Auch dieses Wochenende rast die Zeit wieder im Club dahin. Nastassja von der Weiden hat zu diesem Phänomen, dem Zeitgefühl auf dem Dancefloor, einen Beitrag bei Deutschlandfunk Kultur veröffentlicht. Außerdem hat Sofia Kourtesis ihr Debütalbum 'Madres' angekündigt und es gibt neues von Jacques Greene.
Sofia Kourtesis - Madres
Es könnte deutlich schlechter laufen für Sofia Kourtesis. Die gebürtige Peruanerin hat sich seit ihrer Selftitled EP aus dem Jahr 2019 in nur wenigen Releases über Studio Barnhus bis hin zu Ninja Tune gearbeitet. Über letzteres Label erscheint jetzt auch das folgerichtige große Debütalbum 'Madres'. Zehn Tracks umfasst die LP, von denen bereits drei erschienen sind. Diese verraten auch direkt, wo die Reise hingeht, denn die Wahlberlinerin macht darauf genau das, was die Leute an ihr so lieben. Wann immer ein Abend die volle Dosis großer House-Momente braucht, dann sucht man in der Sammlung nach Sofia Kourtesis und jagt ihre Tracks durch den Mixer.
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Jacques Greene & Nosaj Thing - Too Close
Nachdem Jacques Green im Januar 2022 seine EP 'Fantasy' veröffentlichte, wurde es still um den Musiker aus Montreal. Dieses Jahr gab es im Februar aber dann die erste Neuigkeit mit dem Clubtrack 'Believe'. Jetzt wurde der zweite Song nachgeschoben, bei dem niemand geringerer als Nosaj Thing beteiligt ist. Der hallige Garage/Jungle Beat wurde in bester Burial-Manier zusammengebastelt und bekommt durch die Vocals von der Sängerin Ouri noch genau die passende Note Melancholie mit. Die Kollaboration dieser drei Artists ist eigentlich zu groß, als dass sie nur als einzelner Track verbraten wird. Wir können also stark davon ausgehen, dass von Jacques Greene demnächst noch ein größeres Release erscheint.
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Deutschlandfunk über das Zeitgefühl im Club
In den Club rein und dann geht gefühlt nach ein oder zwei Stunden schon wieder die Sonne auf. Im Club rast die Zeit und läuft gefühlt in doppelter Geschwindigkeit ab. Das hat natürlich zahlreiche Gründe, vom subjektiven Zeitempfinden bis hin zu Alkohol und Drogen. Meine Kollegin Nastassja von der Weiden hat sich diesem Phänomen noch etwas genauer gewidmet und einen Beitrag darüber bei Deutschlandfunk Kultur veröffentlicht. Dabei hat sie sich auch mit dem Zeitforscher Jonas Geissler unterhalten, dessen Schlussfazit wir nur unterschreiben können. Hier findet ihr den Beitrag in der Mediathek.
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