabende wie die Vorführung des Stummfilms Nosferatu, der live mit elektronischer Musik unterlegt wurde. Um das Synthesizer Museum zu besuchen, muss man einen Timeslot buchen, der jeweils zwei Stunden gültig ist. Der Eintritt kostet 12 Euro.
Weitere Informationen und Tickets findet ihr hier.
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